Dell präsentiert Gaming-Notebook Alienware 13 plus innovativen Grafikverstärker

dell_alienware13_1Dell hat in dieser Woche sein neues, kompaktes Gaming-Notebook Alienware 13 inklusive des interessanten Accessoires „Graphics Amplifier“ vorgestellt. Der Graphics Amplifier, wörtlich übersetzt also ein „Grafikverstärker“, ist eine Box, die ein starkes eigenes Netzteil sowie eine handelsübliche PCI-Express-Grafikkarte beheimatet und direkt an das Alienware 13 angeschlossen werden kann, um dem Notebook mit der Grafikleistung einer Desktop-GPU auf die Sprünge zu helfen.

Da Dells Neuankündigung gewissermaßen aus zwei Teilen besteht, werfen wir zuerst einen Blick auf das Notebook. Das Alienware 13 ist mit 2,6 Zentimetern maximaler Bauhöhe laut Hersteller der bislang dünnste Alienware-Laptop überhaupt. Gepaart mit dem angegebenen Gewicht von gut zwei Kilogramm (je nach Ausstattung variiert es leicht) können dem Gerät also durchaus die Prädikate „mobil“ oder „portabel“ verliehen werden. Das Display des Alienware 13 misst namensgebend 13,3 Zoll in der Diagonalen und kann mit HD-, Full-HD- oder sogar QHD-(2560 x 1440 Pixel)-Auflösung geordert werden. Bei der letztgenannten Variante handelt es sich außerdem um einen Touchscreen.

Ins neu gestaltete Notebook-Chassis aus Kohlefaser-Verbundstoffen packt der Hersteller aktuelle Ultrabook-Komponenten plus der Nvidia-Mobil-GPU GeForce GTX 860M in der Maxwell-Variante mit 2 Gigabyte GDDR5-VRAM. Das Rechenherz stellt die Intel-Dual-Core-CPU Core i5-4219U dar, die mit bis zu 2,7 Gigahertz Taktfrequenz arbeitet und über eine TDP (Thermal Design Power) von 15 Watt verfügt. Hinzu gesellen sich bis zu 16 Gigabyte RAM und eine 1-Terabyte große, gewöhnliche Festplatte oder optional eine SSD mit bis zu 512 Gigabyte Speicherkapazität.

Wann immer dem anspruchsvollen PC-Nutzer die Leistung dieser im Laptop integrierten Hardware nicht ausreicht, kommt nun der Grafikverstärker als optional erhältliches Zubehör ins Spiel. Die externe Box lässt sich über einen proprietäre Schnittstelle mit dem Alienware 13 verbinden und verfügt selbst über ein 460-Watt-Netzteil, an dem laut Hersteller Grafikkarten mit Dualslot-Kühlung und einer maximalen Leistungsaufnahme von 375 Watt betrieben werden können. An dem Grafikverstärker lassen sich zwei externe Monitore anschließen. Für zusätzliche Konnektivitätsoptionen sorgen außerdem vier USB-3.0-Ports.

Den Herstellerangaben nach können in den Grafikverstärker beliebige Desktop-Grafikkarten mit AMD- oder Nvidia-GPU gesteckt werden, sofern sie den Rahmen der vorgegebenen Spezifikationen nicht sprengen. Offiziell angeboten wird die GPU-Box allerdings derzeit nur mit GeForce-Grafikkarten bis hin zur GeForce GTX 980.

Dell wird das Alienware 13 zu empfohlenen Verkaufspreisen ab 1049 Euro in den europäischen Handel bringen. In Deutschland soll das Gerät ab Dezember 2014 erhältlich sein. Für den Zubehörartikel „Graphics Amplifier“ verlangt der Hersteller 249 Euro, wobei dieser Preis noch keine Desktop-Grafikkarte beinhaltet. Je nach Modell muss dafür noch einmal mehr oder weniger tief in die Tasche gegriffen werden.

Bilder: Dell
Quelle: Dell

Das könnte dich auch interessieren:

avatar

Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Notebook abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten auf Dell präsentiert Gaming-Notebook Alienware 13 plus innovativen Grafikverstärker

  1. avatar Jan1988 sagt:

    Sie Frage die sich mir dabei stellt ist ja eher ob die Cpu nicht zum Flaschenhals wird in manchen Spielen. Exakt handelt es sich ja nun um die i5 4210U , welche ja an und für sich eine Stromspar Cpu ist.
    Die grundsätzliche Idee hinter dem gesamten Konzept fasziniert mich, aber da Alienware ja damit wirbt Gaming Erlebnis abzuliefern hinterfrage ich halt schon, ob diese Cpu Zukunftsorientiert ist.
    Nehmen wir mal als Beispiel Spiele wie World of Warcraft oder Starcraft 2….
    Beide Spiele kommen von Blizzard Entertainment und sind eher extrem Cpu lastig und mich würde interessieren wie weit sich in diesem Bereich die Fps Rate auswirkt ( fällt diese stark unter 40 FPS in Full HD und das meißte an Grafik maxed out, so wäre dieser Preis meiner Meinung nach niemals gerechtfertigt ).
    Auf diverse Fragen bezüglich Verkaufsberater, sowohl im Amerikanischen wie auch im Deutschen Suppport Service konnte man mir nichts dergleichen mitteilen das es dort in nächster Zukunft ein Cpu Upgrade geben würde.
    Meiner Meinung nach wäre die wohl beste Lösung die gewesen, das dort wenigstens ein i7 wie der 4578U angeboten werden würde. Klar ist diese Cpu teuer, aber somit hat man in naher Zukunft wenigstens noch ein wenig mehr Reserven an Leistung diesbezüglich. Ebenfalls ist es in dieser Bauart ja so, das Cpu sowie Grafikeinheit nicht getauscht werden können, da diese direkt verlötet sind. Da stellt sich einem die Frage ob diese konstallation Sinn machen würde!? Wie gesagt , mich würde gerade in solchen Titeln wie oben erwähnt die Cpu Auslastung interessieren.

  2. Pingback: CES 2015: Dell stellt die Notebooks Alienware 15 und 17 vor » notebooksbilliger.de Blog

  3. avatar Gruber sagt:

    Ich habe das Aleinware 17 und hatte mir überlegt den 13er zu kaufen. Allerdings ist der zum spielen zu klein, wobei es gehen würde wenn man ihn am TV anschliesst.

  4. (fill in the blank). Both have their advantages and disadvantages.
    The trade-off of the small form factor of the Eee PC is that its keyboard has to be shrunk into a very confined area.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.