[CES 2019] Angriff auf das Microsoft Surface Studio: Lenovo Yoga A940 im Hands On

      [CES 2019] Angriff auf das Microsoft Surface Studio: Lenovo Yoga A940 im Hands On

      Lenovo hat auf der CES 2019 mit dem Yoga A940 ein Gerät vorgestellt, das dem Microsoft Surface Studio sehr ähnlich ist. Natürlich will es aber nicht nur Nachahmer sein, sondern auch einige Dinge besser als das Vorbild machen. Wir hatten das Gerät im Hands On. Schaut euch am besten das kurze Video an.

      Das Yoga A940 kommt wie das Microsoft Surface Studio als potente All-in-One-Grafikerstation mit Drehscharnier daher. Im Standfuß verbaut Lenovo einen bisher ungenannten Intel Core i7-Prozessor der achten Generation, eine Radeon RX560, bis zu 32 GB RAM und eine 512 GByte PCIe-SSD oder 2 TB HDD. Der Standfuß soll sich öffnen lassen können. Zudem gibt es fünf USB Typ A-Ports, einen USB Typ C-Anschluss und einen SD-Kartenleser. Die wichtigsten Anschlüsse befinden sich an der Seite und sind von vorne einfach erreichbar.

      Lenovo Yoga A940

      27″ IPS-Display mit WQHD oder UHD

      Das Yoga A940 setzt auf ein 27″ IPS-Display im 16:9-Format, wahlweise mit WQHD (2560x1440p) oder UHD-Auflösung (3840x2160p). Wie das Surface Studio verfügt es über einen Touchscreen und einen Smart-Pen, der insbesondere für Grafiker oder Architekten praktisch ist. Unabhängig von der Ausführung unterstützt das Display auch Dolby Vision HDR.

      Neben Tastatur und Maus bringt das A940 als Eingabegerät auch das Lenovo Precision Dial mit. Hört sich hochtrabend an, ist im Grunde aber nichts anderes als ein abnehmbarer Doppel-Drehregler, der sich via USB Typ-A links oder rechts mit dem Gerät verbinden lässt. Diesem Regler könnt ihr individuelle Funktionen zuweisen, darunter bspw. Pinselstärke oder Farbauswahl in Programmen wie Adobe Photoshop.

      Unterschiede zum Surface: ThinkShutter, Soundbar und Wireless Charging

      Vom Surface Studio unterscheidet sich das Yoga A940 aber auch durch eine im Standfuß integrierte Soundbar. Außerdem verfügt das A940 über ein Eye Tracking-Modul von Tobii. Dadurch kann das Display eine Unschärfe erzeugen, wenn jemand seitlich auf Display schaut, der die Inhalte nicht erkennen soll oder darf. Klassisches Beispiel ist natürlich der Chef, der plötzlich im Türrahmen steht, wenn ihr grade entspannt auf den sozialen Netzwerken unterwegs seid. „Arbeitsbedingt natürlich.“

      Was noch? Das Yoga hat natürlich den hauseigenen ThinkShutter verbaut, mit dem ihr die normale Webcam ausschalten könnt. Die Infrarot-Kameras bleiben davon aber unberührt. Nettes Detail: Auf dem rechten Ablagepad könnt ihr euer Smartphone kabellos laden.

      Besonders gewichtiges Argument: Das Lenovo Yoga A940 soll mit 2.350 USD ca. 1.000 USD weniger als das Surface Studio kosten. Es soll ab März 2019 als Alternative zum Arbeitsplatz mit Desktop-PC und Grafiker-Tablet erhältlich sein.

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      ces 2019

      Lenovo via golem
      Bilder: Lenovo

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      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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