Googles Cloud-Lösung names Drive startet

Nachdem ich gestern hier an dieser Stelle bereits über Cloudspeicher berichtet habe – im konkreten Fall ging es um Microsoft SkyDrive, welcher mit 7 GB kostenlosen Onlinespeicher daher kommt, war gestern Google am Zug. Lange war der Google Drive in aller Munde, gestern zur Prime Time wurde er live geschaltet. Google Drive ließ mich dann am Abend mit etwas geteilter Meinung zurück. 5 GB bekommt jeder kostenlos, Speicher kann man dazu kaufen.

Das ging zwar schon vorher schon, Google hat aber mehr als mächtig die Preise angezogen. Google Drive – eigentlich bislang nur ein etwas aufgemotzter Google Docs-Speicher – denn wer sich für den Switch von Google Docs auf Google Drive entschieden hat, der hat unter der alten Google Docs-Oberfläche seinen Google Drive.

Man kann mittels Software für Windows und Mac (Linux hat man vergessen) Dateien hoch und herunter laden, sogar mit dem Desktop synchronisieren. Natürlich gibt es auch eine Google Drive-App für Android, diese ist eine umgewandelte Google Docs-App. Im Google Drive kann man Ordner anlegen, Fotos sammeln und Co. Das ist schön, aber nicht konsequent gedacht. Um Daten zu teilen, muss ich wieder ins Web-Interface, Dinge, die mir zum Beispiel Dropbox nicht zumutet. Google Drive ist für viele sicher nett und ausreichend. Zum ganz großen Wurf fehlt allerdings einiges.

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Bis jetzt sind die Funktionen vom neuen Google Drive wirklich ziemlich entäuschend. Ich denke aber, dass Google hier Stück für Stück weitere Funktionen integrieren wird. Eine echte Konkurrenz zu Dropbox stellt Google Drive bis jetzt allerdings nicht dar.