Dell UltraSharp U3421WE im Test: Der EINE Monitor fürs Home Office

      Dell UltraSharp U3421WE im Test: Der EINE Monitor fürs Home Office

      Mit 21:9-Format, 1440p, IPS, einem guten USB-Hub und vielen weiteren Details ist der Dell UltraSharp U3421WE so nah am perfekten Arbeitsmonitor, wie es aktuell nur geht.

      Das gefällt uns

      • Akkurate Farben ab Werk
      • 90W Power Delivery
      • nützliches USB-Hub
      • Ergonomiefunktionen
      • KVM Switch

      Das gefällt uns nicht

      • 60Hz
      • Energieklasse

      Der Dell UltraSharp U3421WE ist bis auf zwei kleine Schwächen der Monitor, auf den ich seit Jahren gewartet habe. In allen wichtigen Aspekten erreicht er dabei fast die volle Punktzahl. Wo er überzeugt und wo der Nachfolger gerne nachschleifen darf, erfahrt ihr im Test.

      Technische Daten Dell UltraSharp U3421WE
      Paneltyp 1900R Curved IPS-Panel im 21:9-Format mit LED-Hintergrundbeleuchtung
      Auflösung UWQHD (3440x1440px)
      Blickwinkel 178° horizontal / 178° vertikal
      Aktualisierungsrate 60 Hz
      Reaktionszeit 8 ms (grau-zu-grau normal)
      5 ms (grau-zu-grau schnell)
      Kontrast 1.000,00 : 1 (statisch)
      Helligkeit 300 cd/m²
      Ergonomiefunktionen neigbar von -5° bis +21°
      Höhe einstellbar von 0-150mm
      Schwenkwinkel horizontal 60° links/rechts
      Videoanschlüsse 2x HDMI 2.0
      1x DisplayPort 1.4
      USB-C (DisplayPort 1.4-Modus / Spannungsversorgung von bis zu 90 W
      Sonstige Anschlüsse USB-C Downstream (bis zu 15 W)
      USB 3.2 Gen 1 Upstream (Typ B)
      USB 3.2 Gen 1 Downstream mit Battery Charging 1.2
      3 x USB 3.2 Gen 1 Downstream
      Audio Line-Out
      Netzwerk (RJ-45)
      Energieeffizienzklasse F
      Besonderheiten Blaulicht-Filter
      KVM-Switch
      Flimmerfrei-Technologie
      HDR10
      100×100 VESA-Standard
      Zwei integrierte 5W-Lautsprecher
      Picture by Picture
      Abmessungen 81.33 x 23.74 x 39.28 cm (BxHxT mit Standfuß)
      81.33 x 6.02 x 35.91 cm (BxHxT ohne Standfuß)
      Gewicht 12,5 Kilo (mit Standfuß)
      7,52 Kilo (ohne Standfuß)
      Preis 929 Euro*

      Um zu verstehen, was der Dell in meinen Augen alles richtig macht, braucht es etwas Hintergrundwissen.

      In den letzten drei Jahren habe ich insgesamt 14 Monitore getestet – wenn man bei einer Privatperson von einer Nutzungszeit von drei Jahren pro Gerät ausgeht, habe ich beinahe genug Monitore für mein ganzes Leben gesehen. Dazu waren es auch noch sehr unterschiedliche Displays. Einfache Office-Monitore, kleine Gamer, größere Gamer, Monitore, die eher Fernseher waren, Fernseher, die Monitore waren und alles dazwischen stand schon auf meinem Schreibtisch. Nie wollte ich einen dieser Monitore für mein Home Office haben. Irgendwas störte mich immer – entweder war die Auflösung zu niedrig, es war nur ein VA-Panels (schneller, aber schlechtere Farben), keine Ergonomie-Funktionen, zu viel RGB oder generell ein hässliches Design. Einer war (teilweise) anders – der Dell S27 – der war damals in unserer Redaktion sehr beliebt.

      Dell UltraSharp U3421WE - Luftschlitze

      Nach all meinen Tests habe ich die Kriterien bestimmt, die für mich wichtig waren: IPS für bessere Farben und Blickwinkel, 1440p für eine gute Schärfe, 21:9 damit es nur ein Monitor auf dem Tisch ist und Ergonomie-Funktionen, da ich 1/3 meines Tages vor dem Display sitzen würde. Es gab noch andere Eigenschaften (u.a hohe Bildwiederholrate, SD-Kartenleser am Monitor), aber die waren keine Pflicht. Vorhang auf für den Dell UltraSharp U3421WE.

      Lieferumfang und Montage: An alles gedacht und in drei Minuten erledigt

      Schon direkt auf der Verpackung des Dell UltraSharp U3421WE ist ein Vermerk, dass der Karton für den Aufbau bitte auf die große Fläche gelegt werden soll und nicht wie die meisten Monitore einfach stehend oben aufgemacht wird. Ich gehöre genau zu den Menschen, für die so etwas aufgedruckt wird – also Danke Dell.

      Im Karton selbst gibt es zwei Schichten. In der oberen sind Standfuß, Standbein und alle Kabel. Die ganze Ebene lässt sich einfach herausnehmen. Auf der unteren Ebene befindet sich dann noch der Star der Show – das Display des Dell UltraSharp U3421WE. Die Montage ist denkbar einfach und unterscheidet sich nicht von den meisten Monitoren. Der Fuß wird via Ringschraube an das Standbein geschraubt und am Anschluss einfach an das Display geklickt. Danach kann der Dell UltraSharp U3421WE einfach an der gewünschten Stelle positioniert werden. Mit etwa 12kg (inklusive Standfuß) geht das auch ohne Hilfe. Zeitaufwand – etwa drei Minuten. Werkzeug wird nicht benötigt.

      Beim restlichen Lieferumfang war Dell auch nicht knauserig. Der UltraSharp U3421WE kommt mir einem USB-C-Kabel, jeweils einem HDMI- & DisplayPort-Kabel und einem USB-3.2-Gen1-Upstream-Kabel (USB Typ A auf B). Das Typ-C-Kabel könnte etwas länger sein, da mit ihm ein verbundener Laptop wirklich direkt neben dem Display stehen muss.

      Jenseits der Kabel gibt es noch die üblichen Garantie- und Kurzanleitungspapiere in der Box. Zusätzlich liegt auch noch ein Kalibrierungsbericht in der Verpackung. Alles in allem ist der Dell UltraSharp U3421WE sehr vorbildlich beim Lieferumfang und setzt auf relativ wenig Kunststoff – ein guter Start.

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      Dell UltraSharp U3421WE bei uns im Shop

      Design und Verarbeitung: schlicht und gelungen

      Das schlichte Design des Dell UltraSharp U3421WE überzeugt ab der ersten Sekunde. Keine unnötige RGB-Beleuchtung oder verspielte Logos. Eine winzige Status LED und ein größeres DELL-Logo auf der Rückseite sind die einzigen Elemente, die etwas herausstechen.

      Das komplette Gehäuse ist aus mattem Kunststoff gefertigt und macht einen stabilen Eindruck. Das matte Finish sorgt auch dafür, dass keine unschönen Fingerabdrücke sichtbar sind.

       

      Am auffälligsten ist wohl noch das Standbein des UltraSharp U3421WE, durch das Kabel geführt werden können. Das sorgt wiederum für einen organisierteren Schreibtisch, indem es Kabelgewirr verhindert. Freunde des Minimal-Desk-Prinzips kommen also voll auf ihre Kosten – noch mehr sogar, wenn wir zum Abschnitt „Anschlüsse“ kommen.

      Die Vorderseite ist ansonsten von schwarzen Rahmen eingefasst und ist bis auf ein kleines Dell-Logo in der Mitte des unteren Rahmens so schlicht wie es nur geht. Dieses Understatement ist einer der vielen Pluspunkte des Dell UltraSharp U3421WE – er erledigt seinen Job, ohne dabei nach Aufmerksamkeit zu schreien.

      Dieser „Arbeitswille“ zeigt sich auch bei der Stabilität. Sehr breite Monitore neigen gerne dazu, stark zu schwingen. Die rechte und linke Seite werden für gewöhnlich nicht gestützt und so erledigt die Physik den Rest. Beim Dell UltraSharp U3421WE ist das anders. Durch den stabilen Standfuß und das stabile Gehäuse wird selbst ein herber Stoß gegen Tisch sehr schnell abgefangen. Wieder ein kleines Detail, dass eher auffallen würde, wenn es nicht da wäre.
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      Ergonomiefunktionen: so wie du es willst

      Ein guter Office-Monitor muss sich an den/die Nutzer*in anpassen. Wer acht oder mehr Stunden pro Tag auf ein Panel schaut, sollte sicherstellen, dass es auch auf der richtigen Höhe ist. Der eigene Nacken wird es einem danken. Auch hier punktet der Dell UltraSharp U3421WE. Die Höhenverstellung ist auf insgesamt 15 cm möglich und die Minimalhöhe sollte selbst für kleinere Personen funktionieren. Wenn meine bessere Hälfte also den Dell UltraSharp U3421WE braucht, kann sie mit einer Bewegung die Höhe auf sich anpassen.

      Dazu kommt noch ein recht großer Neigungswinkel mit -5 bis +21 Grad. Abgerundet werden die Ergonomiefunktionen dann durch einen Schwenkwinkel von 60 Grad, wodurch sich der Dell UltraSharp U3421WE auch sehr gut für Eckschreibtische eignet. Abgesehen von Pivot (was bei einem gebogenen 21:9-Monitor auch nicht sinnvoll ist) überzeugt er also in allen wichtigen Ergonomie-Aspekten.

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      Anschlüsse: Nabelschnur und KVM-Switch

      Um euren Rechner mit dem Dell UltraSharp U3421WE zu verbinden, stehen euch zwei HDMI 2.0-Ports zur Verfügung (ein HDMI-Kabel gehört zum Lieferumfang). Alternativ gibt es auch noch einen DisplayPort 1.4-Anschluss. Mein persönliches Highlight ist aber die Typ-C-Buchse.

      Hier verbaut Dell einen USB 3.2 Gen1-Standard, der neben DisplayPort 1.4 auch noch Power Delivery mit bis zu 90 Watt unterstützt. In der Praxis hat das zur Folge, dass ich an mein MacBook nur das Typ-C-Kabel anschließe und darüber dann das Bildsignal an den Dell UltraSharp U3421WE übertragen wird. Gleichzeitig wird das MacBook durch diese eine Verbindung auch geladen. 90 Watt sind genug für ein 13er MacBook Pro (Test) und auch die älteren 15er-Modelle funktionieren tadellos. Theoretisch wäre auch das aktuelle 16er MacBook Pro (Test) möglich, allerdings würde sich unter Volllast der Akku langsam entladen, da es eigentlich 96Watt benötigt.

      Der USB-Hub auf der Rückseite besteht aus drei schnellen USB-Typ-A-Anschlüssen, welche dank 3.2 Gen1 bis zu 5Gbit/s übertragen können. Dazu gesellt sich noch ein Netzwerkanschluss. Alle bisherigen Anschlüsse sitzen auf der Rückseite des Dell UltraSharp U3421WE und sind nach unten ausgerichtet. Es empfiehlt sich also hier die USB-Dinge anzuschließen, die meistens sowieso angeschlossen bleiben – beispielsweise Drucker, Webcams oder kabelgebundene Tastauren.

      Wer an seinem Computer oder Laptop kein USB-C hat, kann den Hub alternativ auch mit dem mitgelieferten USB-A-auf-USB-B-Kabel betreiben. In beiden Fällen werden mit dieser Verbindung auch noch zwei weitere USB-Ports auf der Unterseite des UltraSharp U3421WE nutzbar – jeweils einmal Typ-A und Typ-C. Die eigenen sich dann perfekt für USB-Sticks oder SD-Kartenleser. Über den Typ-C-Port an der Unterseite kann dann sogar noch mit 15 Watt geladen werden. Wenn hier noch ein SD-Kartenleser sitzen würde, wäre es die Kirsche auf der Sahne gewesen. Da aber nur wenige Büro-Krieger regelmäßig mit SD-Karten hantieren, kann ich dessen Abwesenheit nachvollziehen. Vielleicht ja beim Nachfolger.

      Die maximal übertragbare Bandbreite hat natürlich Grenzen – logischerweise 5Gbit/s verteilt auf alle Ports. Mehr kommt über den Typ-C vom Laptop nicht rein, also kann auch nicht mehr raus – das entspricht 625 MB/s. Während meines Tests des Dell UltraSharp U3421WE habe ich diese Grenze mit normaler Büroarbeit allerdings niemals erreicht – nicht mal ansatzweise.

      Ich muss das nochmal extra herausstellen: Mit dem Dell UltraSharp U3421WE gibt es eine gute Chance, dass ihr eure Docking-Station einmotten könnt, da Display, Zubehör und Netzwerk über ein Kabel laufen. Wer eine Stunde auf dem Balkon gearbeitet hat oder im Meeting war, steckt auch nur das eine Kabel ein und ist sofort wieder mit allen angeschlossenen Geräten verbunden. Der Komfortgewinn dadurch ist enorm und viele Monitore die Power Delivery unterstützen, tun dies nur mit 15 oder 30 Watt. Die 90 Watt des Dell UltraSharp U3421WE ermöglichen auch bei vielen Creator-Laptops das Ladekabel in der Tasche zu lassen. Quasi eine echte digitale Nabelschnur.

      Dell ist aber noch nicht fertig. Der UltraSharp U3421WE verfügt neben einer Vorrichtung für ein Kensington-Schloss und einem 3,5mm Klinkenanschluss auch noch über einen KVM Switch. Via Bild-in-Bild-Funktion könnt ihr also auch an mehreren Computern gleichzeitig arbeiten. Gerade Mac-Nutzer*innen mit einem Arbeits-PC (oder umgekehrt) können dankt dieses Switches beide Geräte gleichzeitig verwenden.

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      Eine Nachricht für alle Produzenten von Monitoren: Baut Joysticks auf die Rückseite eurer Monitore ein und passt eure Menüs vernünftig daran an. Das ist eine bessere Lösung als fünf kleine Tasten auf der Unterseite. Der Dell UltraSharp U3421WE setzt auf so einen Joystick und kombiniert diesen mit einem sehr simplen Menü und einen eigenen Einschalter. Beide sind auch für durchschnittlich lange Finger etwas zu weit vom Rand des Displays entfernt, aber trotzdem lassen sich gut bedienen.

      In den Menüs selbst sind alle Punkte klar beschriftet und die passende Einstellungen sind innerhalb von Sekunden gefunden. Die verschiedenen Bild-in-Bild-Funktionen des Dell UltraSharp U3421WE werden hier ebenfalls angesteuert. Die Menüstruktur selbst ist kein Kunstwerk, aber erledigt den Job.

      Was ich weniger gelungen finde, ist die Audio-Steuerung. Um die eingebauten Boxen des Dell UltraSharp U3421WE zu regeln, muss ich erst ins Menü, dann zu „Audio“ navigieren und kann dann erst den Pegel steuern. Bei einem überraschend lauten und unerwarteten Pop-up-Video sind das schon fünf nervige Sekunden, die sich einfach vermeiden ließen, wenn der Joystick ohne aufgerufenes Menü die Audiosteuerung erlauben würde.

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      Dell UltraSharp U3421WE bei uns im Shop

      Display: Sweet Spot zwischen Farben und Kontrast

      Kommen wir zum wichtigsten Punkt des Dell UltraSharp U3421WE – das 21:9-IPS-Panel. Um es kurz zu machen, es ist sehr gut in allen wichtigen Punkten. Der mitgelieferte Kalibrierungsbericht verspricht bereits guten Farben ab Werk. Leider haben das auch schon andere Hersteller versprochen und dann nicht Wort gehalten. Darum habe ich unseren SpyderX-Pro angeworfen und mir selbst ein Bild gemacht.

      Im Auslieferungszustand erreicht der Dell UltraSharp U3421WE bereits eine Farbraumabdeckung von 100% sRGB, 87% AdobeRGB und 95% DCI-P3. Damit qualifiziert sich der Monitor für Bildbearbeitung, auch wenn das Delta-E ab Werk mit 3,49 ein klein wenig zu hoch ist. Nach der Kalibrierung liegt der Wert bei 0,61 – perfekt. Der Preis dafür ist 1% Verlust beim DCI-P3-Farbraum. Das kalibrierte Profil könnt ihr euch wie immer hier herunterladen.

      Auch bei der Farbhomogenität punktet der Dell UltraSharp U3421WE. Gerade bei einem „breiten“ 34″-Monitor ist es wichtig, dass die Farben auf dem gesamten Panel gleichmäßig dargestellt werden. Ohne diese Eigenschaft würde es sonst zu Farbverschiebungen kommen. Gleiches trifft auch auf die Ausleuchtung zu, aber auch hier enttäuscht der Dell UltraSharp U3421WE nicht. Gerade einmal 7% Abweichung auf dem gesamten Panel sorgt für ein sehr gleichmäßiges Bild. Nur sehr wenige Monitore erreichen 10% oder weniger Abweichung bei der Ausleuchtung, daher sind die Ergebnisse des Dell echt beeindruckend.

      Natürlich gibt es kein Licht ohne Schatten – so auch beim UltraSharp U3421WE. Die maximale Displayhelligkeit ist mit 222 Nits zwar hell genug für Innenräume, aber für HDR-Inhalte ist es zu wenig. Etwas überraschend war allerdings, dass 75% Helligkeit und 100% Helligkeit die gleichen 222 Nits hervorbringen. Das bestätigt sich auch in der subjektiven Wahrnehmung. Ab einem bestimmten Punkt wird das Display nicht mehr heller.

      Abschließend sei noch gesagt, dass sowohl Gamma als auch der Weißpunkt ab Werk gut eingestellt sind. Sie schwanken Minimal über das gesamte riesige Panel, aber liegen zu jeder Zeit im Rahmen. Hier noch die Gesamt-Bewertung des Dell UltraSharp U3421WE.

      Dell UltraSharp U3421WE unkalibriert - Bewertung

      In Summe macht der Dell UltraSharp U3421WE also alles richtig. Er ist kein vollwertiger Grafikmonitor (die kosten drei bis fünfmal zu viel), erfüllt aber für viele Content-Creator alle wichtigen Aufgaben. Wenn ich mir für den Nachfolger etwas wünschen würde, wäre es ein schnelleres Panel. Für viele Büroarbeiten mag 60Hz ausreichend sein, aber auch jenseits von Gaming profitieren Nutzer*innen sehr von 75 oder 120Hz. Wer schon Mal durch eine Excel-Tabelle mit 1000 Spalten gescrollt hat, wird verstehen was ich meine.

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      Sound: besser als erwartet

      Normalerweise ist mein Appell an Monitorhersteller, keine Lautsprecher in ihren Produkten zu verbauen, da sie durch die Bank weg schrecklich klingen. Lautsprecher, die einen schlechteren Sound als ein Mittelklasse-Smartphone ausgeben, braucht kein Mensch. Der Dell UltraSharp U3421WE möchte mich aber davon überzeugen, dass Speaker in Monitoren nicht fürchterlich sein müssen. Dafür verbaut Dell zwei 5-Watt-Lautsprecher auf der Unterseite. Allein von der Größe her ist das schon mehr als die meisten anderen Displays.

      Um es kurz zu machen – die Lautsprecher des Dell UltraSharp U3421WE sind in Ordnung. Durch die schiere Breite des Displays entsteht sogar ein guter Stereo-Effekt. Filmliebhaber werden damit sicherlich keine Serien oder Filme konsumieren, aber die Tatsache, dass Höhen bei voller Lautstärke kaum zerren und es sogar etwas Platz für Mitten gibt, hat mich echt positiv überrascht.
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      Fazit Dell UltraSharp U3421WE: der EINE Monitor

      Eingangs habe ich erwähnt, dass ich nach vielen Monitor-Tests ziemlich genau weiß, was ich bei einem Monitor suche. Der Dell UltraSharp U3421WE erfüllt alle wichtigen Kriterien und sogar ein paar von denen, die nicht ganz so wichtig waren.

      Dank 21:9-Formfaktor steht genau ein Monitor auf meinem Tisch, statt zwei kleineren, die dann durch einen hässlichen Displayrahmen in der Mitte getrennt sind. Dazu kommt einer 1440p-Auflösung auch eine ausreichende Schärfe zustande. Mit allen wichtigen Ergonomie-Funktionen kann ich den Dell UltraSharp U3421WE dazu genau an mich anpassen.

      Dell UltraSharp U3421WE - opener

      Ab Werk sind die Farben des Dell UltraSharp U3421WE dazu präzise kalibriert und erlauben mir so auch farbkritische Arbeiten im Home Office auszuführen. Den Abschluss bildet das USB-Typ-C-Kabel, welches nicht nur den Laptop mit Strom versorgt, sondern auch das USB-Hub befeuert. Dadurch kann meine Docking-Station in den Ruhestand gehen, da selbst der Netzwerkanschluss so gegeben ist und das alles mit nur einem Kabel.

      Würde ich mir ein 120Hz-Panel und einen SD-Kartenleser auf der Unterseite wünschen? Absolut. Trotzdem ist der Dell UltraSharp U3421WE – so wie er jetzt ist – einer der besten Monitore, die jemals auf meinem Schreibtisch standen. Etwa 900€ sind viel Geld für einen Monitor, aber Dell kombiniert hier alle die Eigenschaften, die ich seit Jahren in einem Paket gesucht habe und alleine dafür, ist der Preis – zumindest für mich – gerechtfertigt, auch wenn ich die Folgekosten der Energieklasse noch nicht absehen kann.

      Dell UltraSharp U3421WE bei uns im Shop
      *Stand: 03/2021

       

      Veröffentlicht von

      Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

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      7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

      1. Hello, i am a student of architecture and would benefit greatly from a monitor such as this one. i would be running software such as autocad, photoshop, indesign, sketchup and blender. i could give a great review on this item and would be very greatful to test it out.

      2. Hallo Sascha,
        vorab: super Review, auch für mich ist der Monitor einfach ein klasse Allrounder.
        Ich habe mir vor kurzem die light Version, also den P3421W zugelegt. Im Angebot war der Preis für knapp unter 500€ einfach unschlagbar.
        Kannst du mir die Unterschiede zwischen den beiden Monitoren erläutern? Bis auf die Anschlüsse und die Ladegeschwindigkeit habe ich keine entdecken können.

        Besten Dank und viele Grüße,
        Alexander

        • Das forsche ich auch gerade. Scheinbar „nur“ das von dir angesprochene und ein paar Prozente mehr in der Farbabdeckung.
          Ich schätze ich werde dann auch zur Light-Variante greifen.

          LG
          Daniel

      3. Ich hab ein Problem was mich verrückt macht.. ich kann es einfach nicht verstehen und Apple hat da anscheinend auch kein Rat.. Ich hoffe nun Ihr könnt mir vllt. helfen. Ich habe ein MacBook Pro (15 Zoll, 2019) und einer Radeon Pro 560X 4 GB, 16GB RAM und i9 Prozessor. Ich habe schon lange vor mir diesen Dell Monitor zu holen, höre nur guuuutes darüber!! Nun hatte ich ein MSI Curved Monitor bei dem mein Mac grundlos extrem heiß wurde und die Lüfter gingen hoch, obwohl auch kein Programm lief oder nur ein YouTube Video.. Ich weiß jetzt nicht ob es sich für mich lohnt mir den Dell zu holen..

        • Hey Pedro,

          schau mal in der „Aktivitätsanzeige“ und dort unter „Energie“ was dein MacBook Pro ohne jede angeschlossene Hardware an Energie verbraucht und was die Verbraucher sind. Lass es für fünf Minuten so, um zu sehen, ob der Wert so bleibt. Schließe dann alles (inklusive Monitor) an, um zu sehen, ob sich der Energieverbrauch ändert.

          Es ist leider ein offenes Geheimnis, dass MacBooks an Monitoren mehr Strom verbrauchen. Wenn dann deine Lüfter seit zwei Jahren nicht mehr gereinigt wurden, würde das zusammen mit der starken Wärmeentwicklung der Intel i9 (TDP) wahrscheinlich dein Hitzeproblem erklären.
          Hatte beim 16er-Intel auch das Problem, dass er am Monitor deutlich mehr Strom gezogen hat als solo.

          Beste Grüße
          Sascha

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