Chromebooks erreichen Deutschland!

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Das Warten hat ein Ende und das Chromebook gibt es jetzt endlich auch in Deutschland zu kaufen. Zuvor waren die Geräte nur in den USA und Großbritannien verfügbar. Falls ihr nichts mit dem Begriff „Chromebook“ anfangen könnt: Chromebooks sind Geräte im Netbook-Format, die mit der Linux-Distribution „ChromeOS“ laufen. ChromeOS wurde, wie man es vielleicht der Name bereits erahnen lässt, von Google entwickelt. Anders als bei einem klassischen Notebook/Netbook rückt dabei die Hardware in den Hintergrund, diese soll bei Chromebooks schnell und einfach austauschbar sein – ohne dass der Anwender seine Anwendungen oder Daten verliert. Dafür werden alle Daten und Einstellungen eines Chromebook hauptsächlich in der Cloud gespeichert. Dies bedeutet natürlich auch, dass Chromebooks nur dann das vollständige Nutzererlebnis ermöglichen, wenn man eine Internetverbindung hat. Es gibt aber mittlerweile auch einen Offline-Modus, in dem einige Anwendung wie beispielsweise Google Mail auch ohne Internetverbindung funktionieren. Anwendungen im klassischem Sinne gibt es übrigens nicht mehr, sondern nur noch sogenannte WebApps die im Browser laufen. Man kann auch sagen, dass ChromeOS nur aus dem Browser Chrome besteht! Acer und Samsung bringen hierzulande als erste ihre Produkte in den Handel.

Das Samsung Chromebook 303C12 kommt mit dem ARM-Prozessor Exynos 5 mit 2 x 1.70 GHz, 2 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher daher. Das Display ist 11,6 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Natürlich gibt es auch eingebautes Wireless-LAN nach 802.11 a/b/g/n sowie Bluetooth und eine Webcam. Das nur 1.1 kg leichte Samsung Chromebook 303C12 soll auf eine Akkulaufzeit von 6,5 Stunden kommen. Optional gibt es das Gerät auch mit einem 3G-Modul. Das Samsung Chromebook 303C12 kostet ohne 3G-Modul 299 Euro und kann ab sofort bei uns vorbestellt werden. Mit integriertem Mobilfunk-Modul kostet es 50 Euro mehr.

Das Acer Chromebook C710 wird von einem Dual-Core-Celeron-Prozessor mit 1,1 GHz von Intel angetrieben. Es hat ebenfalls 2 GByte Arbeitsspeicher, jedoch statt Flash-Speicher eine 320 GByte große herkömmliche Festplatte, was der Chrome OS-Idee eigentlich widerspricht. Acer begründet die Maßnahme damit, dass es nach wie vor Vorbehalte gegen reinen Online-Speicher gäbe. Die Festplatte würde demnach ein Gefühl der Sicherheit geben und zudem Offline-Betrieb ermöglichen. Ansonsten ist es von den restlichen technischen Daten dem Chromebook von Samsung nahezu gleich. Das Acer Chromebook C710 kostet mit 279 Euro etwas weniger als sein Pendant von Samsung!

Beide Chromebooks kriegen übrigens 100 GByte kostenlosen Speicher bei Google Drive, dies allerdings nur für zwei Jahre. Danach kostet es 4,99$ pro Monat.

P.S. Sobald unsere Test-Geräte da sind, werden natürlich einen Testbericht dazu hier bei uns im Blog schreiben.

Samsung Chromebook 303C12

Acer Chromebook C710

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Über Cihan Boz

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