Einer musste es ja wieder übertreiben: LG plant Smartphone mit 16 Kameras

      Einer musste es ja wieder übertreiben: LG plant Smartphone mit 16 Kameras

      „Viel hilft viel“ heißt es so schön. Das trifft zwar nur selten, aber LG will bei Kamera-Setups in Zukunft wohl trotzdem auf Nummer sicher gehen. Im Netz ist ein Patent aufgetaucht, in dem die Rede von einem Smartphone mit ganzen 16 Kameras ist.

      Dual-Cams sind mittlerweile der Standard. Triple-Cams findet man insbesondere in guten Smartphone-Flaggschiffen wie dem P20 Pro oder dem Mate 20 Pro von Huawei. Die Rückseite des Samsung Galaxy A9 zieren sogar vier Linsen und auch Nokia setzt mit dem Nokia 9 im nächsten Jahr wohl auf üppige fünf Kameras. Sie alle finden demnächst aber vermutlich ihren Meister – zumindest, wenn es um die schiere Anzahl der Kameras geht.

      Chaotischer Linseneintopf oder sinnvolle Multi-Cam?

      Beim Einheitsbrei der Smartphones sind es zugegebenermaßen die Kleinigkeiten, die im Freundeskreis mittlerweile als zweckdienliches Phallussymbol herhalten müssen. Display-Diagonale, Screen-to-Body-Ratio, Größe der Notch und demnächst wohl auch die Anzahl der Kameras. Um der Debatte ein jähes Ende zu verleihen, hat LG gleich mal ein paar Generationen übersprungen und ein Patent angemeldet, in dem ein Smartphone mit 16 Linsen auf der Rückseite abgebildet ist.

      Die Bilder zeigen, wohin die Reise gehen soll. Bei 16 Linsen dürfte LG vermutlich auf einen fröhlichen Mix aus unterschiedlichen Megapixeln, Brennweiten und Winkeln setzen. Damit könnten sich einerseits bessere 3D-Abbildungen erzeugen lassen, andererseits wäre das Ändern von Fotoinhalten wie Gesichtern oder die Auswahl unterschiedlicher Fokusebenen einfacher möglich.

      Mini-Selfie-Spiegel beerbt die Notch?

      Dafür lösen alle sechzehn Sensoren gleichzeitig aus und geben dem Fotografierenden vom Ultraweitwinkel bis zum Telezoom vielfältige Optionen bei der Auswahl der bevorzugten Perspektive.

      Nicht ganz schlüssig bin ich mir bei dem kleinen Mini-Spiegel, der auf der Rückseite unter dem Kamera sichtbar ist. Damit soll die Hektakaideka-Cam – das wird sich ganz bestimmt im normalen Sprachgebrauch durchsetzen – auch als Selfie-Cam herhalten können. Klingt erstmal… interessant. Ästhetiker dürften sich dementsprechend über eine notchfreie Front freuen, Egomanen über die Menge an möglichen Selbstporträts.

      Laut des Patents lässt sich die Kamera von LG auch in faltbaren Smartphones einsetzen. Diese Kombi schreit dann natürlich nach Overkill.

      Wie viel Zeit ins Land ziehen wird, bis LG das Smartphone mit 16 Kameras auf den Markt bringt und ob das überhaupt passiert, ist unklar. Womöglich ist bis dahin ja wieder „weniger ist mehr“ angesagt.

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      Quelle: letsgodigital 1, 2 via notebookcheck
      Bilder: letsgodigital

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      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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