Die zehn schrägsten Wearable-Projekte: Von der Banane bis zum BH

wearableWearables sind Trend und die Entwickler laufen zur Hochform auf. Man glaubt gar nicht, was es da alles gibt: vom twitternden BH über die Haarsträhne mit Touchbedienung bis zur Tomatenfütterungskopfmaschine für Marathonläufer. Alles Banane? Wir haben uns die verrücktesten, skurrilsten und abgefahrensten Konzepte angesehen und präsentieren die zehn „Gewinner“. Anschauen auf eigenes Risiko!

Nummer 10

Der Tokio-Marathon ruft, die Ideenschmieden der Nahrungsmittelhersteller sind dabei: Dole entwickelt die Wearable-Banane, die mit einem großen „Eat Me“ zum Verspeisen einlädt.

Nummer 9

Noch einen Zacken härter ist diese Tomaten-Fütterungsmaschine, die der Läufer auf dem Kopf trägt und nach Wunsch das Gemüse zum Munde führt. Verantwortlich für die Idee zeichnet der japanische Lebensmittelhersteller Kagome.

Nummer 8

Wir bleiben beim Sport, dieses Mal aber mit einem real existierenden Kleidungsstück. Den persönlichen Fitnesstrainer verspricht die Firma Radiate Athletics mit dem Thermal Vision T-Shirt. Das aus einer Kickstarter-Kampagne hervorgegangene Shirt analysiert die Körperwärme und zeigt sie durch Verfärbungen an.

Nummer 7

Für sportlich Interessierte bietet sich ein ganz spezieller Gürtel an, der noch dieses Jahr auf den Markt kommen soll und auf der CES 2015 für Furore sorgte: Der Belty aus Paris passt seine Weite automatisch an und sitzt enger, wenn man steht, und wird weiter, wenn man sitzt. Das ist aber noch nicht alles, ein Schrittzähler trackt die Aktivität und der Gürtel erinnert einen wenn nötig daran, sich doch bitteschön ein wenig zu bewegen.

Nummer 6

Noch mehr zum Thema Gesundheit. Das dänische Design-Studio Diffus entwickelte das Climate-Kleid, das die CO2-Konzentration in der Luft mit Licht visualisiert. Das Licht kann dabei je nach Konzentration langsam oder hektisch pulsieren. Das Konzept hat zwar schon paar Jährchen auf dem Buckel, wirkt aber ganz und gar nicht alt.

Nummer 5

In eine ähnliche Kerbe schlägt der twitternde BH. Das griechische Design-Studio OgilvyOne bastelte zusammen mit Nestle eine Kampagne (in griechischer Sprache). Der BH twittert auf einem eigenen Kanal, wenn die Trägerin ihn öffnet. Die Idee dahinter: Es geht um die Verhinderung von Brustkrebs und Frauen sollen daran erinnert werden, sich regelmäßig selbst zu untersuchen.

Nummer 4

Noch ein Studio, noch ein Projekt. Intimacy (siehe Teaser-Bild) ist ein Kleid aus dem 3-Drucker, das für mehr Transparenz sorgt: Je nach Stimmung der Trägerin, wird es – ja, nun – eben transparenter und sorgt somit für mehr Durchblick. Wie die Niederländer sich das vorstellen, kann man auf der Webseite nachverfolgen.

Nummer 3

Fast alle Menschen lieben Spielzeug. Der Japaner Akinori Takahagi hat in einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne Moff vorgestellt und will damit Kinder aktiv werden lassen und den Geldbeutel der Eltern schonen. Moff trägt man am Handgelenk und enthält Sensoren für die Erkennung von Bewegungen. Also eigentlich das Wii-Prinzip, nur dass das Smartphone die Konsole ersetzt und anstatt Bilder gibt es lediglich Sounds. Als Beispiel kann das Kind mit Moff dann einen Besen zur Gitarre umfunktionieren oder mit einem Geodreieck in der Gegend rumballern. Allerdings scheint die Entwicklung zu stagnieren und es existiert lediglich eine Anbindung für iOS:

Nummer 2

Man muss es gesehen haben, um es zu glauben: Die Entwickler von Beauty Technology stellen mit Hairware eine Art Touch-Steuerung für Smartphones vor. Über die Extensions lassen sich beispielsweise eine Ton-Aufnahme starten oder eine vordefinierte Nachricht versenden. Das passiert ganz unauffällig, weil die Geste so natürlich sein soll.

Nummer 1

Ein Flop auf der Kampagnen-Plattform Indiegogo war das WristBoom. Das Armband kann man sich auch ums Bein binden und ist, wie der Name schon verrät, ein tragbarer Bluetooth-Lautsprecher der mit seinen 2-Watt für eine ordentliche Beschallung sorgen soll. Selbstverständlich kann man mit dem Teil auch telefonieren, wenn es denn noch erscheint. Die Macher sind von ihrer Idee jedenfalls überzeugt, wie man auf YouTube nachsehen kann.

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Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
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