HTC Desire 310 im Kurztest

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Das HTC Desire 310 wurde Anfang März, kurz nach dem Mobile World Congress in Barcelona, vorgestellt und soll den hart umkämpften Einsteigerbereich bedienen. Ganz HTC untypisch hat es anstatt der Sense-Oberfläche die klassische Android-Oberfläche. Was das HTC Desire 310 sonst noch so kann, soll unser Kurztest verraten.

Design & Verarbeitung

Das HTC Desire 310 kommt im typischen HTC-style mit abgerundet Ecken daher. Es ist in den Farben Blau, Weiß und Orange erhältlich. Die Rückseite aus matten Plastik verleiht einem ein nicht allzu wertiges Gefühl, aber das geht für den Preis in Ordnung. Ansonsten gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen und das Gerät liegt ganz gut in der Hand.

Ausstattung

Das Einsteiger-Smartphone hat ein 4,5 Zoll großes Display mit einer Auflösung von leider nur 480 x 854 Pixel. Leider daher, weil bei Modellen anderer Hersteller in dieser Preisklasse schon oft Displays mit 1280 x 720 Pixel Auflösung verbaut sind. Es handelt sich bei dem Display auch nicht um eins mit IPS-Technik, so dass Farbbrillanz, Helligkeit und Blickwinkelstabilität nicht überragend sind. Im Inneren werkelt der MediaTek MT6582M Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,3 GHz, dem 512 MB RAM zur Verfügung stehen. Der Prozessor hat, wie wir bereits in anderen Smartphones gesehen haben, mehr als genug Leistung für alltägliche Aufgaben! Der interne Speicher ist 4 GB groß, wovon noch etwas mehr als 2 GB zur freien Verfügung stehen. Dank microSD-Slot kann der Speicher glücklicherweise vergrößert werden.

Das Gerät hat eine Hauptkamera auf der Rückseite mit 5 Megapixeln. Einen LED-Blitz sucht man leider vergebens. Die Linse der Kamera steht auf der Rückseite leicht ab, wodurch das Smartphone beim Ablegen nicht flach aufliegt und während der Texteingabe leicht auf der Unterlage hin- und her wackelt. Viel enttäuschender als der fehlende Blitz ist allerdings der ebenfalls fehlende Autofokus: Die Kamera hat nur einen festen Fokus. Ich war immer der Meinung, das der Autofokus seit Jahren zum Standard gehört. Zur Bildqualität muss man eigentlich bei einem Einsteiger-Smartphone ohne Autofokus nichts sagen, sie eignet sich höchstens für Schnappschüsse.

Unter der abnehmbaren Rückseite verbirgt sich ein 2000 mAh Akku sowie ein Mini-SIM- und MicroSD-Slot. Den MicroUSB-Anschluss und der 3,5 Klinkenstecker findet man auf Oberseite. Ebenfalls auf der Rückseite befindet sich ein kleiner Schlitz hinter dem sich der Lautsprecher befindet, der solide seinen Dienst verrichtet.

Software

Desire310

Das Gerät läuft mit dem schon über ein Jahr alten Android 4.2.2. Im Gegensatz zu anderen Geräten hat aber HTC beim Desire 310 auf die Sense-Oberfläche verzichtet. So kommt das Einsteiger-Smartphone mit einem fast unveränderten Android daher. Lediglich die von anderen Modellen aus dem Hause HTC bekannte Apps „Hightlights“ und „Blinkfeed“ hat man ebenfalls auf das Desire 310 gepackt. Die Highlights (rechts im Screenshot), fassen ausgewählte Fotos automatisch in einem kleinen Videoclip zusammen. Wenn man auf dem Homescreen nach links wischt, landet man beim Blinkfeed. Der Blinkfeed (links im Screenshot) versorgt einen  mit den aktuellsten Nachrichten von ausgewählten Quellen oder aber mit den neuesten Updates von Kontakten aus den sozialen Netzwerken.

Fazit: Das HTC Desire 310 ist ein Einsteiger-Smartphone mit sehr guter Performance und Schwächen, was das Display und die Kamera angeht. Das Display hat nicht nur eine vergleichsweise geringe Auflösung, sondern es fehlt auch an Farbbrillianz und einer besseren Blickwinkelstabilität. Die Kamera hat weder LED-Blitz noch einen Autofokus. Dass es auch anders geht, zeigen andere Smartphones aus dieser Preisklasse. Wer über diese beiden Schwächen hinweg sehen kann, erhält ansonsten ein gut in der Hand liegendes Smartphone mit mehr als ausreichender Performance für Alltägliches. Das HTC Desire 310 gibt es ab 149 Euro bei uns im Shop.

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Über Cihan Boz

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