Commodore USA – Neuauflage des Klassikers

Wer von uns „Älteren“ kennt ihn nicht oder hat ihn vielleicht sogar selbst besessen? Die Rede ist vom Commodore C64, dem wohl bekanntesten 8Bit-Computer der Welt, der seinerzeit mit 64 Kilobyte Speicher ausgerüstet war.

1982 erblickte er das Licht der Welt und war bis Ende der 80er gefühlt in jedem zweiten Haushalt anzutreffen. Der C64, auch liebevoll Brotkasten genannt, war für eine ganze Generation der Einstieg in die Computerwelt. Für alle diejenigen, die sich nicht mehr daran erinnern können, ein Bild (Public Domain, Wikipedia) des C64 G:

Doch irgendwann kam dann der Amiga und verdrängte den C64 vom Markt. In der Vergangenheit gab es einige Versuche, mit dem glorreichen Namen Commodore weiter Computer zu verkaufen, doch von Erfolg waren diese nicht gekrönt.

Doch nun schickt sich eine Firma an, den Namen Commodore zu nutzen, um einen „Nachfolger“ auf den Markt zu bringen.  Commodore USA hat dabei einen Nettop entwickelt, der auch in der „Brotkasten“-Form daher kommt, aber sonst nur noch wenig an den C64 erinnert.Es rumort in allen Ecken des Webs und viele diskutieren über das Gerät.

Hier einmal ein paar Fotos:

Schauen wir uns einmal ein paar technischen Fakten des „Nachfolgers“ an:

Mögliche Prozessoren: Intel Core2Duo, Intel Core2Quad, Intel Celeron / Pentium D

Arbeitsspeicher: bis zu 4 GB

Laufwerke: 2 S-ATA2-Ports (optisches Laufwerk + 3,5″-Festplatte)

LAN: Gigabit-Lan

Als Betriebssysteme kommen vorkonfiguriert Windows und Linux zum Einsatz, laut Aussage der Webseite ist auch der (natürlich offiziell nicht legale Einsatz) von Mac OS X möglich.

Preise sind bisher nicht bekannt – aber wir wollen von euch wissen: würdet ihr euch, aus rein historischen Gründen, so ein Gerät kaufen?

Ich möchte dazu besser nichts sagen, hier einmal ein aktuelles Foto aus meiner Sammlung:


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Idee finde ich gar nicht so verkehrt. Aber das „Design“…. ne. Keinen Charme, keine Ode an den alten C64, kaum Wiedererkennung. Die hätten das ganz anders aufziehen müssen: Entweder Sie bauen wirklich so ein Gerät im alten Design (sicherlich möglich), oder sie definieren einen neuen Standard, der vielleicht mal zum Kult wird. Aber so sieht das Ding aus wie eine 90er Gamer-Tastatur. Unsexy. Unnötig.

Aus „rein historischen Gründen“ würde ich als Ex-C64-Junkie, der nächtelang blöde Spiele aus der 64er abgetippt hat, gerade nicht kaufen. Dazu erinnert das Gerät äußerlich wie innerlich zu wenig an das Original.

Da wäre dieses Projekt viel attraktiver, mit dem man einen alten C64 als Tastatur am PC benutzen kann: http://is.gd/aYofO, am liebsten noch zusammen mit der USB-Variante des Competition Pro: http://is.gd/aYouG

Dank des guten, alten C64 bin ich wohl Programmierer geworden. Sprich, ich habe ziemlich lange vor dem Brotkasten gesessen. Aber das da, das ist eine Zumutung! Hochgradig hässlich, nicht mal Retro Charme strahlt diese uninspirierte Kiste aus. Und gibt es technisch überhaupt eine Zielgruppe für sowas?

Klassische Totgeburt denke ich mal, wer stellt sich denn sowas auf den Schreibtisch?

Jaja da werden Erinnerungen wach 😉

Ich habe irgendwo auch noch zwei verstaubte Exemplare inklusive Datasette, Floppylaufwerk und einem MPS1230 9-Nadeldrucker herumzustehen. Ich muss sagen, ein Commodore ohne den alten blauen Startscreen und der Anschlussmöglichkeit für die Module, hat nichts mehr mit dem Original zu tun. Ich habe mir sogar mal extra aus dem Grabbeltisch C64-Spielesammlungen für den PC gekauft. Es kommt trotzdem nicht an das ursprünglichen Flair heran, denn er war auf seine Weise einzigartig.

Das schwarz/silber passt nicht zur Erinnerung, auch wenn ich direkt mit dem Amiga 500 angefangen habe. Sieht eher aus wie eine Billig-Stereo-Anlage. Und praktischer finde ich die PC-im-Monitor-Geräte wenn schon kein Kasten unterm Tisch stehen soll.

Der G31 Chipsatz is aber auch nicht so das Wahre…
Und warum kein HDMI-Ausgang(oder hab ich den übersehen?)
Was sollen die PS2-Anschlüße? Warum dafür keinen Esata oder mehr USB-Ports?
Design is nicht mein Geschmack.

Mit HDMI wäre es doch quasi perfekt für Internet im Wohnzimmer/Fernseher

EFI für einen Hackintosh ist Argument was für einige wenige sicherlich zieht.

Ich brauche keine Erinnerungen, die bringen mich kein Stück weiter zum Ziel.
Ein normales leeres Gehäuse und rein mit den Dingen die mir Wichtig sind ist besser als solch enge Schachtel. Das gute daran ist das Linus oder Windows reinpasst.

Im Zeitalter von Netbooks, iPads und ultraportablem Kram gebe ich dem Ding ehrlichgesagt nicht viel Chancen. Wenn ich was kleines leichtes will gibts tausende alternativen und für was zum arbeiten ist es auch keine…

Ausserdem finde ich das Design echt hässlich. Immer mehr Menschen wollen heutzutage Geräte die hübsch sind und gut funktionieren.

Ne…würd mir keine comodore kaufen einfach ein zu schlechtes Preis/Leistungs verhältniss

Ne…würd mir keine comodore kaufen einfach ein zu schlechtes Preis/Leistungs verhältniss
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die Preise stehen doch garnicht fest.

Ich finde die Idee im Gegensatz zu manchen Vorredner garnicht mal so schlecht. Eher weniger aus nostalgischen Gründen sondern einfach aus praktischen. Wenn mich nicht alles täuscht hat man nur ein Stromkabel rauf auf den Schreibtisch. Monitor dran und Maus und los gehts. Klar gibts dafür Alternativen wie z.b. den Nettop PC an den Rücken des Monitors zu kleben aber eigentlich ganz praktisch die Idee!

Also ich hätte hier in der Firma einige Anwendungsmöglichkeiten die dafür Ideal wären, zb als Rechner für meinen (Motorrad) Leistungsprüfstand. Wenn der Preis stimmt auf jeden Fall interessant.
Gruss RK-Racing.de

Boah… besonders die beiden 128er würden mich ja brennend interessieren. Schade, dass meiner irgendwann den Geist aufgegeben hat. Ein gutes GEOS in voller Auflösung auf dem C128 wäre mir für Textverarbeitung oft lieber als ein Word 2007…

Die Grundidee finde ich gar nicht verkehrt. Besser als alles in einem Bidlschirm zu integrieren. Eine vernünftige Tastatur im Vergleich zu einem Notebook ist auch nicht zu verachten. Das Touchpad stört den optischen Flow und scheint mir für den gedachten Einsatz auch überflüssig. Einen Commodore im echten Retrostil wird die Moder bestimmt interessieren und wird auch sicherlich irgendwo von einem solchen schon mal unmgesetzt worden sein. Die technischen Daten sind mäßig und sollten mehr multimedial sein und somit auch die Schnittstellen. Mein Fazit: Die Idee ist ausbaufähig und hat Zukunft. Für einen platzsparenden und mobilen Bettrieb am Fernseher, Beamer und… Weiterlesen »

Serielle Schnittstellen und Parallel-Port – kein HDMI, kein 5.1 sound, keine digitalen Audio-Ausgänge …?
Seit wann entwickeln die denn an dem Ding und was ist die Zielgruppe? Die der alten Brotkiste kann es jedenfalls nicht sein, denn auch zum spielen ist der wenig geeignet.
Den Lärm, den die beiden winzigen Lüfter erzeugen wenn da ein core2quad drinnen ist will ich mir nicht vorstellen müssen. ..

Schade, mit dem alten Original-Design hätte ich mir den Kauf sicher überlegt – aber so, mit dem „neuen“ Design, niemals. Es ist einfach nichts besonderes und die Ausstattung ist für einen normalen Desktop-PCs einfach zu schäbig..

… und wenn ich mir die 2 fiesen kleinen Lüfter an der Seite ansehen und dann eine Quad-Core denke… da kann ich mir ja gleich einen Fön auf den Tisch stellen 🙂

Ich denk, wenn der Hersteller das altweiss-graue Design und die Form des Originals übernehmen würde, wär das klasse. Auch mit hochstehenden Tasten wär das klasse. Also so richtig 80er Style. Betriebssystem auf Android oder Linux und dem Original nachempfunden. Ansteckbare Module (Maus, CD/DVD/BR, etc.) wären auch super und das Touchpad könnte man so im Design verstecken wie bei den aktuellen Notebooks. So sollte sich der neue dem alten wohl am besten ähneln.
Erst dann denk ich verkauft sich das Ding von allein.

Cool wäre ein eingebauter C64- und Amiga-Emulator.
Dann rein mit den 3,5“ Disketten, die ja wohl viele noch im Keller haben. Optional ein Datasetten-Anschluß… Oder für die 1541 5,25“ Floppy…
Aber generell gefällt mir das Design gar nicht. Zu wenig retro.

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