Fantec MWiD25: WLAN-Festplattengehäuse ausprobiert

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Fantec bietet mit MWiD25 eine WLAN-Festplatte an, die besonders auf die Tablet- und Smartphone-Besitzer abzielt, an die man ja bekanntlich nicht ohne weiteres ein externes Laufwerk mit Kapazitäten von mehreren hundert GByte anschließen kann.

Das Fantec MWiD25 samt Festplatte verspricht viel Datenspeicher für Smartphone, Tablet und Notebook ohne Kabel, dafür aber mit eingebautem Akku. Unser Testexemplar kam mit einer bereits eingebauten Festplatte und da man das Gehäuse laut Handbuch nicht mehr öffnen kann, wenn es einmal verschlossen wurde, kann ich euch nicht sagen wie der Einbau verläuft. Laut dem Handbuch sieht es aber recht einfach aus.

Das Gehäuse aus Kunststoff ist in Hochglanz und empfindlich für Fingerabdrücke sowie Kratzer. Auf der Oberseite befinden sich LEDs mit Symbolen für den Akkustand, Zugriff, WLAN und LAN. Am Hinterteil befindet sich der Einschaltknopf sowie ein Anschluss für USB 3.0 und Ethernet. Schließt man den MWiD25 per USB-Anschluss an den PC an, wird es ganz normal als externe Festplatte erkannt. Dabei haben wir mittels CrystalDiskMark folgende Transferraten gemessen, über die man sich nicht beschweren kann:

CrystalDiskMark

Wer gerade mal nicht den bis zu 150 MBit/s schnellen WLAN-Modus verwenden möchte, hängt den MWiD25 einfach per Ethernet in das lokale Netz. Über WLAN haben wir eine Gewindigkeit von rund 3 MByte (24 MBit/s) pro Sekunde erreicht, was beim Streamen an das Smartphone oder Tablet zwar ausreichen sollte, aber dennoch nicht sehr befriedigend ist. Mit dem Smartphone oder Tablet kann man dank Apps für Android und iOS auf die mobile Festplatte zugreifen! Dabei erstellt die Festplatte standardmäßig ein eigenes WLAN, mit dem man sich verbinden kann. Wer darauf keine Lust hat, kann das Gerät entsprechend umkonfigurieren und mit den Router über WLAN oder LAN verbinden, so dass das Gerät auch über das heimische Netzwerk direkt erreichbar ist. Der Zugriff auf das  MWiD25 am PC gelingt über den Webbrowser oder den eigens vorhandenen PC-Clienten.

Neben einem Abspielen von Videos sowie Musik und der Anzeige von Office-Dokumenten können Dateien auch zwischen der Festplatte und dem Smartphone bzw. Tablet ausgetauscht werden. Daneben ist auch noch der Upload und das Löschen von Dateien möglich. Eine weitere Besonderheit des Gerätes ist der eingebaute Akku, mit dem man das Gerät bis zu fünf Stunden ohne weitere Stromzufuhr betreiben kann und so auch Unterwegs bei einer Zugfahrt nutzen kann!

Fazit: Das Fantec MWiD25 tut was es soll und das Einrichten ist wirklich recht einfach, wenn man etwas Erfahrung im Einrichten von Netzwerken hat. Die einzige Schwäche ist für mich, dass das Gehäuse nicht geöffnet werden kann. So ist man quasi dazu gezwungen, bei einem Defekt der Festplatte das Gehäuse mit zu entsorgen. Außerdem kann man nicht mal später einfach auf eine größere Festplatte einbauen. Angesichts des Preises von über 70 Euro ist das dann doch etwas, worüber man sich vor dem Kauf im Klaren sein sollte. Ihr könnt das Fantec MWiD25 bei uns im Shop bestellen.

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Über Cihan Boz

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1 Kommentar auf "Fantec MWiD25: WLAN-Festplattengehäuse ausprobiert"

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Gast

Ich verstehe nicht, warum man das Gehäuse nicht wieder öffnen können darf? Hat für den Kunden ja nun gar keinen Vorteil. Ich glaube, da würde ich dann eher gleich zur Intenso Memory 2 Move greifen. Kostet mit 1TB und Wlan / WiFi rund 100€ und ist halt Intenso 😉

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