HP Social Media Snapshots Papier und App im Test

HP Social Media Snapshots Papier und App im Test

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Früher war alles besser. Oder doch nicht? Fotos schießen, den Film zum Fotoladen bringen, entwickeln lassen, davon die Hälfte wegwerfen und den Rest schön ordentlich in ein Fotoalbum kleben – die kleinen Helfer dabei: Tesa und Klebe-Ecken. Heute scheint das alles viel einfacher zu gehen. Fotos machen, auf dem Notebook oder direkt auf dem Handy bearbeiten und auf dem eigenen Social Media Account posten. Schade ist es aber spätestens dann, wenn die Fotos in den Tiefen des Accounts verschwinden und vergessen werden. Die Lösung: Das Social Media Snapshots Papier von HP.

Per App soll es jetzt ganz einfach gehen, die eigenen Social Media Bilder im Polaroid-Stil selbst auszudrucken, um die Erinnerungen wieder greifbar zu machen. Das Beste daran: Das Fotopapier ist selbstklebend. Man kann seine Bilder somit direkt in das Urlaubsalbum oder gleich an die heimische Zimmerwand kleben. Was einem bleibt, sind wunderbare Fotos – ohne schneiden, kleben und schiefe Ränder.

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Social Media Papier von HP

Das Papier

In der Verpackung befinden sich 25 selbstklebende Seiten, halbglänzend, mit einer Stärke von 265 g/m² und im Format 10×13 cm. Laut HP lässt sich das Papier ebenso leicht entfernen wie aufkleben. Gesagt, getan. Wir haben uns an Kühlschränken, Glas, Wänden, Holzmöbeln und Türen versucht. Wie zu erwarten, klebt das Papier auf glatten Oberflächen am besten. Da die gesamte Rückseite beschichtet ist, lösen sich auch keine Ecken und Ränder von der Oberfläche. Auf Rauputz und ähnlichen Materialien hält das Papier durch die unebene Oberfläche nur bedingt. Rückstandslos ablösen lässt es sich außerdem von fast allen Oberflächen, die wir getestet haben. Gut zu wissen für diejenigen, die eine Foto-Wand an Türen und Wänden in der Mietwohnung planen. An Fenstern und Glas muss allerdings ein wenig mehr Kraft aufgewendet werden, um das Papier zu entfernen. Normales Papier haben wir natürlich auch getestet, leider aber erfolglos. Bedenkt man allerdings, dass normaler Klebe-Film auf Papier schon Probleme bereitet, so war dies mit dem selbstklebenden Fotopapier absehbar. Die beiliegende Anleitung verweist jedoch explizit darauf hin, dass sich das Snapshots Papier nicht von allen Oberflächen rückstandsfrei lösen lässt. Also erst testen, dann kleben.

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HP Social Media Snapshots App

Passend zum Papier bietet HP eine App, um eigene Social Media Fotos zur Schau zu stellen. Die App ladet ihr kostenlos aus dem iTunes– und Google Play-Store herunter. Anschließend loggt ihr euch direkt mit eurem Instagram, Facebook oder Flickr Account ein oder sucht Bilder direkt in eurer Smartphone-Galerie. Wenn ihr Fotos aus der Galerie nehmt, sollte das Bild schon vorher bearbeitet und quadratisch ausgeschnitten sein, da in der App lediglich der Rahmen geändert werden kann. Es stehen elf Rahmen im Polaroid-ähnlichen Format zur Verfügung, mit denen ihr eurem Foto den passenden Touch gebt. Die Designs werden zudem laufend aktualisiert. Die Social Media Snapshots App übernimmt bestehende Bildbeschreibungen aus dem Social Media Account und passt sie an das Format an. Die Texte und Hashtags lassen sich noch nachträglich ändern und neu schreiben.

Die Benutzeroberfläche der App HP Social Media Snapshots

HP Social Media Snapshots App

Die Benutzeroberfläche der App HP Social Media Snapshots

Bild auswählen und drucken

Erste Einrichtung

Mit dem „HP Druckdienst-Plugin“ (Android) verbindet ihr euren Drucker mit dem Smartphone. Habt ihr schon einmal per Smartphone oder Tablet gedruckt, solltet ihr die Apps „HP ePrint“ oder „HP All-in-One Remote“ schon haben und braucht euch um nichts weiter zu kümmern. Wählt dann den Drucker in der HP Social Media Snapshots App aus. Druckt ihr das erste Mal mit dem Smartphone, so findet ihr nun eine kurze Anleitung für die ersten Schritte:

  1. Die App „HP Social Media Snapshots“ und, falls ihr Android nutzt, das „HP Druckdienst-Plug-In“ herunterladen.
  2. Im Menü der Snapshots App findet ihr als ersten Navigationspunkt „Druckanweisungen“. Ihr werdet nun auf eine Hilfe-Seite weitergeleitet, die eine detaillierte Installation des Druckdienst-Plug-Ins erklärt.
  3. Wenn das Plug-In aktiviert ist, geht ihr zurück in die Snapshots App und wählt das gewünschte Foto aus eurem Social Media Account und fügt Rahmen und Text hinzu.
  4. In der App auf das gelbe Druck-Icon klicken. Im Drop-Down Menü „Alle Drucker“ wählen.
  5. Falls der eigene Drucker nicht erscheint, auf „Mehr“ und „Drucker hinzufügen“ klicken.
  6. Den Drucker verbindet ihr dann per WLAN oder direkt mit dem Handy per WIFI-Direct.
  7. Auf die Druckgröße achten: wenn möglich 10x13cm, ansonsten 10x15cm auswählen. Der Drucker skaliert selbst auf die korrekte Größe.

Möglicherweise bedarf es einiger Anläufe, um die Verbindung herzustellen. Falls die Verbindung über euer heimisches WLAN-Netz nicht zustande kommt, versucht es mit einer Direktverbindung mit dem Drucker. Dafür loggt ihr euch aus eurem aktuellen WLAN aus und wählt euch mit dem Smartphone in das Netz des Druckers ein. Steht die Verbindung, so wählt die HP App automatisch den zuvor eingerichteten Drucker.

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Drucken

Das Fotopapier hat ein Format von 10x13cm. Damit die auszuwählenden Rahmen nicht ungleich werden, müsst ihr besonders auf die korrekte Lage im Drucker achten. Das macht ihr am besten mit der Papierführung, die in fast allen Druckern vorhanden ist. Je nach Modell weicht möglicherweise die tatsächliche Farbe auf dem gedruckten Bild von der Darstellung auf dem Bildschirm ab. Da die App nur einen Rahmen und die Veränderung der Bildunterschrift zulässt, sollte das jeweilige Foto deshalb vorher schon farblich angepasst werden.

Erste Testdrucke

Erste Testdrucke: Fehler beim Einsetzen des Papiers

Die App stellt auch fünf farbige Rahmen zur Verfügung. Dabei solltet ihr in jedem Fall darauf achten, dass der Drucker randloses Drucken und das Format 10×15 cm unterstützt. Das ist wichtig, um einen weißen Rand bei farbigen Rahmen zu vermeiden. Da der von uns verwendete HP DeskJet 3720 nicht randlos drucken kann, blieb der weiße Rand bei unserem Test also weiterhin bestehen. Dies fiel aber bei den weißen Rahmen nicht weiter auf.

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Farbige Rahmen vs. weißer Rahmen

Fazit

Hat man den Dreh einmal raus, geht das Drucken tatsächlich ganz einfach und schnell. Papier einsetzen, Bild auswählen, drucken und nach Belieben die Wohnung dekorieren. Und zwar ohne Sofortbild-Kamera und Klebereste an Türen und Fenstern. Je nach Rahmen verleiht die App den Bildern so einen ganz eigenen Stil und eignet sich daher für jeden, der seine Social Media Fotos gerne griffbereit hat – unabhängig von der Altersklasse.

Wer mit den Formaten der App im Nachhinein doch nichts anfangen kann, der nutzt das Papier einfach als das, was es ist: selbstklebendes Fotopapier

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