Huawei MateBook 13 2020 im Test – Neues Herz im bewährten Design

      Huawei MateBook 13 2020 im Test – Neues Herz im bewährten Design

      Das MateBook 13 2020 scheint auf den ersten Blick nur ein inkrementelles Upgrade des Vorgängers zu sein. Wir haben den Premium-Laptop für euch unter die Lupe genommen.

      Das gefällt uns

      • Beste Tastatur ihrer Klasse - Perfekt für Vielschreiber.
      • Farbenfrohes Display mit hoher sRGB-Abdeckung im 3:2-Format
      • Herausragende Verarbeitung
      • Huawei Share mit großem Funktionsumfang
      • Sehr leise
      • Ausgezeichnetes Kühlsystem
      • Gute Audioleistung

      Das gefällt uns nicht

      • Kaum Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger
      • Huawei Share nur mit Huawei-/Honor-Smartphones nutzbar
      • Mittelmäßige maximale Helligkeit
      • Spiegelndes Display
      • Geringe Anzahl an Anschlüssen

      Bevor wir uns in den Test stürzen, könnt ihr euch in den technischen Daten erst einmal eine Übersicht verschaffen.

      Technische Daten MateBook 13 2020
      Huawei MateBook 13 (2020) Testgerät fett
      CPU AMD Ryzen 5 3500U Intel Core i5-10210U
      RAM 8 GB DDR4-2400 8 GB LPDDR3-2133
      SSD 512 GB
      Bildschirm 13,0 Zoll, 2.160 × 1.440, IPS, Max. 300 nits Helligkeit, Screen-to-Body-Ratio 88 %
      Anschlüsse 2 × USB 3.2 Gen 2 Typ C (linke Seite unterstützt Ladefunktion, rechte Seite unterstützt DisplayPort), 1 × 3,5-mm-Klinke
      Akku Lithium-Polymer, 41.7 Wh/3660 mAh@11.4 V, 65-Watt-Netzteil (USB Typ C)
      Konnektivität & Sensoren Wi-Fi 5, Bluetooth 5.0, NFC, Fingerabdruckleser, Umgebungslicht, Wärme und Hall
      Kamera 1 MP, 720p
      Abmessungen 286 × 211 × 14,9 mm
      Gewicht 1300 g
      Betriebssystem Windows 10 Home
      Preis 799€ 899€

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      Lieferumfang – Minimalistisch.

      In einem schicken, weißen Karton mit Tragegriff kommt das MateBook 13 daher. Optisch erinnert – wie auch der Name – einiges an die Konkurrenz aus dem kalifornischen Cupertino. Soll heißen, dass der Lieferumfang eher mickrig ausfällt. Ein 65W-USB-C-Ladegerät, ein USB-C auf USB-A-Kabel, ein Adapter von USB-C auf USB-A und das MateBook selber – mehr ist nicht drin.

      Huawei MateBook 13 2020 Ladegerät USB-C Charger 65W

      Immerhin könnt ihr mit dem USB-C-Ladegerät auch die meisten Smartphones per Schnellladefunktion mit Strom versorgen. Zudem ist es sehr kompakt und passt in die meisten Hosentaschen. Auch hier steht also Portabilität im Vordergrund.

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      Verarbeitung und Bedienung – Schlank, hochwertig und die beste Tastatur ihrer Klasse

      Auch haptisch steht Apple Pate – und das ist was Gutes. Denn es gibt wohl kaum ein Windows-Notebook in dieser Preisklasse, was so hochwertig verarbeitet daherkommt. Das Aluminiumgehäuse ist extrem verwindungssteif und alles schließt passgenau ab. Selbst doppelt so teure Laptops werden hier in ihre Schranken verwiesen. Dazu ist das MateBook 13 auch hervorragend ausbalanciert. Seine 1,3 Kg verteilt es geschickt, sodass ihr es problemlos in einer Hand halten könnt. Auch im Rucksack oder der Handtasche nimmt das MateBook 13 kaum Platz ein, da es nicht so lang ist wie herkömmliche 16:9-Geräte.

      Der einzige optische Unterschied zum Vorgänger ist übrigens das Huawei-Logo auf dem Display-Deckel. Dieses hat kein Zeichen mehr, sondern wird nur noch in größerer Schrift ausgeschrieben.

      Huawei MateBook 2019 Links MateBook 13 2020 rechts

      Links das Huawei MateBook 13 von 2019 und rechts das neue 2020er MateBook 13

      Ich bin ein echter Fan vom 3:2-Verhältnis des Bildschirms. Während ihr bei anderen 13-Zoll-Notebooks mit 16:9-Format oftmals das Gefühl habt auf eine Schießscharte zu starren, lassen sich am MateBook 13 Webseiten und Dokumente viel eher vollständig anzeigen. Euer Scrollfinger wird es euch danken.

      Das Scharnier des Bildschirms schwingt solide und satt noch oben. Man merkt, dass es das MateBook 13 international auch mit Touch-Funktion gibt. Denn das Display wird sehr gut in Position gehalten.

      Matebook 13 2020

      Für Vielschreiber geeignet ist die Tastatur: Sie hat einen hervorragenden Druckpunkt, sehr gute Tastenabstände und liefert euch beim Schreiben ein angenehmes, taktiles Feedback. Außerdem lässt sich ihre Beleuchtung in zwei Intensitätsstufen regeln oder ganz ausschalten. Durch einen Lichtsensor schaltet sie sich selbstverständlich aber auch automatisch ein, wenn ihr das wünscht. Da ich das Vorjahresmodell des MateBook 13 auch als eines meiner täglichen Arbeitsgeräte nutze und nun schon einige Notebook-Tastaturen vor mir hatte, ist mein Fazit, dass die des MateBook 13 die beste ihrer Klasse ist.

      MateBook 13 Touchpad

      Auch das Touchpad des MateBook ist riesig und dank Microsoft-Precision-Technik super genau und responsiv. Normalerweise schließe ich bei meinen Laptops nach fünf Minuten Arbeit frustriert eine Maus an, aber beim MateBook 13 ist das aufgrund des sehr guten Touchpads nicht nötig. Zusammen bilden die Eingabegeräte also ein tolles Gespann, welches das Arbeiten für unterwegs deutlich erleichtert.

      Matebook 13 2020

      Auch der Fingerabdrucksensor im Anschaltknopf reagiert sehr schnell und trägt zum sehr guten Gesamteindruck der Bedienung des MateBook 13 bei.

      Etwas schade ist lediglich, dass es keine physische Abdeckung der Webcam gibt. Wollt ihr hier für die ultimative Privatsphäre sorgen, müsst ihr also ein Klebeband oder anderweitige Abdeckungsmöglichkeiten bemühen.

      Matebook 13 2020

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      Anschlüsse – Wer C sagt, muss auch A sagen.

      Nun kommen wir zum wohl größten Manko des MateBook 13 – was manche allerdings vielleicht sogar als Vorteil sehen könnten: Die Anzahl seiner Anschlüsse. Lediglich zwei USB-C-Ports bringt das leichtgewichtige Notebook mit. Mit dem linken kann man Schnellladen und über den rechten zudem noch ein Display, via DisplayPort, verbinden. Ansonsten gibt es noch einen 3,5mm-Klinkenanschluss, der zum Glück noch nicht wegrationalisiert wurde.

      MateBook 13 Anschlüsse links

      Dank des mitgelieferten USB-C auf USB-A-Adapters könnt ihr immerhin eure USB-Sticks an das MateBook 13 anschließen. Dennoch ist die Anschlussvielfalt – für mich – deutlich zu mager. Hier kopiert Huawei unnötigerweise erneut Apple. Das es auch anders geht, zeigen immerhin die MateBooks D14 und D15, welche deutlich günstiger sind – aber auch mehr Anschlüsse mitbringen.

      Matebook 13 2020

      Zwar sind die beiden USB-C-Anschlüsse im Standard USB 3.2 Gen 2 sehr schnell angebunden, aber auf Thunderbolt müsst ihr beim MateBook 13 leider dennoch verzichten. Das gibt es lediglich im großen Bruder, dem MateBook X Pro. An diesen könnt ihr somit besonders schnelle SSDs oder eine eGPU zum Zocken anschließen.

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      Display – Bildbearbeitung geht gut, erfordert aber eine Kalibrierung

      Über den Formfaktor des Bildschirm habe ich ja bereits einige wohlwollende Worte verloren, aber auch die inneren Werte des MateBook-Displays überzeugen. So ist die Darstellung sehr farbenfroh und bietet euch dank IPS-Technik sehr weite Blickwinkel. Zeigt ihr bearbeitete Fotos etwa einem Kollegen der neben euch sitzt, braucht ihr euch keine Sorgen über extreme Farbverschiebungen machen.

      Matebook 13 2020

      Dank einer weiten Farbraumabdeckung mit 100%sRGB sind auch Arbeiten in Photoshop und Lightroom unterwegs problemlos möglich. Vorher solltet ihr das MateBook aber besser kalibrieren, denn die Farben sind – laut unserem Messgerät – allesamt etwas zu übersaturiert. Wer wirklich von Haus aus ein perfekt kalibriertes Display benötigt, sollte sich das MateBook X Pro ansehen oder – noch besser und weitaus günstiger – mit einem Kalibrierungstool selbst Hand beim MateBook 13 anlegen. Die erweiterten Farbräume AdobeRGB und DCI-P3 werden vom IPS-Panel auch noch zu jeweils 75% abgedeckt – ein gutes Ergebnis.

      Huawei MateBook 13 2020 Bildschirm

      Mit einer Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln liegt das MateBook 13 zudem deutlich über den Full-HD-Displays der Konkurrenz. Dementsprechend ist der Bildschirm gestochen scharf. 200 Pixel pro Quadratzoll (PPI) sorgen dafür, dass ihr selbst mit der Lupe kaum einzelne Bildpunkte erkennen werdet. Fürs Surfen und das Lesen von Texten ist das wirklich ideal.

      Etwas schade ist dafür die glänzende Display-Oberfläche. Nutzt ihr das MateBook 13 im Freien, dann spiegelt es dank der der mittelmäßigen maximalen Helligkeit von 300 nits schon sehr. Dennoch bekommt ihr hier vom Potenzial her ein Display geboten, welches fast alle anderen Laptop-Angebote unter 1000 Euro hinter sich lässt.

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      Software – Hilfreich, ohne Bloatware und mit einem Killer-Feature

      Toll bei bislang allen MateBooks ist das sehr cleane Windows. Bloatware findet ihr hier nämlich überhaupt nicht. Keine nervigen McAfee-Probeversionen, welche euch ein Abo aufschwatzen möchten oder dergleichen. Stattdessen bekommt ihr den sehr guten PC-Manager. Dieser updatet automatisch oder auf Anfrage eure Hardware-Treiber und eure BIOS-Version. Er tut dies sehr unaufdringlich und checkt zudem euer System auf eine reibungslose Funktion.

      Huawei MateBook 13 PC Manager MateBook 13 2020

      Dazu gibt es auch noch ein paar Huawei-eigene Optionen für die Farbeinstellungen des Bildschirms. Diese sind den Optionen auf den Smartphones des Marke nachempfunden und ergänzen die Standard-Windows-Optionen eher, als dass sie sie ersetzen.

      Huawei Share MateBook 13

      Ein geniales Feature, was aber leider nur mit Huawei- oder Honor-Smartphones zum Tragen kommt, ist Huawei Share. Mit diesem könnt ihr euer Handy mit eurem MateBook verbinden und über letzteres steuern. So könnt ihr etwa Raw-Fotos auf eurem Handy öffnen und direkt am PC bearbeiten. Auch der Einsatz eures Smartphones als Webcam ist möglich. Dabei ist wirklich erstaunlich, wie reibungslos und direkt alles funktioniert. Huawei hat sich wirklich Mühe gegeben, um ein herausragendes Ökosystem mit seinen Geräten aufzubauen.

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      Leistung – Für Photoshop & Lightroom gut gerüstet

      Leistungstechnisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht allzu viel verändert. Diesen gab es unter anderem noch mit Intel Core i7-8565U. Der neue Intel Core i5-10210U des 2020er MateBook 13 ist in Anwendungen und Benchmarks etwa 4-6% schneller. Dafür hat er allerdings einen geringeren Boost- und Basistakt, was sich bei Spielen wiederum negativ auswirken kann.

      Wer mit dem MateBook auch mal zocken möchte, der sollte sich hingegen für die 2020er Version mit AMD-CPU entscheiden. Zwar habt ihr hier weniger Akkulaufzeit und einen etwas langsameren Prozessor, dafür ist die integrierte Grafikeinheit bis zu 70% schneller als die UHD 620 der Intel-CPU.

      Matebook 13 2020

      Dennoch ist das alles Kritik auf einem hohem Niveau denn für Photoshop, Lightroom und selbst minimale Videobearbeitung in 1080p, ist das MateBook 2020 sehr gut ausgestattet.

      Auch die 512-GB-SSD ist relativ schnell und trägt zum angenehmen Arbeitserlebnis bei. Dateien und Programme laden sehr schnell und ohne jegliche Verzögerung.

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      Akku – Gut, aber es geht besser.

      Beim Akku hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht allzu viel getan. Das bedeutet, dass ihr in etwa sieben Stunden ohne Steckdosenbesuch auskommt. Das ist – gerade für ein Arbeitsgerät wie das MateBook 13 – kein herausragender Wert. In unserem Test haben wir in den sieben Stunden allerdings auch YouTube-Videos geschaut, mit Lightroom und Photoshop gearbeitet und Firefox offen gehabt. Stellt ihr euch etwas sparsamer an, solltet ihr also auch durch den Arbeitstag kommen. Unsere Energieeinstellung während des Tests war dabei „Mehr Akkueffizenz“. Das sorgte – trotz niedrig taktender CPU – zu keinen spürbaren Performance-Einbußen in intensiveren Anwendungen wie Photoshop.

      Huawei MateBook 13 2020 Akku

      Das MateBook mit AMD-CPU muss übrigens deutlich früher an die Steckdose. Nach sechseinhalb Stunden ist laut Huawei bereits Schluss. Allerdings darf man von der offiziellen Angabe auch nochmal gut und gerne ein bis zwei Stunden abziehen. Für Dauerläufer ist die Intel-CPU damit die bessere Wahl. Die deutlich effizienteren AMD Ryzen 4000 haben es leider noch nicht in Huaweis MateBook-Reihe geschafft.

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      Huawei MateBook 13 bei uns im Shop

      Emissionen – Hervorragendes Kühlsystem, das nie nervt

      Sogar besser als beim großen Bruder MateBook X Pro ist das Kühlsystem des MateBook 13. Denn während beim Top-MateBook nur ein Lüfter für den stärkeren Core-i7 verantwortlich ist, bekommt das MateBook 13 zwei spendiert. Diese müssen deutlich weniger drehen, um den Prozessor in Schach zu halten. Das Resultat sind nicht nur extrem niedrige Temperaturen, sondern auch eine Lautstärke, die sich – im positiven Sinne – nicht hören lassen kann. Selbst in unserem Stresstest und unter absoluter Volllast für alle Komponenten, müsst ihr nah ans MateBook 13 herangehen, um es zu hören.

      Huawei MateBook 13 temperatures Temps

      Die Temperaturen bleiben dabei immer unter 80 Grad. Ein hervorragendes Ergebnis, da die Comet-Lake-CPUs eigentlich als Hitzköpfe bekannt sind. Viele andere Laptops – wie auch das MateBook X Pro – erreichen schnell über 90 Grad. Damit bleibt ihr nicht nur von schwitzigen Knien verschont, sondern habt vermutlich auch noch länger Freude an eurem MateBook.

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      Aufrüsten – Nur putzen ist möglich.

      Zehn Schrauben erwarten euch insgesamt auf der Rückseite. Sichtbar sind auf den ersten Blick aber nur sechs. Um an die restlichen heranzukommen, müsst ihr die angeklebten Gummifüße des MateBook 13 leider abnehmen. Unter ihnen sind nämlich auch noch vier Schrauben versteckt. Erst dann lässt sich die Unterseite komplett lösen. Viel austauschen oder aufrüsten könnt ihr beim MateBook 13 erwartungsgemäß leider nicht. Lediglich die Lüfter könnt ihr reinigen. Theoretisch ließe sich auch die M.2-SSD austauschen, doch leider verhindert Huawei dies durch das Aufbringen von Aufklebern. Mit dem Austausch würdet ihr also auch euren Garantieanspruch verlieren.

      MateBook 13 Lüfter

      Ein interessantes Detail liegt unter einer Abdeckung – denn hier ist auf dem PCB eine Vorrichtung für einen Grafikchip angebracht. In anderen Märkten gibt es das MateBook 13 nämlich auch mit Nvidia-GPU.

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      Sound – Durchaus beachtlich

      Der Klang des MateBook 13 ist einer der besten seiner Größenklasse. Bevor ich nun HiFi-Ambitionen wecke, muss ich allerdings sagen, dass ihr dennoch nicht zu viel erwarten solltet.

      Bässe sind nur sehr schwach vorhanden und Höhen klingen auf Einstellungen über 70% Lautstärke schnell schrill. Dafür kommen Stimmen klar und deutlich aus den Lautsprechern und dialoglastige Serien wie The Wire oder The Sopranos könnt ihr euch damit durchaus zu Gemüte führen. Musik kommt auch ok herüber, klingt aber naturgemäß etwas flach und entwickelt kein wirkliches Stereobild.

      Huawei MateBook 13 2020 Lautsprecher

      Am meisten überrascht hat mich allerdings der Kopfhörer-Ausgang des MateBook 13. Meine ziemlich ineffizienten Over-Ear-Magnetostaten benötigen normalerweise einen dedizierten Kopfhörerverstärker, um auch nur ansatzweise so zu klingen wie vorgesehen. Doch das kleine MateBook 13 kann sie mehr als zufriedenstellend antreiben. Bässe waren vorhanden und nichts klang dünn oder zu leise. Eine starke Leistung für so einen kleinen Laptop.

      Huawei MateBook 2020 Kopfhörer

      Auch In-Ears mit 150 Ohm Widerstand wurden vom MateBook wunderbar mit Saft und Sound versorgt. Die DT 1770 von Beyerdynamic (250 Ohm) konnten ebenfalls gut angetrieben werden. In einer High-Res-Audiodatei von Michael Jacksons „Thriller“, waren die Becken auf ihnen dafür nur noch etwas gedämpft wahrzunehmen. Das ist jedoch Kritik auf einem sehr hohen Niveau. Insgesamt ist die Leistung des Kopfhöreranschlusses des MateBook 13 schlicht herausragend.

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      Fazit: Huawei MateBook 13 2020

      Das MateBook 13 ist wieder ein richtig starker Laptop geworden. Im Vergleich zum Vorjahresmodell hat sich allerdings nicht sonderlich viel geändert. Das muss im Falle des MateBook 13 aber nichts Schlimmes sein. Das Gehäuse macht optisch wie haptisch einiges her und ist hervorragend verarbeitet. Die Tastatur ist erneut die beste ihrer Klasse und macht beim Schreiben richtig Spaß. Auch das Touchpad ist ausreichend dimensioniert und super präzise.

      matebook3_3.5.1

      Beim Display setzt Huawei wieder auf einen hochauflösenden IPS-Screen mit weitem Farbraum und 100% sRGB-Abdeckung. Diese erlaubt sogar semi-professionelle Bildbearbeitung in Photoshop und Lightroom. Leider sind die Farben des MateBook 13 von Haus aus nicht sonderlich akkurat. Eine Kalibrierung solltet ihr deswegen immer vornehmen, wenn ihr Bilder bearbeiten möchtet. Allerdings gilt das auch für alle Konkurrenzmodelle unter 1500€.

      Die Leistung des MateBook 13 reicht auch für aufwändigere Bild- und einfache Videobearbeitung aus. Sie macht allerdings keinen großen Sprung nach vorne und liegt nur etwa vier bis fünf Prozent über dem Vorgänger. Zocker, die unbedingt ein MateBook haben möchten, sollten eher zur Variante mit AMD-CPU greifen. Diese ist in Spielen deutlich schneller, muss allerdings auch nach kürzerer Zeit wieder an die Steckdose. Auch die Anschlussmöglichkeiten sind mit lediglich zwei USB-C-Anschlüssen etwas eingeschränkt. Hier ist ein Dock fast zwingend notwendig, wenn ihr mit USB-Sticks, SD-Karten oder externen Festplatten arbeitet. Huawei Share ist dafür eine coole Dreingabe, die für Besitzer eines Huawei- oder Honor-Smartphones einen echten Mehrwert bieten kann.

      Matebook 13 2020

      Insgesamt macht dem MateBook 13 als mobiler, hochwertiger Begleiter für die Uni und den Arbeitsalltag kaum einer was vor. Das 3:2-Verhältnis ist für produktive Aufgaben einfach ideal. Dazu ist es leise, bleibt sehr kühl und bietet ausreichend Leistung für fast alle produktiven Aufgaben.

      Huawei MateBook 13 bei uns im Shop

      In unserer Black Week gibt es satte Rabatte auf das MateBook 13 im Bundle mit den starken FreeBuds 3 und dem Huawei MateDock!

      Black Week Bundle des Huawei MateBook 13 bei uns im Shop

      *Stand: 07/2020

      Veröffentlicht von

      Großer Film- und Serien-Nerd, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch die älteren Geschwister fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf seiner PS4 Pro.

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