D-Link Cloud Gigabit Router AC1750 im Kurztest und Hands-on

Im Rahmen einer Aktion von D-Link haben wir mehrere Produkte für einen Testbericht erhalten. D-Link bewirbt mit diesen Produkten ihren Cloud-Service mydlink und alle Produkte zeichnen sich durch einfache Konfiguration sowie einer einfachen Vernetzung untereinander aus.

Als erstes Produkt haben wir für euch den Cloud Gigabit Router AC1750 oder auch Dir-865L genannt. Der Router ist recht groß und kann nur im stehen verwendet werden, eine Möglichkeit den Router an der Wand zu befestigen ist nicht vorgesehen. Dies macht aber in diesem Fall auch Sinn, denn es sind im Gerät sechs Antennen eingebaut, die einen optimalen Empfang gewährleisten sollen, wenn das Gerät steht. Die Ausrichtung wäre in einer anderen Position ja nicht mehr optimal angerichtet. Der Router ist mit zwei W-Lan Frequenzen ausgestattet, es ist somit möglich, sowohl im 2,4 GHz als auch im 5 GHz Band sein W-LAN zu betreiben. Dies hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Geräten, die nur in einem Frequenzbereich unterwegs sind: Geschwindigkeit. Der Router ist so optimiert, dass im 5 GHz Bereich das Media-Streaming optimiert ist und im 2,4 GHz Bereich der ganz normale Internet-Datenverkehr abgewickelt wird. So lassen sich zum Beispiel im 5 GHz Bereich sämtliche Media-Server einrichten und selbst Videostreaming von HD-Material klappte problemlos im Test.

Als Vergleich dient mir meine EasyBox von Vodafone, also ein Standard-Router, der in vielen Haushalten vorkommt. Bei meiner 50 MBit VDSL-Leitung kommen über mein normales W-LAN und dem Laptop einen Meter vom Router entfernt knapp 37 MBit im Down und 8,9 MBit im Upload an. Bei dem D-Link Router waren es im 2,4 GHz Bereich schon 42 MBit Down- / und 8,9 MBit im Upload. Im 5 GHz Bereich spielt er dann die Geschwindigkeitskarte aus und brachte ganze 47 MBit im Download. Der Upload blieb aber auch hier konstant. Bei einer Entfernung von 3 Räumen und 4 Wänden dazwischen brachte es der Router noch auf gute 25 – 30 MBit, je nach Frequenzbereich, die EasyBox von Vodafone scheiterte da schon an einer stabilen W-LAN Verbindung und brachte mit Mühe und Not knapp 3 MBit im Downstream.

Etwas eindrucksvoller ist der Geschwindigkeitstest beim Kopieren von großen Dateien aus dem NAS. Eine 1,3 GB Datei wurde dazu von mir kopiert.
Bei der Easybox dauerte das ganze knapp 18 Minuten, was aber auch teilweise auf die fehlenden Gigabit Ports an der Box zurückzuführen ist. Der D-Link schaffte es im 2,4 GHz Bereich mit knapp 3 Minuten, im 5 GHz Bereich war die Datei nach knapp 2 Minuten kopiert, damit hatte ich nicht gerechnet.

Durch den D-Link Wireless AC Standard, soll das drahtlose Netzwerk bis zu dreimal schneller sein, als es ein drahtloses Netzwerk mit dem N-Standard ist. Laut D-Link soll so mit passenden Geräten bis zu 1300 MBit möglich sein. Ebenso ist es möglich, ein spezielles Gäste W-LAN einzurichten, mit dem man zwar das Internet nutzen kann, aber keinen Zugriff auf private Dateien hat.

Der Router hat einen Gigabit WAN Anschluss, 4 Gigabit Netzwerkanschlüsse und einen USB 2.0 Anschluss, an diesem kann entweder ein Drucker, eine Festplatte oder ein USB Stick angeschlossen werden. Auf diese Daten kann man entweder mittels DLNA-fähigen Geräten zugreifen, aber auch mit Apple Produkten, denn der Router lässt auch via iTunes Server die Daten abrufen.

Dank der D-Link Cloud lässt sich der Router auch komfortabel über eine Android- oder iPhone App Verwalten, man hat damit die Möglichkeit, das W-LAN zu aktivieren, zu schauen, wer gerade im Netzwerk eingeloggt ist und ob zuhause alles ordentlich funktioniert. Um diese Funktion zu nutzen, muss man beim Router auch keine Ports freigeben oder ähnliches, diese Funktion ist nach Anmeldung automatisch nutzbar.

Mit weiteren mydlink Cloud Geräten soll es problemlos möglich sein, auf diese auch über das Web zuzugreifen, so gibt es zum Beispiel eine Überwachungskamera und ein NAS, welche sich ebenfalls Plug & Play mit dem Router verbinden und dann direkt über die Apps kontrollierbar sind. Für diese Geräte gibt es dann auch Apps, die einen problemlosen Zugriff auch auf Mobilgeräte außerhalb des eigenen Netzes ermöglichen.

Der Router unterstützt natürlich sämtliche Standards, die ein Router so braucht, das ist die Port-Weiterleitung, die integrierte Firewall, die selbst mit dem IPV6 Standard zurecht kommt, Remote Zugriff, WPS, WPA & WPA2 und viele andere. Den Stromverbrauch habe ich zwischen 4-9 Watt festgestellt, je nachdem was man mit dem Router benutzt hat.

Hier gibt es noch ein Hands On Video, damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, wie der Router aussieht, die technischen Details folgen am Ende des Beitrags.

  • Standards
    IEEE 802.11ac (draft), IEEE 802.11n, IEEE 802.11g, IEEE 802.11b, IEEE 802.11a, IEEE 802.3, IEEE 802.3u
  • Schnittstellen
    802.11 a/b/g/n/ac Wireless LAN
    Vier 10/100/1000 Gigabit LAN Anschlüsse
    10/100/1000 GigabitWAN Anschluss
    USB 2.0 Anschluss
  • Antennen
    6x interne Antennen mit „beamforming“ Technik
  • Systemvoraussetzung
    Windows 7/Vista/XP SP3 or MacOS X 10.4 oder höher
    aktueller Webbrowser mit Java-Unterstützung
    Netzwerkanschluss
    Kabel- oder DSL Modem
  • Erweiterte Funktionen
    Gäste Zone
    Dateizugriff über Web
    Mehrsprachiges Setup
    Green-Ethernet
    DLNA Medien-Server Unterstützung
    Zweifache Firewall
    •NetworkAddressTranslation (NAT)
    • Stateful PacketInspection (SPI)
    VPN passthrough/multi-session PPTP/L2TP/IPSec
  • mydlink™ Funktionen
    Fernwartung
    Aktuelle Down-und Upload Bandbreite sehen
    Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer sehen
    Web-Browser Verlauf pro Teilnehmer einsehbar
    Zugriff von Nutzern sperren und entsperren
    Drahtloses Netzwerk verwalten
    Zugriff über Webbrowser, Android oder iOS App
  • Mobile App Unterstützung
    mydlink™ Lite
    SharePort™ Mobile
    QRS Mobile
  • Sicherheit
    WPA &WPA2 (Wi-Fi Protected Access)
    Wi-Fi Protected Setup (WPS) PIN/PBC
  • Abmessungen
    32 x 167 x 240 mm ohne Standfuß
    70 x 167 x 252 mm mit Standfuss
  • Gewicht:
    0.55kg

 

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2 Antworten auf D-Link Cloud Gigabit Router AC1750 im Kurztest und Hands-on

  1. avatar Rockstarrr sagt:

    Solltet Ihr Geräte verlosen oder generell „loswerden“ wollen stelle ich mich gerne zur Verfügung 😉 Meine Freundin liegt mir schon längere Zeit in den Ohren, dass unser Router zu langsam sei und leider bricht auch immer wieder die Verbindung ab. Wenn Ihr also etwas für den Frieden „im Kleinen“ beitragen wollt könnt Ihr euch gerne an mich wenden 🙂

  2. Pingback: Update: Mit D-Link über den Wolken schweben oder einfach nur etwas Hardware gewinnen » notebooksbilliger.de Blog

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