Chrome OS: Erste Schritte im Google-Betriebssystem

      Chrome OS: Erste Schritte im Google-Betriebssystem

      Googles Chrome OS hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Eigentlich für erschwingliche Notebooks und Web-Anwendungen ausgelegt, hat es sich im Laufe der Jahre ziemlich gemausert. Inzwischen ist es eine echte Alternative zu Windows und MacOS. Wir geben euch einen guten Überblick über Googles Betriebssystem in 2021 und zeigen, was es alles zu bieten hat.

      Fassen wir den aktuellen Stand von Chrome OS einmal kurz zusammen: Es ist ein von Google entwickeltes Betriebssystem. Vor Jahren war es hauptsächlich auf kostengünstigen Laptops zu finden. Es stellte nur geringe Anforderungen für den flüssigen Betrieb an die Hardware und wurde daher oft auf schwachen Geräten installiert. Die Zeiten sind aber längst vorbei: Inzwischen ist es aber auch in Mittelklasse-Notebooks und sogar in Oberklasse-Geräten zu finden.

      Bei Chrome OS ist alles so in den Google-Kosmos integriert, dass es eher als Online-Betriebssystem angesehen werden kann. Alle Daten werden in der Cloud gespeichert und Anwendungen greifen darauf zurück. Zudem kommen hauptsächlich Web-Anwendungen (Webseiten, die quasi zu einer App umgebaut werden) zum Einsatz.

      War zu Beginn (2012 – 2017) die Offline-Nutzung noch etwas eingeschränkt, kann es inzwischen ohne Probleme auch ohne Internet eingesetzt werden. Dennoch ist Chrome OS stark auf den Online-Betrieb ausgelegt und es funktioniert am besten mit einer bestehenden Internet-Verbindung.

      Inzwischen funktionieren nicht nur Webanwendungen, sondern auch echte native Android-Apps. Damit ist Chrome OS deutlich flexibler und kann auf die nahezu unendliche Datenbank von Android-Apps zugreifen. Wer es spezieller will, kann über eine virtuelle Maschine auch Linux-Apps ausführen.

      Bei der Verbreitung und den Verkaufszahlen, sah es am Anfang (so gegen 2012) für Googles Chrome OS und Chromebooks nicht sehr rosig aus: Es verkauften sich weltweit weniger als 200.000 Chromebooks. Das Betriebssystem war neu und der Markt voll mit günstigen Windows-Notebooks. Nur ein Jahr später konnte das Geschäft mit Chromebooks in den USA dann deutlich zulegen.

      Das ist jetzt knapp 10 Jahre her und inzwischen sind Chromebooks im Bildungssektor und bei Studenten kaum wegzudenken. Laut Analysten und einem Bericht von t3n, wuchs im dritten Quartal 2020 der Marktanteil bei Chromebook-Verkäufen auf zwölf Prozent und es wurden rund 9,4 Millionen Geräte verkauft. Gerade weil sich Chromebooks so gut für den Bildungsbereich eignen, gab es während der Corona-Pandemie eine große Nachfrage an günstigen, aber guten Notebooks für Schüler.

      Geschichte: Seit Juli 2009

      Google Chrome OS wurde am 7. Juli 2009 vorgestellt. Einen Tag später gab es bereits die ersten OEM-Partner, die Notebooks mit Chrome OS anbieten wollten: Acer, Asus, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm und Toshiba. Sogar Intel und einige Ubuntu-Entwickler haben sich im Nachhinein am Projekt beteiligt.

      Am 19. November 2009 wurde der offizielle Quelltext der Beta-Version veröffentlicht und knapp ein Jahr später – nach vielen Tests und Verbesserungen – verkündete Google, dass in der ersten Jahreshälfte 2011 die ersten Chromebooks im Handel erhältlich sein sollen.

      Die ersten käuflichen Chromebooks gab es dann im Juni 2011: Acer und Samsung brachten zwei Geräte mit Chrome OS auf den Markt. Dabei waren diese ersten Chromebooks reine Importware und die Tastatur hatte noch ein US-Layout (QWERTY).

      Im Mai 2012 wurden dann zwei weitere Modelle vorgestellt, diesmal beide von Samsung und für den deutschen Markt angepasst (QWERTZ). Nach und nach wurden seitdem weitere Chromebooks veröffentlicht. Acer und Samsung stechen weiterhin besonders hervor, da sie ihre Chromebook-Reihen sehr gut pflegen. Natürlich gibt es aber auch von anderen Herstellern eine gute Auswahl an verschiedenen Chromebooks. Inzwischen hat Google auch eine .iso Datei von Chrome OS unter den Namen CloudReady veröffentlicht. So kann auf theoretisch jedem Gerät nachträglich Chrome OS installiert werden.

      Im Jahr 2021 gibt es eine überschaubare, aber gute Auswahl an möglichen Chromebooks von Lenovo, Acer, Samsung und sogar direkt von Google. Die meisten aktuellen Chromebooks booten in etwa zehn Sekunden und die Akkulaufzeit beträgt zwischen zehn und vierzehn Stunden.

      Kleiner Fun-Fakt am Ende: Am 7. Dezember 2010 kündigte Google auf einer Pressekonferenz das Netbook Cr-48 an. Zu der Zeit waren kleine Netbooks sehr beliebt und Chrome OS – mit seinen genügsamen Anforderungen – ideal dafür. Es sollte ein Referenzgerät für Hersteller, Tester und Entwickler sein. Etwas an dem sie sich orientieren können. Der Name ist eine Anspielung auf das instabile Chrom-Isotop mit der Massenzahl 48. Damit passte es sehr gut zu einem damals noch instabilen System auf Basis von Google Chrome.

      Werbeversprechen

      Wie jedes andere Produkt auch, gibt es bei Chrome OS einige Werbeversprechen. Diese Besonderheiten sollen es besser als die Konkurrenz von Microsoft und Apple machen. Interessierte Nutzer sollten sich die offiziellen Angaben einmal durchlesen, um einen guten Überblick zu bekommen.

      • „Lange Akkulaufzeit– Dank einer Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden kannst du mit einer einzigen Akkuladung den ganzen Tag arbeiten, surfen und mehr. Und dein Ladegerät musst du so auch nicht die ganze Zeit mit dir herumtragen.
      • „Einfache Einrichtung“ – Du kannst dein neues Chromebook im Handumdrehen einrichten. Melde dich einfach in deinem Google-Konto an, und schon erscheinen deine Google Drive-Dateien und deine Chrome-Einstellungen auf deinem Chromebook.
      • „Android & Chromebook– Deine Android-Geräte und dein Chromebook arbeiten immer Hand in Hand und du verlierst nie den Überblick. Einfache Synchronisation von Daten, Fotos, Kalender, Kontakte zwischen deinem Android-Smartphone und deinem Chromebook.
      • „Integrierte Sicherheit– Dank Sicherheitsfunktionen wie dem integrierten Virenschutz und der sicheren Unterstützung für mehrere Nutzer sind deine Daten auf Chromebooks immer optimal geschützt.
      • „Automatische Updates– Dein Chromebook bleibt immer auf dem neuesten Stand. Dank der automatischen Updates, die im Hintergrund ausgeführt werden, bekommst du immer – und ganz ohne Unterbrechungen – die neueste Software auf dein Gerät.
      • „Sicherheitschip schützt deine Daten– Alle Chromebooks haben einen integrierten Sicherheitschip, der deine sensiblen Daten verschlüsselt und vor Unbefugten schützt. So ist dein Chromebook jederzeit sicher.
      • „Integrierter Virenschutz – Dank integriertem Virenschutz ist dein Chromebook automatisch gegen Malware geschützt. Drittanbietersoftware installieren? Nicht nötig! Du kannst dich ganz auf deine Aufgaben konzentrieren.
      • „Die Alles-Taste“ – Chromebooks haben die Alles-Taste. Mit ihr findest du im Handumdrehen, was du suchst: Dateien, Apps, oder Antworten im Internet – alles an einem zentralen Ort.
      • „Gastmodus – Dank Gastmodus kannst du dein Chromebook mit Freunden teilen, ohne ihnen deine Anmeldedaten zu geben. Dateien, die in anderen Nutzerkonten gespeichert sind, werden Gästen nicht angezeigt. Und wenn sich dein Gast abmeldet, werden sein lokaler Verlauf und seine Dateien nicht gespeichert.
      • „Powerwash“ – Sollte doch einmal etwas schiefgehen, lässt sich das schnell beheben: Mit der Powerwash-Funktion auf deinem Chromebook kannst du das Gerät im Handumdrehen wieder auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. So hat Malware keine Chance.
      • „Family Link – Mit der Family Link App von Google kannst du ganz einfach ein paar Regeln aufstellen, mit denen Kinder sicher durch die digitale Welt geleitet werden. Du kannst so die Gerätenutzungsdauer deines Chromebooks beschränken und Kontoeinstellungen anpassen.
      • „Google Assistant– auf dem Chromebook lässt sich per Sprachbefehl oder über die Tastatur aktivieren und hilft dir, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, deine Smart-Home-Geräte effektiv zu steuern und Aufgaben noch schneller zu erledigen.
      • „Smart Lock – Mit Smart Lock kannst du dein Android-Smartphone als kabellosen Schlüssel nutzen und dein Chromebook automatisch entsperren – so musst du nicht ständig deine Passwörter eingeben und hast mehr Zeit für deine Arbeit und für Unterhaltung.
      • „Fährt in Sekunden hoch– Deine Zeit ist zu kostbar. Du wartest bereits genug. Ob du dringend eine E-Mail beantworten musst, dir in der Vorlesung Notizen machst oder zu Hause entspannst – klapp dein Chromebook einfach auf und los gehts.

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      Konzept: Online first, offline second

      Die eigentliche Grundidee von Chrome OS ist ein System für die Nutzer zu schaffen, die sowieso immer online sind. Da Googles Webbrowser Chrome sowieso auf den meisten Rechnern der Welt läuft, war ein Betriebssystem um den berühmten Browser ziemlich naheliegend. Alle nötigen Programmen sollten (anfangs) als Webapplikation über Chrome laufen: E-Mail, soziale Netzwerke, Telefonie, Nachrichtendienste, Textverarbeitung, Landkarten und weitere. Durch den Fokus auf den Chrome-Browser und Online-Dienste ist Chrome OS ein schnelles und schlankes Betriebssystem für Notebooks.

      Alle Apps und Funktionen werden als Webanwendungen umgesetzt und verbrauchen daher kaum Platz und Rechenleistung auf dem eigentlichen Gerät. Zudem sind damit immer alle Daten aktuell und werden auch gleich in der Cloud gesichert.

      In einem Betriebssystem alles über das Web abzufertigen, steht dabei im Gegensatz zum klassischen Ansatz für PCs und Laptops: Dort werden Anwendungen lokal installiert und ausgeführt, alle Daten befinden sich auf dem Gerät und werden erst im Nachhinein in der Cloud gespeichert. Das mag zwar für eine bessere Offline-Funktion sorgen, aber so gut wie alle Geräte sind heutzutage immerzu mit dem Internet verbunden. Daher ist der Offline-Ansatz nicht in jedem Fall nötig.

      Nach und nach baute Google Chrome OS weiter aus und ermöglichte deutlich mehr Sachen auch offline zu erledigen. Zudem wurde der lokale Speicher ebenfalls immer größer. So finden sich in vielen aktuellen Chromebooks meist Speicherlösungen mit 128 GB, die häufig durch eine (micro)SD-Karte erweitert werden können. Das Stigma eines „nur“ Online-Betriebssystems hängt Chrome OS leider zwar noch nach, ist aber nicht mehr gegeben.

      Zudem hat sich Chrome OS auch deutlich geöffnet: Viele Webapps verhalten sich inzwischen wie normale Apps, es gibt seit 2016 sogar die Möglichkeit Android-Apps über den Play Store zu beziehen. Damit öffnet sich die Datenbank an Anwendungen für Chromebooks deutlich.

      Das System baut dabei – wie schon Android – auf Linux auf und bindet den eigenen Chrome-Browser sehr präsent ein. Wie bei Android gibt es auch eine quelloffene und „googlefreie“ Variante namens Chromium OS. Ob Chrome OS bzw. Chromium OS nun Linux-Betriebssysteme sind, darüber lässt sich streiten. Durch die Linux-Basis und auch die systeminterne Regelung des OS, ist Chrome OS ziemlich sicher.

      Eines der Werbeversprechen für Chrome OS ist das schnelle Booten in Sekunden. Grund dafür sind das schlanke Betriebssystem, aber auch das Coreboot anstatt UEFI verwendet wird. Durch die Verwendung von meist sehr sparsamen Komponenten (z.B. CPUs mit einer TDP von 6 Watt) und das ebenfalls sehr sparsame Betriebssystem, sind Akkulaufzeiten von zehn bis vierzehn Stunden keine Seltenheit.

      Dazu hat jedes Chromebook noch ein Trusted Platform Module und auch einen Firmware-Chip. Dieser Chip prüft, beim Bootvorgang, ob die Firmware vom Unternehmen Google signiert wurde. Damit ist Chrome OS schon beim Start ziemlich gut vor Schadsoftware geschützt.

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      Kritik: Der liebe Datenschutz

      Natürlich gibt es bei einem Betriebssystem von Google auch viele Bedenken von Datenschützern. Denn bei Chrome OS geben Nutzer die Kontrolle nicht nur über ihre Daten, sondern auch ihre Programme direkt an Google ab. Das kann natürlich zu etwas Unmut führen. Zudem werden bei einem kompletten Betriebssystem von Google viele Benutzerdaten abgegriffen, das gefällt natürlich auch nicht jedem Nutzer.

      Dennoch ist es ein ewiger Kampf zwischen Datenschutz und Nutzen. Denn durch all die Nutzerdaten ist Chrome OS unheimlich angenehm zu benutzen und auf den Nutzer zugeschnitten. Ein möglicher Schritt für sehr besorgte Nutzer ist, auf dem Gerät Chromium OS zu verwenden, bei dem die Google-Dienste nicht vorhanden sind. Hierbei verzichtet man aber auf viel Bequemlichkeit.

      Natürlich muss sich Google an die DSGVO und andere Regeln halten. Daher sind eure Nutzerdaten standardmäßig schon recht gut geschützt. Dazu könnt ihr natürlich in euren Google-Account-Einstellungen noch viele Maßnahmen treffen, um eure Privatsphäre weiter anzupassen und für euch zu sichern.

      Grafische Oberfläche: Einfach & übersichtlich

      Das Design von Chrome OS ist nicht revolutionär anders. Wer einzigartige Oberflächen und Bedienkonzepte will, der ist bei den unzähligen verrückten Linux-Oberflächen gut aufgehoben. Stattdessen versucht Google mit Chrome OS eine moderne, schlanke und sehr übersichtliche Oberfläche aufzubauen. Damit sollen selbst Leute ohne besonderen Technikhintergrund sich schnell zuhause fühlen. Durch ihren schlanken Aufbau ist sie zudem ressourcenschonend, was besonders leistungsschwächerer Hardware zugutekommt.

      Insgesamt dürfte das Design Windows-Nutzern aber sehr bekannt vorkommen: Auf der linken Seite der Taskleiste gibt es einen runden Button, der die Programm-Übersicht öffnet. In der Mitte können Apps und Webseiten angepinnt werden. Durch einen Klick auf den runden Button, taucht eine Übersicht der zuletzt geöffneten Apps und ein Google-Suchfenster auf. Die Notebooks haben auch eine „Alles-Taste“, die direkt dieses Menü aufruft. Das kann ziemlich praktisch sein!

      Rechts auf der Taskleiste befinden sich Symbole für das WLAN, Anzeige des Akkus und die Uhr. Ungewohnt ist jedoch das Profilbild ganz rechts. Damit kann ein Menü aufgerufen werden, dass der Benachrichtigungsleiste in Android ziemlich ähnlichsieht. Hier können Benachrichtigungen verwaltet und Schnelleinstellungen (WLAN an-/ausschalten etc.) getätigt werden.

      Das Design von Chrome OS arbeitet viel mit runden und transparenten Elementen. Damit hat es einen leicht minimalistischen Look und wirkt nie überladen.

      Zurzeit gibt es leider noch keinen richtigen Dark Mode des Betriebssystems, an diesem wird aber aktuell gearbeitet und er soll bald folgen. Die meisten Apps und Webseiten verfügen aber (zum Glück) über einen eigenen Dark Mode, zu dem man wechseln kann.

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      Android-Apps auf Chrome OS: Seit Juli 2016

      Auf der Google I/O 2016 wurde verkündet, dass ab Juni 2016 Android-Apps auf Chrome OS ausgeführt werden können. Damit wurden die vielen Rufe von Chrome-OS-Nutzern endlich erhört.

      Dabei gab es einen Release in Wellen: Erst ein paar Geräte bekamen Zugriff auf den Play Store. Nach und nach kamen dann immer mehr dazu.

      Seitdem wird die Funktionalität von Android-Apps unter Chrome OS weiter ausgebaut und ständig verbessert. Durch die schiere Menge an Apps kommt es aber immer mal wieder dazu, dass etwas nicht ganz rund läuft. Grundsätzlich sollten die wichtigsten Apps aber funktionieren.

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      Einrichtung: Keine fünf Minuten

      Je nach Betriebssystem, kann die Einrichtung schneller oder langsamer von statten gehen. Da bei Googles Chrome OS jedoch alle wichtigen Daten von eurem Google-Account geholt werden, geht es hier erstaunlich schnell. Nachdem ihr euch angemeldet habt, holt sich Chrome OS alle Einstellungen aus der Cloud.

      Falls ihr Chrome OS in der Vergangenheit schon einmal benutzt habt, dann werden alle früher installierten Apps im Hintergrund gleich installiert. Vom Hochfahren des Chromebooks bis zur fertigen Einrichtung dauert es in der Regel keine fünf Minuten. Sehr praktisch!

      Da Chrome OS auf Linux basiert und von Google gehandhabt wird, habt ihr keinerlei „Gefrickel“ mit Treibern oder Updates. Das System ist schlank und pflegt sich sozusagen selbst.

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      Erste Schritte: Einmal links, einmal rechts und fertig

      Nachdem ihr euch mit eurem Account angemeldet habt und dem Chromebook eine kurze Zeit zum Herunterladen aller Daten gegeben habt, ist euer System schon Einsatzbereit. Dennoch gibt es einige Sachen, die ihr zuvor anpassen könnt.

      In den Einstellungen (entweder über die App-Übersicht oder den Schnelleinstellungen beim Profilbild aufrufbar) könnt ihr Chrome OS noch weiter anpassen. Da Chrome OS aber ziemlich schlank ist, hält sich die Anzahl an möglichen Optionen in Grenzen.

      Trotzdem empfehle ich jedem, sich die paar Minuten Zeit zu nehmen und das System nach seinen Wünschen anzupassen. Einmal von Oben nach Unten zu gehen, sollte nicht lange dauern.

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      Empfehlungen: Große Auswahl

      Ist man nun auf der Suche nach einem passenden Chromebook, hat man doch eine gewisse Auswahl vor sich: Acer, Google, Lenovo, Asus und HP sind mit von der Partie.

      Dennoch will ich euch gerne noch ein oder zwei bemerkenswerte Geräte zeigen, die euch vielleicht gefallen könnten.

      • Acer Chromebook 314: Für unter 400 Euro bekommt man alles nötige und etwas mehr: Guter Bildschirm, brauchbare Tastatur und saubere Verarbeitung. Unseren Test findet ihr hier.
      • Acer Chromebook Spin 13: Mit knapp 800 Euro etwas teurer, dafür aber mit (noch) aktuellem Intel Core i3-10110U und einem 13,5 Zoll IPS-Touchdisplay.
      • HP Chromebook x360: HP bietet mit dem Chromebook x360 ein 2-in-1-Chromebook, das ihr auch als Tablet verwenden könnt. Die verbaute Hardware ist zwar schon ein wenig älter, aber das spielt bei Chrome OS absolut keine Rolle.
      • Lenovo Yoga Chromebook C630: Mit einem Preis von knapp 750 Euro zwar etwas teurer, dafür bietet es alles, was man sich von einem modernen Notebook wünscht und dazu noch all die tollen Dinge eines Chromebooks obendrauf.
      • Lenovo Chromebook Duet: Das Chromebook Duet macht in vielen aktuellen Tests eine gute Figur und gilt als Preis-/Leistungskracher. Für unter 400 Euro bekommt ihr viel geboten.

      Natürlich ist das nur eine Auswahl, denn es gibt viele tolle Chromebooks. Meistens bewegen sie sich zwischen 400 und 800 Euro. Natürlich gilt auch hier: Mit steigendem Preis gibt es höherwertige Materialien und auch eine bessere Leistung. Dennoch läuft Chrome OS auch auf den günstigen Geräten stets einwandfrei.

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      Meinung: Chrome OS ist einzigartig

      Ich bin grundsätzlich jemand, der gerne außergewöhnliche Dinge mag. So bin ich auch ein großer Freund von Linux. Chrome OS ist ein einzigartiges Betriebssystem und ein spannender Kosmos, bei dem sich alles um den Online-Betrieb dreht. Damit verfolgt es einen modernen Ansatz, da sich unsere Leben – und unsere Geräte – sowieso ständig im Internet bewegen.

      Durch den geringen Anspruch von Chrome OS läuft es auch auf günstiger Hardware hervorragend und durch den Aufbau des Systems navigiert es sich stets flink. Zudem pflegt es sich nahezu von selbst. Eine Bequemlichkeit, die man sich bei Windows immerzu wünscht.

      Ich kann Chrome OS allen ans Herz legen, die ein reduziertes und schnelles Betriebssystem brauchen und sowieso meist Online unterwegs sind. Chrome OS ist im Alltag also immer flink, sehr pflegeleicht und die Geräte selbst kosten nicht viel. Daher eignen sie sich auch ideal als Zweitrechner für unterwegs oder die Universität.

      Was denkt ihr über Chrome OS? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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      Via: Google – Stand: 03.2021

      Veröffentlicht von

      (Junior) Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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