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Google I/O: Das ist neu in Android P

      Google I/O: Das ist neu in Android P

      Gesten, Machine Learning, mehr Kontrolle für den User. Das sind die Kernpunkte, mit denen Google bei der neuen Android-Version punkten möchte.

      Neue Funktionen

      Wischen statt tippen. Die bisherige Navigation hat ausgedient. Es wird bei Android P nur noch einen Home Button geben. Einmal hochwischen bringt euch die App-Übersicht. Die dann geöffneten Tabs sind übrigens voll funktionsfähig. Ihr könnt also bspw. etwas aus einer Nachricht kopieren und woanders einfügen. Ein zweiter Wisch nach oben bringt die Liste aller installierten Apps.

      android p navigation

      Die neue Navigation in Android P

      Darf es etwas mehr Akku sein? Mal ehrlich: Jeder von uns hat sich schon mehr Laufzeit für sein Smartphone gewünscht und die Momente verflucht, in denen man wieder einmal seine Powerbank vergessen hat. In Android P gibt es ein Feature, das Google Adaptive Battery getauft hat. Dabei werden unnötige Prozesse im Hintergrund geschlossen und euer Akku so geschont. Welche Prozesse geschlossen werden, entscheidet eine AI. Die greift auch beim nächsten Feature, der Adaptive Brightness. Die lernt eure Vorlieben bei der Displayhelligkeit kennen und passt sie für euch automatisch an.

      android p adaptive battery

      Adaptive Battery sorgt in Android P für eine längere Akku-Laufzeit, indem nicht oder wenig genutzte Apps beendet werden

      App Actions sollen eure Smartphone-Nutzung effizienter machen. Im Prinzip geht es darum, dass das Telefon erkennen soll, was ihr als nächstes vorhabt. Kurzes Beispiel: Ihr steckt Kopfhörer an und eine Action taucht auf und fragt, ob ihr Spotify weiterhören wollt. Die Actions werden in den Launcher, die Smart Text Selection, dem Play Store, der Google App und dem Assistant integriert.

      android p app actions

      App Actions bieten euch Handlungsvorschläge auf der Grundlage eures bisherigen Verhaltens an

      Mehr Kontrolle

      Man kann sich wunderbar in Apps verlieren und jede Menge Zeit verbringen, obwohl man nur mal eben schnell nachsehen wollte, ob es etwas Neues gibt. Mit Android P sollt ihr über die Zeit, die ihr mit dem Smartphone verbringt, einen besseren Überblick bekommen.

      Im neuen Dashboard wird euch angezeigt, wie viel Zeit ihr täglich in welcher App verbringt, wie viele Benachrichtigungen ihr erhalten habt und wie oft ihr euer Smartphone entsperrt habt. Wenn ihr zu viel Zeit in einer App verbringt, könnt ihr ein Zeitlimit für die jeweilige App festlegen. Sozusagen eine Kindersicherung für Erwachsene. Außerdem könnt ihr einstellen, dass euer Smartphone zu einer bestimmten Zeit von Farbe auf Schwarz-Weiß wechselt. Das soll euch abends den Abschied von eurem Smartphone erleichtern und euch daran erinnern, ins Bett zu gehen.

      In Sachen Benachrichtigungen gibt es noch mehr Neues: Legt ihr euer Smartphone mit dem Display nach unten ab, werden sämtliche Benachrichtigungen geblockt, bis ihr das Smartphone wieder aufhebt. Außerdem könnt ihr jetzt ziemlich schnell einstellen, für welche App ihr Benachrichtigungen erhalten wollt.

      Die Kollegen von The Verge hatten die Gelegenheit, Android P vorab genau unter die Lupe zu nehmen. Der Artikel ist sehr ausführlich und lesenswert. Seht euch auch das Video an. Es lohnt sich wirklich.

      Alle Neuerungen könnt ihr euch auch im Blog-Beitrag von Google ansehen. Wenn ihr die Beta-Version von Android P ausprobieren wollt, dann ist das hier die Seite eurer Wahl. Die Beta funktioniert nämlich nicht nur auf den Pixel-Geräten, sondern auch auf dem Sony Xperia XZ2, Xiaomi Mi Mix 2S, Nokia 7 Plus, Oppo R15 Pro, Vivo X21, OnePlus 6 und dem Essential PH‑1.

      Alles in allem klingt es nach sinnvollen und spannenden Änderungen, die Google da vorgenommen hat. Wie gut sie tatsächlich funktionieren, werden wir bald herausfinden.

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      Fotos: Screenshots Google

      Veröffentlicht von

      Hat seine ersten Gehversuche auf dem Amiga 500 und aus Guybrush Threepwood einen mächtigen Piraten gemacht. Mittlerweile ein Fan von richtig guter Smartphone-Fotografie und demensprechend viel auf Instagram unterwegs.

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