External GPU: Neues von Acer und Preise für Razer Core bekannt

Razer hat die Preise für die externe Grafikkartenbox Core bekannt gegeben. Wie erwartet wird der GPU-Beschleuniger für Notebooks nicht preiswert sein. Nicht ganz so teuer wird das Graphics Dock, mit dem Acer einen ganz anderen Lösungsansatz verfolgt. Neben einer fest installierten Grafikkarte verfügt das Acer-Dock über USB-Ports, Ethernet-Buchse und Anschlüsse für Monitore.

Auf der CeBit 2016 stellte Acer seine Docking-Station mit integrierter Grafikkarte für Notebooks vor. Das Gehäuse des Graphics Dock ist mit 245 x 130 x 23 mm deutlich kleiner als der Razer Core mit 310 x 152 x 44 mm. Der Grund dafür ist, dass im Acer Graphics Dock eine Nvidia GeForce GTX 960M fest verlötet ist. Der Notebook-Grafikchip benötigt keine so große Kühlleistung wie das Razer Dock, das vom Besitzer mit leistungsstarken Desktop-Grafikkarten bestückt werden kann. Im Vergleich zum Razer Dock wird die GPU-Leistung des Acer Graphics Dock mit der Nvidia GeForce GTX 960M deutlich zurückliegen und weniger für 3D-Spiele geeignet sein. Das Acer Graphics Dock bezieht seinen Strom über ein 135-W-Netzteil, folglich wird sich der Einsatzbereich des Graphics Dock auf den Schreibtisch beschränken. Zur Vergrößerung der virtuellen Arbeitsfläche lassen sich fünf externe Monitore gleichzeitig ansteuern. Zusätzlich bietet das Dock noch drei USB-3.0-Ports, einen Gigabit-Ethernet-Anschluss sowie einen analogen Audio-Anschluss für ein Headset. Laut Acer ist das Graphics Dock kompatibel mit dem neuen Acer Aspire 13 und dem Aspire Switch 12S. Ob es sich auch an andere Notebooks verwenden lässt, ist noch nicht bekannt. Ab April wird das Graphics Dock für 350 Euro erhältlich sein.

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Das Grafikkartengehäuse Razer Core wird laut Hersteller 499 US-Dollar kosten. Im April sollen die ersten Boxen ausgeliefert werden. Erwirbt man das Razer Core zusammen mit einem neuen Razer-Notebook, spart man 100 US-Dollar und erhält das Core für 399 US-Dollar. Dazu kommen die Kosten für eine Desktop-Grafikkarte von AMD oder Nvidia, die man einbauen muss. Trotz des höheren Preises verspricht das Razer Core auf Dauer mehr Leistung. Denn reicht die Leistung der eingebauten GPU irgendwann nicht mehr aus, kann man sie gegen ein aktuelles Modell tauschen, ohne ein neues Razer Core kaufen zu müssen. Laut Razer soll das Core aber auch mit anderen Notebooks kompatibel sein, solange sie über einen Thunderbolt-3-Anschluss verfügen.

Quellen: winfuture.de, razerzone.com
Bilder: Acer via golem.de, Razer

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Über Robert Tischer

Aufgewachsen mit Lego und Nintendo Game Boy eroberte schon bald ein Laptop mit MS-DOS und Windows 3.1 mein Herz und meinen Schreibtisch im Jugendzimmer. Nach einer kurzen Technikrezession sind Schreibtisch und Spielplatz 20 Jahre später auf die Größe eines Wohnzimmers gewachsen, das inzwischen einen Anbau vertragen könnte.
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