Kaufberater: Das richtige Notebook für die Schule

      Kaufberater: Das richtige Notebook für die Schule

      Mittlerweile ist es schon beinahe Pflicht, dass Schüler ab einem gewissen Alter über einen eigenen PC oder ein Notebook für die Schule verfügen. Einige Schulen setzen anstelle des klassischen Papiers sogar schon primär auf digitale Arbeitsmittel. Da stellt sich natürlich oft die Frage nach dem besten Notebook für die Schule. Wir haben uns daher einmal umgesehen und geben euch Tipps, worauf geachtet werden sollte und natürlich auch konkrete Vorschläge für die besten Notebooks.

      Zuletzt aktualisiert: September 2020

      Klar sollte erst einmal sein, für was das Notebook genutzt werden soll. Einfache Textverarbeitung und Internet-Recherche kann mittlerweile jedes Gerät. Für Grundschüler, die gerade erst die Basics lernen, eignet sich daher fast jedes Notebook. Da jüngere Nutzer nicht immer die vorsichtigsten sind, wäre ein hochpreisiges Gerät hier vielleicht auch nicht die beste Wahl. In den höheren Jahrgangsstufen kann je nach Schultyp hingegen schon etwas mehr Leistung benötigt werden. Zudem werden die Geräte in der Regel häufiger transportiert – es sollte also robust und dabei dennoch leicht sein.

      1. Einstieg: bis 300 Euro
      2. Mittelklasse: bis 450 Euro
      3. Oberklasse: bis 600 Euro
      4. notebooksbilliger.de Campus

      Einstieg – 300 Euro und darunter

      Mittlerweile gibt es selbst neue Notebooks schon für unter 300 Euro. Doch um die soll es erst einmal nicht gehen, denn was es in dieser Preislage vor allem gibt, erklärt unser Beitrag zu Gebrauchtgeräten. Die verfügen oft über noch mehr Leistung als manch neues Gerät, kosten aber nur einen Bruchteil. Außerdem handelt es sich um Geräte für den professionellen Einsatz, sodass sie besonders robust und langlebig sind – den meisten macht sogar verschüttete Flüssigkeit auf der Tastatur nichts aus. Auch etwas gröbere Behandlung stecken diese Notebooks mühelos weg.

      Lenovos ThinkPad-Serie ist zum Beispiel berühmt für ihre Zuverlässigkeit. Dell Latitude oder HP Elitebook sind entsprechende Alternativen von anderen Herstellern, die häufig unter den gebrauchten Notebooks im Shop zu finden sind. Lernsoftware für die Grundschule sollte da allemal drin sein. Außerdem kommen alle Geräte inklusive Betriebssystem, was bei Neugeräten in dieser Preislage nur selten der Fall ist. Ein Blick in die Kategorie Gebrauchtware lohnt daher immer, gerade wenn man nicht viel Geld investieren möchte.

      Gebrauchtware bei notebooksbilliger.de

      Für alle, für die Gebrauchtware keine Option ist, gibt es aber natürlich auch einige neue Geräte zur Auswahl. Abraten würde ich jedoch von Geräten mit kleinem (16-64GB) Flash-Speicher und Intel-Atom-Prozessor. Diese Notebooks sind zwar in der Regel sehr günstig und bringen Windows 10 als Betriebssystem mit, doch auf lange Sicht sind sie dann doch teurer als ein „normales“ Notebook. Da diese Geräte in den allermeisten Fällen über fest verlöteten Speicher verfügen, können sie mit steigenden Anforderungen nicht mitwachsen. Ein normales Notebook kann hingegen meist mühelos und günstig erweitert werden, um für steigenden Hardware-Anforderungen gerüstet zu sein.

      Ein günstiges Gerät für den Einstieg wäre z.B. das Acer Aspire 3. Das Acer ist günstig und bietet alles, was für den Einstieg nötig ist – inklusive einem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display für angenehmes Arbeiten. Es hat ausreichend USB-Anschlüsse (z.B. für Festplatten und Laufwerke) und ganz wichtig: Eine SSD-Festplatte. Dadurch fährt das Gerät schön schnell hoch. Windows muss man sich allerdings noch separat besorgen.

      Beim Acer Extensa 15 bekommt ihr ein mattes 15,6″-Display mit Full-HD-Auflösung, eine 256 GB SSD und 8 GB RAM. Als Betriebssystem ist Linux (eShell) im Einsatz. Windows 10 lässt sich allerdings problemlos installieren (Eine Anleitung dazu haben wir hier). Wer noch eine Windows 10 Lizenz benötigt, wird bei uns im Shop fündig.

      Wer es etwas exotischer mag, kann auch zu einem Lenovo Chromebook S345-14AST greifen. Dort läuft Googles eigenes Betriebssystem ChromeOS, welches großteils für den Einsatz im Internet gedacht ist. Es bietet ein 14″ großes Full-HD-Display, 4 GB RAM und 64 GB lokalen Speicher. Der Rest wird online in der Cloud gesichert.

      Windows 10 bei notebooksbilliger.de

      Wer auf Windows nicht verzichten, aber es auch nicht selbst installieren will, wird in dieser Preiskategorie eher selten fündig.

      Notebooks bis 300 Euro bei notebooksbilliger.de

      Mittelklasse bis 450 Euro

      In der Mittelklasse tummeln sich dann schon deutlich mehr Geräte mit besserer Ausstattung. Natürlich hängt es weiterhin davon ab, wie viel man ausgeben möchte oder kann, aber Geräte mit aktuellem Intel-Core-i- oder AMD-Ryzen-Prozessor und größerer SSD sowie Full-HD-Display sind kein Problem. Damit lassen sich dann auch schon umfangreichere Arbeiten erledigen.

      Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis findet ihr bei diesem Acer Aspire 3. Das kommt mit einem entspiegelten 15,6“-Display, Ryzen 3 3250U, 8 GB RAM und einer 256-GB-SSD.

      Das Gleiche gilt für das HP 255 G7. Für knapp 435 Euro* bekommt ihr ein mattes 15,6“-Display mit Full-HD-Auflösung, einen Ryzen 5 3200U, 8 GB RAM und eine 512-GB-SSD. Windows 10 ist mit am Start und es gibt bei diesem Modell auch noch eine DVD-Laufwerk.

      Notebooks bis 450 Euro bei uns im Shop

      Oberklasse bis 600 Euro

      pexels-photo

      Da die Anforderungen in der Regel eher rechen-, aber nicht grafikintensiv sind, findet man in dieser Preislage bereits die Oberklasse mit sehr guter Ausstattung. Diese Geräte reichen in der Regel sogar schon problemlos für Arbeiten mit Adobe Photoshop oder Premiere. Auch für angehende Programmierer ist die Leistung eines Intel Core i3 oder Ryzen 3 ausreichend, 8 GB Arbeitsspeicher mindestens sind allerdings Pflicht – auch für die Adobe-Anwendungen.

      Wenn ihr ein Notebook ohne Windows für knapp 500 Euro* sucht, dann ist das Acer Extensa 15 eine Option. Das Acer Extensa 15 setzt auf einen Intel Core i5-1035G1 als Prozessor, 8 GB RAM, 512 GB SSD und ein mattes 15,6“-Display mit Full-HD-Auflösung. Für nur wenige Euro mehr gibt es schon das Huawei MateBook D14 für knapp 530 Euro*. Das MateBook D14 setzt auf einen Ryzen 5 3500U als Prozessor, 8 GB RAM, 256 GB SSD und ein entspiegeltes 14“ Full-HD-Display mit IPS-Panel.

      Wenn es ein Notebook mit einem dedizierten Grafikbeschleuniger sein soll, ist ein Dell Inspiron 15 interessant. Neben einem 15,6“ Full-HD-Display erwarten euch hier ein Intel Core i5-1035G1, 8 GB RAM, eine 512 GB SSD sowie eine GeForce MX320 mit 2 GB Grafikspeicher. Der Preis liegt allerdings bei knapp 635 Euro*. Windows 10 ist auch bei diesem Gerät mit dabei.

      Notebooks bis 600 Euro bei notebooksbilliger.de

      Software

      Neben der Hardware ist auch die Software ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Viele Hersteller bieten spezielle Education Editionen an, die vergünstigt an Schüler, Studenten und Lehrer abgegeben werden.

      Von Adobe gibt es hier z.B. die Creative Cloud Individual Edition, die alle Programme der Creative Cloud für ein Jahr umfasst. Im Normalfall kostet dieses Abonnement rund 60 Euro monatlich, also etwas über 700 Euro jährlich. Für Schüler und Studenten hingegen kostet das ganze Jahr nur knapp 230 Euro.

      Microsoft Office 365 gibt es für Schüler nur bedingt günstiger. Schüler und Studenten an bestimmten Schulen oder Universitäten haben die Option, Office und Windows über die Schule kostenfrei zu erhalten. Informationen dazu gibt es direkt bei Microsoft oder in der jeweiligen Schule bzw. Hochschule.

      Nimmt die eigene Schule oder Uni nicht selbst teil, ist das aber auch kein Problem, denn Office 365 ist mit ein paar Tricks recht günstig. Die Office 365 Home Version beinhaltet nämlich bis zu 6 Nutzer zu aktuell knapp 80 Euro. Teilt man sich dieses Paket mit 5 weiteren Personen, kommt man also auf knapp unter 15 Euro pro Person – jährlich. Zum Vergleich: Eine Office Home and Student 2019 Version kostet einmalig 130 Euro, man kann Office 365 also 8 Jahre nutzen, bis man den Preis der Einzellizenz Home & Student bezahlt hat. Dabei bekommt man im Gegensatz zur normalen Kaufversion außerdem noch alle neuen Features und Updates.

      Eine Reihe kostenfreier Software, die die Arbeit ähnlich gut erledigt, gibt es aber auch noch.

      notebooksbilliger.de Campus

      Neben unseren normalen Angeboten haben wir natürlich auch ein Angebot speziell für Schüler und Studenten. Im notebooksbilliger.de Campus gibt es eine stetig wechselnde Auswahl an Notebooks, PCs, Tablets, Software und vielem mehr, das wir speziell für Schüler und Studenten im Preis gesenkt haben. Ein Blick auf die Geräte lohnt sich also auf jeden Fall.

      notebooksbilliger.de Campus

      Was fehlt noch? Natürlich eine Tasche oder ein Rucksack, in dem sich das Notebook sicher transportieren lässt. Sleeves oder Notebooktaschen sind die richtige Wahl, wenn das Notebook nur ab und zu mitgenommen wird. Ihr größter Nachteil ist, dass sie nur Platz für das Notebook und das Netzteil bieten und Schulbücher etc. in einer separaten Tasche mitgeführt werden müssen.

      Notebooktaschen bei uns im Shop

      Deutlich mehr Platz bieten da Rucksäcke. Sie haben mehrere Fächer, in die neben dem Notebook auch die für den jeweiligen Schultag benötigten Bücher und Unterlagen reinpassen.

      Rucksäcke bei notebooksbilliger.de

      Zusammenfassung

      Ein Laptop für Schüler muss also nicht teuer sein, um genügend Leistung und Ausstattung zu bieten. Viele sehr günstige Notebooks bieten alles, was ein Schüler benötigt. Gängige Lernsoftware für Grundschüler läuft selbst auf den günstigsten Modellen problemlos.

      Doch auch anspruchsvolle Anwendungen sind mit einem Budget von unter 600 Euro machbar und die Leistung der meisten Notebooks reicht zudem locker für die kommenden Jahre. Falls ihr auf der Suche nach einem Gaming-PC seid, empfehlen wir euch diesen Beitrag.

      Notebooks bei notebooksbilliger.de

      *Stand: Juli 2020

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