Die Google Suche nun auch mit Knowledge Graph in Deutschland

Die klassische Google Suche funktioniert so: Wir geben das gewünschte Wort ein und Google durchsucht seine Datenbank nach dem passenden Treffer. So durchsuchte Google seine Datenbank nach dem passenden Suchbegriff und listete die Ergebnisse auf. In der Vergangenheit optimierte Google zwar die Ergebnisse zwar und zeigte einem angemeldeten Nutzer die vermeintlich für ihn passenden Suchergebnisse an, nun geht Google aber einen Schritt weiter.

Dank des Knowledge Graph ist Google nun in der Lage, auch komplexere Zusammenhänge zu erkennen und Suchergebnisse durch eine spezielle Datenbank mit Informationen zu ergänzen. Google weiß nun auch, dass das Wort „Berlin“ die Hauptstadt von Deutschland ist und liefert euch also nicht nur die Links zu Suchergebnissen mit dem Wort Berlin, sondern liefert auch Ergebnisse, die Informationen zu der Stadt Berlin zeigen. Es gibt nun also viel mehr Möglichkeiten, Google zu nutzen, denn der Knowledge Graph erkennt Städte, Wahrzeichen, Gebäude, geographische Gegebenheiten, Fußballmannschaften, berühmte Personen, Filme, Himmelskörper, Kunstwerke und vieles mehr. Dazu nutzt Google mehrere Quellen für seine Informationen und hat zur Zeit 570 Millionen Objekte und mehr als 18 Milliarden Fakten in seiner Datenbank.

Google kann verstehen, was ihr sucht, denn am Beispiel Dschingis Khan erklärt Google, wie die neue Suche funktioniert. Die Suchmaschine weiß nun, dass es sich entweder um die Figur Dschingis Khan oder um die Band handeln kann. Entsprechend der beiden Möglichkeiten, bietet Google nun an, auch nur die Ergebnisse anzuzeigen, die relevant für die Band sind.

Google lernt anhand von Suchergebnissen und den hinterlegten Fakten auch, was andere Nutzer interessierte, die nach dem Thema gesucht haben und fasst diese Informationen zusammen. Auch werden wichtige Fakten übersichtlich dargestellt und es werden Vorschläge gemacht, was den Suchenden auch zu dem Thema interessieren könnte. Google kann nun Zusammenhänge erkennen und diese dem Nutzer auch als Suchergebnis vorschlagen.

Google zeigte in der Vergangenheit schon beim Eingeben des Suchbegriffes in der Suchleiste viele Worte an, die man vielleicht suchen könnte. Jetzt geht man einen Schritt weiter und präsentiert Ergebnisse, die man eventuell suchen könnte oder Informationen über ein Thema, das vielleicht auch interessant ist. So vergleicht Google Suchanfragen einzelner Nutzer miteinander und schaut, was für interessante Fragen von Nutzern noch gestellt wurden und gleicht intern Fakten zu dem Thema ab und schafft Querverbindungen und schlägt euch diese unter der Kategorie „Wird auch oft gesucht“ vor. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Stellt euch vor, ihr sucht euren Lieblingsfilm, der einen Oscar gewonnen hat. So zeigt euch Google nun alle Suchergebnisse zu eurem Lieblingsfilm an. Weiter weiß aber Google, dass der Film einen Oscar gewonnen hat und wer der Regisseur ist. Google wird also nun andere Filme des Regisseurs, die einen Oscar gewonnen haben, euch in der Liste vorschlagen, einfach weil in der Vergangenheit bei Google danach gesucht wurde.

Fazit: Ich freue mich schon sehr auf diese Neuerung, denn in Amerika konnte man mit seinem Android Smartphone auch ähnlich wie bei Siri auf dem iPhone nach Zusammenhängen suchen, in dem man seine suche wie eine ganz normale Frage formulierte. Endlich schafft es der Knowlegde Graph nach Deutschland.

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