Gaming-PC selber bauen – Konfigurationen für den besten Selbstbau-PC für 600, 800, 1000, 1200 & 1500 €

      Gaming-PC selber bauen – Konfigurationen für den besten Selbstbau-PC für 600, 800, 1000, 1200 & 1500 €

      Du willst dir einen Gaming-PC zusammenbauen, hast aber keine Ahnung von der aktuellen Marktsituation? In unserem Kaufberater für Gaming-PC-Konfigurationen gehen wir auf die Vor- und Nachteile von Selbstbau-PCs im Vergleich zu Fertig-PCs ein und erklären, was man bei der Zusammenstellung eines Eigenbau-PCs zum Zocken besonders beachten muss. Wir stellen dir zudem aktuelle Zusammenstellungen für Selbstbau-PCs bis 600, 800, 1000, 1200 und 1500 Euro vor.

      Zuletzt aktualisiert: Oktober 2021 (Hinweis: Aufgrund der aktuellen Liefersituation und Nachfrage kommt es innerhalb kurzer Zeit zu teils deutlichen Preisabweichungen bei der empfohlenen Hardware.)

      Selbstbau-PC vs. Komplett-PC – die Vorteile

      Du wärst nicht in diesem Beitrag gelandet, wenn du dir einen Fertig-PC (trotzdem zum Fertig-PC-Kaufberater) kaufen wollen würdest. Trotzdem ist es für mich als Mitglied der PC Master Race nie zu schade, die Vorteile eines Selbstbau-PCs im Vergleich zu einem Fertig-PC herunterzubeten. Selbst für diejenigen, die sich mit der Bastelarbeit überfordert fühlen, zahlt sich der Betrag von 50 bis 100 Euro in den begeisterten Bastler-Kumpel oder eine Online-Montage angesichts der Lebensdauer des Eigenbau-PCs häufig mehr als aus.

      1. Maximale Individualität

      Wer sich den neuen Gaming-PC selbst zusammenstellt, profitiert im Vergleich zu Fertig-PCs von der maximalen Komponenten-Vielfalt und kann sich auf einen oder sogar mehrere Schwerpunkte konzentrieren. Silent Build, maximale Leistung, RGB-Eskalation, maximal leistende RGB-Eskalation? Du hast es in der Hand und das Limit wird meistens nur vom vorhandenen Budget festgelegt.

      Razer Tomahawk Mini-ITX Hardware

      2. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

      Du bekommst fast immer mehr für dein Geld, wenn du den PC selbst zusammenbaust. Das Missverhältnis steigt mit dem absoluten Preis. Bedeutet: Je teurer ein Fertig-PC ist, desto schlechter ist im Normalfall das Preis-Leistungs-Verhältnis. Beispiel: Einen Fertig-PC bis 1500 Euro bekommst du in unserem Shop maximal mit einer GeForce RTX 3070. Das ist aktuell tatsächlich ein ziemlich vernünftiges Angebot, hat aber auch viele Schwächen. Beim Eigenbau ist – zumindest vor Covid-19 – immer eine höhere Leistung mit schnelleren Komponenten möglich gewesen. Aktuell ist das aber schwierig, da die Preise für Grafikkarten immer noch sehr hoch sind.

      3. Lange Lebenszeit

      In die Rechnung aus Punkt 2 fließt dabei noch nicht mal die gesamte Lebensdauer ein. Markenkomponenten sind zwar teurer als OEM-Ware, allerdings hält die Hardware auch problemlos 5 Jahre und länger, wenn sie ordentlich behandelt wird. Das Stichwort lautet Kompatibilität. Mein zehn Jahre altes Markennetzteil nutze ich heute noch genauso wie mein gleichaltriges Gehäuse. Selbst mein großer CPU-Lüfter Noctua NH-U12P ist dank grandiosem Support in Form von kostenlosen Mounting Kits mittlerweile auf dem dritten Prozessor im Einsatz.

      4. Aufrüsten langfristig planbar

      Mit der richtigen Planung kannst du viele Komponenten über mehrere CPU- oder GPU-Generationen hinweg nutzen. Dabei kommt es besonders auf ein geräumiges und modulares Gehäuse sowie ein umfangreich ausgestattetes Mainboard an. Überlege dir daher sorgfältig, wie groß oder klein das Gehäuse wirklich sein muss und ob sich ein Mainboard mit mehr PCIe-Steckplätzen, M.2-Ports und SATA-Anschlüssen letztendlich nicht doch angesichts der Aufrüstoptionen für Erweiterungskarten, SSDs und Co. auszahlt.

      5. Effiziente Kühlkonzepte mit geringer Lautstärke

      Während Fertig-PCs häufig auf Kante genäht sind und das besonders bei den eingesetzten Kühlkörpern und Lüftern zum Vorschein kommt, legst du die Temperaturen und parallel die Lautstärke beim Eigenbau-PC selbst fest. Ein großer und effizienter Prozessor-Kühler, die leiseste Triple-Fan-Grafikkarte und Gehäuse-Lüfter mit 140 mm Durchmesser? Deine Ohren werden es dir genauso danken wie die Komponenten, die ruhiger laufen, kühler bleiben und letztendlich länger durchhalten.

      Beachte: Große Lüfter können bei niedrigeren Umdrehungen genauso viel Luft bewegen wie kleine Lüfter bei hohen Umdrehungen. Und: Je schneller ein Lüfter sich dreht, desto lauter wird er. Also am besten so große Lüfter wie möglich verbauen. Noch bessere Temperaturen lassen sich nur via Wasserkühlung erreichen. Moderne AiO-Wasserkühlungen für die CPU sind schnell installiert. Ambitionierte Bastler sorgen mit einer Komplett-Wasserkühlung selbst bei sehr rechenintensiven Anwendungen und Spielen für einen extrem leisen Betrieb von Prozessor und Grafikkarte.

      6. Wartung und Verkauf

      OEM-Hardware ist ziemlich wartungsunfreundlich, weil die Komponenten für Endkunden nicht erhältlich sind und sich häufig nur schwer austauschen lassen. Bei einem Eigenbau-PC ist der Austausch von SSD, RAM, Netzteil oder Grafikkarte mit wenigen Handgriffen realisiert. Das gilt für das Aufrüsten ebenso wie für die Wartung. Sollte die GPU also doch mal den Geist aufgeben, ist eine neue Grafikkarte schnell bestellt und eingebaut. Mehr Aufwand wird z.B. beim Austausch vom Prozessor fällig, wenn du den Mainboard-Sockel wechseln musst.

      Du hast also nicht das Problem, gleich den ganzen Fertig-PC zum Hersteller schicken zu müssen, sollte einmal ein Defekt auftreten. Dank der Kompatibilität der Komponenten kannst du die alte Hardware zudem problemlos verkaufen und die neue RTX 3070 so mit dem Erlös für die alte GTX 1080 Ti anzahlen. Selbst wenn sich die GPU des Fertig-PCs ausbauen lässt, sind die beschnittenen OEM-Komponenten für viele Bastler nicht interessant.

      7. Lerneffekt und Glückshormone

      Niemand wird als Profi-Bastler geboren. Wer sich der Aufgabe Eigenbau-PC stellt, kommt häufig um Anleitungen, Video-Tutorials und vielleicht sogar den Besuch in der Service-Werkstatt nicht herum. Dabei lernst du aber nicht nur den PC und die Funktionsweise der Komponenten besser kennen, du wirst im Fall von Reparaturen und Hardware-Upgrades auch unabhängiger, da du die nötigen Schritte selbst durchführen kannst.

      Sharkoon TG6 RGB PC-Gehäuse im Test– Vollausstattung für wenig Geld

      Und sind wir mal ehrlich: Die empfundene Freude beim ersten Anschalten des neuen Gaming-PCs ist mitnichten mit dem Auspacken eines Komplett-PCs vergleichbar. Vorausgesetzt, dass alles funktioniert. Diese Freude ist für einige Selbstbauer sogar so groß, dass für sie das Zusammenbauen des PCs spannender als das Spielen an sich ist.
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      Selbstbau-PC vs. Komplett-PC – die Nachteile

      Du merkst schon, dass ich als begeisterter Bastler den Selbstbau-PC immer dem Fertig-PC vorziehe. Trotzdem hat der Komplett-PC für viele Nutzer eine legitime Daseinsberechtigung. Viele Gamer trauen sich eine PC-Montage nicht zu oder haben schlichtweg keine Muße für eine stundenlange Bastelstunde. Sie erachten die Nachteile des Selbstbau-PCs daher häufig für deutlich gravierender als die Vorteile. Doch wo kann der Fertig-PC im Vergleich zum selbstgebauten PC seine Vorzüge noch ausspielen?

      1. Der Zeitfaktor: Recherche, Montage, Troubleshooting

      Bestellen, auspacken, hinstellen, anschließen, zocken: So entspannt wie bei einem Komplett-PC ist die Reise bis zum fertigen Selbstbau-Gaming-PC nicht. Welche Komponenten passen zusammen? Was kostet der PC am Ende? Muss diese Schraube übrigbleiben? Warum schaltet sich der PC verdammt noch mal beim Hochfahren aus? Diese Fragen kommen den meisten Bastlern sicherlich bekannt vor.

      Wird die benötigte Zeit für die Recherche, den Zusammenbau und potentiell notwendige Fehlersuche mit in die Aufwandskalkulation für den neuen Gaming-PC einberechnet, dann ist ein Eigenbau-PC also deutlich teurer. Außerdem musst du nicht auf die Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten und unterschiedliche Lieferzeiten achten.

      2. Wissen und Ambitionen notwendig

      Die benötigte Zeit für die Zusammenstellung und Montage ist stark vom vorhandenen Wissen und deiner Fingerfertigkeit abhängig. Wenn du beim Wälzen von Foren, Kaufberatern und Anleitungen keine Freude hast, stolzer Besitzer von zwei linken Händen bist und die Montage an sowieso schon vollgepackten Wochenenden bis in die Nacht schieben musst, tust du dir mit einem Fertig-PC vielleicht doch den größeren Gefallen.

      3. Peripherie kostet extra

      Fertig-PCs werden häufig mit Eingabegeräten ausgeliefert. Diese sind zwar selten hochwertig, damit ist der PC aber trotzdem sofort startklar. Bei einem Selbstbau-PC musst du noch eine Gaming-Maus und -Tastatur mit einkalkulieren. Der Vorteil? Du kannst dir selbst aussuchen, was du haben willst und gleich zu hochwertigeren Eingabegeräten mit den für dich relevanten Funktionen greifen.

      Nicht hochwertig, aber immerhin dabei: Fertig-PC-Zubehör

      4. Garantie- und Service-Dschungel

      Ein weiterer Nachteil eines Selbstbau-PCs sind die unterschiedlichen Modalitäten bei Garantie, Service und Co. Falls wirklich mal etwas passiert, hast du unterschiedliche Ansprechpartner und musst im Zweifel genau prüfen, welcher Hersteller für welche Schäden aufkommt. Sollte eine Komponente den Dienst verweigern, liegt es zudem an dir, den Fehler zu finden. Bei einem Fertig-PC musst du allerdings den kompletten PC einschicken. Dafür bekommst du den Komplett-PC aber repariert und in einem Stück wieder.

      5. Mehr Verpackungsmüll

      Für viele Nutzer heute nicht mehr ganz unwichtig: die Umweltbilanz. Bei vielen kleinen und großen Paketen fällt deutlich mehr Verpackungsmüll an als bei einem großen Paket. Zudem ist der Lieferaufwand größer und es bleiben viele Kleinteile übrig. Das kann für späteres Aufrüsten jedoch auch ein Vorteil sein.
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      Worauf muss man beim Bau von einem Gaming-PC achten?

      Beim Zusammenstellen von einem Selbstbau-PC gibt es einige Dinge, die du beachten solltest. Natürlich muss bedacht werden, welche Komponenten am besten zusammenpassen. Wichtig ist außerdem eine sinnvolle Verteilung des Budgets auf die jeweiligen Komponenten. Dazu kommen noch individuelle Anforderungen: Wie groß darf oder soll der Gaming-PC sein? Sollte er möglichst leise sein? Welche Spiele will ich in welcher Auflösung spielen? Wie viele Jahre will ich den Gaming-PC nutzen? Letztendlich ist der wichtigste Faktor aber das vorhandene Budget.

      Sharkoon TG 6 Offen fertig

      Die richtige Planung

      Viele Gamer gehen folgendermaßen an einen neuen Gaming-PC heran: Ich kann 1000 Euro ausgeben, was bekomme ich dafür maximal an Leistung? Das ist grundsätzlich nicht falsch, allerdings werden dadurch viele relevante Aspekte wie das Netzteil oder die Kühler stiefmütterlich behandelt. Das Problem wird vor allem dann greifbar, wenn am Ende nur 30 Euro für ein Bauteil übrig bleiben, weil man sonst die 1000-Euro-Marke überschreitet. Lass dir daher etwas Spielraum, damit du deinem neuen PC nicht von vornherein eine Schwachstelle aufzwängen musst.

      Um den Zeitaufwand für eine umfangreiche Recherche zu verringern, habe ich am Ende des Artikels empfehlenswerte Konfigurationen mit unterschiedlichem Budget für dich aufgelistet. Trotzdem gehe ich im Folgenden kurz auf jede Komponente und die jeweiligen Eigenschaften ein, die du beachten solltest.

      Die Grafikkarte ist für Spiele am wichtigsten

      Viele Gamer teilen sich den Großteil des vorhandenen Budgets zu gleichen Anteilen zwischen Grafikkarte und Prozessor auf. Dabei ist die Grafikkarte für die Berechnung der Auflösung und Grafikdetails bei den meisten Spielen am wichtigsten. Als Faustregel gilt, dass abhängig vom absoluten Budget ca. 30 bis 50% für die GPU investiert werden sollte. Bedeutet, dass bei einem 1000-Euro-Gaming-PC gerne 400 Euro für die Grafikkarte reserviert werden können, da sie den Bärenanteil der Rechenleistung übernimmt. Viel mehr sollte es anteilig dann aber nicht sein, sofern du nicht auf ein Sleeper-Build abzielst.

      Zotac RTX 2080 Test

      Das gewünschte Modell wird häufig von mehreren Herstellern mit unterschiedlichen Kühldesigns und Übertaktungen ab Werk angeboten. Hier sind die Vergleiche der Partnerkarten ebenso wie die Übersichtsseite von Computerbase sehr empfehlenswert. Kühldesigns mit nur einem Aktiv-Lüfter solltest du bei leistungsstarken Grafikkarten vermeiden, da sie unter Last sehr laut und warm werden.

      Ein Prozessor zum Spielen und Arbeiten

      Während die Grafikkarte in den meisten Spielen die überwiegende Rechenleistung stemmt, bilden Strategie-Spiele und Simulationen wie Frostpunk, Anno und Co. eine Ausnahme. Dort berechnet die CPU die vielen kleinen Objekte. FPS und Ego-Shooter wie CS:GO oder Battlefield legen ebenfalls viel Wert auf eine schnelle CPU. Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Kerne, sondern eine möglichst hohe Taktrate bzw. die Single-Core-Performance. Intel-Prozessoren waren trotz weniger Kernen aufgrund der höherer Taktraten für Gamer in der Vergangenheit oft die bessere Wahl. Das hat sich mit der Vorstellung von AMD-Ryzen-5000-CPUs allerdings geändert, denn nun liegt AMD mit der 11. Intel-Generation ungefähr auf Augenhöhe.

      Wer an seinem Gaming-PC ebenfalls mit Anwendungen wie Adobe Photoshop oder DaVinci Resolve arbeitet, ist mit einem aktuellen Ryzen-Prozessor trotzdem besser beraten. Der Ryzen 9 5900X ist bspw. bei Gaming so schnell wie der Intel Core i9-11900K. In Anwendungen ist der Ryzen 9 hingegen 28% schneller. Preislich liegen beide auf einem ähnlichen Level. Mit Ryzen 5000 hat AMD den Markt also ordentlich aufgewirbelt. Mittlerweile sind die CPUs auch wieder bei den meisten Online-Shops auf Lager.

      Weitergehende Infos zu CPUs findest du hier und bei Computerbase. Da die Leistungssprünge bei Prozessor-Generationen bisher immer überschaubar waren, halten Flaggschiffe im Normalfall locker 4 bis 5 Jahre durch.

      Das passende Gehäuse für deine Ansprüche

      Es gibt mittlerweile unzählige Gehäuse auf dem Markt. Groß, klein oder kantig, mit Glas, Mesh und RGB-Beleuchtung, gedämmt, schlicht oder offen gestaltet. Während die Optik Geschmackssache bleibt, ist vor allem der Formfaktor wichtig und muss zu deinem gewünschten Mainboard passen. ATX ist der Standard. Etwas häufiger vertreten sind noch das größere E-ATX- und das kleine Mini-ITX-Format, das zum Beispiel im Fractal Design Era (Test) oder Razer Tomahawk (Test) verbaut werden muss.

      Ich persönlich lege Wert auf eine möglichst werkzeuglose Montage im Innenraum, ein schlichtes Design, abgefalzte Kanten und generell eine saubere Verarbeitung, Staubfilter, genügend Platz für große Grafikkarten und hohe CPU-Kühler sowie ein einfach realisierbares Kabelmanagement. Moderne Anschlüsse wie USB-Typ-C an der Vorderseite sollten genauso wie genügend Laufwerkschächte für interne SSDs bzw. HDDs und ein guter Airflow inklusive sein. Beim letzten Punkt solltest du darauf achten, dass große 140-mm-Lüfter verbaut sind oder Platz für Wasserkühlungen mit großen Radiatoren vorhanden ist, damit der PC schön ruhig läuft. Der Clou? Bei einem sehr guten Airflow wird selbst ein ungedämmtes Gehäuse nicht laut.

      Ein vorbildliches, wenn auch nicht ganz günstiges Gehäuse ist bspw. das Fractal Design 7 (Test). Wer es auffälliger mag, kann zum Fractal Design Define S2 Vision (Test) greifen. Mit Fractal Design machst du in den wenigsten Fällen etwas falsch, aber auch Hersteller wie be Quiet!, Corsair und Co. haben sehr gute Gehäuse im Angebot. PC-Tower können dich locker 10 Jahre begleiten. Wenn sie dann noch im Wohnzimmer stehen und „gesehen werden“, würde ich nicht weniger als 100 Euro für ein vernünftiges Case einplanen. Spätestens bei der Montage wirst du dir selbst dafür danken. Genauere Infos findest du hier.

      Beim Mainboard auf den Sockel und Chipsatz achten

      Genauso wie der Formfaktor vom Gehäuse zum Mainboard passen muss, ist es auch andersherum. Mit dem ATX-Format machst du nichts verkehrt. Wenn du dich für einen Prozessor entschieden hast, muss der Sockel des Motherboards die CPU unterstützen. Intels aktuelle 11. Generation (Rocket Lake-S) setzt auf den Sockel LGA 1200. Bei AMDs Ryzen-Prozessoren der 5. Generation muss man zum Sockel AM4 greifen.

      Der Chipsatz des Mainboards verrät, wie umfangreich das Mainboard ausgestattet ist. Je besser der Chipsatz, desto teurer das Board. Dazu gehören unter anderem M.2- und SATA-Schnittstellen, RAM-Bänke, WiFi und Co. Die Preise schießen aktuell aber auch dank vorinstallierter Wasserkühlung, speziellen Kühlkörpern oder RGB-Beleuchtung in die Höhe. Man beachte: Bei neuen AMD-CPUs und älteren Chipsätzen kann es zu Komplikationen kommen, da die Mainboards ein Bios-Update benötigen oder die CPUs nicht mehr unterstützen (siehe Abbildung). Die Mainboards sind daher häufig mit „Ready-for-Ryzen-X000“-Stickern gekennzeichnet. Du solltest danach auch auf den Produktseiten Ausschau halten.

      Ältere Chipsätze unterstützen neue AMD-CPUs häufig erst nach einem Bios-Update.

      Intel umgeht das Problem „gekonnt“, da mit fast jeder neuen Prozessor-Generation auch ein neuer Sockel eingeführt wird. Das macht ein neues Mainboard so oder so notwendig.

      16 GB RAM reichen, aber mehr ist immer besser

      Neben der Grafikkarte und dem Prozessor ist auch der RAM für die Performance eines Gaming-PCs ausschlaggebend. Beim RAM sind sowohl Größe, Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Timings relevant. Außerdem arbeiten zwei Module im Dual-Channel-Modus insbesondere in Verbindung mit aktuellen Ryzen-Prozessoren deutlich schneller. Daher sollte man bspw. lieber zu zwei 8-GB- statt einem 16-GB-DIMM greifen. Ein Mainboard mit vier RAM-Bänken bietet die Möglichkeit, den RAM später problemlos aufzurüsten.

      Test HyperX Predator RGB RAM

      Für aktuelle Spiele sind 16 GB RAM übrigens völlig ausreichend. Anwendungen wie Google Chrome oder Adobe Photoshop bedienen sich hingegen sehr ausgiebig beim RAM. Da können selbst 32 GB schnell ausgelastet sein. Du solltest darauf achten, Module vom gleichen Typ und mit gleicher Geschwindigkeit (z.B. 3200 Mhz) zu verwenden, da das langsamste Modul die Geschwindigkeit vorgibt. Außerdem muss das Mainboard die Geschwindigkeit des RAM unterstützen. AMD-Prozessoren profitieren von einem schnellen Arbeitsspeicher mit 3200 Mhz und mehr.

      Die Reaktionszeit bzw. Timings werden in Form von „CL16-18-18“ angegeben. Je niedriger die Werte sind, desto niedriger ist die Latenz bzw. desto schneller ist der RAM. Wirklich spürbar sind die Unterschiede in der Praxis aber häufig nicht. Die Thematik „Latenzen und Timings“ ist sehr komplex und besonders für Overclocker relevant.

      Eine Mittelklasse-SSD reicht im Normalfall aus

      Bei der Wahl des Datenträgers solltest du dich im Jahr 2021 für eine M.2 NVMe SSD entscheiden. Das Betriebssystem, Spiele und Programme starten von einer SSD viel schneller als von einer HDD, zudem arbeiten SSDs geräuschlos. SSDs gibt es in mehr oder weniger drei Formaten: Als 2,5″-SSD mit SATA-Anschluss, als M.2 SATA SSD und als M.2 NVMe SSD. Der Unterschied zwischen einer M.2 SATA SSD und einer M.2 NVMe SSD ist in der Praxis häufig nur dann wahrnehmbar, wenn riesige Datenmengen bewegt werden.

      Samsung SSD 970 Evo Plus

      Für die meisten Gamer ist daher eine günstige 2,5″- oder M.2-NVMe-SSD ausreichend. Empfehlenswerte Modelle mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind bspw. die Intel SSD 660p oder die Crucial P1 (Test). Weniger als einen TB solltest du angesichts der Größe aktueller Spiele für deine Hauptpartition nicht einplanen. Für die Lagerung von großen Datenmengen sind HDDs aufgrund des niedrigeren Preises pro Gigabyte immer noch eine Option.

      Beim Netzteil sparen lohnt sich nicht

      Das Netzteil gehört häufig zu den Komponenten, bei denen am ehesten gespart wird. Billige China-Netzteile zahlen sich jedoch in den wenigsten Fällen aus. Oft wird weder die angegebene Leistung erreicht noch sind die Netzteile besonders energieeffizient und somit teuer im Betrieb. Mit unterdimensionierten Lüftern entwickeln sie sich zudem nicht nur zu einer lästigen Geräuschquelle, sie segnen in den meisten Fällen auch viel früher das Zeitliche als hochwertige Markenpendants.

      Worauf gilt es also zu achten? Neben dem Format muss auch die Leistung zu deinem System passen. be Quiet! bietet als generell sehr empfehlenswerter Anbieter von hochwertigen Netzteilen einen Netzteil-Kalkulator an, der allerdings sehr großzügig bemisst. Es ist jedoch immer sinnvoll, etwas Spielraum für eventuelle spätere Upgrades zu lassen. Mehr als 600-700 Watt sind jedoch nur bei sehr starker Hardware wie einem Intel Core i9 und einer RTX 3080/90 wirklich notwendig. Mit dem Preis steigt im Normalfall auch die Effizienz des Netzteils, außerdem sind teurere Netzteile modular aufgebaut, was den Einbau und das Kabelmanagement signifikant erleichtert. Natürlich sollte das Netzteil genügend Stromanschlüsse und Kabel für deine Komponenten bieten. Verwende zu jedem Netzteil am besten nur das originale Zubehör.

      Da Netzteile fast immer einen aktiven Lüfter besitzen, solltest du darauf achten, dass ein möglichst großer und leiser Lüfter zum Einsatz kommt. Parade-Beispiel ist die Dark-Power-Pro-11-Serie von be Quiet!, in der ein 135-mm-Lüfter verbaut wird. Es gibt sogar Netzteile ohne aktiven Lüfter. Die sind allerdings sehr teuer, nur bis zu einer bestimmten Leistung realisierbar und sollten auch nur dann eingesetzt werden, wenn ein guter Airflow im Gehäuse gewährleistet ist.

      Ein effizienter CPU-Kühler ist bei starken CPUs notwendig

      Der Prozessor ist das Bauteil im PC, das unter Last die höchste Temperatur entwickelt. Dementsprechend wichtig ist ein leistungsfähiger Kühlkörper, der die Temperaturen in Schach halten kann. Früher konnten sich Käufer von Intel- und AMD-CPUs einfach mit dem mitgelieferten Boxed-Kühler zufriedengeben. Bedingt durch die steigende Leistung sind aber auch die Anforderungen an die CPU-Kühler gestiegen. Die zum Lieferumfang gehörenden Boxed-Kühler von AMD reichen für den Alltag aus, sind jedoch weder die schönsten noch leisesten Gesellen. Bei leistungsstarken Intel-CPUs wird mittlerweile sogar auf einen Boxed-Kühler verzichtet.

      Für einen besonders leisen Betrieb oder bei sehr leistungsstarken CPUs ist ein großer CPU-Kühler also eher Pflicht als Kür. Der Kühler sorgt zudem für eine längere Lebensdauer des Prozessors, da dieser nicht so heiß wird. Mit Noctua habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht, da die CPU-Kühler dank kostenlosen Mounting Kits auch bei einem Prozessorwechsel weiterhin genutzt werden können.

      Bei großen Kühlern wie bspw. dem be Quiet! Dark Rock 4 oder dem Noctua NH-D15 chromax.black musst du darauf achten, dass dein Gehäuse in der Breite genügend Platz bietet. Ein weiteres Problem stellen RAM-Riegel mit hohen passiven Kühlkörpern dar, da diese nicht selten mit dem CPU-Kühler kollidieren. Wer die Lautstärke unter Last auf ein Minimum reduzieren möchte, greift am besten zu einer AiO-Wasserkühlung. Allerdings haben auch diese Lüfter an den Radiatoren und die Wasserpumpen können ebenfalls hörbare Geräusche machen.

      Ist eine Soundkarte heutzutage überflüssig?

      Aktuelle Mainboards sind mittlerweile überwiegend mit ordentlichen Soundchips ausgestattet, die für das Gaming-Headset oder 2.1-System am PC völlig ausreichen. Empfehlenswert wird eine dedizierte Soundkarte nur dann, wenn du Studiokopfhörer mit mehr als 32 Ohm als Headset am PC nutzen willst und einen internen Verstärker benötigst. Falls das Gehäuse oder Mainboard keinen freien Steckplatz hergibt, sind aber auch externe DACs eine Option.

      Die Konfiguration muss zusammenpassen

      Unterm Strich solltest du bei der Konfiguration eines neuen Gaming-PCs darauf achten, dass die Gesamtkonstellation aufeinander abgestimmt ist. Intel Core i7-11700k, RTX 3080 und 8 GB RAM bilden bspw. kein sinnvolles Team, da der RAM wie eine Handbremse fungiert. Ebenso sollten CPU und GPU leistungstechnisch zueinanderpassen, damit kein Flaschenhals entsteht. Um dir diese Aufgabe zu erleichtern, habe ich für die relevantesten Preisbereiche im Folgenden einige Konfigurationen für dich aufgelistet. AMD, Intel und Nvidia lassen sich natürlich beliebig kombinieren.


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      Konfiguration für 600 Euro

      600 Euro sind das Mindeste, das du für einen Gaming-PC einplanen solltest. Intel bietet mit dem Core i5-10400F aktuell die einzig wirklich empfehlenswerte und erhältliche Option an, da der Ryzen 5 3600 kaum verfügbar ist. Bei diesem Budget musst du dich mit dem Boxed-Kühler arrangieren. Ob ATX- oder µATX-Mainboard ist egal, Hauptsache es ist für die aktuellen Prozessoren zertifiziert. Eine neue Grafikkarte ist aktuell nicht für diesen Preisbereich erhältlich, da selbst die GTX 1660 Ti gut 500 Euro* kostet. Ihr solltet daher nach gebrauchten Karten wie der GeForce GTX 1060 oder Radeon RX 570 Ausschau halten. Die Gehäuse sind nur zwei Vorschläge für den Preisbereich bis ca. 40 Euro.

      Komponente
      AMD
      Intel/Nvidia
      Prozessor aktuell nichts verfügbar Intel Core i5-10400F
      Prozessor-Kühler Boxed-Kühler Boxed-Kühler
      Mainboard ASRock B560 Steel Legend
      Grafikkarte aktuell nichts verfügbar
      (Gebrauchtware wie Radeon RX 580 / 570)
      aktuell nichts verfügbar
      (Gebrauchtware wie GTX 1060 / 970)
      Arbeitsspeicher G.SKILL Aegis 16GB Kit DDR4-3000
      Netzteil Corsair CV450 450W
      Speicher Kingston A400 SSD 480GB / Crucial P1 SSD 500GB M.2
      Gehäuse AeroCool Bolt / Sharkoon VS4-W

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      Konfiguration für 800 Euro

      Für 800 Euro ist aktuell kaum mehr möglich. Eine empfehlenswerte AMD-CPU ist der Ryzen 5 3600, der mit knapp 200 Euro* allerdings 50 Euro* teurer und nur in Multi-Core-Anwendungen etwas schneller als der Intel Core i5-10400F ist. Neue Grafikkarten bleiben immer noch außen vor. Während sich der Rest im Vergleich zur 600-Euro-Konfig kaum verändert, solltest du das verbleibende Budget in ein hochwertigeres Case stecken. Das Pure Base 500 mit zwei vorinstallierten 140mm-Lüftern ist eine sehr gute Wahl.

      Komponente
      AMD
      Intel/Nvidia
      Prozessor AMD Ryzen 5 3600 Intel Core i5-10400F
      Prozessor-Kühler Boxed-Kühler Boxed-Kühler
      Mainboard ASUS Prime B550-Plus ASRock B560 Steel Legend
      Grafikkarte aktuell nichts verfügbar aktuell nichts verfügbar
      (
      Gebrauchtware wie GTX 1070 / 1070 Ti)
      warten auf Drop von GeForce RTX 3060 FE
      Arbeitsspeicher G.SKILL Aegis 16GB Kit DDR4-3000
      Netzteil be Quiet! SYSTEM POWER 9 500W
      Speicher Crucial P1 SSD 500 GB M.2
      Gehäuse be Quiet! PURE BASE 500

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      Konfiguration für 1000 Euro

      1000 Euro sind vermutlich das Budget, das die meisten Gamer in einen neuen PC investieren können. Das zusätzliche Budget kannst du nutzen, um im besten Fall eine stärkere Grafikkarte zu ergattern und auch auf eine größere M.2 NVMe SSD verteilen. Die GeForce RTX 3060 Ti wird unregelmäßig in unserem Shop zur UVP angeboten. Wenn du kannst, solltest du dann zuschlagen. Die Radeon RX 6600 ist auch eine Option, allerdings deutlich langsamer als die RTX 3060 Ti.

      Ansonsten gibt es auch ein paar Veränderungen, wenn das Budget etwas „flexibel“ ist. Der RAM taktet in dieser Konfiguration mit 3200 MHz etwas schneller und das Seasonic Focus PX 550W ist ein hochwertiges und vollmodulares Netzteil.

      Komponente
      AMD
      Intel/Nvidia
      Prozessor AMD Ryzen 5 3600 Intel Core i5-10400F
      Prozessor-Kühler Boxed-Kühler Boxed-Kühler
      Mainboard ASUS Prime B550-Plus ASRock B560 Steel Legend
      Grafikkarte aktuell nichts verfügbar
      warten auf Drop von Radeon RX 6600 / 6700 XT
      aktuell nichts verfügbar
      warten auf Drop von GeForce RTX 3060 Ti FE
      Arbeitsspeicher G.SKILL Aegis 16 GB Kit DDR4-3200
      Netzteil Seasonic Focus PX 550W
      Speicher Kingston A2000 SSD 1TB M.2 NVMe
      Gehäuse be Quiet! PURE BASE 500

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      Konfiguration für 1200 Euro

      Mit 1200 Euro Budget befindet man sich bei Selbstbau-PCs normalerweise in der oberen Mittelklasse, das trifft angesichts der knappen Hardware-Komponenten aktuell aber nicht zu.

      Während sich viele Komponenten im Vergleich zur Konfiguration für 1000 Euro nicht verändern, fließt das zusätzliche Budget zum Großteil in einen besseren Prozessor. Der Ryzen 5 5600X bietet im Vergleich zum Ryzen 5 3600 eine knapp 30% schnellere Single-Core-Performance und ist auch in Multi-Core-Anwendungen 26% schneller.

      Eine bessere Grafikkarte wäre zwar auch wünschenswert, aber selbst die Custom-Designs der RTX 3060 Ti passen im Vergleich zur Founders Edition kaum in das Budget und sind mit 750 Euro* einfach viel zu teuer. Als wichtigster Performance-Lieferant in Spielen ist das Geld bei einer RTX 3060 Ti FE also am besten aufgehoben. AMD bietet zwar die 6700 XT als passende Alternative an, die ist aber leider so gut wie nirgends erhältlich. Für mehr Laufruhe im Alltag sind dedizierte CPU-Kühler außerdem eine sinnvolle Investition.

      Komponente
      AMD
      Intel/Nvidia
      Prozessor AMD Ryzen 5 5600X Intel Core i5-11600K (ohne Kühler)
      Prozessor-Kühler Scythe Mugen 5 [Rev. B] EKL Alpenföhn Ben Nevis Advanced
      Mainboard ASUS Prime B550-Plus ASRock B560 Steel Legend
      Grafikkarte aktuell nichts verfügbar
      warten auf Drop von RX 6700 XT
      aktuell nichts verfügbar
      warten auf Drop von GeForce RTX 3060 Ti FE
      Arbeitsspeicher G.SKILL Aegis 16 GB Kit DDR4-3200
      Netzteil Seasonic Focus GX 650W
      Speicher Kingston A2000 SSD 1TB M.2 NVMe
      Gehäuse be Quiet! PURE BASE 500

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      Konfiguration für 1500 Euro

      Ähnlich wie im Bereich bis 1200 Euro heißt auch hier aktuell die beste Empfehlung: warten auf bessere Verfügbarkeit. Mit einem Ryzen 7 5800X oder einem Intel Core i7-11700 macht ihr erstmal nichts verkehrt. Eine Geforce RTX 3080 oder einer Radeon RX 6800XT wären die empfehlenswerten Grafikkarten, wenn ihr sie als FE zur UVP bekommt. Es bleibt zudem fraglich, wann die Verfügbarkeit der neuen Grafikkarten wieder besser wird.

      Auch sonst solltet ihr bei diesem Budget aufstocken. Mehr RAM, ein umfangreich ausgestattetes AMD-Mainboard und ein besserer CPU-Kühler sind zum Beispiel sinnvolle Optionen. Das Fractal Design Define S2 Blackout ist zudem ein richtig schickes Gehäuse mit einer sehr guten Ausstattung.

      Komponente
      AMD
      Intel/Nvidia
      Prozessor AMD Ryzen 7 5800X (ohne Kühler) Intel Core i7-11700
      Prozessor-Kühler be Quiet! DARK ROCK 4 be Quiet! DARK ROCK 4
      Mainboard MSI X570-A PRO Gigabyte Z590 UD AC
      Grafikkarte aktuell nichts verfügbar
      warten auf Drop von RX 6800
      aktuell nichts verfügbar
      warten auf Drop von GeForce RTX 3070 / 3070 Ti FE
      Arbeitsspeicher G.SKILL Aegis 32 GB Kit DDR4-3200
      Netzteil Seasonic Focus GX 750W
      Speicher Kingston A2000 SSD 1TB M.2 NVMe
      Gehäuse Fractal Design Define S2 Blackout

      Natürlich sind die Konfigurationen nicht in Stein gemeißelt. Im Hinblick auf abweichendes Budget und persönlichen Geschmack ist überall Spielraum vorhanden. Ob das Netzteil bspw. von be Quiet!, Seasonic oder Corsair ist, spielt keine entscheidende Rolle. Das gilt ebenfalls für Gehäuse, Grafikkarten, Mainboards oder den RAM. Empfehlenswerte Hardware gibt es von vielen Herstellern, mit den genannten Komponenten machst du aber in keinem Fall etwas verkehrt.

      Covid-19, fehlende Ware und steigende Preise

      Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Aktualisierung unseres Kaufberaters sowohl im letzten als auch in diesem Jahr äußerst schwer getan habe. Das liegt vor allem an der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die weltweite Chipproduktion, die in einem Mangel an Grafikkarten und Prozessoren resultiert. Vor allem Grafikkarten leiden aktuell unter hohen Preisschwankungen und Empfehlungen sind nur schwer möglich, da selbst für Einstiegsmodelle wie eine GeForce GTX 1660 Ti Preise von über 500 Euro* aufgerufen werden.

      Als Alternative bleibt nur der Griff zu Gebrauchtware, aber auch diese wird im Netz aktuell zu sehr hohen Preisen gehandelt. Neue Grafikkarten landen nur in kleinen Mengen in den Lagern der Händler und sind fast immer sofort ausverkauft. Nvidia bietet die Grafikkarten als Founders Edition (FE) zwar zur UVP an, da die Drops jedoch häufig ohne Vorwarnung stattfinden, ist es reines Glücksspiel, an eine der Karten zu gelangen. Wer nicht übermäßig viel Geld für eine neue Grafikkarte ausgeben möchte, sollte vorerst weiter auf eine bessere Verfügbarkeit warten.

      Welche Hardware erwartet uns noch 2021 / 2022?

      Falls du dir nicht sicher bist, ob sich die Investition in aktuelle Hardware überhaupt lohnt, hilft der Blick in die Glaskugel. Wer Hardware kurz vor dem Ende des Produktlebenszyklus kauft, ärgert sich am Ende nämlich häufig. Was passiert im Jahr 2021 also noch? Tatsächlich steht Intel mit der 12. Intel-Core-i-Generation von Prozessoren (Alder Lake-S) in den Startlöchern und könnte diese Gerüchten zufolge noch im November vorstellen. AMD soll mit Ryzen 6000 ebenfalls schon die passende Antwort vorbereiten. Die Vorstellung der CPUs mit dem Codenamen Rembrandt könnte aber auch erst Anfang des nächsten Jahres über die Bühne gehen.

      Mit der Vorstellung von Intel Alder Lake-S steht übrigens auch die Einführung von DDR5-Arbeitsspeicher in den Massenmarkt bevor, da dieser dann erstmals von neuen Prozessoren unterstützt wird. DDR5 ermöglicht eine deutlich höhere Bandbreite. Es ist allerdings noch unklar, wie hoch der Geschwindigkeitsunterschied im Vergleich zu DDR4 im Alltag wirklich ausfallen wird.

      Bei den Grafikkarten dürfte die Frage nach der besseren Verfügbarkeit für viele Nutzer aktuell spannender sein als die Vorstellung neuer Grafikkarten, deren Verfügbarkeit sich dann ebenfalls wieder in Grenzen hält. Trotzdem gibt es bereits Spekulationen darüber, dass Nvidia Anfang 2022 neue RTX-3000-Grafikkarten mit dem Super-Zusatz bringen könnte. AMD dürfte mit neuen RX-7000-GPUs hingegen noch deutlich länger auf sich warten lassen. Im Raum steht – übrigens wie auch für die RTX-4000-Generation – Q4 2022.

      Falls dein Gaming-PC also nicht gerade die Hufe hochgerissen hat, lohnt sich das Warten auf eine bessere Verfügbarkeit der aktuellen Grafikkarten also in jedem Fall.

      Hast du Fragen oder Anmerkungen zu einer bestimmten Konfiguration oder suchst eine Zusammenstellung für ein anderes Budget? Dann schreibe uns deine Anforderungen an deinen neuen Gaming-PC und den finanziell möglichen Rahmen einfach in die Kommentare.

      Kaufberater bei uns im Shop

      *Stand: Oktober 2021

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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      11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

      1. Hallo Alexander,
        da ich nicht viel Ahnung von PC Teilen habe, könntest du mir vielleicht sagen ob diese PC Teile zusammen passen. Ist für Bildbearbeitung mit Photoshop und eventuell gelegentliches Spielen. ( max 1500- 1600 Euro fertig montiert)

        Gehäuse: ATG-Midi be quiet! Silent Base 600
        CPU: Intel Core i7-10700K 8×3.8 GHz (Comet Lake)
        Wärmeleitpaste: Cooler Master MasterGel Maker V2 | Wärmeleitpaste – 4 g
        CPU Kühler: be quiet! Pure Rock 2
        Speicher: Corsair Vengeance LPX 32 GB Kit, DDR4-3200 MHz (2x16GB), CL16
        Grafik: MSI GeForce GTX 1660 Super Ventus XS OC, 6GB GDDR6, 3xDP,1xHDMI
        Mainboard: ASUS Prime Z490-P, Sockel 1200, ATX
        1.Fesplatte M.2 SSD: Samsung 970 EVO Plus 500GB NVMe M.2 PCIe x4 SSD
        2.Festplatte: eventuell eine SSD 1 oder 2 TB
        Laufwerk: LG 24x DVD-Brenner, GH24NS
        Netzteil: 600 Watt be quiet! Pure Power 11 CM Modular 80+ Gold
        Betriebssystem: WIN 10 64 BIT Pro

        Bedanke mich im voraus für ein Antwort.

        Gruß Patrick

        • Hallo Patrick,

          vielen Dank für Deine Anfrage und entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Dein Kommentar ist im Tagesgeschäft leider untergegangen.

          Falls Du den PC so schon geordert hast: Alles gut, das sollte einwandfrei funktionieren.

          Falls nicht, kann ich Dir noch ein/zwei Tipps mit auf den Weg geben.

          Der Intel Core i7-10700K kann ziemlich warm werden. Ich würde daher eher zum be quiet! Dark Rock 4 greifen. Der kostet 25 Euro mehr, die sind im Alltag mit einem niedrigeren Betriebsgeräusch und besseren Temperaturmanagement aber sinnvoll investiert. Ins Gehäuse passt er auch. Zudem würde bei der 1. SSD gleich 1 TB Speicher nehmen. Mit großen Fotodateien und Spielen, die mittlerweile 50-100 GB auf der Festplatte einnehmen, bist Du mit 500 GB einfach sehr schnell am Limit. Es muss auch nicht die teure Samsung 970 EVO Plus sein, denn den Unterschied zu soliden Mittelklasse-SSDs merkt man im Alltag nicht, da man selten mehrere 100 GB große Dateien auf den internen Datenträgern hin und herschiebt.

          Ich hoffe ich konnte Dir damit trotzdem noch helfen.

          Viele Grüße, ich wünsche Dir alles Gute und bleib Gesund!
          Alexander

      2. Hi,

        super gelungener Artikel. Vielen Dank!

        Ich will mich mal an das Abenteuer Selbstbau wagen und der Artikel hat mir Mut gemacht. Folgendes Setup finde ich gerade charmant. Ist im wesentlichen die letzte Konfiguration, nur statt der RTX 3080 habe ich die RZT 2080 Super genommen. Ist die ok? Was haltet Ihr von der Wasserkühlung? Würdet Ihr noch Komponenten austauschen? Passen die Leistungsmäßig zusammen?

        Prozessor Intel Core i7-10700K (ohne Kühler)
        Prozessor-Kühler be Quiet! DARK ROCK 4
        Mainboard MSI Z490-A PRO
        Grafikkarte Gigabyte GeForce RTX 2080 SUPER
        Arbeitsspeicher G.SKILL Aegis 32 GB Kit DDR4-3200
        Netzteil Seasonic Focus PX 550W
        Speicher Kingston A2000 SSD 1TB M.2 NVMe
        Gehäuse Fractal Design Define S2 Blackout

        Brauche ich darüber hinaus noch Zubehör? Schrauben? Kabel? (HDMI Kabel ist klar, ich meine im Inneren des Gehäuses.)#

        Danke Euch!!

        • Hallo Stefan,

          vielen Dank für Deine Anfrage und das Lob. Entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Dein Kommentar ist im Tagesgeschäft leider untergegangen, da ich keine Email-Benachrichtigung bekommen habe.

          Falls Du den PC so schon geordert hast: Alles gut, das sollte funktionieren und die Leistung passt auch gut zusammen. Nur beim Netzteil hätte ich vielleicht eins mit 600 oder 650 Watt genommen. Dann hast Du noch ein paar Reserven, falls Du später doch mal auf eine RTX 3080 oder die Generation danach umsatteln möchtest. Das Zubehör inkl. der Schrauben und Kabel ist bei den Komponenten dabei. Selbst die CPU wird im Normalfall schon mit vorab aufgetragener Wärmeleitpaste geliefert. Falls nicht, sollte beim Dark Rock 4 auf jeden Fall etwas WLP dabei sein.

          An sich ist der Dark Rock 4 ein sehr guter Kühler, den auch selbst in meinem PC auf einem Intel Core i7-9700K im Einsatz habe. Du kannst natürlich auch eine AiO-Wasserkühlung nehmen. Im Verhältnis zum Aufpreis hält sich der Nutzen aber in meinen Augen in Grenzen, denn auch die AiO hat Lüfter unter dem Radiator, zudem können noch Geräusche der Wasserpumpe dazukommen. Falls Du auf Nummer sicher bezüglich der Lautstärke unter Last gehen willst, dann nimm den Dark Rock Pro 4 oder den Noctua NH-D15 chromax.black. Die sind wirklich sehr leise und halten den Core i7-10700k problemlos in Schach, kosten aber auch dementsprechend mehr.

          Ich hoffe ich konnte Dir damit trotzdem noch helfen.

          Viele Grüße, ich wünsche Dir alles Gute und bleib Gesund!
          Alexander

      3. Hallo,
        ich bin leider noch ziemlich neu und habe noch keinen PC. Ich habe mir ein Budget von ca. 1000 Euro gesetzt wenn es aber 100 bis 200 mehr werden ist es auch nicht schlimm. Ich würde den PC vor allem zum Spielen nutzen. Wäre schön wenn vor allem aktuelle Games gut laufen. Kann man das Build mit 1.200 € noch als aktuell ansehen? Gibt es vielleicht schon Verbesserungen?
        Vielen Dank schonmal und liebe Grüße

        • Hallo Celine,

          vielen Dank für Deine Anfrage. Ich habe den Kaufberater zuletzt im November aktualisiert und damit ist er noch ziemlich aktuell.

          Das Problem ist leider immer noch die schlechte Verfügbarkeit der neuen GeForce RTX-3000- sowie Radeon RX-6000-Grafikkarten und auch der neuen Prozessoren der Ryzen-5000-Serie von AMD. Das treibt die Preise in schwindelerregende Höhen weit über der UVP und macht die Anschaffung eines Gaming-PCs aktuell schwierig.

          Mit einem Budget von 1000-1200 Euro wäre nämlich bei entsprechenden UVP-Preisen normalerweise eine GeForce RTX 3060Ti/3070 oder Radeon RX 6800 in Verbindung mit einem AMD Ryzen 5 5600X empfehlenswert. Damit hättest Du in aktuellen Spielen auf jeden Fall genügend Leistung zur Verfügung. Da die RTX 3070 aktuell statt 500 Euro UVP fast das Doppelte kostet, würde ich Dir stattdessen empfehlen, noch etwas zu warten, bis die Lieferengpässe überwunden sind. Die restlichen Komponenten des Builds können aber so bleiben.

          Ich hoffe, dass ich Dir damit helfen konnte.

          Viele Grüße, ich wünsche Dir alles Gute und bleib Gesund!
          Alexander

      4. Hallo Alexander, vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Artikel.
        Ich kenne mich leider noch nicht gut mit PCs aus, möchte aber die nächsten Wochen nutzen, um mich ein bisschen in das Thema einzuarbeiten. Ich bin derzeit noch am überlegen, ob ich einen PC selbst aufbauen soll bzw. ob ich das mit meinem wenigen Fachwissen kann oder ob es nicht besser ist, wenn ich doch einen fertigen PC kaufe. Ich hätte ein Budget von ca. 2000€, das sollte aber nicht überschritten werden. Freunde von mir, die sich damit ein bisschen auskennen, meinten, dass ich das schon schaffen sollte und haben mir geraten eher selbst zu konfigurieren, weil ich dann alles nach meinem Geschmack machen kann. Was mir empfohlen wurde war es über Ankermann zu konfigurieren, das soll wohl relativ unkompliziert sein (https://www.ankermann.com/de/Desktop-PC-Konfigurator.htm ).
        Trotzdem wäre ich nochmal über deine Fachmeinung sehr dankbar. Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher, welche Komponenten wirklich empfehlenswert/ notwendig sind, außer die Grafikkarte GeForce RTX 3070, die wurde mir so oft empfohlen, die habe ich mir jetzt schon als must-have eingeplant :-). Hast du Tipps, was sonst noch hilfreich ist? Oder würdest du mir eher ganz davon abraten, das selbst zu konfigurieren?
        Ich würde mich sehr über deine Empfehlungen freuen!
        Liebe Grüße, Isabella

        • Hallo Isabella,

          vielen Dank für deine Anfrage! Es freut mich sehr, dass du meinen Berater als Chance nutzt, dich mit der Thematik „selbst bauen vs. Fertig-PC kaufen“ auseinanderzusetzen. 🙂

          Generell rate ich dir immer dazu, deinen neuen PC selbst zu bauen. Wenn du dir die Montage nicht zutraust, dann spricht fast nichts dagegen, die einzelnen Komponenten selbst auszuwählen und von einem Online-Anbieter zu einem funktionierenden PC zusammenbauen zu lassen.

          Mit Ankermann habe ich persönlich noch keine Erfahrung gemacht, aber die Seite ist bekannt und macht einen vernünftigen Eindruck. Das Problem ist ähnlich wie bei Alternate allerdings, dass du viel günstiger kommst, wenn du die Komponenten via Geizhals.de oder einem anderen Preisvergleichsportal suchst und immer beim günstigsten (, aber trotzdem seriösen!) Händler bestellst. Ankermann schlägt nämlich ordentlich bei jedem Bauteil drauf. Wenn möglich, solltest du den PC daher lieber mit deinen Freuden zusammenbauen, die sich damit auskennen.

          Die RTX 3070 ist keine schlechte Wahl, für etwas mehr Geld bekommst du allerdings auch eine RTX 3070 Ti. Ich würde es folgendermaßen machen:

          Gehäuse (Case) :
          be quiet! Pure Base 500 Schwarz mit Fenster (BGW34)
          CPU (Prozessor) :
          AMD Ryzen 5 5600X Prozessor Box 3,7 GHz 32 MB L3 (100-100000065BOX)
          Mainboard :
          MSI B550-A Pro (7C56-002R)
          Grafikkarte (VGA Card) :
          MSI GeForce RTX 3070 Ti GAMING X TRIO 8G
          Arbeitsspeicher (RAM) :
          32GB G.Skill Ripjaws V DDR4 3.200MHz (F4-3200C16D-32GVK)
          SSD :
          1TB Western Digital BLACK SN750 NVMe M.2 (WDS100T3X0C)
          Netzteil (PSU) :
          850W be quiet! Straight Power 11 850W Platinum (BN308)
          CPU Kühler (Cooler) :
          be quiet! Dark Rock Pro 4 (BK022)
          Betriebssystem (wird incl. Treiber fertig installiert) :
          Windows 10 64Bit Professional installiert aktiviert (Ready to Work – ohne Datenträger)

          Alternativ mit Intel-CPU und Mainboard:

          CPU (Prozessor) :
          Intel Core i5-10400F 6x 2.90 GHz Comet Lake (BX8070110400F)
          Mainboard :
          ASUS TUF Gaming H570-Pro WIFI (90MB16L0-M0EAY0)

          Du landest allerdings bei mehr als 2.000 Euro, wenn du über die Seite bestellst und kannst auch nur die Komponenten auswählen, die dort zur Verfügung stehen. Via Geizhals sollten 2.000 Euro für die gleichen Komponenten allerdings machbar sein. Ist das keine Option, würde ich es so machen:

          Gehäuse (Case) :
          be quiet! Pure Base 500 Schwarz (BG034)
          CPU (Prozessor) :
          Intel Core i5-11400F 6x 2.60GHz boxed (BX8070811400F)
          Mainboard :
          ASUS TUF Gaming H570-Pro WIFI (90MB16L0-M0EAY0)
          Grafikkarte (VGA Card) :
          ASUS TUF Gaming TUF-RTX3070-8G-GAMING (90YV0FQ7-M0NA00)
          Arbeitsspeicher (RAM) :
          16GB Corsair Vengeance RGB PRO schwarz DIMM Kit DDR4 3.200MHz (CMW16GX4M2C3200C16)
          SSD :
          1TB Western Digital WD Blue SN550 NVMe M.2 (WDS100T2B0C)
          Netzteil (PSU) :
          850W be quiet! Straight Power 11 850W Platinum (BN308)
          CPU Kühler (Cooler) :
          be quiet! Dark Rock Pro 4 (BK022)
          Betriebssystem (wird incl. Treiber fertig installiert) :
          Windows 10 64Bit Professional installiert aktiviert (Ready to Work – ohne Datenträger)

          Damit landest du fast genau bei 2.000 Euro.

          Ich hoffe, dass ich dir damit weiterhelfen konnte. Falls du noch Fragen hast, kannst du jederzeit hier im Kommentarbereich auf mich zukommen.

          Viele Grüße
          Alex

      5. Lieber Alex, vielen Dank für deine ausführliche Antwort!! Du hast mir damit wirklich sehr weitergeholfen 🙂

      6. Lieber Alex,

        ich möchte einen leistungsstarken Gaming PC konfigurieren, welcher allerdings auch gut mit Foto und vorallem Videabearbeitung zurecht kommt. Spiele wie Call of Duty Warzone sollten einwandfrei mit einer soliden Grafik laufen. Videobearbeitung sollte auch smooth funktionieren, ohne das es ruckelt.

        Ich habe ein Budget von 2000 bis 2500 Euro, kenne mich aber leider nicht so gut aus. Hast du vielleicht eine Empfehlung für mich? Ich möchte zwangsläufig bei Notebooksbilliger bestellen, eine andere Seite käme nicht in Frage.

        Liebe Grüße,
        Julian.

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