Kaufberater: Das richtige Notebook für die Schule

      Kaufberater: Das richtige Notebook für die Schule

      Mittlerweile ist es schon beinahe Pflicht, dass Schüler ab einem gewissen Alter über einen eigenen PC oder ein Notebook für die Schule verfügen. Einige Schulen setzen anstelle des klassischen Papiers sogar schon primär auf digitale Arbeitsmittel. Da stellt sich natürlich oft die Frage nach dem besten Notebook für die Schule. Wir haben uns daher einmal umgesehen und geben euch Tipps, worauf geachtet werden sollte und natürlich auch konkrete Vorschläge für die besten Notebooks.

      Zuletzt aktualisiert: November 2019

      Klar sollte erst einmal sein, für was das Notebook genutzt werden soll. Einfache Textverarbeitung und Internet-Recherche kann mittlerweile jedes Gerät. Für Grundschüler, die gerade erst die Basics lernen, eignet sich daher fast jedes Notebook. Da jüngere Nutzer nicht immer die vorsichtigsten sind, wäre ein hochpreisiges Gerät hier vielleicht auch nicht die beste Wahl. In den höheren Jahrgangsstufen kann je nach Schultyp hingegen schon etwas mehr Leistung benötigt werden. Zudem werden die Geräte in der Regel häufiger transportiert – es sollte also robust und dabei dennoch leicht sein.

      1. Einstieg: bis 300 Euro
      2. Mittelklasse: bis 450 Euro
      3. Oberklasse: bis 600 Euro
      4. notebooksbilliger.de Campus

      Einstieg – 300 Euro und darunter

      Mittlerweile gibt es selbst neue Notebooks schon für unter 300 Euro. Doch um die soll es erst einmal nicht gehen, denn was es in dieser Preislage vor allem gibt, sind Gebrauchtgeräte. Die verfügen oft über noch mehr Leistung als manch neues Gerät, kosten aber nur einen Bruchteil. Außerdem handelt es sich um Geräte für den professionellen Einsatz, sodass sie besonders robust und langlebig sind – den meisten macht sogar verschüttete Flüssigkeit auf der Tastatur nichts aus. Auch etwas gröbere Behandlung stecken diese Notebooks mühelos weg.

      Lenovos ThinkPad-Serie ist zum Beispiel berühmt für ihre Zuverlässigkeit. Geräte wie das ThinkPad T420/T520 oder X220 sind bereits für unter 300 Euro erhältlich und bieten mit Core-i5-Prozessoren der 2. Generation noch immer genügend Leistung für alle aktuellen Aufgaben – bis hin zu einfachem Videoschnitt oder Bildbearbeitung. Lernsoftware für die Grundschule sollte da allemal drin sein. Außerdem kommen alle Geräte inklusive Betriebssystem, was bei Neugeräten in dieser Preislage nur selten der Fall ist. Das ThinkPad X220 bietet dabei besonders viel Leistung in einem sehr kompakten Gehäuse bei gerade einmal 1,6 kg.

      Ein Blick in die Kategorie Gebrauchtware lohnt daher immer, gerade wenn man nicht viel Geld investieren möchte.

      Gebrauchtware bei notebooksbilliger.de

      Für alle, für die Gebrauchtware keine Option ist, gibt es aber natürlich auch einige neue Geräte zur Auswahl. Abraten würde ich jedoch von Geräten mit kleinem (16-64GB) Flash-Speicher und Intel-Atom-Prozessor. Diese Notebooks sind zwar in der Regel sehr günstig und bringen Windows 10 als Betriebssystem mit, doch auf lange Sicht sind sie dann doch teurer als ein „normales“ Notebook. Da diese Geräte in den allermeisten Fällen über fest verlöteten Speicher verfügen, können sie mit steigenden Anforderungen nicht mitwachsen. Ein normales Notebook kann hingegen meist mühelos und günstig erweitert werden, um für steigenden Hardware-Anforderungen gerüstet zu sein.

      Ein günstiges Gerät für den Einstieg wäre z.B. dieses Lenovo V130. Das Lenovo ist günstig und bietet alles, was für den Einstieg nötig ist – inklusive einem 15,6 Zoll großen Display für angenehmes Arbeiten. Es hat ein DVD-Laufwerk und ganz wichtig: Eine SSD-Festplatte. Dadurch fährt das Gerät schön schnell hoch. Windows muss man sich allerdings noch separat besorgen.

      Beim HP 255 G7 bekommt ihr ein mattes 15,6″-Display mit Full-HD-Auflösung, eine 128 GB SSD und 8 GB RAM. Als Betriebssystem ist ebenfalls FreeDOS im Einsatz. Windows 10 lässt sich allerdings problemlos installieren (Eine Anleitung dazu haben wir hier). Wer noch eine Windows 10 Lizenz benötigt, wird bei uns im Shop fündig.

      Windows 10 bei notebooksbilliger.de

      Wer auf Windows nicht verzichten, aber es auch nicht selbst installieren will, wird in dieser Preiskategorie eher selten fündig.

      Notebooks bis 300 Euro bei notebooksbilliger.de

      Mittelklasse bis 450 Euro

      Startup Stock Photos

      In der Mittelklasse tummeln sich dann schon deutlich mehr Geräte mit besserer Ausstattung. Natürlich hängt es weiterhin davon ab, wie viel man ausgeben möchte oder kann, aber Geräte mit aktuellem Intel-Core-i- oder AMD-Ryzen-Prozessor und größerer SSD sowie Full-HD-Display sind kein Problem. Damit lassen sich dann auch schon umfangreichere Arbeiten erledigen.

      Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis findet ihr beim Lenovo V130. Das kommt mit einem entspiegelten 15,6“-Display, Core i-5, 8 GB RAM und einer 256-GB-SSD.

      Wer auf Windows 10 verzichten kann, sollte sich das Acer Aspire 3 ansehen. Für knapp 400 Euro* bekommt ihr ein mattes 15,6“-Display mit Full-HD-Auflösung, einen Ryzen 5 3500U, 8 GB RAM und eine 256-GB-SSD.

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      Oberklasse bis 600 Euro

      pexels-photo

      Da die Anforderungen in der Regel eher rechen-, aber nicht grafikintensiv sind, findet man in dieser Preislage bereits die Oberklasse mit sehr guter Ausstattung. Diese Geräte reichen in der Regel sogar schon problemlos für Arbeiten mit Adobe Photoshop oder Premiere. Auch für angehende Programmierer ist die Leistung eines Intel Core i5 ausreichend, 8 GB Arbeitsspeicher mindestens sind allerdings Pflicht – auch für die Adobe-Anwendungen.

      Wenn ihr ein Notebook ohne Windows für knapp 500 Euro* sucht, dann ist das HP 14-ck1108ng eine Option. Hier habt ihr einen Intel Core i5-8265U als Prozessor, 8 GB RAM, 512 GB M.2 NVMe SSD und ein entspiegeltes 15,6“ Full HD Display. Das Betriebssystem ist FreeDOS.

      Das Acer Aspire 5 hat mit 15,6“ ein etwas größeres Display. Es löst aber ebenfalls mit Full HD auf. Als Prozessor kommt ein nagelneuer Ryzen 5 3500U zum Einsatz. 8 GB RAM und eine 512 GB M.2 NVMe SSD runden das Paket ab.

      Wenn es ein Notebook mit einer dezidierten Grafikkarte sein soll, ist das Acer Swift 3 interessant. Neben einem 15,6“ Full-HD-Display erwarten euch hier ein Intel Core i5-8250U, 8 GB RAM, eine 256 GB SSD sowie eine GeForce MX150 mit 2 GB Grafikspeicher. Der Preis liegt bei 560 Euro*. Windows ist zwar nicht dabei, dafür bekommt ihr aber ein schickes Alu-Gehäuse.

      Notebooks bis 600 Euro bei notebooksbilliger.de

      Software

      Neben der Hardware ist auch die Software ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Viele Hersteller bieten daher spezielle Education Editionen an, die vergünstigt an Schüler, Studenten und Lehrer abgegeben werden.

      Von Adobe gibt es hier z.B. die Creative Cloud Individual Edition, die alle Programme der Creative Cloud für ein Jahr umfasst. Im Normalfall kostet dieses Abonnement rund 60 Euro monatlich, also etwas über 700 Euro jährlich. Für Schüler und Studenten hingegen kostet das ganze Jahr nur knapp 230 Euro.

      Microsoft Office 365 gibt es für Schüler nur bedingt günstiger. Schüler und Studenten an bestimmten Schulen oder Universitäten haben die Option, Office und Windows über die Schule kostenfrei zu erhalten. Informationen dazu gibt es direkt bei Microsoft oder in der Schule direkt.

      Nimmt die eigene Schule oder Uni nicht selbst teil, ist das aber auch kein Problem, denn Office 365 ist mit ein paar Tricks recht günstig. Die Office 365 Home Version beinhaltet nämlich bis zu 6 Nutzer zu aktuell knapp 80 Euro. Teilt man sich dieses Paket mit 5 weiteren Personen, kommt man also auf knapp unter 15 Euro pro Person – jährlich. Zum Vergleich: Eine Office Home and Student 2019 Version kostet einmalig 130 Euro, man kann Office 365 also 8 Jahre nutzen, bis man den Preis der Einzellizenz Home & Student bezahlt hat. Dabei bekommt man im Gegensatz zur normalen Kaufversion außerdem noch alle neuen Features und Updates.

      Eine Reihe kostenfreier Software, die die Arbeit ähnlich gut erledigt, gibt es aber auch noch.

      notebooksbilliger.de Campus

      Neben unseren normalen Angeboten haben wir natürlich auch ein Angebot speziell für Schüler und Studenten. Im notebooksbilliger.de Campus gibt es eine stetig wechselnde Auswahl an Notebooks, PCs, Tablets, Software und vielem mehr, das wir speziell für Schüler und Studenten im Preis gesenkt haben. Ein Blick auf die Geräte lohnt sich also auf jeden Fall.

      notebooksbilliger.de Campus

      Was fehlt noch? Natürlich eine Tasche oder ein Rucksack, in dem sich das Notebook sicher transportieren lässt. Sleeves oder Notebooktaschen sind die richtige Wahl, wenn das Notebook nur ab und zu mitgenommen wird. Ihr größter Nachteil ist, dass sie nur Platz für das Notebook und das Netzteil bieten und Schulbücher etc. in einer separaten Tasche mitgeführt werden müssen.

      Notebooktaschen bei uns im Shop

      Deutlich mehr Platz bieten da Rucksäcke. Sie haben mehrere Fächer, in die neben dem Notebook auch die für den jeweiligen Schultag benötigten Bücher und Unterlagen reinpassen.

      Rucksäcke bei notebooksbilliger.de

      Zusammenfassung

      Ein Laptop für Schüler muss also nicht teuer sein, um genügend Leistung und Ausstattung zu bieten. Viele sehr günstige Notebooks bieten alles, was ein Schüler benötigt. Gängige Lernsoftware für Grundschüler läuft selbst auf den günstigsten Modellen problemlos.

      Doch auch anspruchsvolle Anwendungen sind mit einem Budget von unter 600 Euro machbar und die Leistung der meisten Notebooks reicht zudem locker für die kommenden Jahre. Falls ihr auf der Suche nach einem Gaming-PC seid, empfehlen wir euch diesen Beitrag.

      Notebooks bei notebooksbilliger.de

      *Stand: Juni 2019

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      3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

      1. Liebe Redaktion,
        vielen Dank für Ihre Empfehlungen. Viele Lehrer warten auf solche Beiträge, damit sie die Digitalisierung in ihrer Schule voranbringen können. Bei den Empfehlungen haben Sie leider vergessen, dass der Einstieg der Schüler in der Schulpraxis, egal ob im Primarbereich oder in Sek1 etwas anders aussieht. Die Tastatur wird in den unteren Klassen erstmal weniger genutzt werden, da zum Beispiel das 10-Finger-Schreiben nicht verinnerlicht ist, Formeleditoren in Officeprogrammen nicht intuitiv bedienbar sind oder Skizzen händisch zu übernehmen sind. Deshalb scheiden für uns Geräte ohne Stiftfunktionalität generell schon mal aus. Außerdem sind in der KMK-Veröffentlichung „Bildung in der digitalen Welt“ (https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2016/Bildung_digitale_Welt_Webversion.pdf) zahlreiche weitere Kompetenzen genannt, diezwingend ein 2-in-1-Gerät erfordern. Beispielhaft wäre hier „Stop-Motion“ zu nennen. Videoproduktion mit dem für Büroarbeit optimierten Laptop funktioniert einfach nicht. Ich würde mich freuen, wenn Sie nach dem Blick in o.g. KMK-Strategiepapier ihre Empfehlungen anpassen würden. Denn wenn Digitalisierung gelingen soll, müssen Didaktik und Technik perfekt aufeinander abgestimmt sein. Dabei brauchen wir Ihre Unterstützung!
        Viele Grüße
        Marko Bläs

        PS: Open Source, DSGV, MDM … ein weites Feld!

        • Hallo Marko, danke für die Anregung. Wir sehen uns das an und werden den Artikel entsprechend erweitern.

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