Gastbeitrag: Das Acer Aspire S7 Ultrabook im Testeinsatz

Im Rahmen unserer Acer Aspire S7 Verlosung warteten drei Ultrabooks auf einen neuen Besitzer, dieser uns im Gegenzug ein Testbeitrag schicken muss. Der zweite Testbericht ist nun da: Thomas B.

Vor ein paar Wochen habe ich über notebooksbilliger.de ein Acer Aspire S7 mit Intel® Core™ i7 Prozessor und 11,6“ Full HD Display erhalten. Das nur 12,2 mm dünne und 1,08 kg leichte Ultrabook mit Touchscreen wurde seitdem einem ausführlichen Test auf die Tauglichkeit im täglichen Uni-Einsatz (überwiegend Office-Anwendungen) sowie Entertainmentanwendungen unterzogen.

Der Erste Eindruck überzeugt durch hochwertiges Material und gute Verarbeitung

Der erste Eindruck während des Unboxing des Gerätes machte direkt Lust auf mehr. Das Aluminium-Unibody-Gehäuse wirkt sehr gut verarbeitet. Besonders die leicht gebürstete Oberfläche fällt positiv ins Auge. Diese verleiht dem Aluminium ein hochwertiges Aussehen und fühlt sich auch genau so an.

Abbildung 2: Die gebürstete Oberfläche verleit dem Ultrabook edles Aussehen

Die untere Abdeckung des Ultrabooks ist zwar aus Plastik, wirkt dennoch stabil und solide verbaut. Auch sonst wird das Acer Aspire S7 seinem Ruf als Premium-Ultrabook gerecht, keine Teile wirken billig, Verbindungselemente sind sehr robust und Materialübergänge weisen eine gute Qualität auf.

Neben der Optik kann sich auch das mitgelieferte Zubehör sehen lassen. Neben den üblichen Zetteln und dem Netzteil liegt dem Acer Aspire S7 noch ein schönes Ledersleeve bei. In diesem lässt sich das Gerät leicht verstauen und geschützt transportieren. Darüber hinaus sind ein erweiterndes Akku, Adapter für VGA und 100-MBit-Ethernet und sogar eine Bluetooth-Maus enthalten.

Ein Leichtgewicht für den Studentenalltag

Wichtig für den täglichen Einsatz des Acer Aspire S7 in der Universität war mir vor allem, dass ich keinen Netzstecker mitnehmen muss, auch wenn man schon mal gut neun Stunden in der Uni ist. Dank dem ansteckbaren Akku erfüllt das Gerät meine Ansprüche voll. Zwar lässt der zusätzliche Akku das Ultrabook etwas klobiger wirken und muss separat mitgeführt werden (falls man das Ultrabook im mitgelieferte Sleeve transportiert), bietet auf der anderen Seite aber auch etwas mehr Komfort beim Schreiben auf der Tastatur. Im Vergleich zu einem Netzteil lässt sich der Akku wiederum platzsparend transportieren. Ohne den zusätzlichen Akku läuft das Ultrabook 2,5 bis 3 Stunden im Officebetrieb und mit leicht reduzierter Displayhelligkeit. Auch unabhängig von der Akkulaufzeit ermöglicht das Acer Aspire S7 ein angenehmes Arbeiten. Meine Erwartungen diesbezüglich waren auf Grund des 11,6“ Displays zu Beginn eher niedrig. Umso überraschender ist, dass es auch auf längere Dauer nicht merkbar anstrengend wird. Das Full HD Display mit 1920 x 1080 Pixel zeigt ein sehr scharfes Bild und auch Anwendungen auf dem Desktop sowie Texte lassen sich gut lesen und bearbeiten. In Verbindung mit dem Touchscreen macht das Arbeiten oft sogar Spaß. Auch hier bin ich anfangs davon ausgegangen, dass ein Touchscreen an einem Ultrabook eine schöne Spielerei ist und sich für kleine Spiele oder Surfen gut eignet, man sich zum Arbeiten aber langfristig auf das Touchpad bzw. eine Maus beschränkt. Der Test zeigt aber, dass man immer wieder instinktiv das Touchscreen nutzt, sei es um durch PDF-Dateien, Texte, Webseiten und Skripte zu scrollen oder auch um einfach ein Fenster zu schließen oder einen Ordner zu öffnen. Oft ist es schneller das Display zu berühren, als die Maus in die Hand zu nehmen. Dazu kommt, dass es dank schneller Reaktion und flüssiger Darstellung einen riesen Spaß machen kann. Und wenn man mal nicht das 11,6“ Full-HD-Touchdisplay nutzt, bietet das verhältnismäßig üppige Touchpad genügend Fläche. Auch die Tastatur ist für ein Ultrabook dieser Größer großzügig verteilt und ermöglicht schnelles und angenehmes Schreiben.

Das Ultrabook findet in jeder Tasche noch Platz

Das kleine Ultrabook mit großem Entertainmentpaket

Zur Unterhaltung kann das Acer Aspire S7 ebenfalls problemlos genutzt werden. Dank dem Full HD Display mit 1920 x 1080 Pixeln, einem verbauten Intel® Core™ i7 Prozessor mit 2x 1.90 GHz Leistung und integrierter HD-4000-GPU laufen die vorinstallierten Spiele sowie weitere Spiele aus dem Windows 8 Store flüssig. Besonders viel Spaß bringt hier erneut der Touchscreen, der viele Spiele überhaupt erst interessant macht.
Full-HD-Filme mit 720p oder 1080p laufen ebenfalls sehr flüssig und ergeben auf der doch geringen Displaygröße ein sehr schönes und scharfes Bild. Positiv überrascht bin ich hier aber vor allem von der Tonqualität. Diese klingt satt und klar. Allerdings nur wenn das Gerät auf einer ebenen Oberfläche, z.B. einem Tisch steht, da sich die Boxen am Unterboden befinden.

Durch die Mischung aus dem HD-Bild und dem guten Ton macht es auch Spaß Filme auf dem Gerät zu gucken. Natürlich ist das Display klein, aber für unterwegs ist genau das perfekt. Auch positiv bemerken sollte man an der Stelle, dass das Gerät nicht wirklich heiß wird und sich die Akkulaufzeit meines Erachtens auch unter Last sehen lassen kann. Einziger Kritikpunkt im Bezug auf Entertainment-Anwendungen und Filme auf dem Acer Aspire S7 sind die beiden Lüfter. Diese werden, wenn man das Gerät auslastet, in Intervallen deutlich hörbar. Beendet man allerdings die Auslastung reduzieren diese allerdings auch erstaunlich schnell wieder die Geschwindigkeit und man hört sie kaum noch.

Windows 8 macht den Touchscreen erst richtig sinnvoll

Man merkt dem vorinstallierten Betriebssystem Windows 8 die Entwicklung für die verschiedenen Plattformen deutlich an. Die verschiedenen Gesten auf dem Touchscreen lassen dieses erst richtig sinnvoll erscheinen. Schnell wechselt man zwischen Fenster oder Anwendungen, scrollt, öffnet oder schließt Dateien und Apps oder wechselt zwischen diesen beliebig hin und her. Die Bedienung fühlt sich dabei flüssig an und wirkt überdacht. Zwar lassen sich viele der Gesten auch auf dem Touchpad durchführen, am meisten Spaß macht es aber erneut direkt am Touchscreen. Windows 7 in Kombination mit der Touch-Eigenschaft hätte mich bestimmt nicht sehr überzeugt. So stimmt allerdings das Bediengefühl.

Fazit: Ein kleines Allroundtalent mit stimmigem Konzept, Power und großem Inhalt
Mich hat das Acer Aspire S7 durchgehend überzeugt. Bereits die Optik, die hochwertige Verarbeitung und die Höhe von 12,2 mm machen es zu einem beeindruckenden Ultrabook. Das Full-HD-Touch-Display gibt dem Gerät schließlich noch die Eigenschaften eines Tablet und macht es dank Windows 8 so zu einem Allroundtalent.
Gerade wer viel unterwegs ist und ein leichtes sowie handliches Notebook bzw. Ultrabook sucht, dass trotzdem recht viel Power bietet und lange Akkulaufzeit hat (dank Zusatzakku) ist mit dem Acer Aspire S7 bestens bedient. Durch die Größe und das Gewicht merkt man es kaum in der Tasche und dennoch ist es bestens geeignet um zuverlässig zu arbeiten, unterwegs Filme zu gucken oder etwas zu spielen. Im gesamten Testzeitraum liefen dabei alle Office- und Entertainment-Anwendungen stets flüssig und auch das Betriebssystem arbeitete dank der eingebauter SSD mit 256 GB Speicherplatz schnell.
Für mich als Studenten ist das Acer Aspire S7 mehr als perfekt. Leicht, dünn, schnell, viel Power, hochwertige Verarbeitung, lange Akkulaufzeit (ganzer Unitag und mehr) und dann noch ein HD Touchscreen mit dem Arbeiten erst so richtig Spaß macht (Spielen natürlich auch!). Mehr kann man kaum verlangen, vor allem nicht in der kompakten Größe.

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4 Kommentare auf "Gastbeitrag: Das Acer Aspire S7 Ultrabook im Testeinsatz"

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Hallo Oliver, vielen Dank für das review.

Zum Display und der Auflösung:
kommt einem das nicht „zu klein“ vor, 1920er Auflösung auf dem 11″ Display?

Klar, für Bilder und Videos bestimmt toll.
Und für die Windows 8 Apps bestimmt auch.

wie siehts sonst aus?
Surfen mit dem Desktop IE (also nicht der App)
Office Nutzung

Kannst Du da etwas zu schreiben?

Gruß
Harald

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Hi Harald,

ich antworte mal: Wir haben aktuell das Asus Taichi zum Testen da. Es hat auch eine FullHD-Auflösung bei 11,6 Zoll und es ist alles ungewohnt klein, aber wenn man gesunde Augen (oder gute Brille) hat, ist kein Problem alles zu erkennen/lesen.

Das iPad ab der 3. Generation hat sogar eine höhere Auflösung bei noch kleinerem Display. Oder das Nexus 10.

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Gast

danke für die Antwort.
Klar, Retina iPad oder das Nexus haben auch hohe Auflösungen.

Mir gings eher um die Lesbarkeit hohe Auflösungen / kleine Displays in der Windows Welt 🙂

Ich habe den einen oder anderen Kollegen, der bei meinem Laptop (HP Elitebook 8560w, 15,6″ Dreamcolor Display mit 1920er Auflösung) jammert, wie klein das alles sei.

Und da interessiert es mich schon, wie das bei 11,6″ ist 🙂

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[…] stehen fest: Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Acer Aspire S7. – “Android” Thomas B. – Christian von […]

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