HP Elite Thunderbolt 3 Dockingstation im Test

Bei vielen neuen Notebooks kommt die neue USB-Buchse vom Typ C zum Einsatz. Auf herkömmliche Anschlüsse wird verzichtet, denn die Bauhöhe der Notebooks reicht für normale Anschlüsse meist nicht mehr aus. Wer jedoch auch weiterhin HDMI, Displayport oder klassische USB-Buchsen benötigt, muss auf Adapter zurückgreifen. Einfacher geht es mit einer Docking-Station, die die „normalen“ Buchsen wiederbelebt. Ein typischer Vertreter ist zum Beispiel die Elite Thunderbolt 3 Dockingstation von HP. Über diese Dockingstation lassen sich Anschlüsse wie VGA, USB oder Displayport weiter nutzen.

Viele Notebooks lassen sich über die Elite Thunderbolt 3 Dockingstation von HP auch gleichzeitig aufladen, sodass das Notebook nur noch ein Kabel benötigt. Der lästige Kabelsalat entfällt somit.

Die USB 3.1 Typ C-Buchse ist mittlerweile an jedem neuen Notebook zu finden

Mehr zum Thema USB Typ C könnt ihr hier nachlesen.

Die Elite Thunderbolt 3 Dockingstation von HP ist mit ihren Abmessungen von 230 x 57 x 16 mm sehr kompakt. Die Dock wiegt gerade mal 227 g – mit Netzteil sind es 603 g. Auf der Unterseite besitzt das Gerät eine durchgehende Gummimatte, sodass dieses sicher auf dem Schreibtisch stehen bleibt und nicht verrutscht.

Die Anschlüsse hat HP sinnvoll auf Vorder- und Rückseite verteilt. Vorne an der Dockingstation befinden sich zwei USB 3.0-Buchsen (Typ A) für zum Beispiel USB-Sticks, Eingabegeräte oder externe Laufwerke. Auch ein Headset findet auf der Vorderseite die passende Buchse.

Auf der Rückseite sind insgesamt 10 Buchsen plus die Öffnung für ein Sicherheitsschloss (Kensington Lock) zu finden.

Technische Daten:

  • Anschlüsse
    • 1 x Thunderbolt (USB 3.1 Gen.2 Typ C) (Input)
    • 2 x USB 3.0 (Vorderseite)
    • 1 x Headset (Vorderseite)
    • 1 x USB 3.0 (Rückseite)
    • 1 x USB 3.0 mit Ladefunktion (Rückseite)
    • 2 x Displayport
    • 1 x Thunderbolt (USB 3.1 Gen.2 Typ C) mit Ladefunktion
    • 1 x VGA
    • 1 x RJ-45
    • 1 x Kensington Lock
    • 1 x Ladebuchse
    • 1 x Thunderbolt (USB 3.1 Gen.2 Typ C) / Power
  • Abmessungen
    • 230 x 57 x 16 mm
  • Gewicht
    • 227 g

Erstinstallation

Wird die HP Elite Thunderbolt 3 Dockingstation das erste Mal an die USB-Buchse (Typ C) angeschlossen, muss Windows 10 noch das Gerät installieren. Windows meldet, dass ein neues Thunderbolt-Device gefunden wurde und der Anwender (Administrationsrechte vorausgesetzt) muss dies mit >> OK << bestätigen. Anschließend wird noch gefragt, wie die Verbindung zur Dock hergestellt werden soll. Um ein erneutes Nachfragen auszuschließen, wählt man jetzt am besten >> Immer verbinden <<. So wird die Dock bei jedem erneuten Anschließen automatisch in Windows angemeldet.

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Die HP Elite Thunderbolt 3 Dockingstation funktioniert nur an Notebooks / PCs, die einen USB 3.1 Gen.2 Typ C Anschluss mit Thunderbolt-Unterstützung besitzen. Die Ladefunktion der Elite Thunderbolt 3 Dockingstation lässt sich nur dann nutzen, wenn sich das Notebook auch über einen Anschluss mit USB Typ C-Buchse aufladen lässt.

Fazit

Wer sein Notebook neben USB Typ C auch noch mit weiteren Anschlüssen erweitern will, kommt um eine Dockingstation nicht herum. Eine Lösung wäre zum Beispiel die HP Elite Thunderbolt 3 Dockingstation. Diese Dock wird an einen freien USB 3.1 Typ C / Thunderbolt-Anschluss angeschlossen und das Notebook wird um Anschlüsse wie USB 3.0, Displayport, VGA und RJ-45 erweitert.

Lässt sich der Akku im Notebook auch über die USB 3.1 Typ C Buchse laden, kann dies in Zukunft auch über die Dockingstation von HP erfolgen. Die HP Elite Thunderbolt 3 Dockingstation arbeitet nicht nur mit HP-Notebooks zusammen. Auch Notebooks von anderen Herstellern werden unterstützt. Wichtig ist, dass der ovale USB-Anschluss am Notebook zu USB 3.1 Gen.2 mit Thunderbolt-Unterstützung kompatibel ist. Die Dockingstation von HP ist jedoch nicht abwärtskompatibel.

Hier einige Beispiele von Notebooks, die eine USB 3.1 Typ C Buchse mit Thunderbolt-Unterstützung besitzen.

HP Elitebook Folio

Das schlanke Notebook mit 12,5-Zoll-Display besitzt gleich zwei USB Typ C Buchsen, die beide Thunderbolt (Gen 2) unterstützten. Durch die geringe Bauhöhe von 11,9 mm sind keine weiteren Anschlüsse wie USB Typ A oder Displayport vorhanden. Mit der Elite Thunderbolt 3 Dockingstation von HP lässt sich dieses „Manko“ umgehen. Die Dockingstation erweitert das Elitebook um eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten. Ist das Elitebook Folio mit der Dockingstation verbunden, wird auch der Akku des Notebooks geladen. Über die Displayport-Anschlüsse lassen sich auch externe Monitore anschließen. Die Displayauflösung auf den externen Monitoren kann sogar in 4k (2160p) erfolgen.

 

Test zum HP Elitebook Folio G1 bei uns im Blog:

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HP Spectre 13

Auch das superdünne Spectre 13 von HP besitzt nur USB Typ C Buchsen. Hiervon sind auf der Rückseite gleich drei vorhanden. Die Dockingstation von HP lässt sich auch hier anschließen, jedoch ließ sich der Akku über die USB/Thunderbolt-Verbindung nicht aufladen. Externe Geräte wie Monitor oder USB-Sticks/Festplatten wurden problemlos erkannt.

 

Tests zum HP Spectre 13 bei uns im Blog:

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Acer Predator

Auch Notebooks von anderen Herstellern erkennen die Elite Thunderbolt 3 Dockingstation. Beim Gaming-Notebook von Acer lassen sich alle Funktionen nutzen. Externe Monitore werden ebenfalls erkannt und hierauf lassen sich auch Auflösungen bis zu 4k nutzen. Da das Gaming-Notebook ein stärkeres Netzteil benötigt, wird die Ladefunktion über die Elite Thunderbolt 3 Dockingstation nicht unterstützt.

Tests zum Acer Predator 17 bei uns im Blog:

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Über Siggy

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.
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2 Kommentare auf "HP Elite Thunderbolt 3 Dockingstation im Test"

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Gast
Hallo. Danke für den Test, aber eine Bitte und eine Frage hätte ich noch. Zuerst die Bitte: Schaltet doch bitte die Animationen aus. Wir habe nicht mehr 1998, wo alles animiert sein muss und eig. würde ich das eine oder andere Bild gern länger ansehen. Da ist es unglaublich lästig, wenn dann einfach weiter geschaltet wird. Außerdem ist die Seite über Remote-Verbindungen schlicht nicht verwendbar, da Scrollen zur Gedultsprobe wird. Meine Frage betrifft die WakeOnLan Funktionalität, die in Unternehmen ja oft nicht unerheblich ist. Wenn ein Notebook nun via TB3-Dock angeschlossen und dieses via Kabel am LAN hängt, kann das… Read more »
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Gast

Hallo, Eine Frage zum Dock habe ich: Funktioniert die Dock-Lösung auch am neuen MacBookPro 15? Dafür gibt es derzeit noch keine TB3 Dock Lösung, für den Anschluß von 2 Monitoren.

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