Google bringt Chromecast auch nach Deutschland

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Google vertreibt seinen Streaming-Stick Chromecast ab sofort auch in Deutschland. Im Google eigenen Play Store sowie im regulären Handel kostet das Produkt hierzulande 35 Euro. Abgesehen vom deutschen Markt lässt sich Chromecast seit heute auch offiziell in den Ländern Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und Kanada erwerben.

Die internationale Expansion von Chromecast kommt rund 8 Monate nach Googles erster Ankündigung. Bislang war der HDMI-Streaming-Stick offiziell nur in den USA erhältlich. Warum es so lange gedauert hat bis das Produkt auf weiteren Märkten erscheint, ist nicht bekannt.

Chromecast ist ein  Media-Streaming-Gerät, das in den HDMI-Anschluss eines Fernsehers gesteckt werden kann und per WLAN-Verbindung Inhalte von Smartphones, Tablets und PCs auf dem Großbildschirm abspielt. Die Einrichtung und Steuerung des HDMI-Sticks erfolgt über das verbundene Endgerät. Kompatibel mit Chromecast sind Android-Smartphones und -Tablets, Apples iPhones und iPads, Windows-PCs sowie Macs. Einzige Voraussetzung für die ordnungsgemäße Kommunikation zwischen Computer und dem HDMI-Stick ist, dass sich beide Geräte im selben Drahtlosnetzwerk befinden.

Bezüglich der abspielbaren Medieninhalte gibt sich Chromecast wenig wählerisch. So lassen sich zum Beispiel Videos, Fotos und Musik, aber sogar auch einzelne Browser-Tabs aus Google Chrome mit Hilfe des HDMI-Sticks am Fernseher wiedergeben. Das Besondere bei Übertragung der Inhalte ist, dass sie in den allermeisten Fällen nicht direkt vom Endgerät zu Chromecast geschickt, sondern vielmehr direkt vom Streaming-Stick aus dem Internet abgerufen werden. Das soll eine hohe Übertragungsqualität sicherstellen sowie zum Nutzerkomfort beitragen. PC, Tablet oder Smartphone dienen lediglich als Fernbedienung für Chromecast, müssen jedoch nicht permanent griffbereit und aktiviert sein, damit das Streaming funktioniert.

Auch wenn das Konzept hinter Chromecast nicht unbedingt auf Inhalte von Drittanbietern angewiesen ist, schaden zusätzlich Anreize nicht, wenn es darum geht, Konsumenten zum Kauf der Streaming-Lösung zu bewegen. Das weiß auch Google und ist somit bemüht, Partner in der Medienlandschaft für sein Produkt zu gewinnen. In Deutschland bietet ab sofort der Streaming-Service „Watchever“ Chromecast-Unterstützung an und schon bald soll Maxdome nachziehen.

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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