Huawei Mate 40 Pro Launch – Die beste Smartphone-Kamera aller Zeiten?

      Huawei Mate 40 Pro Launch – Die beste Smartphone-Kamera aller Zeiten?

      Huawei hat das neue Flaggschiff Mate 40 Pro präsentiert. Neben einer noch besseren Kamera sticht vor allem der neue Prozessor Kirin 9000 ins Auge. Wir haben uns das Huawei-Smartphone geschnappt und für euch ausprobiert.

      Technische Daten des Huawei Mate 40 Pro
      Software Android 10, EMUI 11, keine Google Play Services
      Prozessor Kirin 9000 5G (5 nm) mit Mali-G78 GPU
      1 x Cortex-A77 3,13 GHz + 3 x Cortex-A77 2,54 GHz +
      4 x Cortex-A55 2,05 GHz
      Arbeitsspeicher 8 GB
      Speicher 256 GB (erweiterbar mit NM-Card bis zu 256GB)
      Display 17,17 cm (6,76″) OLED-Display mit QHD-Auflösung (2772×1344 Pixel) und 90Hz-Bildwiderholrate im 18,5:9-Format, Kalibriert auf DCI-P3-Farbraum. HDR, Corning Gorilla Glass 5, 456 ppi
      Kamera Selfiekameras: 2
      13 Megapixel, f/2.4
      Infrarot TOF 3D (Tiefenschärfe-/Biometrischer Sensor)
      Hauptkameras: 5
      50 Megapixel , f/1.9 Weitwinkel
      20 Megapixel , f/1.8 Ultra-Weitwinkel
      8 Megapixel f/3.4 Tele OIS
      TOF 3D, (Tiefenschärfe-Sensor)
      Akku 4.400 mAh
      66 W HUAWEI SuperCharge™ und 50 W HUAWEI Wireless SuperCharge™
      Verbindungen 5G NR FDD: N1/N3/N5/N7/N8/N28
      NR TDD: N38/N40/N41/N77/N78/N79
      NR SUL: N80/N84
      4G FDD: B1/B2/B3/B4/B5/B6/B7/B8/B9/B12/B17/B18/B19/B20/B26/
      B28/B32
      TDD: B34/B38/B39/B40
      3G: B1/B2/B4/B5/B6/B8/B19
      2G: B2/B3/B5/B8WiFiWiFi: 802.11a/b/g/n/ac/ax, 2 x 2 MIMO, HE160, 1024 QAM
      Besonderheiten USB-C 3.1
      Bluetooth 5.1
      5G-Unterstützung
      Wasserdicht nach IP68-Zertifizierung
      Design 75,5 mm x 162,96 mm x 9,1 mm
      212 Gramm
      Mystic Silver, Black
      Preis 1.199 Euro*

      Unser erster Eindruck im Video

      Kantiges Design und großflächiges Display

      Mit seinen 6,76-Zoll gehört das Huawei Mate 40 Pro – selbst im Jahr 2020 – schon fast zu den Phablets. Äußerlich bleibt es beim etwas kantigeren Design der Mate-Serie. Dennoch verfügt die Keramikrückseite über abgerundete Kanten, sodass ihr das Mate 40 Pro angenehm in der Hand halten könnt.

      Huawei Mate 40 Pro _2.6.1

      Das OLED-Display löst mit 2772×1344 Pixeln auf und ist auf den DCI-P3-Standard kalibriert. Dieser ist vor allem für HDR-Filmmaterial relevant. Zudem wölben sich die Display-Ränder um extreme 88 Grad nach außen. Wem das nicht zusagt, der kann für den Rand die Touchgesten deaktivieren. Auch Huaweis Gestensteuerung ist wieder mit an Bord.

      HUAWEI Mate 40 Pro Gesture

      Kirin 9000 – der erste 5nm-Prozessor von Huawei

      Als Prozessor setzt Huawei auf eine echte Neuheit – den Kirin 9000. In diesem kommt zum ersten Mal das sogenannte „Big-Middle-Little“-Design zum Einsatz. Ein Big-Little-Design ist für ARM-Prozessoren nichts Neues: Oftmals arbeiten vier Hochleistungskerne und vier eher effiziente Zeitgenossen zusammen auf einem Prozessor. Als echtes Novum kommt nun aber auch eine mittlere Leistungsklasse hinzu. Diese soll den Kirin 9000 noch effizienter machen.

      HUAWEI Mate 40 Pro Chipset (2)

      Gleichzeitig ist er – laut Huawei – aber auch der leistungsstärkste SoC in einem Android-Smartphone. Mit bis zu 3,13-GHz-Takt dürftet ihr euch auch in Zukunft flüssig durch Spiele und Apps wischen. 5G ist ebenfalls Teil des Chipsatzes und soll im Vergleich zum Vorgänger, dem Kirin 990, für deutlich schnelleres mobiles Internet sorgen.

      HUAWEI Mate 40 Pro_Chipset (1)

      Gefertigt wird der Kirin 9000 von TSMC im 5nm-Verfahren. Also im gleichen Fertigungsprozess wie der A14-Bionic von Apple und der kommende Snapdragon 875 von Qualcomm. Leider ist die Versorgungslage mit Prozessoren derzeit nicht gesichert. Grund dafür sind die aktuellen US-Sanktionen gegen Huawei. Deswegen bleibt abzuwarten, wie viele Chips sich Huawei reservieren konnte, um die Mate-40-Serie zu produzieren.

      Neben dem starken Prozessor werden 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB schneller UFS 3.1-Speicher wohl für eine gute Performance sorgen.

      Huawei Mate 40 Pro bei uns im Shop

      Das können die Kameras

      Erneut segnen die Kameragenies von Leica das Huawei-Topmodell mit ihrem Namen. Auf der Rückseite des Mate 40 Pro kommt eine weiterentwickelte Ultra-Weitwinkel-Linse mit 20MP(f/1,8) zum Einsatz. Das Hauptobjektiv ist aber die hochauflösende 50-MP Weitwinkel-Kamera (f/1,9).

      Huawei Mate 40 Pro Kamera Rückseite

      Sie bietet dem Nutzer einen nochmals verbesserten Autofokus. Auch unser erster Eindruck bestätigt die Verbesserung der Kamera und des Autofokus – gerade bei schlechteren Lichtverhältnissen. Eine 12MP-Telelinse komplettiert das Kamera-Setup und ermöglicht einen 5-fach optischen Zoom.

      Huawei Mate 40 Pro _2.8.1

      Besonders die verbesserten Videofunktionen sollen Huawei zufolge ein Game-Changer sein: Dank der Steady-Shot-Funktion könnt ihr in Full-HD-Auflösung Videos frei von Verwacklern machen. Eine optische Stabilisierung – auch in 4K – ist aber natürlich trotzdem noch mit dabei. Sehr cool ist auch XD Fusion HDR. Dabei nutzt das Mate 40 Pro die Daten von allen drei Hauptkameras gemeinsam, um die gefilmte Szene immer optimal zu belichten.

      Huawei Mate 40 Pro _2.7.2

      Im Punchhole hat Huawei eine 13-MP-Kamera (f/2,4) verbaut, neben der sich noch ein 3D-Tiefensensor befindet. Dieses Duo soll der ideale Helfer für perfekte Selfies oder Vlogs sein. Allerdings kann es noch mehr: So sollen die Frontkameras genutzt werden, um die Position eurer Augen zu tracken. Klingt erstmal gruselig, dürfte aber in der Praxis durchaus für nervenschonende Momente sorgen.

      So geht das Display beim Lesen von langen Texten oder zeigen von Bildern nicht mehr aus. Des Weiteren unterstützt die Funktion das neue EoD – Eyes-on-Display. Statt einem Always-on-Display soll dieses die Uhrzeit oder eingegangene Nachrichten nur anzeigen, wenn ihr auch auf euer Mate 40 Pro schaut. Damit sollt ihr nochmal mehr Laufzeit aus dem 4.400mAh-Akku des Huaweis herausholen können.

      Huawei Mate 40 Pro _2.14.1

      Auch dessen Ladetechnik hat Huawei im Mate 40 Pro stark verbessert. Mit 66-Watt könnt ihr nun kabelgebunden Laden. Damit katapultiert sich Huawei knapp vor OPPO an die Spitze der Ladefähigkeiten von Android-Smartphones. Noch beeindruckender ist aber dieses Mal die drahtlose Variante: Mit 50 Watt könnt ihr das Mate 40 kabellos verdammt schnell mit Strom versorgen.

      Weiter ohne Google-Dienste, aber die App-Gallery holt auf

      Auch im Huawei Mate 40 Pro müsst ihr auf die wichtigen Google-Services verzichten. Google Maps, Gmail und Co. sind damit nur über Umwege auf dem Huawei-Flaggschiff zu nutzen. Der wichtige Google Play Store ist sogar komplett unzugänglich. Dafür bauen die Chinesen ihre hauseigene App-Gallery weiter aus. Neben der Unterstützung von Banking-Apps bietet Huawei mittlerweile eine Vielzahl von Alternativen und Umsetzungen bekannter Applikationen an. In folgendem Video haben wir den Stand vor zwei Monaten einmal für euch zusammengefasst:

      Erhältlich ab November – mit Bonus für Vorbesteller

      Das Huawei Mate 40 Pro erscheint im November 2020 in Deutschland und ist dann in den Farben Black and Mystic Silver erhältlich. Los geht es ab einer UVP von 1.199 Euro. Sicherlich nicht ganz günstig, aber mittlerweile eine gewohnte Preisregion für Top-Smartphones.

      Wenn ihr das Mate 40 Pro bis zum 9. November vorbestellt, bekommt ihr übrigens die HUAWEI FreeBuds Pro im Wert von 179 Euro und sechs Monate HUAWEI Music (9,99 Euro/ Monat) kostenlos dazu. Ein netter Deal, gerade dann, wenn ihr sowieso mit dem Kauf von beidem geliebäugelt habt.

      Was meint ihr zum neuen Huawei Mate 40 Pro? Lasst es uns in einem Kommentar wissen! Demnächst kommt dann auch der ausführliche Test zum Mate 40 Pro für euch.

      Huawei Mate 40 Pro bei uns im Shop

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      Großer Film- und Serien-Nerd, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch die älteren Geschwister fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf seiner PS4 Pro.

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