Honor 9 Lite: Mittelklasse-Smartphone mit zwei Dual-Kameras

      Honor 9 Lite: Mittelklasse-Smartphone mit zwei Dual-Kameras

      Honor, und auch die Konzernmutter Huawei, sind mittlerweile ziemlich breit aufgestellt, was das Lineup verschiedener Smartphones betrifft. Das hält aber Honor nicht davon ab, ein neues Mittelklasse-Gerät vorzustellen: Das Honor 9 Lite.

      Damit es keine Verwirrungen gibt, wohin das Gerät gehört, erstmal eine kurze Erklärung zu den verschiedenen Geräteklassen von Honor:

      Honor View: High End, keine Kompromisse. Aktuelles Flaggschiff: Honor View 10
      Honor n: Topmodell, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für aktuelle Komponenten. Aktuelles Modell: Honor 9
      Honor X: High-End-Mittelklasse, großes Display, gute Ausstattung, Fokus auf Kamera und Akkulaufzeit. Aktuelles Modell: Honor 7X
      Honor n Lite: Mittelklassemodell basierend auf dem Topmodell, ein bisschen von allem, Fokus auf Preis-Leistung und Lifestyle. Aktuelles Modell: Honor 9 Lite
      Honor A: Einstiegsklasse, fokus auf günstigen Preis bei angemessener Ausstattung, aktuelles Modell: Honor 6A

      Auch wenn es teilweise verwirrend wirkt mit all den Geräten, ist die Unterscheidung eigentlich recht einfach.

      Das nun neu vorgestellte Honor 9 Lite soll also vor allem in der (gehobenen) Mittelklasse wildern. Die technischen Daten sprechen schon mal dafür:

      • Kirin 659 Octa-Core-SoC
      • 3GB RAM, 32GB interner Speicher, erweiterbar per MicroSD
      • 5,65″ Fullview FullHD+ Display, 2160x1080px
      • 13+2MP Dual-Kamera vorne und hinten
      • Android 8.0/EMUI 8.0
      • 3000mAh Akku
      • Dual SIM oder SIM+MicroSD
      • WiFi nach b/g/n Standard, kein 5Ghz Support
      • Bluetooth 4.2, Micro USB 2.0, FM-Radio, NFC, 3,5mm Klinkenanschluss
      • Fingerprint-Reader
      • 4G LTE Support
      • Näherungssensor, Umgebungslichtsensor, Kompass, Gravitysensor, Gyroskop*
      • Gewicht: ca. 149g
      • Verfügbare Farben: Midnight Black, Sapphire Blue, Glacier Grey
      • UVP: 229€

      *Angabe laut AIDA App, laut offiz. Datenblatt nicht vorhanden

      Die technischen Daten sehen soweit in Ordnung aus, bei einem Preis von nur knapp über 200 Euro kann man letztlich auch keine Wunder erwarten. Allerdings: 5GHz WLAN und ein USB Type C Anschluss statt des Micro USB Anschlusses wären schön gewesen. Dafür bietet es im Gegenzug einen Fingerprint-Sensor, ein FHD+ Display und mit dem Kirin 659 eine vernünftige Basis.

      Bei den Farben hat Honor einen Evergreen hervorgeholt: Das Sapphire Blue, erstmals im Honor 8 gezeigt, sieht immer noch unglaublich gut aus. Daneben gibt es noch Glacier Grey, das zum ersten Mal am Honor 9 gezeigt wurde und Midnight Black. Schwarz eben.

      Softwareseitig kommt bereits Android 8.0 zum Einsatz, natürlich mit der Huawei/Honor-Eigenen Oberfläche EMUI 8.0. Damit ist es zwar nicht auf dem allerneuesten Stand, aber zumindest auf einem aktuellen. Wichtiger als die Feature-Update sind ohnehin die Sicherheitsupdates: Die Google Sicherheitspatches sind auf dem Stand von Januar 2018, hier gibts also nichts zu meckern.

      Verarbeitung und Haptik sind Honor-typisch auf hohem Niveau. Das Gehäuse liegt gut in der Hand, es gibt keine störenden Kanten und auch die Glas-Rückseite fühlt sich gut an. Wie auch schon das Honor 9 ist es allerdings ziemlich glatt, was bedeutet, dass es gerne mal herumrutscht, wenn man es auf eine glatte Oberfläche legt. Aber immerhin: Durch die leicht herausstehende Kamera liegt es nicht mehr komplett auf dem Tisch auf und rutscht nicht mehr unkontrolliert auf dem Tisch herum, wenn man es nur anfasst. Etwas schade ist, dass der Rahmen lediglich aus Kunststoff besteht, ein Aluminiumrahmen hätte das Gesamtbild noch abgerundet. Dennoch fühlt es sich hochwertig und keinesfalls billig an.

      Technisch gibt es ansonsten wenig Überraschungen. Mit an Bord ist die bekannte Dual-Kamera, durch die ein Tiefeneffekt erschaffen werden kann. Diese Dual Cam hat es jetzt allerdings auch in die Front geschafft und bringt vergleichbare Funktionen mit in die Frontkamera. So lassen sich jetzt auch Selfies mit Bokeh-Effekt erstellen. Zudem wurde der Beauty-Modus erweitert und soll nun auch das Geschlecht erkennen und dem entsprechend das passende Profil auswählen.

      Auf den ersten Eindruck läuft das System flüssig und die Kamera macht zumindest bei Tageslicht ansprechende Fotos. Hier muss aber noch ein ausführlicherer Test zeigen, was das Gerät wirklich kann. In der kurzen Zeit, die ich bislang mit dem Gerät hatte, möchte ich dazu noch kein abschließendes Urteil fällen. Da die Basis allerdings auf altbekannten Bauteilen aufsetzt und keine Neuentwicklung zum Einsatz kommt, dürfte es hier kaum Überraschungen geben. Weder positive, noch negative.

      Zum Lieferumfang gehören neben dem Honor 9 Lite an sich noch das Ladegerät samt USB-Kabel, ein Stereo-Headset und eine Schutzhülle.

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