Demo zeigt Raytracing auf den neuen AMD-Grafikkarten – Nvidia kontert

      Demo zeigt Raytracing auf den neuen AMD-Grafikkarten – Nvidia kontert

      Zum ersten Mal zeigt uns AMD die Raytracing-Fähigkeit seiner neuen Grafikkarten im Video. Marktführer Nvidia wollte das nicht auf sich sitzen lassen und kontert gleich mit einem eigenen Video.

      AMD RDNA2 – Raytracing glänzt enorm

      Strahlen und Glänzen tut schon mal einiges – über das Art-Design der Demo kann man jedoch geteilter Meinung sein. Letzteres erinnert ein wenig an Musikvideos aus den späten 90ern. Aber schlussendlich kommt es ja auf die Effekte an – und die sind wirklich beeindruckend. In einer Welt, die nur aus Chrom und Spiegeln besteht, kommen die realistischen Raytracing-Effekte voll zur Geltung.

      Kurz zur Erinnerung: Raytracing beschreibt das Berechnen des natürlichen Pfads des Lichts. Das gilt aber nicht nur für Lichteffekte selber, sondern enthält auch Reflektionen, indirektes Licht und vieles weitere. Im Idealfall sorgt es für einen vielfach gesteigerten Realismus in der Darstellung von Spielen. Bisher ist es jedoch enorm rechenaufwändig und zwingt selbst stärkste Grafikkarten, wie Nvidias GeForce RTX 2080 TI, in hohen Auflösungen in die Knie. Aber überzeugt euch erstmal selbst von AMDs Demo:

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      Verbessertes Raytracing durch DirectX 12 Ultimate – auf PC UND Konsolen

      Technisch gesehen ist es gar nicht das erste Mal, dass wir Raytracing auf einem AMD-Chip sehen. In den neuen Konsolen – Xbox Series X und PlayStation 5 – kommt ebenfalls AMDs neue Grafikkarten-Architektur RDNA2 zum Einsatz. Von der Xbox gab es vor wenigen Tagen bereits ein erstes Video vom Spiel Minecraft mit aktiviertem Raytracing. Die Kollegen von Digital Foundry haben die Anwendung im folgenden Video analysiert.

      Im Zusammenhang steht Raytracing hier auch mit DirectX12 Ultimate. Die neueste Version der Grafikschnittstelle liefert nun verbesserte Raytracing-Unterstützung von denen Entwickler profiteren sollen.

      Konter-Video von Pionier Nvidia

      Wie bereits gesagt ist Raytracing keine Erfindung von AMD, sondern kommt bereits seit Ende 2018 in Nvidias RTX-Serie zum Einsatz. Zuvor war es vor allem auf Hollywood-Filme und wissenschaftliche Anwendungen beschränkt. Als Pioniere des Echtzeit-Raytracing wollten sich die Verantwortlichen von Nvidia den Angriff des kleinen Rivalen nicht gefallen lassen. Kurz nach AMD veröffentlichte man ein eigenes Video. Dieses beschreibt, warum RTX auch weiterhin die beste Lösung für Echtzeit-Raytracing in GPUs sein wird.

      Es wird auf jeden Fall spannend zu sehen sein, ob AMDs neue Navi2x-Grafikkarten von der Raytracing-Entwicklung für die neuen Konsolen stark profitieren können. Immerhin liegt allen die selbe RDNA2-Architektur zu Grunde.

      Was meint ihr? Panik-Reaktion von Nvidia oder hat AMD keine Chance gegen den Marktführer? Lasst es uns in den Kommentaren wissen und wir halten euch mit weiteren Grafikkarten-News auf dem Laufenden!

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      Quellen: AMD auf YouTube.com, Digital Foundry auf YouTube.com; Nvidia auf YouTube.com
      Bilder via: AMD auf YouTube.com

      Veröffentlicht von

      Großer Film- und Serien-Nerd, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch die älteren Geschwister fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf seiner PS4 Pro.

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      1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

      1. Bis Raytracing sich durch setzt, dauert es noch eine Weile. Bis dahin wird es bessere Grafikkarten auf dem Markt geben, die Raytracing stemmen. AMD macht es genau richtig und wartet erstmal. Was bringt es die Funktion für eine GTX 1660 frei zu schalten, wenn diese vielleicht 20-30fps mit RTX schafft. Selbst die RTX2060 scheint nicht gerade genug Power dafür zu besitzen. Und jetzt 400-500€ für eine Grafikkarte auszugeben, damit man in zwei Spielen Raytracing nutzen kann, ist für mich sinnlos. Später sind bessere Grafikkarten auf dem Markt, die auch gut genug damit umgehen können und den Preis dann rechtfertigen.

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