Google Pixel 3XL Unboxing und erster Alltags-Eindruck

      Google Pixel 3XL Unboxing und erster Alltags-Eindruck

      Vor ein paar Tagen hat Google mit dem Pixel 3 und dem Pixel 3XL seine neuen Smartphones vorgestellt. Wir haben das Pixel 3XL zum Testen bekommen.

      Der erste Eindruck ist durchweg positiv. An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern und das Pixel 3XL verrichtet im Alltag seine Aufgaben so wie es das machen soll: schnell und zuverlässig. Das Case ist definitiv ein Hingucker und es liegt auch gut in der Hand. Wie lange das ansehnlich bleibt, wenn man es jeden Tag mit sich herumträgt, ist noch offen. Bei Stoff bekommt man ja im Gegensatz zu Kunststoff bleibende Flecken.

      Als Betriebssystem ist natürlich Android 9 am Start und auch das funktioniert reibungslos. Die Gestensteuerung ist zwar anfangs etwas gewöhnungbedürftig, aber man kommt damit ziemlich schnell zurecht. Mit einer Akkuladung kommt ihr ohne Probleme über den Tag. Zocken, Bild- oder Videobearbeitung laufen flüssig ab und der Wechsel zwischen Apps geschieht zu jeder Zeit ohne Verzögerung.

      Am meisten war ich auf die Kamera gespannt. Die Kamera des Vorgängers hatte ja einiges an Lob eingeheimst. Und auch hier macht Google einen guten Job. Da es keine Dual-Kamera ist, muss die Software Dinge wie den beliebten Bokeh-Effekt errechnen und auch bei schlechten Lichtbedingungen einiges an Arbeit leisten, damit Rauschen nicht oder nur minimal auftritt. Farben und Lichtstimmungen fängt die Kamera gut ein und ich war besonders von der Low light-Performance überrascht.

      Ich habe die Pixel3XL-Kamera noch nicht in allen Bereichen getestet. Aber sowohl bei schlechtem Licht als auch bei direktem Gegenlicht liefert sie in den allermeisten Fällen ziemlich gute Ergebnisse ab. Bei extrem feinen Konturen kommt es zwar ab und an zu fehlerhafter Darstellung. Aber alles in allem ist das Meckern auf einem ziemlich hohen Niveau.

      Die Kopfhörer sind etwas frickelig einzustellen, bis sie passen. Es ist auch ein ziemlich ungewohntes Tragegefühl. Ich hatte die ersten Male dauernd das Gefühl, dass sie rausgerutscht waren. Das war nicht der Fall, aber man muss sich erst an sie gewöhnen. Sie liefern grundsätzlich einen sauberen Klang ab. Die Bässe sind für meinen Geschmack etwa mau, aber Höhen und Mitten sind klar und neigen bei höherer Lautstärke auch nicht zum Scheppern oder Klirren.

      Ein Wort noch zur relativ großen Notch. Entgegen meinen anfänglichen Befürchtungen stört sie im Alltag nicht wirklich. Bei Spielen oder Videos wird sie ausgeblendet und im normalen Alltag stellt sie kein Problem dar.

      Ein ausführlicher Test kommt in der nächsten Zeit natürlich noch. Gibt es etwas, was euch besonders interessiert? Dann lasst es mich in den Kommentaren wissen.

      Technische Google Pixel 3XL

      Software Android 9 Pie
      Prozessor Snapdragon 845
      Grafikchip Andreno 630
      Arbeitsspeicher 4 GB
      Speicher 64/128 GB, keine Erweiterung möglich
      Display 6,3 Zoll OLED mit 2.960 x 1.440px, Corning Gorilla Glass 5
      Kamera Rückseite:
      12.2 MP, Blende f/1.8, optische Bildstabilisierung, Laser Autofokus, Dual-LED Blitz, HDR, Video in 2160p mit 30fps, in 1080p mit 30/60/240fps, Zeitraffer in 720p mit 480fps
      Vorderseite:
      2 x 8 MP mit Auto-HDR, Blende f/2.2, Videos in 1080p mit 30fps
      Anschlüsse USB 3.1 Typ-C
      Konnektivität LTE, B1/B3/B5/B7/B8/B20
      Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, dual-band, Wi-Fi Direct, DLNA, hotspot
      Bluetooth 5.0
      A-GPS, GLONASS, BDS, GALILEO
      NFC
      SIM Nano-SIM & e-SIM
      Bedienung Touch, Fingerabdrucksensor auf der Rückseite
      Akku 3430 mAh
      Maße 158 x 76.6 x 7.9 mm
      Gewicht 184g
      IP-Zertifizierung IP68
      Farben Schwarz, Weiß
      Preis 949/1049€ 64/128GB

      Veröffentlicht von

      Hat seine ersten Gehversuche auf dem Amiga 500 und aus Guybrush Threepwood einen mächtigen Piraten gemacht. Mittlerweile ein Fan von richtig guter Smartphone-Fotografie und demensprechend viel auf Instagram unterwegs.

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      Danke für den kurzen Bericht.
      Negativ daran finde ICH
      – viel zu groß das Gerät (<5,5")
      Und der größte Kritikpunkt ist
      Viel, viel, viel, viel zu teuer für das bissle Silizium und Kunststoff…
      Wenn es für 300 € käme gerne aber solche Summen (entspricht manchem Arbeitnehmergehalt)
      WAS sollte mich bei den paar Verbesserungen dazu bringen das Bündel Geld in die Hand zu nehmen.
      Meine persönliche Meinung