Google Play Store: Apps mit In-App-Käufen sollen nicht mehr als „kostenlos“ gekennzeichnet werden

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„Kostenlose“ Android-Apps, die In-App-Käufe integriert haben, will Google bald im Play Store nicht mehr als kostenlos anzeigen und auch sollen sie nicht mehr in den Top-Listen der kostenlosen Anwendungen zu finden sein. Diese Änderung kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern aufgrund des Druckes aus der Politik. Von jedem ausgegeben Euro kriegen die Anbieter nämlich 30% in Form von Gebühren.

Vor einigen Monaten hatte die EU-Kommission nämlich mitgeteilt, dass sie den Verbraucherschutz der App Stores in Bezug auf die Freemium-Modelle und den damit verbundenen versteckten Kosten durch In-App-Käufe prüfen wird. Besonders kritisiert wurde, dass es immer wieder zu hohen Rechnungen durch In-App-Zahlungen kommt. Die versteckten Kosten betreffen vor allem Eltern, deren Kinder in die Irre geführt werden, lautete der Vorwurf. Bis Ende September will Google die Änderung im Play Store umgesetzt haben.

Apple ist natürlich genau hier genau so gefragt und hat bereits angekündigt Maßnahmen zu ergreifen, welche das sein werden, steht allerdings noch in den Sternen.

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Über Cihan Boz

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1 Kommentar auf "Google Play Store: Apps mit In-App-Käufen sollen nicht mehr als „kostenlos“ gekennzeichnet werden"

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Gast

Endlich und zugleich traurig das so etwas so lange dauert.
Warum diese Änderungen aber so lange dauern, wo die Apps je eh schon mit dem versteckten hinweis „in App käufe“ gekennzeichnet sind ist mir ein Rätsel.
Wenn ich so etwas unseren Entwicklern zum ändern gebe dauert das nur ein paar Minuten……aber bei uns sitzt ja auch kein Politiker im Vorstand der sich die Taschen mit den Umsätzen füllt 😉

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