Gewinnspiel und Test: Kopfkino mit der Sony HMZ-T3 3D Videobrille

Sony HMZ T3Wie wäre es, abseits der schnöden Umgebung voll und ganz in eine Film- und Videowelt einzutauchen, jederzeit und an jedem Ort? Sony stellt mit der HMZ-T3 eine 3D-Videobrille vor, die den Traum vom Überall-3D-Kino verwirklichen soll. Die dritte Generation bietet dabei gegenüber den Vorgängern einige Neuerungen wie einen Akku und eine drahtlose Verbindung.

Die 3D-Videobrille hat für knapp 1140 Euro allerdings nicht nur ihren Preis, sie ist auch der Preis in unserem Gewinnspiel!

Den Vorgänger Sony HMZ-T2 hatte ich bereits für notebookjournal.de ausführlich testen können. Das Ergebnis war eher ernüchternd und deshalb war ich gespannt, was Sony beim Nachfolger verbessert hat.

 Sony HMZ-T3 Lieferumfang

Die technischen Daten der neuen Videobrille haben sich gegenüber dem Vorgängermodell kaum geändert: Die beiden OLEDs lösen nach wie vor mit 1280 x 700 Pixeln auf. Sony verspricht ein 750 Zoll großes Bild, das man in einem Abstand von 20 Metern betrachtet. Eine etwas seltsame Angabe, die nicht mit meinem Eindruck übereinstimmt. Das virtuelle Bild schwebt nach meinem Gefühl sehr viel dichter vor den Augen und ist wesentlich kleiner, aber auf jeden Fall groß genug. Das Blickfeld ist so weit, dass man das Bild problemlos ganz erfassen kann. Ein wenig erinnert mich der Bildeindruck an den in den alten Schachtelkinos.

 Sony HMZ-T3

Die Schärfeeinstellung kann ein bisschen tricky sein, jedenfalls habe ich hier die meiste Zeit verplempert: Erst, wenn die Brille richtig fixiert und so nah an den Augen ist, wie möglich, gelingt es mir, ein fast durchgängig scharfes Bild zu erhalten. Das ist dann aber auch beeindruckend. Die Kontraste sind satt, die Darstellung hell und die Farben knackig. Eine Runde mit dem Xbox One Titel Forza 5 durch Prag zu drehen ist dank der Tiefenwirkung des Bildes ein beeindruckendes Erlebnis. Eine Kritik bleibt aber: Beim nächsten Modell wünschen wir uns eine Full-HD-Auflösung, denn leicht pixelig wirkt die Darstellung schon. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau.

 Sony HMZ-T3

Die Form der Brille hat sich geändert, sie sieht deutlich schlanker und schicker aus, ein wenig nach aktuellem Daft-Punk-Style. Das Design benötigt allerdings gute Pflege, denn das Kunststoff-Finish ist äußerst empfindlich gegen sichtbare Fingerabdrücke.

 Sony HMZ-T3

Das Aufsetzen und Einstellen der Videobrille nimmt immer noch etwas Zeit in Anspruch, es geht aber schneller als beim Vorgänger. Sony hat auch die Gummilaschen überarbeitet, die Umgebungslicht ausschließen sollen. Bei der HMZ-T2 waren diese labbrig und fielen ständig ab. Labbrig sind sie immer noch, halten aber nun besser am Gerät. Wenn sie abfallen, was trotzdem passieren kann, muss man ziemlich rumfummeln, um die Blenden zu befestigen. Trotzdem: Beim Vorgänger haben wir irgendwann genervt auf die „Dunkelkammer-Hilfe“ verzichtet.

 Sony HMZ-T3

Die Videobrille schnallt man sich um den Kopf, wobei zwei Bänder sie in Position halten sollen. Auf der Nase sollte die Brille nicht aufsitzen. Dafür keilt sich der Anwender praktisch ein, eine etwas hart gepolsterte Halterung drückt auf die Stirn, ein Band umläuft den Hinterkopf und das andere tendiert Richtung Nacken. Der Tragekomfort geht gerade so in Ordnung, über längere Zeiträume will ich die Brille aber nicht tragen.

 Sony HMZ-T3

Der HMZ-T3 liegen zwar Ohrhörer mit drei verschieden großen Ohrstöpseln bei, die haben wir aber nicht ausprobiert: Über den Audio-Eingang lassen sich direkt an der Brille eigene Kopfhörer anschließen. Neu ist die Möglichkeit, über eine externe Box High-End-Kopfhörer mit 6,5-mm-Klinkenbuchse ohne Adapter anzuschließen.

 

 Sony HMZ-T3

Die Anschluss-Box war beim Vorgängermodell ein Ärgernis: Groß, klobig, schwer und mit wenigen Anschlüssen gesegnet. Die neue externe Box nennt Sony Prozessoreinheit. Sie ist eine schlichtes elegantes Kästchen, das neben dem Kopfhörerausgang einen HDMI-Ausgang auf der Vorderseite, einen weiteren auf der Rückseite und gleich drei HDMI-Eingänge mitbringt. Status-LEDs zeigen an, welcher Eingang aktiv ist. Ein Fernsehsignal lässt sich durchschleifen, dann aber nicht über die Brille ausgeben. Die Eingangsquelle kann man über einen Knopf neben dem Power-Button auf der Oberseite der Box wechseln. Für die Stromversorgung sorgt ein eigenes, externes Netzteil. Das Beste aber: Diese Box schließt man optional an, denn die Videobrille besitzt eine zweite, noch kleinere Box, die über die Brille fest mit einem Kabel verbunden ist. Neben Stromanschluss und HDMI-Eingang, um die Brille mit Video- und Audiosignalen zu füttern, sitzt hier auch der Akku. Er soll laut Sony für  drei Stunden kabellosen Sehgenuss sorgen, mit kabelgebundener Verbindung sogar sieben Stunden. Im Test konnten wir die Werte nachvollziehen. Diese Box besitzt wie die andere ein eigenes externes Netzteil, das praktischerweise aber sehr kompakt ausfällt. So reist man mit leichterem Gepäck. Apropros Reisen: Im Lieferumfang befindet sich eine praktische und gut durchdachte Tasche, in der alle notwendigen Komponenten ihren Platz finden.

Prozessoreinheit und die Videobrillen-Box können drahtlos miteinander kommunizieren. In unserem Szenario schließen wir die Xbox One über HDMI an die Prozessoreinheit an, die das Signal zur Videobrille sendet.

 

 Sony HMZ-T3

 Sony HMZ-T3

Problematischer fiel ein Versuch aus, die Brille an einem MacBook zum Arbeiten zu bringen. Der Aufbau: MacBook, externes Full-HD-Display und Brille. Der externe Monitor hängt am DisplayPort, die Brille wird wie gehabt über HDMI angesprochen. Erst, wenn wir auf allen Monitoren eine Auflösung von 720p einstellen und die Displays synchronisieren, erhalten wir auf der Videobrille ein Bild. Das funktioniert dann auch einwandfrei. Nur, beim Entfernen der Brille und Rückkehr zu den alten Auflösungen zeigte sich das Bild auf dem externen Monitor herunterskaliert und mit einem schwarzen Rahmen versehen. Auch Neustart, Löschen des PRAM und andere Tricks halfen nicht weiter. Tatsächlich musste ich den Mac im gesicherten Modus starten und eine Preference-Datei löschen, um den Monitor wieder richtig ansprechen zu können.

 

 Sony HMZ-T3

Trotz der kleineren Mankos: Sony hat mit der HMZ-T3 seine Hausaufgaben gemacht und fast alle Kritikpunkte, die wir am Vorgänger-Modell hatten, ausgemerzt. Man kann die Videobrille HMZ-T3 nun dank kompakterer Abmessungen und Akku jetzt auch unterwegs beispielsweise auf längeren Flugreisen benutzen. Der Tragekomfort ist besser geworden, wenngleich er immer noch nicht optimal ist. Die Konstruktion macht einen wesentlich stylisheren und etwas stabileren Eindruck, die Wertigkeit wirkt höher als die des Vorgängermodells. Die Verbesserungen schlagen sich aber auch im Preis nieder, der noch mal zugelegt hat. Knapp 1140 Euro muss der Interessent in das mobile Heimkopfkino investieren. Damit ist zumindest meine Schmerzgrenze deutlich überschritten. Ein faszinierendes Stück Technik ist die Sony HMZ-T3 trotzdem und lohnt sich für 3D-Freaks mit dickerem Geldbeutel. Auf dem Wunschzettel für das nächste Modell stehen jetzt eigentlich nur noch Full-HD-Auflösung und Headtracking.

Du hast die Chance: Wir verlosen eine Sony HMZ-T3, das Kopfkino für zu Hause und Unterwegs. Um gewinnen zu können, schreibe einfach bis zum 22. Februar um 23.59 Uhr einen Kommentar zu diesem Beitrag hier im Blog oder auf unserer Facebook-Seite. Die Ziehung der Gewinnerin oder des Gewinners erfolgt am nächsten Tag.

Wenn Euer Kommentar nicht sofort erscheint, dann ist er in der Moderation gelandet und wird von uns so schnell wie möglich freigeschaltet!

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Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
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478 Antworten auf Gewinnspiel und Test: Kopfkino mit der Sony HMZ-T3 3D Videobrille

  1. avatar Stephan sagt:

    Ich spiele gerade GTA5 auf der PS3 und Outlast auf der PS4 … beides wäre mit so einer Brille wahrscheinlich beängstigend real 🙂

  2. avatar Sibylle Bomhard sagt:

    Cooles Spielzeug!

  3. avatar Victor H. sagt:

    Wow das ist aber ein teurer Gewinn! Nett, dass sowas verlost wird 🙂

  4. avatar Ecki sagt:

    Das wäre toll dann kann ich wenn meine Freundin RTL Guckt nebenbei meine SciFi-Serien gucken. 😀

  5. avatar Alex sagt:

    Kinoleinwand zum mitnehmen. Hoffentlich gehen die Preise auch mal runter in den folgenden Generationen. Tolles Gewinnspiel!

  6. avatar Clemens P. sagt:

    Habe ich dann meinen neuen Fernseher umsonst gekauft? 😀
    Die Brille hört sich mal richtig lecker an 😉

  7. avatar Stephanie T. sagt:

    Ich bin beruflich viel unterwegs. Für lange Zugfahrten wäre dieses Gerät ein Träumchen!

  8. avatar Thomas D. sagt:

    Super, dann heißt es nur noch, Daumen drücken! 🙂

  9. avatar Arne sagt:

    Sci-Fi für daheim! Würde mich sehr freuen!

  10. avatar Fekix R. sagt:

    3D-Spielzeug für den ambitionierten Heimandwender, damit fällt es nun keinem mehr schwer sich aus der Realität zu entfernen. Ein must have für jeden Stubenhocker… also auch für mich o_0? auf jeden Fall toller Artikel und ein tolles Produkt. Ich würde es definitiv ausführlich testen, 3D rockt .

  11. avatar Andreas Kühne sagt:

    Wie sieht es für Brillenträger aus? Kann man den Fokus anpassen oder muss man seine Brille noch irgendwie dazwischenfummeln?

  12. avatar Martin W. sagt:

    Diese Brille scheint sehr interesannt ich erwarte mir hier auch viele anwendungsmöglichkeiten ich bin Projekt planer und würde mich freuen zukünftig meine CAD 3D modell auch betreten zu können werde mal meine geschäftsleitung darauf aufmerksam machen der preis hier leider ein kleines manko 😉

  13. avatar Benjamin S. sagt:

    Wie gut das für Brillenträger funktioniert, würde ich auch gern wissen. Zur Not teste ich das auch selbst aus, wenn ich gewinnen sollte 😉

  14. avatar Eli E... sagt:

    Coole Brille! Damit kann man geile 3D-Games bestimmt noch realistischer spielen. Ist natürlich nicht ganz günstig, daher danke für das Gewinnspiel und den Test. Ich würde die Brille im Falle eines Gewinns kurz testen und auf http://tecbuy.de/ an meine Leser weiter verlosen.

  15. avatar Thomas Eckardt sagt:

    Na, da kann ich ja vielleicht bald auf meine Großleinwand verzichten 🙂

  16. avatar Thomas F. sagt:

    würde mich auch sehr freuen, so ein Teil auf die Nase zu setzen 🙂

  17. avatar Katja sagt:

    Klasse!!! Endlich „Kopfkino“ in der ganzen Wohnung 🙂

  18. avatar Silvio P. sagt:

    Wäre echt was für mich …

  19. avatar Chris sagt:

    Brille? Notebooksbilliger.de!

  20. Das Ding würde mich schon reizen… 🙂

  21. avatar Nico N. sagt:

    Habe beide Vorgängermodelle auf der IFA gesehen und war da schon begeistert! Würde mich echt freuen so was mal mein Eigen zu nennen.

  22. avatar Thomas sagt:

    So eine Anschaffung lohnt sich nur, wenn man alleine wohnt. Aber testen würde ich sie trotzdem gerne mal 🙂

  23. avatar Ralph sagt:

    Ihr übertrefft Euch immer wieder mit Euren Gewinnspielen! 😀
    Ich war damals schon von der Sony HMZ-T2 fasziniert und würde mich sehr darüber freuen, die Sony HMZ-T3 testen zu dürfen. 🙂

  24. avatar Colargol sagt:

    Interessant, würde gerne testen.

  25. Endlich vernünftig Fernsehen auch wenn die Freundin ihre Lieblingsserie gucken möchte 🙂

  26. Was für eine tolle Aktion das wieder ist! Gerne nutz ich die Chance für dieses umwerfende Fernseherlebnis, dass unseren Alltag echt extrem faszinierend machen würde!
    Gerne würd ich dieses Erlebnis testen und dann auch selber auf meinem Blog berichten!

  27. Ob man mit so einer Brille nicht total affig aussieht? Egal, ich seh´mich dann ja nicht 😉

  28. avatar Alexander sagt:

    Hmm, klingt richtig interessant. Als technikbegeisterter Mensch würde ich mich darüber natürlich total freuen…

  29. avatar Sam sagt:

    Besten Dank für den umfangreichen Test. Und nun her mit meiner Videobrille! 😉

  30. avatar Fritz sagt:

    Danke für den Test. Und schön dass ihr sie wieder los werden wollt!

  31. avatar Adriana Meyer sagt:

    Abgespact :))

  32. avatar Jure S. sagt:

    wie geil 🙂

  33. avatar jtoth sagt:

    Diese Videobrille würde ich gern mal ausprobieren, kann mir gar nicht vorstellen, wie sich so ein Erlebnis anfühlt. Da nutze ich gern die Chance dieses Gewinnspiels, danke dafür.

  34. avatar Pat V. sagt:

    Das wäre doch mal ein ganz neues Feeling.

  35. avatar bruno1966 sagt:

    das ist der hammer und ich denke das ist die zukunft und auch man kann viel neues erleben und erfinden damit … auch in bereich der sporttechnik

  36. avatar Jan sagt:

    Sehr cool – Brille und Test!

  37. avatar Cinenjoy sagt:

    Wie schaut es denn mit der Korrektur von Fehlsichtigkeit aus? Es gibt ja immer weniger Meschen, die ohne Brille durchs Leben laufen können….

  38. avatar Marc sagt:

    Wäre ja perfekt um da mit PS4 zu spielen. Hoffentlich habe ich mal Glück!

  39. avatar Florian Hetzenauer sagt:

    Sehr cooles Ding!!

  40. avatar Anton H. sagt:

    Mein Kopfkino läuft schon !

  41. avatar Patric Breit sagt:

    Perfekt für den Kinoabend im Bad

  42. avatar Rüdiger M. sagt:

    Frage mich auch wie das Ding bei Brillenträgern funktioniert. Würde mich sebstverständlich als Testobjekt zur Verfügungstellen.

  43. avatar Tobias Brix sagt:

    Oh man, warum muss ich gerade an den Freak aus dem Film Hackers denken? 😀 Aber so ein Teil wär schon was feines 🙂

  44. avatar Meng sagt:

    Dann versuchen wir mal unser Glück 😀

  45. avatar C-Gam sagt:

    In Kombination mit dem neuen Gold Headset bestimmt ein unschlagbares Duo.

  46. avatar Sergei Kisljakow sagt:

    Erst vor Tagen hat ich das Gespräch über einen Urvorgänger-„Helm“ ohne 3D Funktion und war schon angetan wie ein Kind. Das setzt dem ganzen natürlich nochmal die Krone auf

  47. avatar Vladi1969 sagt:

    Hi, ich bin ein Pendler und abends waere es fuer mich auch nutzlich…

  48. avatar Ralf K. sagt:

    Überall dort meine Filme zu Schauen , wo ich mich gerade befinde, ein Traum

  49. avatar Marius sagt:

    Wäre sicher geil für das Flugzeug oder längere Reisen 😀

  50. avatar ernst1910 sagt:

    Unfassbar. Sowas fehlt mir noch!

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