Gamescom 2018: ultraflacher ASUS ROG Zephyrus S im Hands-On

      Gamescom 2018: ultraflacher ASUS ROG Zephyrus S im Hands-On

      Nicht weniger als das aktuell dünnste 15,6″ Gaming-Notebook der Welt präsentiert ASUS mit dem ROG Zephyrus S GX531. Wir haben uns das nur 15,8 mm schlanke Gerät mit Core i7-8750H und GeForce GTX 1070 Max-Q auf der Gamescom 2018 näher angeschaut.

      Es ist ein harter Kampf der Anbieter für Gaming-Notebooks, bei dem es schon länger nicht mehr nur um die reine Performance geht. MSI, Razer, Schenker und ASUS unterbieten sich derweil beim Wettstreit um das flachste Gaming-Notebook der Welt. Nachdem Razer Blade 15, MSI GS65 Stealth Thin und Schenker XMG Neo bereits vorgelegt haben, schnappt sich ASUS die Krone mit dem ROG Zephyrus S GX531 nun wieder zurück.

      15,6“ Full HD-Panel mit 144Hz und 3 ms

      Wir haben uns das Modell auf der Gamescom 2018 angeschaut und sind jetzt schon gespannt auf den finalen Test. Der Zephyrus S wird mit dem aktuell bei Gaming-Notebooks häufig verbauten Intel Core i7-8750H und wahlweise einer NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q (GX531GS) oder vollwertigen GTX 1060 (GX531GM) ausgeliefert. Dazu gesellen sich 8 GB RAM, die ihr wahlweise auch auf 16 GB beim GX531GS bzw. 24 GB beim GX531GM aufrüsten könnt.

      Beim Zephyrus S mit GeForce GTX 1070 Max-Q ist eine 512 GB M.2 NVMe PCIe 3.0 x2 verbaut, die Version mit der GTX 1060 kann mit bis zu 1 TB M.2 NVMe PCIe 3.0 x4 geordert werden. Beide Ausstattungsvarianten verfügen über ein 15,6“ Full HD (1920×1080) IPS-Panel, das eine Bildwiederholungsfrequenz von 144Hz und eine Reaktionszeit von 3 ms mitbringt. Dank IPS-Technologie deckt das Panel 100% des sRGB-Farbraums ab.

      Trackpad lässt sich zu Numpad umschalten

      Bei der Optik orientiert sich der Zephyrus S wie schon der Vorgänger am typisch futuristischen ROG-Design mit sehr schmalem Display-Rahmen. Relativ ungewöhnlich: Die Tastatur befindet sich an der vorderen Kante und das Trackpad an der rechten Seite lässt sich via Tastendruck auch zum Numpad umfunktionieren. Natürlich bringt die Tastatur auch 4 Zonen-RGB mit Aura Sync-Unterstützung mit.

      Bei den Anschlüssen gibt es 2x USB 3.1 Typ-C, 1x USB 3.1 Typ-A, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x HDMI und einen Klinkenanschluss. Platz für einen SD-Kartenleser und einen LAN-Port hat der Zephyrus S wie die meisten dünnen Gaming-Notebooks leider nicht. Das Gerät bringt trotz all der Features lediglich 2 kg auf die Waage. Alle Specs findet ihr hier.

      Active Aerodynamic System sorgt für 20 % geringere Temperaturen

      ASUS verwirklicht die extreme Schlankheitskur beim Zephyrus S übrigens mit einem kleinen Trick. Damit es bedingt durch die stark komprimierten Platzverhältnisse nicht zu einer Überhitzung kommt, greift ASUS auf eine Active Aerodynamic System (AAS) genannte Technologie zurück, bei der sich der Laptop beim öffnen an der Unterseite etwas öffnet. Dadurch vergrößern sich die Lufteinlässe um ca. 20 Prozent, was die Temperaturentwicklung unterm Strich ca. 20 Prozent verringern soll. Diese Technik kam schon beim Vorgänger, dem Zephyrus (ohne S), zum Einsatz.

      Preislich dürfte sich das Ganze vermutlich zwischen 2.000 und 2.500 Euro bewegen. Verfügbar soll der Zephyrus S ab dem vierten Quartal 2018 sein. Ob diese Kühllösung tatsächlich gut funktioniert und sich womöglich auf die Stabilität auswirkt, werden wir natürlich im ausführlichen Test genauer untersuchen.

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      via golem

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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