Eine Woche mit dem OnePlus 7 Pro: Viel Licht und etwas Schatten

      Eine Woche mit dem OnePlus 7 Pro: Viel Licht und etwas Schatten

      Mit dem OnePlus 7 Pro bringt der chinesische Hersteller bereits sein zehntes Smartphone auf den Markt. Mit brachialer Performance und einem 90Hz-Display will OnePlus die Herzen seiner Fans höher schlagen lassen. Ich habe ein paar Tage mit dem neuen Flagship verbracht und habe viel Gutes, aber auch Potential gesehen.

      Ich nutze privat ein OnePlus 6T und genau dagegen musste sich der Nachfolger behaupten. Neben der reinen Performance mochte ich das Betriebssystem von OnePlus immer sehr. Smartphones von OnePlus sind seit dem ersten Gerät für ein Android bekannt, welches sich sehr nah am originalen System von Google hält, aber auch sinnvolle Neuerungen einbringt. Einige dieser Neuerungen sind sogar so gut, dass sie Google dann ins Hauptsystem übernimmt, wie z.B. den Darkmode und die Gestensteuerung.

      In einem kurzen Video habe ich alles zusammen getragen, was mir in den ersten Tagen mit dem OnePlus 7 Pro so aufgefallen ist:

      Technische Daten

      Bevor ich auf die Punkte noch etwas weiter ins Detail gehe, habe ich erstmal noch die technischen Daten für euch.

      Technische Daten OnePlus 7 Pro
      Software Android 9, OxygenOS
      Prozessor Snapdragon 855
      Arbeitsspeicher 6, 8 oder 12GB
      Speicher 128GB oder 256GB (nicht erweiterbar)
      Display 6,67″ Fluid AMOLED (3120x1440px; 516ppi)
      Kamera Selfiekamera:
      16 Megapixel (Sony IMX471)
      Hauptkamera:
      48 Megapixel Sony IMX586 (f/1.6)
      Tele:
      8 Megapixel (f/2.2)
      Weitwinkel
      16 Megapixel (f/2.2)
      Anschlüsse USB 3.1 Gen1 Typ-C
      SIM Dual nano-SIM
      Akku 4000mAh
      Maße 162,6×75,9×8,8mm
      Gewicht 206g
      Preis 709€ (6GB RAM, 128GB)
      759€ (8GB RAM, 256GB)
      829€ (12GB RAM, 256 GB)

      OnePlus 7 Pro mit viel Leistung

      Beim neuen OnePlus 7 Pro hat man aber auch richtig viel an der Hardware geschraubt. Alles wurde intern überarbeitet und in Kooperation mit Samsung liefert man mit dem neuen Gerät ein 90Hz-Display, in das ich mich sofort verliebt habe. Ich kannte ein schnelles und hochauflösendes AMOLED-Display schon von Alex‘ ROG-Phone, aber hielt es eher für eine Spielerei. Nach ein paar Tagen mit dem OnePlus 7 Pro kann ich kaum mehr auf ein 60Hz-Panel schauen.

      Für die Leistung ist ein Snapdragon 855 zuständig und mit bis zu 12GB Arbeitsspeicher gibt es wenig, was das OnePlus 7 Pro ins Schwitzen bringt. Ein zusätzlicher Geschwindigkeitsschub verschafft auch der neue, schnelle UFS 3.0 Speicher. Apps starten blitzschnell und bleiben auch mit allen bereits getätigten Einstellungen lange im Speicher verfügbar.

      48MP-Kamera, Weitwinkel & Tele

      Bei der Kamera wollte OnePlus jetzt auch nachbessern und eine der Schwächen des 6T ausgleichen. Mit einem neuen 48 Megapixel Sensor und zwei weiteren Linsen sollte endlich ein echtes Biest geschaffen werden, welches es mit dem Samsung Galaxy S10 und dem Huawei P30 (Pro) aufnehmen kann. Machen wir es kurz: Die Bilder des OnePlus 7 Pro sind bei Tageslicht sehr gut und auch bei geschlossenen Räumen sind sie besser als die der meisten Smartphones.

      Für den Nachtmodus hat OnePlus sogar die Auslösezeit extrem verkürzt. Ich musste keine zwei Sekunden das Smartphone still halten und schon werkelten die Algorithmen los. Leider muss OnePlus hier nochmal ran. Denn alle Lowlight-Aufnahmen rauschen extrem. Und zwar mehr als sie es bei so einer guten Kamera sollten. Da warte ich lieber wieder die drei Sekunden, bis das Foto gemacht wurde, statt diese leicht matschigen Bilder zu bekommen.

       

      Preise und Verfügbarkeit

      Das OnePlus 7 Pro wird ab dem 21. Mai in den Farben „Mirror Grey“ und „Nebula Blue“ verfügbar sein. Im Juni wird noch eine Version mit der Farbe „Almond“ folgen. Preislich beginnt das OnePlus 7 Pro bei 709€ (6GB RAM & 128GB Speicher) und kostet in der größten Ausführung (12GB RAM und 256GB Speicher) stolze 829€. Damit schafft OnePlus ein echtes Luxusgerät, auch beim Preis.

       

      Wer auf das 90Hz Display verzichten kann, bekommt mit dem OnePlus 7 (ohne Pro) eine Alternative im Design des Vorgängers. Das hat ebenfalls den Snapdragon 855 und den neuen Kamerasensor von Sony. Allerdings fehlt hier dann die dritte Kameralinse. Beim OnePlus 7 beginnen die Preise ab 559€.

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