Das richtige Notebook für die Schule

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Das neue Schuljahr steht vor der Tür und mittlerweile ist es schon beinahe Pflicht, dass Schüler ab einem gewissen Alter über einen eigenen PC oder ein Notebook für die Schule verfügen. Einige Schulen setzen sogar schon primär auf digitale Arbeitsmittel, anstelle des klassischen Papiers. Da stellt sich dann natürlich oft die Frage nach dem besten Notebook für die Schule. Wir haben uns daher einmal umgesehen und geben euch Tipps, worauf geachtet werden sollte und natürlich auch konkrete Vorschläge für die besten Notebooks.

Klar sollte erst einmal sein, für was das Notebook genutzt werden soll. Einfache Textverarbeitung und Internet-Recherche kann mittlerweile jedes Gerät. Für Grundschüler, die gerade erst die Basics lernen eignet sich daher fast jedes Notebook. Da jüngere Nutzer nicht immer die vorsichtigsten sind, wäre ein hochpreisiges Gerät hier vielleicht auch nicht die beste Wahl. In den höheren Jahrgangsstufen dagegen kann je nach Schultyp hingegen schon etwas mehr Leistung benötigt werden und die Geräte werden in der Regel häufiger transportiert – es sollte also robust und dabei dennoch leicht sein.

Einstieg – 300 Euro und darunter

Mittlerweile gibt es selbst neue Notebooks schon für unter 300 Euro. Doch um die soll es erst einmal nicht gehen, denn was es in dieser Preislage vor allem gibt sind Gebrauchtgeräte, die noch immer über mehr Leistung verfügen als manche neuen Geräte und nur einen Bruchteil kosten. Außerdem handelt es sich um Geräte für den professionellen Einsatz, sodass sie besonders robust und langlebig sind – den meisten macht sogar verschüttete Flüssigkeit auf der Tastatur nichts aus. Auch etwas gröbere Behandlung stecken diese Notebooks mühelos weg.

Lenovos ThinkPad Serie ist zum Beispiel berühmt für ihre Zuverlässigkeit. Geräte wie das ThinkPad T420/T520 oder X220 sind bereits für unter 300 Euro erhältlich und bieten mit Core i5 Prozessoren der 2. Generation noch immer genügend Leistung für alle aktuellen Aufgaben, bis hin zu einfachem Videoschnitt oder Bildbearbeitung. Für Lernsoftware für die Grundschule sollte es da allemal reichen. Außerdem kommen alle Geräte inklusive Betriebssystem, was bei Neugeräten in der Preislage nur selten der Fall ist. Das ThinkPad X220 bietet dabei besonders viel Leistung in einem sehr kompakten Gehäuse bei gerade einmal 1,3Kg.

Ein Blick in die Kategorie Gebrauchtware lohnt daher immer, gerade wenn man nicht viel Geld investieren möchte.

Für alle, für die Gebrauchtware keine Option ist, gibt es aber natürlich auch einige Geräte zur Auswahl. Abraten würde ich jedoch von Geräten mit kleinem (16-64GB) Flash-Speicher und Intel Atom Prozessor. Diese Notebooks sind zwar in der Regel sehr günstig und bringen direkt Windows 10 als Betriebssystem mit, doch auf lange Sicht sind sie dann doch teurer als ein „normales“ Notebook. Da diese Geräte in den allermeisten Fällen über fest verlöteten Speicher verfügen, können sie mit steigenden Anforderungen nicht mitwachsen. Ein normales Notebook hingegen kann meist mühelos und günstig erweitert werden, um neue Aufgaben zu erfüllen.

Ein günstiges Gerät für den Einstieg wäre z.B. dieses Lenovo 110-15IBR. Das Lenovo ist günstig und bietet alles, was für den Einstieg nötig ist – inklusive einem 15,6 Zoll großen Display für angenehmes arbeiten.

Etwas teurer und mit leistungsfähigerem Prozessor (Hyperthreading) ist der Dell Vostro 3558. Das Display ist genau so groß und es ist als Betriebssystem Ubuntu Linux 8.10 vorinstalliert. Wer will kann natürlich auch Windows 10 installieren, enthalten ist es aber wie beim Lenovo nicht.

Wer auf Windows nicht verzichten aber es auch nicht selbst installieren will wird beim Asus F541SA-XO185T fündig.

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Mittelklasse bis 450 Euro

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In der Mittelklasse tummeln sich dann schon deutlich mehr Geräte mit deutlich besserer Ausstattung. Natürlich hängt es auch hier immer davon ab, wie viel man ausgeben möchte oder kann, aber Geräte mit aktuellem Intel Core i Prozessor und SSD sowie Full-HD Display sind kein Problem. Damit lassen sich dann auch schon umfangreichere Arbeiten erledigen.

Das wohl beste Angebot in Sachen Preis-Leistung ist aktuell der Asus F555LA-XX2728D mit Intel Core i3 Prozessor, WXGA Display, 128GB SSD und satten 8GB Arbeitsspeicher. Der Speicherplatz ist zwar begrenzt, die Arbeitsgeschwindigkeit durch die SSD aber sehr hoch und es gibt nahezu keine Ladezeiten. Einziger Haken: Es kommt ohne Windows Betriebssystem. Wer dieses vorinstalliert haben möchte, kann aber zum HP 15-ay044ng greifen. Für nur 30 Euro mehr erhält man hier zusätzlich ein Full-HD Display sowie Windows 10, dafür aber nur 4GB RAM, die sich jedoch problemlos aufrüsten lassen. Zum Vergleich: Eine neue Lizenz für Windows 10 liegt aktuell bei etwa 90 Euro.

Ganz knapp über der 450 Euro Marke liegt der Lenovo 110-15ISK mit 8GB RAM, 128GB SSD, dezidierter AMD Radeon R5 Grafikkarte und Intel Core i3 Prozessor der 6. Generation „Skylake“. Dieser bietet noch einmal etwas mehr Leistung als der ältere Core i3 in den HP 15 und Asus F555LA Modellen, außerdem kommt der Lenovo mit Windows Betriebssystem daher.

Oberklasse bis 600 Euro

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Da die Anforderungen in der Regel eher Rechen- aber nicht Grafikintensiv sind, findet man in dieser Preislage bereits die Oberklasse mit sehr guter Ausstattung. Diese Geräte reichen in der Regel sogar schon problemlos für Arbeiten mit Adobe Photoshop oder Premiere. Auch für angehende Programmierer ist die Leistung eines Intel Core i5 ausreichend, 8GB Arbeitsspeicher sind allerdings Minimum Pflicht – auch für die Adobe Anwendungen.

Einen guten Einstieg in die Oberklasse markiert ein Acer Aspire ES 15 mit Intel Core i5 Prozessor, 8GB Arbeitsspeicher und großer 256GB SSD. Was fehlt ist allerdings ein Windows Betriebssystem.

Inklusive Windows 10 gäbe es den Fujitsu Lifebook A557 mit neuestem Intel Core i5, 8GB Arbeitsspeicher (erweiterbar bis auf 16 GB) und 256GB SSD.

Vollausstattung gibt es dann beim HP 250 G5 Z2Z87ES mit aktuellem Core i5 Prozessor, 8GB Arbeitsspeicher, 256GB SSD und dezidierter AMD Radeon R5 Grafik. Windows 10 ist hier ebenfalls bereits enthalten und als besonderes Schmankerl ist der HP auch noch 10 Euro günstiger als der Fujitsu.

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Besonders mobile Notebooks

Soll das Notebooks stets dabei sein, sollte es nicht zu groß oder schwer sein. Ultrabooks bieten sich zwar an dafür, sind aber erst in höheren Preisregionen anzutreffen.

Günstig und leicht, dabei aber trotzdem gut ausgestattet wäre das Lenovo E31-70. Mit nur 1,6Kg Gewicht, Intel Core i3 Prozessor, 4GB Arbeitsspeicher und 128GB SSD bietet es viel Leistung im Kompakten Gehäuse.

Mehr Akkulaufzeit bei gleichem Gewicht und vergleichbarer Leistung bietet das HP ProBook 440 G3. Alternativ gibt es das Modell auch mit Intel Core i5 Prozessor.

Software

Neben der Hardware ist auch die Software ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Viele Hersteller bieten daher spezielle Education Editionen an, die vergünstigt an Schüler, Studenten und Lehrer abgegeben werden.

Von Adobe gibt es hier z.B. die Creative Cloud Individual Edition, die alle Programme der Creative Cloud für ein Jahr umfasst. Im Normalfall kostet dieses Abonnement rund 60 Euro monatlich, also etwas über 700 Euro jährlich. Für Schüler und Studenten hingegen kostet das ganze Jahr nur knapp 200 Euro.

Microsoft Office 365 gibt es für Schüler nur bedingt günstiger. Schüler und Studenten an bestimmten Schulen oder Universitäten haben die Option, Office und Windows über die Schule kostenfrei zu erhalten. Informationen dazu gibt es direkt bei Microsoft oder in der Schule direkt.

Nimmt die eigene Schule oder uni nicht selbst teil, ist das aber auch kein Problem, denn Office 365 ist mit ein paar Tricks recht günstig. Die Office 365 Home Version beinhaltet nämlich bis zu 5 Nutzer zu aktuell etwas über 70 Euro. Teilt man sich dieses Paket mit 4 weiteren Personen kommt man also auf knapp 15 Euro pro Person – jährlich. Zum Vergleich: Eine Office Home and Student 2013 Version kostet einmalig 118 Euro, man kann Office 365 also 8 Jahre nutzen, bis man den Preis der Einzellizenz Home & Student bezahlt hat. Dabei bekommt man im Gegensatz zur normalen Kaufversion außerdem noch alle neuen Features und Updates.

Eine Reihe kostenfreie Software, die die Arbeit ähnlich gut erledigt gibt es aber auch noch.

notebooksbilliger.de Campus

Neben unseren normalen Angeboten haben wir natürlich auch ein Angebot speziell für Schüler und Studenten. Im notebooksbilliger.de Campus gibt es eine stetig wechselnde Auswahl an Notebooks, PCs, Tablets, Software und vielem mehr, die wir speziell für Schüler und Studenten im Preis gesenkt haben. Ein Blick lohnt also auf jeden Fall.

Zusammenfassung

Ein Laptop für Schüler muss also nicht teuer sein, um genügend Leistung und Ausstattung zu bieten. Viele sehr günstige Notebooks bieten alles, was ein Schüler benötigt. Gängige Lernsoftware für Grundschüler läuft selbst auf den günstigsten Modellen problemlos.

Doch auch anspruchsvolle Anwendungen sind mit einem Budget von unter 600 Euro kein Problem mehr, die Leistung der meisten Notebooks reicht zudem problemlos für die kommenden Jahre.

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