Google und weitere Hersteller planen wohl Foldables mit UTG

      Google und weitere Hersteller planen wohl Foldables mit UTG

      In einem Bericht über Glasoberflächen für Foldables werden nebenbei einige Geräte genannt, die noch nicht auf der Bildfläche aufgetaucht sind. Wir haben uns die Foldable-Gerüchte zu Google, Honor, Xiaomi und weiteren für euch angeschaut.

      Xiaomi, Oppo, VIVO… und Google bald mit neuen Foldables?

      Das koreanische News-Outlet The Elec zeigte in der Vergangenheit bereits bei Apple-Leaks eine außerordentlich gute Trefferquote. In einem neuen Leak-Artikel geht es vordergründig um UTG (Ultra Thin Glas), eine relativ neue Form von ultradünnem Glas. Es ist besonders biegsam und kommt bereits in einigen Samsung-Foldables zum Einsatz. In Zukunft wollen anscheinend auch noch andere Hersteller darauf setzen, da es haltbarer und haptisch deutlich hochwertiger als die bisherigen Kunststoffoberflächen aus Polyimiden ist. Mehrere neue Foldables sind demzufolge noch für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant.

      galaxy_foldables_2020

      Xiaomi soll laut dem Bericht wohl am Mi Mix Fold 2 arbeiten. Dieses könnte über ein inneres 8,01-Zoll-Display und einen äußeren 6,52-Zoll-Bildschirm verfügen. Hersteller der Panels könnte wohl CSOT (TCL) sein. Diese machten mit spannenden Foldable-Konzepten zuletzt auf sich aufmerksam.

      Auch andere chinesische Hersteller arbeiten erwartungsgemäß wohl an neuen Foldables mit UTG. Aus dem BBK-Konzern kommen mit Vivo und Oppo gleich zwei potenzielle Geräte, wobei das Vivo mit 8 Zoll etwas größer ausfallen soll. Das Oppo-Foldable ist anscheinend erst für 2022 geplant und soll dann mit knapp 7 Zoll – im ausgefalteten Zustand – etwas kompakter dimensioniert sein.

      In der Größe zwischen diesen beiden liegt (dem Artikel zufolge) ein amerikanischer Gigant, dessen Foldable-Bestrebungen immer wieder in der Gerüchteküche auftauchen: Das mögliche Google Pixel Foldable soll 7,6 Zoll messen und auch auf UTG setzen.

      Die inneren, faltbaren Displays sollen bei den BBK-Foldables von Samsung stammen, für die äußeren Bildschirme zeichnet sich anscheinend BOE verantwortlich. Zum Google Foldable ist derweil noch nichts weiter bekannt.

      Schott UTG via SCHOTT

      Das faltbare UTG von Schott (Bild via TheElec / Schott)

      Hergestellt werden die neuartigen UTG-Oberflächen vom Glasspezialisten Schott. Corning, die Schöpfer des vieleingesetzten „Gorilla Glas“ sollen ebenfalls Samsung mit UTG beliefern. Allerdings ist ihre Produktionsrate im Vergleich zu Schott noch sehr gering. Während Schott das UTG bereits in einer Dicke von 30 Mikrometern zuverlässig fertigt, soll Cornings 50 Mikrometer-Prozess noch in den Kinderschuhen stecken. Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie sich der „Krieg der Gläser“ zwischen den beiden bekannten Herstellern noch entwickelt und welche Auswirkungen das auf Foldables haben könnte.

      Was meint ihr zu den Gerüchten um kommende Foldables? Interessieren euch die Geräte oder bleibt ihr vorerst bei klassischen Smartphones? Lasst es uns in einem Kommentar wissen.

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      Quelle via: The Elec, AppleTrack
      Bilder via 9to5Google

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      Großer Film- und Serien-Nerd, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch die älteren Geschwister fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf seiner PS4 Pro.

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