Test: Erste Eindrücke vom Microsoft Surface Pro 4

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Microsoft hat am 06. Oktober das neue Hardware-Lineup präsentiert und dabei gezeigt, dass sie mittlerweile nicht nur Software, sondern auch Hardware können. Ein erwartetes Update hat das Surface Lineup mit dem Microsoft Surface Pro 4 erhalten. Mehr Display, mehr Leistung, ein verbesserter Stift und Vieles mehr. Die Neuerungen haben wir daher einmal genauer unter die Lupe genommen.

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Wir haben dazu ein Surface Pro 4 in der Core i5 Version mit 128GB SSD und 4GB RAM ergattert, das wir uns im Folgenden genauer ansehen.

Part 3: Surface Pen

Zu Part 1: Erster Eindruck
Zu Part 2: Benchmarks

Nach den Benchmarks folgt der Surface Pen. Auch hier wurden ein paar Änderungen gegenüber dem Vorgänger vorgenommen, so ist eine Taste vom vorderen Ende verschwunden und die hintere Taste fungiert nun auch als Radiergummi und kann nicht nur OneNote öffnen, sondern auch Cortana starten und Screenshots aufnehmen.

Wie das ganze funktioniert habe ich euch natürlich auch in einem Video festgehalten.

Aktuell gibt es hier und da noch etwas Verzögerung, auch kommen mir die Druckstufen noch etwas grob vor. Aber hier gilt der gleiche Hinweis wie bei den anderen Punkten: Die Treiber sind noch nicht final, weshalb es einfach noch zu Problemen kommen kann.

Ansonsten kann ich nach so kurzer Zeit kaum negatives finden. Der Pen wird sauber erkannt und gerade die Radierer-Funktion finde ich einfach nur praktisch. Auch die magnetische Halterung ist weit sinnvoller als die kleine angeklebte Schlaufe vom Surface Pro 3.

Ursprünglicher Beitrag vom 19.10.2015

Part 2: Benchmarks

Nach dem ersten Eindruck folgen natürlich die Benchmarks. Dazu habe ich einige Tools laufen lassen, um möglichst viele verschiedene Ergebnisse zu erhalten, welche die Leistung wiederspiegeln.

Generell ist bei den Ergebnissen aber zu beachten, dass die Werte nur vorläufig sind, da keiner der Benchmarks bisher die Hardware korrekt erkannt hat. Auch diverse Monitoring-Tools wie HWInfo liefern leider nur eingeschränkt brauchbare Ergebnisse, da die neue Hardware offenbar noch nicht vollständig unterstützt wird. So liefert mir HWInfo in Version 4.40 eine Prozessor-Taktfrequenz von nur 200 bis 700MHz, während CPU-Z korrekterweise 2400 bis 2800 MHz ausgibt. In der neuesten Version beider Tools starten sie erst gar nicht. Eine Analyse von möglichem Throttling ist daher im Moment leider schwierig.

Performance allgemein:

Als Tools kamen hier PCMark8, 3DMark und Cinebench R15 mit ihren verschiedenen Szenarios zum Einsatz. Lediglich die High-End 4k Benchmarks habe ich mir gespart – dafür dürfte die Leistung wohl kaum ausreichen.

3DMark:

PCMark8:

Cinebench R15

Die Ergebnisse zeigen einen kleinen, aber doch spürbaren Leistungssprung gegenüber dem Vorgänger. Zum Vergleich hier die Werte vom Surface Pro 3 mit Intel Core i5 Prozessor.

  • 3DMark: Cloud Gate: 2,617 Punkte, Fire Strike: 347 Punkte
  • PCMark 8 Home: 2,190 Punkte
  • Cinebench CPU: 208 Punkte, Grafik: 25.14 fps

SSD

Die SSD musste sich in Crystal Disk Mark, ASSSD Mark, ATTO und HDTune beweisen. HDTune konnte hier lediglich lesend zugreifen, da die SSD ja bereits beschrieben war.

Grafik und Gaming

Ein paar Spiele gibt es natürlich auch die man eventuell auf dem Surface immer dabei haben möchte. Ausprobiert habe ich Diablo 3 RoS und F1 2015 – beides Spiele mit eher mäßigem Anspruch an die Hardware. Durch die sehr hohe Auflösung des Displays kommt das Surface Pro 4 aber doch recht schnell an seine Grenzen. Diablo 3 in nativer Auflösung von 2736×1824 Pixeln und minimalen Details resultiert in nur knapp über 10 FPS – das ist kaum spielbar. Reduziert man die Auflösung erreicht man aber recht schnell spielbare Werte von über 30 FPS, auch bei größeren Kämpfen mit Unmengen an Gegnern.

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Bei F1 2015 verhält es sich wie bei Diablo 3: Erst mit reduzierter Auflösung läuft es mit knapp 30 FPS flüssig, bei nativer Auflösung reicht es nicht mal für 10 FPS.

Flaschenhals dürfte hier weniger die Leistung der Intel HD520 Grafik sein, sondern mehr der geringe (shared) Arbeitsspeicher.

Hitzeentwicklung und Lüfter

Soweit ich den Sensorwerten glauben kann, lag die Temperatur nur selten über 60°C – auch nach längeren Belastungstests. Wichtiger für die Meisten dürfte hier aber der Lüfter sein. Wie laut ist der Lüfter im Surface Pro 4? Hört man den Lüfter immer? Der Vorgänger, das Surface Pro 3 konnte sich hier ja leider nicht mit Ruhm bekleckern.

Beim Surface Pro 4 hat Microsoft mit dem Kühlsystem allerdings ganze Arbeit geleistet. Der Lüfter ist im normalbetrieb, also Programme installieren, im Internet Surfen, Videos gucken oder Office arbeiten Schlichtweg nicht zu hören: Er ist nämlich aus. Der große Passivkühler mittig im Surface Pro 4 leistet also was er verspicht. Erst bei längerer, konstant hoher Last und Temperaturen von über 60°C springt der Lüfter ein, beispielsweise bei Grafikintensiven Anwendungen. Während der PCMark8 Benchmarks setzte der Lüfter lediglich beim Grafiktest kurz und unauffällig ein.

temperatur

Der für mich nervigste Punkt im Surface Pro 3, dass es selbst bei Videostreaming den Lüfter lautstark anwirft, ist damit dahin. Auch verteilt sich die Abwärme besser auf die komplette Rückseite, statt sich an einem Punkt zu konzentrieren.

Belastet man aber zeitgleich CPU und Grafik kann es nach einiger Zeit aber schon lauter werden. Im Vergleich zum Surface Pro 3 schlägt sich das Surface Pro 4 aber auch hier hörbar besser.

Insgesamt ist die Kühlleistung des neuen Hybrid-Liquid-Cooling, wie Microsoft es nennt, sehr gut. Bei der alltäglichen Nutzung des Surface Pro 4 wird der Lüfter nur selten benötigt. Das dürfte sich am Ende auch positiv auf die Lebensdauer des Lüfters auswirken.

Ursprünglicher Beitrag vom 16.10.2015

Part 1: Erster Eindruck

Da das Surface Pro 4 erst seit kurzem bei uns ist, gibt es erstmal nur einen kurzen ersten Eindruck und jede Menge Fotos.

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Surface Pen

Schon beim Surface Pro 3 habe ich mich hin und wieder erwischt, wie ich mit der Rückseite des Stifts radieren wollte. Funktionierte natürlich nicht, aber jedes mal wollte ich genau diese Funktion – die der Surface Pen in der neuesten Generation nun auch anbietet. Obendrein kann nicht nur OneNote gestartet (einmaliges Drücken), sondern auch ein Screenshot erstellt (Doppelklick) oder Cortana (gedrückt halten) gestartet werden. Hier kann ich leider noch keinen ersten Eindruck liefern von den Shortcuts, da sie bei unserem Vorserienmodell noch nicht komplett funktionieren. Es fehlen Treiber, die erst am 26.10. verfügbar sein werden. Schade. Aber der Stift an sich macht einen guten Eindruck. Die Druckerkennung funktioniert tadellos und lässt sich manuell auf die persönlichen Vorlieben einrichten. Da es nun keine Tasten mehr vorn am Stift gibt, fühlt sich die Nutzung noch etwas natürlicher an. Außerdem hab ich ihn dank der Magnetischen Halterung bisher noch nicht verbummelt! 😉

Display

Kurzum: Wow. Knackscharf, super Farbdarstellung und Toucheingaben registriert es sehr genau. Die möglichen Blickwinkel sind sehr groß, auch bei fast 180 Grad gibt es nahezu keine Verfärbungen oder Verdunkelung. Light Bleeding oder Clouding kann ich ebenfalls nicht feststellen. Natürlich muss ich hier noch etwas mehr Zeit mit dem Display verbringen, um auch 1-2 Tests zu machen, aber auf den ersten Blick ein wirklich erstklassiges Display.

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Verarbeitung

Hier hat man wieder ordentlich abgeliefert: Keine ungleichen Spaltmaße, nichts klappert, knarzt oder wackelt. Das Scharnier hat minimal Spiel beim Verstellen des Winkels, was aber nicht weiter stört. Wohlgemerkt haben wir allerdings noch ein frühes Sample erhalten, sprich zur endgültigen Massenproduktion kann sich hier noch etwas ändern.

Typecover

Das Typecover hat eine sinnvolle Evolutionsstufe gemacht. Keine bahnbrechenden Neuerungen, aber dennoch ist es haptisch einfach noch ein Stück besser geworden. Man vertippt sich seltener durch den Freiraum zwischen den Tasten und das haptische Feedback ist noch etwas präziser gegenüber dem Vorgänger.

Sie wippt beim Tippen zudem weniger nach. Das Touchpad ist größer, aber leider nicht viel besser geworden. Hier und da reagiert es etwas ungenau. Kann natürlich auch an den noch unvollständigen Treibern liegen…

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Fazit

Das Surface Pro 4 ist jetzt erst wenige Stunden bei mir, daher ist es nur ein vorläufiges Fazit. Bisher überzeugt es bis auf wenige Kleinigkeiten voll und ganz. Wie gut es sich in der Praxis letztlich schlägt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Punkte wie die Akkulaufzeit kommen dann noch hinzu, die ich nach den paar Augenblicken noch nicht wirklich beurteilen kann. Auch das neue Hybrid-Kühlsystem muss erst noch zeigen was es drauf hat.

Ein Punkt, der mich am Surface Pro 3 wirklich störte ist auf jeden Fall ausgemerzt: Der Pen kann einfach und schnell verstaut werden. Ob mein zweiter Kritikpunkt bzgl der Lüfterlautstärke auch behoben wurde wird sich zeigen müssen.

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37 Antworten auf Test: Erste Eindrücke vom Microsoft Surface Pro 4

  1. avatar Jonas sagt:

    Mich würde vor allem interessieren, ob die Leistung bei stärkerer Belastung immer noch stark reduziert wird, oder ob die Kühlung besser geworden ist.
    Was mich stört ist, dass kein Thunderbolt 3 Anschluss vorhanden ist. Dell macht es mit dem XPS 13 vor, was aktuelle Anschlüsse angeht…

  2. avatar Ta Lun sagt:

    Ja bitte gib noch einmal eine Rückmeldung wegen dem Lüfter. Mich wurde Interessieren wie es mit einem Benschmark (z.B. PCMark) aussieht. Wäre klassen, wenn Du diesen einmal machen könntest.

  3. avatar Hannes sagt:

    Hi Ta Lun und Jonas,

    den Lüfter schau ich mir natürlich genauer an, der Vorgänger Surface Pro 3 hatte da ja leider noch ziemliche Probleme.
    Schon mal so viel vorweg: Das neue Kühlsystem ist wirklich ein großer Schritt nach vorn von Microsoft. Mehr gibts dann in einem separaten Beitrag, wahrscheinlich morgen 🙂

  4. avatar Ta Lun sagt:

    Super Danke freue mich drauf. Eine letzte Frage aus dem „Hands On“, öffnet der Stift auch das desktop Onenote oder nur die App?

  5. avatar Hannes sagt:

    Hey, es gibt keinen Unterschied mehr zwischen App und Desktop-Version :). Es ist eine Universal App, die funktioniert wie früher die Desktop-App, nur dass sie sich jetzt auf das jeweilige Display anpasst und auch die Menüs entsprechend skaliert.

  6. avatar Jonas sagt:

    Das liest sich ja schon mal gut!
    Aber ich finde es wirklich sehr schade, dass man an aktuellen Schnittstellen gespart hat.
    Aber da ich nicht unbedingt die Power eines Pro brauche, warte ich noch ein bisschen und hoffe auf ein Surface 4 mit Thunderbolt 3 Schnittstelle…
    Darüber wäre auch das oft bemängelte Laden über Micro-USB kein Thema mehr!

  7. avatar Hannes sagt:

    Hi Jonas,

    ich sehe, hinsichtlich Thunderbolt, im Moment noch kaum eine Notwendigkeit. Klar wäre eine aktuelle Ausstattung schön, nur die Peripherie für Thunderbolt ist derzeit noch sehr überschaubar und das obwohl es bereits einige Zeit auf dem Markt ist.
    USB 3.1 ist da schon weitaus vielseitiger, vor allem benötigt man keine Adapter für seine vorhandene Hardware. Daher kann ich hier Microsoft schon verstehen hinsichtlich der Schnittstellenwahl.
    Dass man nicht alle Schnittstellen unterbringen kann bei so einem Gerät ist auch nachvollziehbar – siehe z.B. auch das MacBook mit seinem einen USB 3.1 Type C ;).
    Aber wir werden sehen. Beim Surface 4 kann ich mir auch gut vorstellen, dass man auf Type C USB setzt.

  8. avatar Jonas sagt:

    Hi Hannes,

    das schöne an Thunderbolt 3 ist ja, dass USB 3.1C integriert ist. Ist also die perfekte Schnittstelle.

    Klar gibt es im Moment noch nicht die riesen Auswahl an Peripherie, aber das wird sich schnell ändern.
    Und da ich ein Gerät in dieser Preisklasse lange nutzen will, wäre es schade dann in einem oder zwei Jahren Adapter zu brauchen um die neuesten Geräte nutzen zu können.
    Dann lieber in der Anfangszeit einen Adapter mitschleppen…

    Aber natürlich ist auch klar, dass wenn keine USB3.0 Schnittstelle mehr verbaut wäre, viele genau deshalb meckern würden…
    Man kann es halt keinem recht machen.

    Und was an Thunderbolt auch toll wäre, ist die Möglichkeit dank der hohen Geschwindigkeit eine externe Grafikkarte für Spiele etc. zu nutzen.

    Grüße Jonas

  9. avatar Martin sagt:

    Mich würde interessieren ob bei der hier getesteten Version Photoshop flüssig läuft.

  10. avatar Ta Lun sagt:

    Danke für die Benchmarks.
    Ich weiss nicht ob ich das Smiley richtig gedeutet habe aber Onenote Desktop und App als identisch zu bezeichnen kann ja nur Ironie sein.
    Ich habe die vorinstallierte Onenote App sehr schnell durch meine Office 2013 ersetzt. Bin da aber evtl auch ein wenig eigen, da ich Onenote sehr extrem nutze.

    Schöner Service und nochmal Danke!

  11. avatar Julez sagt:

    Hallo,
    ich besitze zur Zeit ein Surface Pro 3 mit i7-4650U CPU, 8GB RAM und 128GB Speicherplatz. Generell bin ich recht zufrieden vor allem durch die Verwendung von OneNote und dem Stylus in der Uni. Was mich jedoch stört sind Hitzeentwicklung und Lüftergeräusche und einige Kleinigkeiten (Radieren mit Stylus, Tasten etwas fummelig).
    Aus diesen Gründen überlege ich auf das Surface Pro 4 mit i5, 8GB RAM und 256 GB umzusteigen. Ich bin mir allerdings unschlüssig wie die Performance der Geräte im Vergleich aussieht. Würdet Ihr mir von dem Umstieg wegen des Prozessorwechsels von i7 auf i5 abraten oder ist das durch die neuere Version ein vernachlässigbarer Unterschied?
    Danke schonmal und viele Grüße

    Julez

  12. avatar kramkr sagt:

    Ich habe in meinem Blog auch mal das Surface Pro 4 beleuchtet und dabei vor allem herausgestellt warum ich der Meinung bin warum jeder Student ein SP4 braucht!

    http://blog.microle.de/2015/10.....n-der-uni/

  13. avatar Hannes sagt:

    Hi zusammen,

    @Jonas: Eben, man kann es nie allen Recht machen :). Thunderbolt fängt ja gerade sein Comeback an, ich denke wenn es erstmal weiter verbreitet ist, kommt es auch in Surface Pro 5.

    @Ta Lun: Hast du denn mal die OneNote 2016 Universal App ausprobiert oder redest du noch von der alten App auf Windows 8(.1) :)? Schau mal im Video zum Stylus, das ist die aktuelle Universal App. Bei der alten App unter Windows 8 bin ich voll bei dir – das war nix und wurde zum Glück schnell wieder ausgemerzt.

    @Julez: Also wenn es ums Lüftergeräusch geht, würde ich dir in jedem Fall zu einem Upgrade raten. Je nachdem, was du neben den Notizen in der Uni usw. noch damit machst kann auch der Core i5 reichen. So groß ist der unterschied zum i7 in der ULV Klasse nicht. Also sofern du keine besonders Anspruchsvollen Anwendungen benötigst die einen i7 zwingend nötig machen würde ich sagen: Nimm das Pro 4! Allein die geschonten Nerven wegen des leiseren Lüfters sind es wert.

    @Martin: Ich habs leider nicht installiert bisher, ich versuch es mal noch drauf zu bekommen rechtzeitig und ein paar Sachen auszuprobieren. Gibts bestimmte Dinge die du in Photoshop brauchst bzw. häufig nutzt, damit ich da gezielt testen kann?

  14. avatar Martin sagt:

    Nein, du brauchst es nicht lange installieren.
    Mich hätte es nur interessiert.

  15. avatar Julez sagt:

    Danke schonmal für die Antworten!
    Also sollte ich beim Umstieg vom i7-4650U auf den neueren i5-6300U keine Leistungseinbußen befürchten müssen?
    Passt denn meine Pro 3 Tastatur an das Pro 4? Ich weiß, dass die Neue ans 3er passt aber andersrum auch? 🙂
    vg

  16. avatar Ta Lun sagt:

    @Hannes: Du hast recht ich habe bisher nur die alten Versionen getestet gehabt und das neue Office bisher erstmal ignoriert, da die Neuerungen nicht so groß sind und für mich eher kontraproduktiv, da viel mehr Richtung cloud sein soll und ich da noch ein wenig eigen bin, wenn es um die Daten von mir oder meinen Kunden geht.
    Was ist denn das für eine App die Win 10 mit bringt? Ist das noch was anderes?

  17. avatar Hannes sagt:

    @Julez: Etwas weniger Leistung hat der i5-6300U schon, aber wie geschrieben: Bei Mitschriften in der Uni, der üblichen Nutzung im Internet usw. dürftest du keinen Unterschied merken. Erst bei wirklich aufwändigen Anwendungen kommt dann die Leistung des i7 wirklich zum Tragen. Dein TypeCover passt. 🙂

    @Ta Lun: Es ist Office 2016 dabei. Also einfach die neueste Office Version, die als Universal App agiert. Das bedeutet: Auf dem Desktop sieht sie aus wie immer mit allen Schaltflächen etc. Auf einem kleineren Display dagegen passt sich das Menüband dann an das kleinere Display an.
    Bzgl. der Cloud: Du kannst im neuen (aber auch in 2013 schon) stärker die Cloud einbeziehen, musst das aber natürlich nicht. Office 2016 bzw. Office 365 im Abo haben halt den Vorteil, dass du immer die aktuellste Version bekommst – und das sogar noch etwas günstiger als beim normalen Office bisher. Zumindest wenn du 2-3 Freunde/Bekannte/Familienmitglieder zum Teilen hast. Ich teile mein 365 Abo mit 4 weiteren Leuten, so zahlen wir pro Person nur knapp 10€ im Jahr – für das komplette Office. Verglichen mit dem Kaufpreis ein Schnäppchen. Am besten einfach mal durchlesen hier: https://products.office.com/de-de/office-365-home

    @Martin: Ich hatte mit dem Surface Pro 3 mit Core i5 und 4GB RAM Photoshot getestet, das lief problemlos flüssig, Lightroom ebenso. Erst bei sehr aufwendigen Arbeiten kam der i5 dann irgendwann ins Schwitzen. Hilft dir das weiter? 🙂

  18. avatar Martin sagt:

    Ja, danke.
    Dann ist der i5 genau der richtige für mich 😉

  19. avatar Jonas sagt:

    Das ist natürlich super, wenn Lightroom schon auf dem i5 gut laufen würde!
    Dann könnte ich auch unterwegs Fotos bearbeiten…

  20. avatar Ta Lun sagt:

    So nun Langsam kristallisiert sich der Kauf raus und ich werde mir ein Surface kaufen. Nun stellt sich bei mir die Frage wie ich das mache, weil ich mit dem Lüfter und der Leistung unsicher bin, ob ich damit wirklich mein System ablösen kann und will. Sprich theoretisch würde ich mir ein Surface mit einem i5/i7 kaufen und testen, ob es reicht und falls nicht würde ich mein Ipad durch ein Surface mit M Prozessor austauschen. Ich finde das aber ein wenig doof für einen Händler, wenn es wirklich nicht klappen sollte und ich somit einfach das Gerät zurückschicke und ein neues kaufe. Wie geht man da am besten für den Händler (also euch) und für mich um? Habt ihr Leihgeräte zum Testen?
    Gruß
    Ta Lun
    P.S: Danke für den Tipp mit dem Office Home, früher war da kein Office enthalten und daher habe ich mich damit nicht weiter beschäftigt.

  21. avatar Hannes sagt:

    Hi Ta Lun,

    Leihgeräte o.ä. haben wir nicht im Angebot. Aber solang du das Gerät sorgfältig behandelst ist auch ein Widerruf kein Problem.

    Was für ein System möchtest du denn ersetzen und für welche Aufgaben? Vielleicht kann ich dir ja vorab schon etwas bei der Entscheidung helfen 🙂

  22. avatar Ta Lun sagt:

    Hi Hannes,
    danke für die schnelle Rückmeldung. z.Zt. Arbeite ich mit einem AMD Pheonom II X6 mit 20GB Ram und einer Nvidia GTX 660.
    Ich entwickle im .NET Umfeld sowie komplexe JS Applikationen, die beim Debuggen recht viele Ressourcen fressen. Ansonsten das übliche klimpbim wie Mail, Web und so.

    Ich zocke zwar auch aber dann eher ältere spiele z.B. Anno 1404 oder sowas wie Diablo III.
    Das Zocken könnte ich aber auch auf eine Konsole auslagern 😉

  23. avatar Hannes sagt:

    Puuuuh, ok, das ist nicht einfach 😀
    Vorteil deines System ist auf jeden Fall das Multithreading, dein Phenom arbeitet ja parallel mit 6 threads auf 6 Kernen, während der i7 im SP4 maximal 4 threads auf 2 Kernen parallel berechnet. Dazu mehr RAM, höherer Basistakt…
    Ich fürchte da hilft wirklich nur ausprobieren, da ich mir nicht sicher bin inwiefern deine debugger etc. multithreading unterstützen.
    Es gibt auch leider noch keine Benchmarks zum Core i7 Surface, um die Single-Core Performance zu vergleichen.
    Also wenn solltest du am besten eh warten, bis die Core i7 Modelle verfügbar sind 🙂

  24. avatar Ta Lun sagt:

    Ja ist schwierig, mal sehen, ob ich so lange warten kann 😉 Muss mich ja jetzt schon zurückhalten. Ich hätte fast gehoft Du sagst mir, das man das nicht vergleichen kann und ich das ohne Lüfter kaufen soll….

    Ok wenn es draußen ist, werde ich mir mal eins der größeren kaufen und sollte da snicht passen, kommt dann die M Variante. Schön, wenn man das so machen kann mit dem Testen. Danke!

  25. avatar Hannes sagt:

    Guten Morgen,

    na so einfach ist das wie gesagt nicht – auch da die Vergleichswerte fehlen. Aber mit einem Blick auf unsere Programmierer kann ich schon mal sagen, dass die meisten bereits auf ein Notebook setzen und damit sehr gut zurecht kommen. Wichtig ist halt viel RAM und eine schnelle SSD :). Die Prozessorleistung ist mittlerweile so hoch im Schnitt, dass es da kaum Unterschiede gibt. Am Ende hängt es in deinem Fall davon ab, ob deine Debugger und Anwendungen Multithreading nutzen oder nicht. Wenn nicht: Nimm ein SP4 🙂

  26. avatar Ta Lun sagt:

    Ich habe mir nun zum Test ein i5 und ein M Surface bestellt und die sind heute angekommen. Die gehen aber beide zurück. Beide haben bei eingeschaltetem Display ein hochfrequentes Pfeifen. Der I5 mehr als der M aber beide.
    Für den Preis erwarte ich kein Pfiepen.
    Schade nun geht die Suche nach einer Alternative los…..mißt verdamter…..

  27. avatar Mayur sagt:

    The Microsoft have just launched Surface Pro. I wanna know about…

    1) Can we use the pen of SP3 to SP4
    2) where can I get the recovery image for surface ??

  28. avatar Hannes sagt:

    Hi Mayur,

    yes, you can use the Pen of the SP3 on an SP4 and also the new SP4 pen on a SP3.
    There is no recovery image in the common kind of recovery media, as the Surface uses WimBoot. But you can create a Backup Media (CD, DVD, USB-Flash-Drive) using the Windows 10 onboard tools. Just go to the Setting „Updates and Recovery“, there you can create varius types of backup media.

  29. avatar komrain sagt:

    Benutze mein Surface Pro 3 zumeist mit der MS dockingstation. Bin jetzt sehr am neuen Surface Pro 4 interessiert. Frage: Passt die Surface Prp 3 Microsoft Dockingstation auch an die neuen Surface Pro 4 Geräte?

  30. avatar Marcus Schulz sagt:

    Hallo Hannes,

    ich schwanke zwischen dem Surface pro 4 entweder i5 oder i7 mit 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher, was mich interessiert ist folgendes:

    Spielen von World of Warcraft möglich, sowohl normales Questen als auch ab und an mal einen Raid laufen, auch mal für ein paar Stunden möglich (Hitzeentwicklung?)

    Fotobearbeitung

    und ein bisschen Mailen und Surfen usw.

    Danke schon mal im voraus.

  31. avatar Hannes sagt:

    Hi Marcus,

    puh, das ist gar nicht so leicht zu beantworten, da WoW mittlerweile ja gerade in Raids nicht mehr so anspruchslos ist wie früher. Sehe da vor allem die Intel Grafik als Flaschenhals.
    Ich schau mal, ob ich das irgendwie getestet bekomme übers Wochenende und gebe dir dann bescheid.

    Aber wo du Fotobearbeitung erwähnst würde ich auf jeden Fall zum i7 Modell raten, vor allem wenn du mehr machst als nur einfache Belichtung, Zuschnitt und vielleicht per Lightroom Katalogisieren.

  32. avatar Marcus Schulz sagt:

    Hallo Hannes,

    super, danke schon mal für die erste Resonanz, vielleicht für dich noch ein paar Infos was ich suche vllt. hilft das ja auch schon:

    Anforderung wie gesagt auch WOW und Photobearbeitung mit PS

    Haben sollte mein Wunschsystem:

    max. 13,3 Zoll Touch Display
    256 GB SSD
    Beleuchtete Tastatur, sehr wichtig
    Convertible oder wie Surface abnehmbare Tastatur, diese beiden Punkte nicht zwingend
    schneller Systemstart bei jedem Aufklappen
    so hoffe damit kannst du etwas anfangen und mir helfen, danke dir schon jetzt.
    Schönes Wochenende

  33. avatar Hannes sagt:

    Hi Marcus,

    sorry für die späte Rückmeldung, ich war leider gesundheitlich außer Gefecht gesetzt.
    Also von den Anforderungen her würde das Surface ja schon gut passen, wobei die Intel HD Grafik halt bei WoW nur die Mindestanforderungen erfüllt. Es läuft, auch in Raids, aber nur mit reduzierter Auflösung und reduzierten Details.

    Leider recht teuer, aber optimal passen würde sonst noch das Surface Book: http://www.notebooksbilliger.d.....+i5+250201
    Das ist von der Leistung her im Prinzip ein Surface Pro 4, aber eben mit dedizierter Grafik und größerem Akku. Ich bin davon zumindest sehr begeistert.

    Deutlich günstiger, dafür mit 14″ aber etwas zu groß wäre noch das Yoga 700 eine Option: http://www.notebooksbilliger.d.....80qd00a9ge
    Das gäbe es auch mit Core i7: http://www.notebooksbilliger.d.....80qd00c7ge

  34. avatar Marcus Schulz sagt:

    Hallo Hannes,

    hoffe du bist wieder fit, danke für deine Vorschläge, habe jetzt das Surface Book mit in die engere Wahl genommen, habe allerdings auch das Dell 15 “ 9550 (um die 2000 €) gefunden, soll ja in einem 14 “ Gehäuse Platz finden.

    Meine vorerst letzte Frage bezieht sich zum einen auf einen Tipp von dir welches Notebook du hier favorisieren würdest und wie warm wird das Surface Book / Dell beim WoW zocken, geht das auch mal für ein paar Stündchen gut?

    Danke schon mal im voraus.

  35. avatar Hannes sagt:

    Hi Marcus,

    na, es muss ja gehen, oder? 😉

    Das Dell ist auch ein sehr sehr gutes Gerät, du wirst das Display einfach lieben!

    Heiß wird es bei beiden Geräten aber werden, die Komponenten müssen ja irgendwo Ihre Abwärme loswerden – umso schlanker das Gehäuse, desto mehr hat der Lüfter zu tun. Der Dell dürfte da noch etwas besser abschneiden denk ich, als das Surfacebook.
    Aber insgesamt sollte es mit beiden auch bei längeren Raids keine Probleme geben mit der Hitze.
    Aber du wirst durch die Hohe Auflösung sehr wahrscheinlich die Auflösung im Spiel reduzieren müssen. Die GTX960M im Dell hat zwar schon ordentlich Leistung, ob es für 4k reicht bezweifle ich aber.

  36. avatar Marcus Schulz sagt:

    Hallo Hannes,

    erstmal danke für deine Antworten, ein letztes gilt es noch zu klären, da ich es vergessen hatte, ich bin viel im Auto unterwegs und muss das Notebook häufig auf und zu klappen und es auch bei Sonnenlicht nutzen können. Es wird 20-25 mal am Tag auf und zu geklappt, irgendwelche Präferenzen deinerseits oder beide problemlos verarbeitet?

    Vielen Dank und beste Grüße

  37. avatar Hannes sagt:

    Hi Marcus,

    da dürftest du mit beiden keine Probleme haben.
    Die sind ja beide genau auf starke Nutzung tagein tagaus ausgelegt.

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