Handgemachte Luxus-Passwörter gegen Bares

Luxus-Passwoerter

Passwörter sind entweder unsicher und lassen sich gut merken oder sicher und kryptisch. Wer ein sicheres und leicht zu merkendes Passwort haben will, sollte sich das Angebot von Bespoke Passwords ansehen und gleich mal seine Brieftasche aufmachen. Die individuellen handgefertigten und potenziell sicheren Kennwörter sollen sich „melodisch“ eintippen lassen und damit leicht von der Hand gehen, kosten jedoch auch etwas.

Bespoke Passwords berücksichtigt bei der Kreation der Passwörter die individuellen Wünsche des Auftraggebers wie etwa einen Namen oder Geburtsdatum. Heraus kommen trotzdem kryptische Kennwörter, die sich auf den ersten Blick nicht von vielen Eigenkreationen unterscheiden – zumindest, wenn man dabei unterschiedliche Buchstaben in Groß-/Kleinschreibung, Ziffern und Sonderzeichen benutzt. Der Unterschied liegt vielmehr darin, dass die Passwörter von Bespoke Passwords beim Eintippen ein individuelles und einfach zu merkendes Klangmuster auf der Tastatur ergeben sollen. Dazu empfehlen die kreativen Macher, das erhaltene Passwort mehrfach hintereinander einzutippen und sich dadurch den Rhythmus anzueignen. Blöd nur, dass die Macher der handgefertigten Kennwörter das Passwort kennen. Aber hier hat Bespoke Passwords, die die Kennwörter in den „schönen grünen Bergen von Vermont“ anfertigen, die passende Antwort: „Unsere Gegend ist für qualitativ hochwertige Produkte bekannt, die mit viel Liebe und Sorgfalt von hart arbeitenden, ehrlichen Menschen angefertigt werden.“ Beruhigend.

Bespoke Passwords

Das Kennwort kommt natürlich nicht einfach per unsicherer schnöder E-Mail, sondern in einem Sicherheitsumschlag auf feinem Briefpapier per Post. Ob man dafür wirklich 8 Dollar ausgeben muss? Vermutlich nicht. Einfache Offline-Passwortgeneratoren erzeugen ebenfalls sichere Passwörter. Tippt man solche Kennwörter mehrmals ein, hat man sie auch irgendwann verinnerlicht. Aber zugegeben: „Handmade“ sind sie dann nicht und hören sich vermutlich auch nicht so gut an.

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Über Oliver Bünte

Als Journalist, Historiker und bekennender Technikfreund beschäftige ich mich seit über 30 Jahren mit Computern und habe die Entwicklung mobiler Technik von Handys und PDAs bis hin zu Smartphones und Tablets von Anfang an kritisch begleitet. Ich vermittele tagtäglich als Journalist und aktiver Blogger auf notebooksbilliger.de, notebookjournal.de, applebrain.de und vivacities.de alles, was den Anwender wirklich interessiert. Du findest mich auf Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn und XING.
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Eine Antwort auf Handgemachte Luxus-Passwörter gegen Bares

  1. avatar Gabi Hiller sagt:

    Ein gutes Passwort besteht z.Bsp. aus den Anfangsbuchstaben eines Satzes(mit Sonderzeichen und Zahlen) der sich am besten auf das Produkt/ die Anwendung bezieht und dann auch nur der/dem AnwenderIn bekannt ist. Seit ich dazu übergegangen bin, habe ich einige Probleme weniger!

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