DIY: Taschenlampen mit 72.000 und 162.000 Lumen

taschenlampe_teaser

„Mehr Licht“, sagte Goethe auf dem Sterbebett. Dem Wunsch sind zwei Maker etwas verspätet nachgekommen: Die irrwitzigen Lampen-Konstruktion kombinieren starke LED-Lampen. Das Ergebnis muss man sich als portables Flutlicht vorstellen, das mit bis zu 162.000 Lumen heller als der Tag ist.

72.000 Lumen sind schon eine Ansage. Und die macht Samm Sheperd. Dazu passt bestens der Song „Here Comes The Sun“, denn Tageslicht an einem sonnigen Tag erreicht ungefähr 100.000 Lumen. Sehr helle Taschenlampen liefern um die 1000 bis 2000 Lumen.

Gut, in die Tasche passt die Lampe nicht mehr, aber für die Leistung fällt sie ziemlich kompakt aus. Um die enorme Hitzeentwicklung der acht 100-Watt-LEDs etwas zu entgegnen, setzt der Maker eine Wasserkühlung in Gang, die eigentlich für Computersysteme gedacht ist. Das Ergebnis: Man kann nachts ganze Gebäude taghell beleuchten oder mal eben eine verträumte Wiese bei Nacht zum Fußballstadion verwandeln. Für zwei Elfmeter reicht es, denn die Batterien halten lediglich 6 Minuten. Notfalls lässt sich die Lampe aber auch ans Stromnetz anschließen. Im Video zeigt Sheperd nicht nur den Aufbau der Konstruktion, sondern auch erleuchtende Beispiele.

Es geht aber noch mehr: Mads Nielsen bündelt 18 Lampen, die es zusammen auf 1800 Watt und 162.000 Lumen bringen sollen. Die Konstruktion bringt es sogar auf maximal 12 Minuten Laufzeit. Das geht allerdings auf Kosten von Kompaktheit sowie Gewicht und das System fällt nicht ganz so elegant aus. Aber Goethe hätte sich trotzdem gefreut.

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Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
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