[E3 2018] Angespielt: Assassin‘s Creed Odyssey

[E3 2018] Angespielt: Assassin‘s Creed Odyssey

Die Assassin‘s Creed-Reihe bedarf wohl keiner Einleitung mehr. Seit Jahren begleitet uns diese Serie mit mal mehr, mal weniger guten Titeln. Nach dem Erfolg von Origins will man nun mit Odyssey im alten Griechenland anknüpfen und hat einige Neurungen vorgestellt. Wir durften den neusten Spross zur E3 ausprobieren.

Die größte Neuerung, die auch viele Änderungen im Spielprinzip mitbringt, direkt zum Start: Assassin‘s Creed Odyssey ist nun zum vollwertigen RPG geworden. Zum Spielstart wählt ihr euren Character, Alexios oder Kassandra, und behaltet und entwickelt diesen im Laufe des Spiels. Für die Weiterentwicklung steht ein umfangreiches Skillsystem zur Verfügung, mit dem ihr euren Alter Ego auf euren Spielstil anpassen könnt. Ob als Hunter, Warrior oder Assassin: Wie genau ihr durch das antike Griechenland streift, bleibt euch überlassen.

Odyssey spielt zur Zeit des Peloponnesischen Krieges, in dem Sparta und Athen um die Vormacht in Griechenland kämpften. Als Spartaner ist es dann natürlich eure Aufgabe, Sparta zum Sieg zu verhelfen, wofür euch eine ganze Reihe Waffen zur Verfügung stehen – allen voran der Speer eures Vaters Leonidas. Natürlich.

Auch neue Fähigkeiten und ein verändertes Kampfsystem halten Einzug. So basieren die Kämpfe auf Adrenalin, das ihr durch Ausweichen, Parieren und Treffen des Gegners sammelt. Seid ihr ordentlich mit Adrenalin vollgepumpt, könnt ihr eure Gegner mit dem mächtigen Spartan-Kick ausschalten oder euch zumindest etwas Platz verschaffen. Auch könnt ihr euch mittels Adrenalin heilen, sofern ihr genügend gesammelt habt. Weiter ist es möglich, den Gegnern zunächst ihre Schilde abzunehmen – dann trifft man sie auch etwas besser ;).

Fans von Black Flag dürfen sich auch freuen: Schiffskämpfe sind zurück! Zwar nicht ganz so technisch, aber sie sind wieder da. Mit (Feuer-) Pfeilen erledigt ihr eure Gegner zur See, bevor ihr sie entert. Die Schiffe in Odyssey dienen aber auch ganz schlicht zur Fortbewegung zwischen den unzähligen griechischen Inseln.

Außerdem, wie es sich für ein RPG gehört, wurde in Odyssey das Dialogsystem stark überarbeitet. Die Dialoge bieten immer mehrere Antwortmöglichkeiten und die gewählten Antworten werden auch auf den weiteren Verlauf der Handlung sowie des Verhältnisses unseres Protagonisten zu den NPCs Einfluss nehmen. So kann eine getroffene Auswahl auch Stunden später noch Auswirkungen haben. Insgesamt verspricht man allein rund 30 Stunden an Dialogmaterial in AC Odyssey. Das Spiel soll zudem eine deutlich längere Spieldauer als Origins bieten.

Ein Detail finde ich besonders bemerkenswert – auch wenn das 2018 eigentlich Standard sein sollte: In den Dialogen könnt ihr euch nicht nur über Story-Relevante Themen austauschen, sondern auch mit den NPCs Flirten. Das ist an sich nichts Neues, die Art wie hingegen schon. Denn unser Protagonist ist grundsätzlich weder hetero- noch homosexuell. Was ihr daraus macht, bleibt euch überlassen. Damit ist Odyssey nicht nur historisch korrekt, die alten Griechen waren ja bekanntlich nicht so wählerisch was das Geschlecht ihres Gegenübers angeht, sondern Ubisoft auch im Jahr 2018 angekommen, in dem diese Art der Charakterpersonalisierung Standard sein sollte. Wohin uns all das Geflirte am Ende führt, wurde aber noch nicht verraten.

Assassin‘s Creed Odyssey startet am 05. Oktober 2018 und wir werden uns natürlich auch das fertige Spiel dann noch einmal genauer ansehen.

News E3 2018

Das könnte dich auch interessieren

Hinterlasse einen Kommentar

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei