Google schnappt sich Drohnen-Hersteller Titan Aerospace

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Google will künftig nicht mehr nur Wetterballons steigen lassen, um entlegene Regionen mit einer Internet-Verbindung zu versorgen, sondern auch hochentwickelte Drohnen nutzen. Gestern Abend wurde bekannt, dass sich der Internetriese den Drohen-Hersteller Titan Aerospace einverleibt hat. Besonders prekär an der Akquise: Offenbar war auch Facebook an dem US-Unternehmen interessiert.

Wie das Wall Street Journal erfahren hat, sollen die Angestellten von Titan Aerospace künftig eng mit dem sogenannten Project-Loon-Team (unter anderem für die Wetterballons zuständig) unter Googles Schirmherrschaft zusammenarbeiten. Allerdings belässt Google den Unternehmenssitz des Drohnen-Herstellers am bisherigen Standort in New Mexico – zumindest vorerst.

In Googles Augen hat das neu hinzugekaufte Drohnen-Projekt in nicht allzu ferner Zukunft das Potential, weltweit Millionen von Menschen einen Zugang zum Internet zu ermöglichen sowie Unweltkatastrophen besser in den Griff zu bekommen.

Google steht mit dem Interesse an der Entwicklung und dem Einsatz von Drohnen allerdings beileibe nicht alleine da. Neben dem offensichtlichen militärischen Nutzen, zeigte sich zuletzt auch Facebook sehr ambitioniert in diesem Bereich. Das soziale Netzwerk soll Berichten zufolge ebenfalls kurz vor dem Abschluss eines Deals mit Titan Aerospace gestanden sein.

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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