Fujitsu LIFEBOOK im Test: Der ultimative mobile Begleiter
  • Display
  • CPU
  • SSD/RAM
  • 13,3" FHD Touch
  • Core i5 8265U
  • 512GB SSD / 16GB

Fujitsu LIFEBOOK im Test: Der ultimative mobile Begleiter

Das Fujitsu LIFEBOOK will der ultimative mobile Begleiter sein. Klein, leicht, viele Anschlüsse, Sicherheit und dazu noch als Convertible sehr flexibel. Dem Gewicht von etwa einem Kilo müssen sich aber auch Aspekte unterordnen.

Das gefällt uns

  • 1kg Gewicht
  • mattes Display

Das gefällt uns nicht

  • Akkulaufzeit
  • Gehäusematerial

Unterwegs zu arbeiten wird in immer mehr Berufen möglich. Dafür muss aber nicht nur der Arbeitgeber mitspielen, sondern eben auch das Equipment. Ein 15 Zoll Notebook mit 2kg Gewicht ist einfach nicht wirklich mobil.

Fujitsu Lifebook Name

Um es gleich vorweg zu nehmen: ich denke, dass die Vorteile die kleinen Kompromisse bei weitem überwiegen und das Fujitsu LIFEBOOK wahrscheinlich der ultimative Begleiter für unterwegs ist und auch nicht nur für Business-Kunden interessant ist.

Bevor wir uns aber den vielen Besonderheiten des Fujitsu LIFEBOOKS widmen, bringen wir noch kurz die technischen Daten hinter uns.

Nach oben

Technische Details

Produkteigenschaften des Fujitsu LIFEBOOK U939X

Display 33,78cm (13.3 Zoll), entspiegelter IPS Touchscreen
Auflösung 1920×1080 Pixel (Full HD)
Prozessor Intel Core i5 – 8265U (4×1,6 GHz)
Grafik Intel HD Graphics 620
Arbeitsspeicher 16 GB DDR3 (2133MHz)
Festplatte 512 GB SSD
Netzwerk Bluetooth 5.0
Intel® Dual Band Wireless-AC 9560 (802.11ac, a/b/g, n)
GB-Ethernet
Anschlüsse 1 x HDMI
2 x Thunderbolt 3
2 x USB 3.2 – Typ A
1x 4in1 Cardreader
1x Smartcard-Reader
1 x RJ45
1 x 3,5mm Combo-Headset-Port
Akku 50 Wh Li-ion Akku mit 3 Zellen
Eingabegeräte vollwertige Insel-Tastatur
Multi-Gesture-Touchpad, zwei separaten Tasten
Sound Stereo-Lautsprecher
Kamera HD Webcam
Sicherheit Vorrichtung für Kensington-Schloss
Betriebssystem Windows 10 Home
Abmessungen 30,9 x 21,5 x 1,7cm
Gewicht 980g
Preis 1754€*
Fujitsu LIFEBOOK U939X bei uns im Shop

Nach oben

Lieferumfang

Viel kommt nicht im Karton des Fujitsu LIFEBOOK. Neben dem Gerät, dem Netzteil und etwas Papierkram gibt es noch den Stift. Für den gibt es direkt am Gehäuse auch einen Aufbewahrungsslot – inklusive Ladefunktion. Also fliegt auch nichts lose im Rucksack rum. Außerdem legt Fujitsu gleich noch ein paar Ersatz-Spitzen für den Stift mit in den Karton und ein Tool, um sie zu wechseln.

Allgemein zur Verpackung: es darf gerne etwas weniger Plastik sein. Der Fairness halber muss man aber auch sagen, dass da Mitbewerber schon wesentlich schlimmer waren.
Nach oben

Design und Verarbeitung

Fujitsu setzt beim LIFEBOOK auf ein Convertible. Entsprechend wichtig sind die Scharniere. In der kurzen Zeit, in der ich das Gerät testen konnte, war ich davon sehr angetan. Egal ob ich das Gerät als klassisches Notebook oder eben im Cinema-Modus benutzt habe, das Scharnier hat seinen Job gut erledigt. Bei einer 30 minütigen Bahnfahrt blieb das Display beispielsweise genau dort, wo ich es platziert hatte.

Die Verarbeitung des LIFEBOOK ist gut, aber auch nicht mehr. Für ein möglichst leichtes und robustes Gehäuse hat Fujitsu sich für Magnesium als Gehäusematerial entschieden. Wer die Lenovo Thinkpads der T-Serie kennt, wird wissen, was ich meine. Das Gehäuse des LIFEBOOKS ist einfach nur etwas dünner und wirkt dadurch etwas weniger wertig, der Preis der Mobilität eben.

Die Spaltmaße sind klein und gleichmäßig. An ein paar Stellen komme ich zwar etwas zu leicht mit dem Fingernagel zwischen die Verkleidungsteile, aber trotzdem habe ich nie an der Verarbeitungsqualität des Fujitsu LIFEBOOK gezweifelt. Einige Teile des Notebooks klingen aber etwas hohl, wenn man mit dem Fingernagel darauf tippt. Das ist keine große Sache, trübt aber minimal das Gesamtbild.
Nach oben

Anschlüsse

Normalerweise muss man bei so kleinen und leichten Geräten häufig auf einige wichtige Anschlüsse verzichten. Dafür bekommt man dann Thunderbolt 3 und braucht gefühlt 27 Adapter. Beim Fujitsu LIFEBOOK ist das anders und es hier besonders deutlich, dass das Gerät für Businesskunden konzipiert ist.

Auf der rechten Seite befindet sich ganz vorne der Einschub für eine SIM-Karte. Damit entfällt gleichmal das nervige Tethering mit dem Smartphone. Danach folgt die leicht eingelassene Power-Taste, der 4in1-Kartenleser, einer der beiden USB-Typ-A-Anschlüsse und der versenkbare Netzwerkanschluss.

Von Letzterem bin ich echt begeistert, weil es selbst einem so flachen Gerät ermöglicht, die Vorteile eines Netzwerkkabels zu nutzen. Der Anschluss ist etwas fragil, aber seine Aufgabe erledigt er tadellos. Die letzte Position auf der rechten Seite des Fujitsu LIFEBOOK ist eine Vorrichtung für ein Kensington-Schloss, damit das Gerät auch am Platz bleibt.

Auf der linken Seite gibt es dann den Smartcard-Reader, den 3,5mm Klinkenanschluss für ein Headset, den zweiten USB-Typ-A-Anschluss, einen HDMI-Port und zwei Thunderbolt 3.

Der Smartcardreader mag für Privatpersonen nicht entscheidend sein, aber bei vielen große Unternehmen ist er immer noch gerne gesehen.
Nach oben

Fujitsu LIFEBOOK U939X bei uns im Shop

Display

Beim Display des Fujitsu LIFEBOOKS handelt es sich um einen Full HD Touchscreen. Der ist darüber hinaus noch matt. Das ist etwas, was ich bei anderen Notebooks noch nicht gesehen habe. Die meisten Touchscreens können gut und gerne als Schminkspiegel verwendet werden – nicht so beim Fujitsu LIFEBOOK.

Dank des matten Displays ist Arbeiten im Freien ohne ärgerliche Reflexionen möglich. Darüber hinaus funktioniert die Bedienung des Touchscreens sowohl mit den Fingern als auch mit dem mitgelieferten Stift sehr gut. Finger gleiten übrigens genauso gut über das Display des Fujitsu LIFEBOOKS wie bei einem Smartphone.

Die Ausleuchtung des Displays ist größtenteils gleichmäßig und die Abweichung liegen im Bereich von 10%, was man mit dem bloßen Auge nicht wahrnimmt. Allerdings hatte unser Testgerät eine Ecke, die um etwa 60cd/m² dunkler war als die hellste Stelle und das fällt etwas auf.


Nach oben

Leistung

Für die Performance ist beim Fujitsu LIFEBOOK ein Intel Core i5 in der stromsparenden „U“-Version verantwortlich. Bei der alltäglichen Performance macht der Prozessor einen guten Job und dank der schnellen SSD überzeugt das Notebook auch bei Lese- und Schreibzugriffen. Bei den alltäglichen Anwendungen gibt es entsprechend keine Probleme. Für alle Zahlenfans gibt es natürlich auch noch die Benchmark-Werte im Vergleich mit ähnlichen Geräten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auch in den kommenden Jahren dürfte die Leistungsreserve der Komponenten für die meisten Tasks ausreichend sein. Für Content-Creator ist das Fujitsu LIFEBOOK allerdings nicht gemacht, da es keine dedizierte Grafikkarte besitzt.

Nach oben

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur besitzt nicht den knackigen Anschlagspunkt einer Macbook-Tastatur. Trotzdem habe ich das Schreiben auf dem Fujitsu LIFEBOOK sehr genossen. Es ähnelt sehr der Tastatur eines Lenovo Thinkpads der T-Serie und ein größeres Kompliment kann man einer Tastatur kaum machen. Entsprechend waren auch lange Texte auf dem Notebook kein Problem.

Das Touchpad ist nicht ganz auf dem Level der Tastatur, funktioniert aber präzise. Die Deadzone ist kaum vorhanden und die beiden separaten Tasten funktionieren ebenfalls präzise. Das Touchpad ist für meinen Geschmack einfach etwas zu klein (9,8 x 4,8cm). Mehr lässt die Gerätegröße und die vollwertige Tastatur allerdings auch nicht zu. Statt der beiden physischen Tasten, hätte ich aber lieber mehr Touchpad gehabt, um mehr Bewegungsfreiheit mit der Maus zu haben. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.


Nach oben

Sicherheit

Beim Thema Sicherheit fährt das Fujitsu LIFEBOOK die richtig schweren Geschütze auf. Mit der Vorrichtung für ein Kensington-Schloss könnt ihr euer Gerät am Platz sichern. Um eure Daten zu sichern, gibt es neben dem Smartcard-Reader auch noch eine Infrarot-Kamera mit Windows Hello und einen Handballen-Scanner – genannt PalmSecure.

Statt eines herkömmlichen Fingerabdrucklesers oder eines Iris-Scanners setzt diese Technik auf Venenmustererkennung. Da diese im inneren des Körpers liegen und sich stark unterscheiden, entsteht so ein sehr hohes Maß an Sicherheit für Daten. Gerade für Unternehmen ist die Sicherheit der Daten besonders wichtig.
Nach oben

Akku

Um wirklich mobil Arbeiten zu können, muss auch die Akkulaufzeit passen. Leider ist das einer der wenigen Punkte, bei denen das Fujitsu LIFEBOOK nicht ganz überzeugt.

Mit knapp unter drei Stunden ist es schwierig, ohne  Steckdose über den ganzen Arbeitstag zu kommen. Dabei ist mit dem Intel Core i5-8265U kein Stromfresser an Board und wie die Übersicht zeigt, schaffen auch andere 13 Zoll Geräte – mit und ohne Touchscreen – bessere Werte, wenn auch dafür ein höheres Gewicht anfällt.

Sehr ungewöhnlich ist aber wie sich die Laufzeit verändert, wenn die Tastaturbeleuchtung deaktiviert wird. Normalerweise liegen die Abweichungen bei der Akkulaufzeit in solchen Fällen im Bereich von Minuten. Beim Fujitsu LIFEBOOK wurden durch die ausgeschaltete Tastaturbeleuchtung aus nicht ganz drei Stunden Akkulaufzeit immerhin etwas mehr vier Stunden. Das wird in den meisten Fällen immer noch nicht für einen ganzen Arbeitstag reichen, aber es macht einen sehr großen Unterschied zum Zustand davor.
Nach oben

Emissionen

Lüfter in Notebooks sind meistens ziemlich schrecklich. Sie springen sehr früh an und/oder rotieren mit einer sehr hohen Drehzahl, um die heiße Luft aus dem Gehäuse zu bekommen. Im schlimmsten Fall gesellt sich dann noch ein hoher Piepton dazu. Beim Fujitsu LIFEBOOK ist es zum Glück nicht so schlimm. Die Lüfter melden sich zwar relativ früh zu Wort, erreichen aber nie ein nerviges Level. Sie sind definitiv hörbar und werden nicht von den normalen Geräuschen des Büroalltags überdeckt, aber ich habe sie nicht als störend empfunden. Einen hohen Ton konnte ich ebenfalls nicht hören.

Bei der Wärmeentwicklung sieht es ähnlich aus. Im Stresstest erreichen die CPU-Kerne ihre 80°C, aber bleiben auch größtenteils dort. So setzt auch kein thermales Throttling ein und die Leistung bleibt konstant. Die Lüfter arbeiten also gut. Das Gehäuse bleibt ebenfalls an den meisten Stellen angenehm kühl. Ausnahme bildet die Fläche zwischen Tastatur und Bildschirm. Hier erreicht das Fujitsu LIFEBOOK dann Temperaturen, die minimal über „handwarm“ hinaus gehen.
Nach oben

Aufrüsten

Auf der Unterseite des Fujitsu LIFEBOOK befinden sich insgesamt 16 Schrauben. Zwei sind kleiner als die anderen, aber nach dem Lösen aller Schrauben kann die Bodenplatte ganz einfach abgenommen werden. Darunter offenbart sich dann das Innenleben des Notebooks.

Viel Aufrüsten kann man beim Fujitsu LIFEBOOK allerdings nicht. Die NVMe-SSD ist leicht zu wechseln. Der Arbeitsspeicher ist dagegen fest verlötet. Mit 512GB müsst ihr also nicht für immer leben, mit 16GB RAM allerdings schon.

Der Akku ist dazu noch kinderleicht zu wechseln. Einfach die sechs Schrauben lösen und schon kann er entnommen werden.
Nach oben

Sound

Notebooks und Sound gehen meist zusammen wie Gurken und Nutella – kaum bis gar nicht. Das Fujitsu LIFEBOOK hat leider kein tolles Klangbild. Das dürfte wohl dem sehr flachen Gehäuse geschuldet sein. Bässe sind nicht wahrnehmbar und Höhen werden sehr schnell sehr unsauber. Einzig die schwachen Mitten sind in Ordnung.

Für einen Podcast reicht es, aber ich würde darüber weder abends im Hotel Netflix schauen noch einen kleinen Konferenzraum beschallen wollen.

Nach oben

Fazit zum Fujitsu LIFEBOOK U939X

Wenn sich alle Aspekte eines Notebooks dem Konzept von Mobilität unterordnen, müssen ein paar Punkte zwangsläufig auf der Strecke bleiben. Beim Fujitsu LIFEBOOK betrifft das beispielsweise die Akkulaufzeit, die etwas hinter den Erwartungen zurückbleibt und scheinbar sehr an die Tastaturbeleuchtung gekoppelt ist. Das Gehäuse könnte sich zudem etwas hochwertiger anfühlen.

Der unschlagbare Vorteil dabei ist das geringe Gewicht von 980g. Ein Milchkarton wiegt mehr als dieses Notebook, das dank seines Intel Core i5, den 16GB Arbeitsspeicher und der schnellen SSD eine gute Performance liefert. Die Möglichkeit es zusätzlich als Convertible im Cinema-Modus zu verwenden, ist quasi das Sahnehäubchen.

Das Fujitsu LIFEBOOK wurde klar für Unternehmen konzipiert, aber auch private Anwender können hier glücklich werden. Der Preis ist mit etwa 1750€* nicht gerade niedrig, aber für das leichteste Business-Convertible am Markt, kann man das schon machen. Die Kombination der Eigenschaften ist ansonsten nicht am Markt zu finden und genau darum ist das Gerät der perfekte mobile Begleiter.

Fujitsu LIFEBOOK U939X bei uns im Shop

*Stand: 29.08.2018

Das könnte dich auch interessieren

1
Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
1 Kommentatoren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Wäre schon eine tolle Sache den Monitor zu testen gerade jetzt wo der alte zu flackern anfängt