Google verteilt Play Services 5.0

Google verteilt Play Services 5.0

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Google hat zur hauseigenen Entwicklerkonferenz Google I/O 2014 vergangene Woche unter anderem die Wearable-Plattform Android Wear vorgestellt. Erste entsprechende Smartwatches können mittlerweile geordert werden. Damit die Android-Wear-Geräte allerdings überhaupt korrekt mit Android-Smartphones zusammenarbeiten, sind bestimmte Backend-Dienste nötig. Google liefet daher nun die Version 5.0 der Google Play Services aus, die derlei Dienste und APIs (Application Programming Interfaces) mitbringt. Außerdem beinhaltet das neue Softwarepaket beispielsweise die Möglichkeit, Savegames von Spielen auf Wunsch auch in der Cloud abzulegen, sowie ein wichtiges Sicherheitsfeature.

Zur I/O-Präsentation der Android-Wear-Produkte von LG, Motorola und Samsung wies Google darauf hin, dass die Geräte nur im Zusammenspiel mit Smartphones funktionieren, auf denen mindestens Android 4.3 läuft. Die für die Kommunikation zwischen diesen Smartphones und den Smartwatches zuständigen „Wearable Services“ sind wie eingangs erwähnt nun verfügbar und sollen dafür sorgen, dass beispielsweise App-Daten stets zwischen Smartphone und Smartwatch synchronisiert werden.

Mit der neuen Google-Play-Services-Version verteilt Google außerdem die „Saved Game Snapshot API“, mit deren Hilfe Entwickler ihren Spielen die Funktion hinzufügen können, Savegames nicht mehr nur lokal auf dem Gerät sondern auch in Googles Cloud zu speichern. Nutzer können dann beispielsweise ein Spiel stets genau dort fortfahren, wo sie zuletzt auf einem anderen Gerät aufgehört haben.

Da die Gefahr, die von Sicherheitslücken im Programmcode ausgeht, für Unternehmen und Nutzer immer größer wird, und es zugleich oft Wochen oder sogar Monate dauern kann bis Hersteller wichtige System-Updates für ihre Android-Geräte ausliefern können, hat Google nun Sicherheits-relevante APIs aus dem Betriebssystem ausgelagert. Algorithmen und andere Punkte befinden sich ab sofort in eigenen Bibliotheken, die Google im sogenannten „Dynamic Security Provider“ zusammenfasst und mit dem Kernel kommunizieren lässt. Wird ein Sicherheitsproblem entdeckt, ist somit kein komplettes Betriebssystem-Update mehr nötig, sondern es kann nur die betroffene Bibliothek zügig aktualisiert werden.

Die Version 5.0 der Google Play Services enthält abgesehen von den genannten Features, noch weitere Neuerungen, die hier nachgelesen werden können, allerdings nicht den Stellenwert des Genannten haben.

Foto: Google
Quelle: Google

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Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.

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