devolo dLAN Highspeed Ethernet II

Ich hatte gestern die Möglichkeit, für euch das dLAN Highspeed II Starter Kit von devolo zu testen. Mittlerweile kann man zwar mit Wireless Range Extendern auch die entlegensten Winkel mit Wireless Lan ausstatten, aber glaubt mir: es gibt Winkel und Ecken, da bekomme selbst ich weder WLAN hin-extended geschweige denn ein LAN-Kabel verlegt. In diesem Falle dachte ich mir: versuche es doch einmal mit den Produkten aus dem Hause devolo, die ja schon seit Jahren für ihre Technologie bekannt sind.

Der Paketinhalt:

Neben einer Installationsanleitung, zwei RJ45-Kabeln, einer CD werden natürlich die beiden HomePlug-Adapter mitgeliefert.

Die Installation:

Besonders lobenswert: die CD beinhaltet sowohl Software für Windows, als auch Mac OS X. Da habe ich schon andere Sachen erlebt. Die Software wird wirklich nur kurz benötigt. Einmal um die Adapter in ein Netzwerk zu führen (in meinem Falle kein Problem, dank DHCP) und um das Passwort für den Netzwerkverkehr zu setzen. Die Inbetriebnahme kostet also maximal 5 Minuten und gehörte somit so ziemlich zu den einfachsten Dingen, die ich je in meiner „Netzwerk-Karriere“ vornehmen durfte.

Inbetriebnahme der Computer:

Zumindest einer der HomePlug-Adapter muss an einem PC, einem Switch oder Router hängen. Es reicht dabei an einem PC die Software zu installieren und so beide Adapter in ein Netz zu bringen. Für den Computer ist der devolo HomePlug-Adapter dabei unsichtbar. Die beiden Adapter kommunizieren verschlüsselt untereinander, die PCs arbeiten so, als sein sie direkt miteinander (oder dem Router verbunden). Plug & Play. Die von euch gewählte Steckdose sollte im besten Falle eine direkte Steckdose sein, kein Verteiler.

Die Leistung:

devolo gibt Übertragungsraten bis 85 MBit/s an. Dies sind natürlich Maximumwerte unter absolut idealen Bedingungen. Bei mir schaut das aber leider ganz anders aus. Dies ist aber in keinem Fall die Schuld von devolo, sondern des Hauses in dem ich wohne. Es handelt sich dabei um die Betriebsstätten (bzw. Büros) eines lokalen Energie-Versorgers. Ich habe einen Sicherungskasten im Haus, der locker an die Steuerungsanlage eines Atomkraftwerks erinnert. Deshalb werde ich vielleicht für euch das devolo-Paket noch einmal in einer „normalen“ Wohnung testen. Hier einmal Screenshots der Übertragungswerte:

Der erste Screenshot zeigt dabei die Werte an einer Verteiler-Steckdose, der zweite die Übertragungsgeschwindigkeit an einer direkten Wandsteckdose. Es handelt sich dabei um keine Internet- oder Surfgeschwindigkeit, sondern um eine direkte Datenübertragung von einem NAS.

Fazit:

Oftmals geht es nicht anders. Kein LAN oder kein WLAN möglich, während man Stromleitungen in den meisten Fällen immer in der Nähe vom Computern findet. Dann sind Lösungen von devolo ideal. Dank der patentierten Stromsparfunktion nehmen die Adapter bei Nichtfunktion nur 30% der eigentlichen Leistung auf. Das spart Strom und damit Geld.

Wie schaut es bei euch aus? Erfahrungen mit devolo?

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20 Kommentare auf "devolo dLAN Highspeed Ethernet II"

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jonny0303

Also ich habe schon seit längerem den „dLAN® 200 AV Wireless G“ im Einsatz und bin sehr zufrieden. Dort sind übrigens auch Einstellungen über den Browser möglich über http://ipdeswirelessg.de 😉 ähnlich wie zB http://fritz.box 🙂

also ich kann devolo nur empfehlen! Hatte bis jetzt noch nie Probleme 🙂

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Konsti

Meinereiner hat die 200 Mbit/s-Variante (dLAN 200 AVplus), auch weil Strippen auf dem Parkett nicht besonders toll aussehen wenn man durch mehrere Räume muss. Besonders gefällt mir allerdings die durchgeschliffene Steckdose, weil bei der von dir getesteten Variante diese ja dauerbesetzt ist. Oder kann man die Adapter mittlerweile ohne größeren Verlust auch an einer Steckerleiste betreiben?
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden damit, nicht nur was die Inbetriebnahme und Skalierbarkeit betrifft, sondern auch das Streamen von HD-Material von NAS/WHS klappt ohne Probleme. Als Alternative echt zu empfehlen.

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Tom

Beide Steckdosen müssen auch an der selben „Phase“ hängen, soweit ich weiß. Gleicher Stromkreis/Sicherung ist wohl das beste um die Leitungsverluste gering wir möglich zu halten.

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maatien

Wie sieht es hier mit den Ping-Raten aus? Eignet sich das auch, um im lokalen Netz zu spielen?

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X

Hi caschy,

was ist denn das für ein Tool mit dem du die Bandbreite misst?

-X

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Konsti
Beitrag nochmal gelesen und gab ja schon einige Antworten im Beitrag auf meine Fragen, schäm… Habe eben selber noch mal einen Test mit netio gemacht mit einem Router dazwischen. Ist zwar nur ein 100 Mbit/s-Netzwerk, aber die Werte sind aber meiner Meinung nach in Ordnung, bedenkt man den Overhead usw. TCP connection established. Packet size 1k bytes: 8250 KByte/s Tx, 8209 KByte/s Rx. Packet size 2k bytes: 8410 KByte/s Tx, 8392 KByte/s Rx. Packet size 4k bytes: 9029 KByte/s Tx, 8959 KByte/s Rx. Packet size 8k bytes: 9378 KByte/s Tx, 9370 KByte/s Rx. Packet size 16k bytes: 9455 KByte/s Tx,… Read more »
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Max

schade dass der Krempel immer noch nicht verboten wurde, aber wem es gefällt, dass jedes Radio, Mikrowelle etc. fleißig mit den Daten um sich wirft und bei Beschwerde bei der BNetzA die Geräte außer Betrieb nehmen muss, kann dafür gern sein Geld rauswerfen ;).

Und was ist denn das eigentlich für eine Begründung, dass es Ecken gibt, an die kein LAN-Kabel verlegt werden können? Wenn es da eine Steckdose gibt, kann man auch andere Kabel da hinlegen. Über Aufwand oder Schönheit kann man da natürlich diskutieren.

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Dustin Klein
Kann Euch von dem Ding leider nur abraten. Wenn auf jeden Fall die 200 MBit/s Variante nehmen. Dieses Ding reicht leider überhauptnicht aus. Getestet: Relativ modernes Haus (nicht älter als 10 Jahre), 2 Sicherungskästen für Erd- und Obergeschoss, angeschlossen ohne Steckerleiste. Ergebnis: Maximal 20 MBit/s, was weniger als ein Viertel ist. Lediglich die Stromsparoption war ganz okay (wobei wir die 30 % nun wirklich nicht bestätigen konnten). Mit der 200 MBit/s Variante habe ich noch keine Tests gemacht, da wir mitlerweile auf die MSI Teile schwören. Die sind sehr kompatibel und funktionieren auch an mehreren Steckerleisten super schnell. Und das… Read more »
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Konsti

Ja der Preis bei Devolo ist doch unverschämt hoch. Habe die 200er Variante auch geschenkt bekommen, sonst wäre es sicher auch MSI oder Netgear geworden. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, warum scheinbar erst in den Professional-Varianten von Devolo ein Kerbfilter bzw. Notching integriert ist. Ob sich ein Hobby-Funker oder Mittelwelle-Radiohörer gestört fühlt weiß ich nicht, bislang war hier noch keiner vorstellig. Und wenn meine Mikrowelle schon Daten in die Welt pumpt, dann wenigstens verschlüsselt.

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Roman

85Mbit ist ja ziemlich schwach, hatte gehofft, dass da 1Gbit durch die Leitung geht.

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ralf_donald

Wir nutzten bei uns eine Alternative von Netgear, ebenso bei den Schwiegereltern. Doch leider nutzen wir das selber nicht mehr, sonst hätt ich gern mal einen Vergleichstest gegenüber den devolos erstellt.
Und die Sache mit den Daten verbreiten über Radio und Mikrowelle, bisher hatte sich keiner beschwert. 😉

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Arnd
bei mir lief es erst stabil, als ich es im „Serverraum“ (Besenkammer) an eine eigene Sicherung hab hängen lassen. Danach hat der Zugriff aufs NAS geflutscht. Ich hatte aber den Eindruck, das es langsamer wurde, um so mehr von den Dingern ich installiert habe. Kann das sein? @Max: In einer Mietwohnung Netzwerkksbel zu verlegen ist ein Kostenaufwand, der hoch ist. Denn eine gute Netzwerkverkabelung im Gigabit – Bereich kostet … Vor allem wenn Du die Wände schneidest und dann wieder verputzen/streichen musst. Selber crimpen kann man machen, aber ohne Prüfprotokoll wird man sich dann doch über „Hänger“ im Netzwerk ärgern… Read more »
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Oebis

ich nutze devolo schon einige Jahre. Soweit ich weiß. ist zur Inbetriebnahme des Starterkits highspeed kein Programm nötig. Beide Adapter haben das gleiche Kennwort. Also nur in die Steckdose LAN-Kabel anschließen und los geht es. Bei mir ist die Geschwindigkeit vom Dachgeschoss zum Adapter im Keller (über eine Unterversorgung) 57 Mbit/s. In ein anderes Zimmer im DG sind es 70Mbit/s und das pbwohl mein Adapter entgegen der Empfehlung in einer Steckerleiste steckt. Also sehr positive Erfahrungen und seit vielen Jahren absolut zuverlässiger Betrieb, kein Ausfall…

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Max
@Arnd: Wer ernsthaft Anspruch auf Gigabit-LAN hat, der wird sicher auch kein PLC nutzen wollen, da die ungeschirmten NYM-Leitungen diese Geschwindigkeiten eigentlich gar nicht hergeben. Auch wenn es nicht ganz zum Thema gehört: Schlitzen ist ja auch nicht immer nötig, günstiger ist da die Nutzung von Sockelleisten, die meisten Leute legen sich gerne Laminat, da wäre das also das geringste Problem. Wenn mans richtig macht, wird auch nicht gecrimpt, sondern die Adern an Dosen und Patchfeld aufgelegt und ein Fluke etc. kann man sich leihen. Wobei Fehler beim Auflegen auch per Sichtkontrolle entdeckt werden können, da ist eher auf die… Read more »
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Powerline-Standard IEEE 1901: erste Lösungen von devolo im April

[…] durch eure Stromleitung fließen dürfen. Kennen vielleicht einige, ich hatte schon einmal hier im Blog ein Gerät von devolo im Test, welches eben Daten via Stromleitung an Orte bringt, wo kein Netzwerkanschluss vorhanden […]

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LTS

Interessieren würde mich die Messung der 85er-Variante in der “normalen” Wohnung 🙂 .

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dLan

Schön das der Artikel noch verfügbar ist, so kann man mal die Ursprünge vom dLAN zurückverfolgen.
Schon niedlich der kleine Adapter mit den 85 Mbit/s 🙂

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