Externer Brenner: HP dvd556s ausgepackt

Der regelmäßige Leser weiß, dass wir hier gelegentlich Testgeräte vergeben. Mal schauen, wie die Zukunft diesbezüglich aussehen wird. Wir hatten ja mal die Idee, unseren Kunden auch eine Plattform zu bieten, auf der sie eigene Testberichte einstellen können. Unsere internen Arbeiten dazu laufen bereits auf Hochtouren 🙂 Bis dahin gibt es eben die freiwilligen Berichte unserer Tester einfach hier im Blog. Heute hat Tibor das Wort – er hat seinen externen Brenner von HP, den dvd556s ausgepackt und gibt seine Meinung ab:

Nach dem Auspacken gibt es schon einmal zwei positive Überraschungen: Endlich mal ein Stück Hardware ohne Klavierlack (ok, Fingerabdrücke kann man natürlich auch hier hinterlassen) und das Ganze nicht nur einfach quadratisch, praktisch, gut, sondern als designtechnisches Highlight gibt es hinten rechts eine nette Rundung, halt mal was anderes. Außerdem sind die rechte und hintere Seite mit einer Art Softgrip ummantelt, was das Anfassen sehr angenehm macht.

Die Verarbeitung ist durchweg gut, auch die Lade sitzt einwandfrei im Gehäuse, dieses ist mit einem Gewicht von etwas über 300 Gramm mobiltauglich, dem Einsatzzweck entsprechend. Der Clou ist jedoch das Y-USB-Kabel, habe ich so noch nie gesehen. Mit dem schwarzen Kabel schließt man den Brenner wie üblich an.

Wenn dem Gerät die Stromzufuhr nicht reicht (bei einigen Netbooks und Notebooks), blinkt hinten am Brenner eine LED um den Anwendern auch den Anschluss des roten Kabel zu signalisieren. Tolle Idee! Nur bei der Länge des Kabels sollte HP nochmal nachbessern, 30 cm bei dem kleinen schwarzen ist nicht wirklich toll, bei dem roten mit gut 50 cm etwas besser.

Die technischen Daten aufzulisten, schenke ich mir an dieser Stelle. Außer Blu-ray Discs kann so ziemlich alles gebrannt werden, für die Spielkinder gibt es sogar Lightscribe. Gebrannt habe ich nicht wirklich viel, mal eben 2 GByte MP3s vom Netbook auf den Brenner geschoben, das dauerte genau 6:53 Minuten. Auch eine komplette CD war in 3:18 gebrannt. Für mich schnell genug 😉

Auf der beiliegenden CD gibt’s noch die Manuals und die Treiber. Von der Installation der Brennersoftware, in dem Falle „Nero 9 Essentials“ kann ich nur abraten. Rund 1,7 GByte werden auf euer Netbook o.ä. geschoben, auch inklusive von diverser Zusatzsoftware (DirectX usw.), die zum Brennen etc. benötigt werden.

Nach 50 Minuten Dauer hatte ich auch keine Lust mehr, mir Nero überhaupt noch anzusehen. Gesamtfazit: Ein rundherum empfehlenswertes Gerät, die Software dazu besorgt man sich eher im Internet. Falls noch Fragen offen sind, beantworte ich sie gern über die Kommentare.

Dieser Beitrag wurde unter Ausgepackt abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare auf "Externer Brenner: HP dvd556s ausgepackt"

Benachrichtige mich zu:
avatar
avatar
Gast
Das USB Kabel ist so kurz das der Übertragungswiederstand geringer bleibt und die Chance höher ist dass man mit einem USB Anschluss auskommt (WD hat zumindest früher einen Hinweis diesbezüglich im Handbuch der 2,5″ Platten platziert, und Slim DVD Brenner brauchen ja noch mehr Strom als 2,5″ Festplatten) ich habe auch noch ein 30cm USB Kabel von meiner 2,5″ WD Platte. Wobei bei dem NoName (10€) USB Gehäuse in das ich das BluRay Combo Laufwerk (wenn man es noch so nennen soll, DVDs brennt es nur noch wen es sich mit den Rohlingen gerade sehr gut versteht) aus meinem Schlepptop… Read more »
avatar
Gast

Die HP Brenner schneiden in allen Tests gut ab, bieten ordentliche Leistung und Kompatibilität.
Habe selbst etliche Tests gewühlt und mir dann auch einen angeschafft und bin sehr zufrieden.
Ich habe den dvd550s , also den Vorgänger des 38er

wpDiscuz