Facebook will Nutzer in virtuelle Realität abtauchen lassen

Facebook will Nutzer in virtuelle Realität abtauchen lassen

oculus-vr-camera_dk2Es ist mittlerweile fast ein Jahr her seit Facebook das Virtual-Reality-(VR)-Startup Oculus, welches ein fortschrittliches VR-Headset baut, für rund 2 Milliarden US-Dollar übernommen hat, und so werden die Pläne, die das soziale Netzwerk in der Zwischenzeit für eigene Virtual-Reality-Projekte ausarbeitete, nun langsam aber sicher konkret. Wie Re/code informiert, ist Facebook unter anderem dabei, Anwendungen, die eine spezielle Virtual-Reality-Erfahrung bieten können, zu entwickeln.

Facebook ganz offen über die eigenen Virtual-Reality-Ambitionen sprechen zu hören ist neu. Bislang waren nur einige der Projekte der Tochter-Firma Oculus bekannt, die sich hauptsächlich auf Computerspiel- und Film-Erfahrungen fokussieren. Auf der von Re/code abgehalten Code/Media-Konferenz stellte Facebooks „Chief Product Officer“ Chris Cox jedoch eindeutig klar, dass es irgendwann auch diverse VR-Apps direkt vom sozialen Netzwerk selbst geben wird. Besonders interessant daran: Der Inhalt dieser VR-Erfahrungen soll zum Teil von den Facebook-Nutzern selbst erstellt werden können.

Aus den Worten von Cox lässt sich beispielsweise auf eine Zukunft schließen, in der Anwender Videos von besuchten Orten mit anderen als interaktives VR-Erlebnis teilen. Darüber hinaus soll es solche Virtual-Reality-Erfahrungen jedoch auch von prominenten Künstlern wie Beyoncé geben, um Fans komplett in eine Welt bestehend aus deren Kreationen eintauchen zu lassen.

Was durch die Aussagen des Facebook-Managers leider nicht klar wird, ist, wie das soziale Netzwerk seine Nutzer künftig dazu befähigen will, diese VR-Inhalte zu erstellen. Beim aktuellen Stand der Technik erfordert so etwas unter anderem mehrere Kameras und reichlich Bearbeitungsaufwand. Des Weiteren ist völlig offen, wann derlei VR-Erfahrungen zu etwas ganz Alltäglichem werden könnten. Cox eigenen Worten nach wird es dafür sicherlich noch „eine Weile“ brauchen.

Bild: Oculus
Quelle: Re/code

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