D-Link DIR-605L Cloud Router N300 im Test

Im Rahmen einer Aktion von D-Link haben wir mehrere Produkte für einen Testbericht erhalten. D-Link bewirbt mit diesen Produkten ihren Cloud-Service mydlink und alle Produkte zeichnen sich durch einfache Konfiguration sowie einer einfachen Vernetzung untereinander aus.

Heute haben wir mal den D-Link DIR-605L ausprobiert. Es mit einem Preis von 34 Euro der günstigste Router, den wir testen durften. Der günstige Preis macht sich aber natürlich auch an der Ausstattung bemerkbar. So handelt es sich beim D-Link DIR-605L um einen reinen WLAN-Router ohne besonderen Schnickschnack. Es bietet WLAN nach 802.11b/g/n im 2,4 GHz-Bereich mit maximal 300 MBit/s und 4 x 10/100 MBit LAN-Anschlüsse sowie einen WAN-Port.

Da wir hier leider keinen normalen DSL-Anschluss haben, konnte ich auch keine Verbindung zum Internet vom Router aufbauen lassen. Wenn man den Router über den Browser aufruft, wird man vom Einrichtungsassistenten begrüßt. Der hat auch gleich die Internetverbindung über das Netzwerk erkannt und sich entsprechend selbst konfiguriert. Außerdem wird man gleich nach dem WLAN-Schlüssel gefragt, den man auch in jedem Fall einstellen sollte. Die Besonderheit der Cloud-Router von D-Link ist, dass man sie per App mit seinem Androiden oder iPhone von überall aus überwachen und einstellen kann (mydlink). Finde ich ehrlich gesagt eine runde Sache, obwohl das wohl eher etwas für Technik-Freaks ist.

Dank der zwei großen Antennen hat der WLAN-Router eine große Reichweite. Direkt neben dem Router habe ich im im 802.11n-Modus eine Netto-Datenübertragungsrate von eher enttäuschenden 50-60 MBit/s gemessen. Notebook A hing dabei per LAN direkt am Router und hat eine 1,5 GByte Datei an Notebook B übertragen, das über WLAN mit dem D-Link verbunden war. Notebook B hat als WLAN-Chip den BCM4322 von Broadcom verbaut und beherrscht definitiv WLAN nach dem Standard 802.11n mit bis zu 300 MBit im 2,4 GHz sowie 5 GHz Frequenzbereich.

Fazit: Der D-Link DIR-605L ist ein einfacher Router von dem man auch angesichts des Preises von um die 35 Euro nicht all zu viel erwarten darf. Er erledigt seine Aufgabe gut, aber wegen den wenigen Extras und der langsamen Geschwindigkeit nichts für den Heavy-User.

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Über Cihan Boz

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5 Antworten auf D-Link DIR-605L Cloud Router N300 im Test

  1. avatar Ole sagt:

    Ich werde wohl nie verstehen, wieso die ganzen billigen Router 300 MBit WLAN mit 100MBit LAN kombinieren. Sind die Gigabyte-Chips so viel teurer???

  2. avatar Rockstarrr sagt:

    Und die Antennen sind ja wirklich riesig! Kann man damit angeln gehen?! 😉

  3. avatar Cihan Boz sagt:

    @Ole

    Weil man über WLAN noch nicht mal die 100 MBit Netto erreicht 😉

  4. Pingback: Update: Mit D-Link über den Wolken schweben oder einfach nur etwas Hardware gewinnen » notebooksbilliger.de Blog

  5. avatar Peter sagt:

    Also ich habe 2 Stunden lang versucht, OHNE cloud service ein WLAN einzurichten. das scheint nicht zu funktionieren. Ich bin aber nicht dazu bereit, die Daten meiner Geräte und die meiner Gäste an D-Link zu senden.
    Also ein klassisches FAIL.

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