HyperX Predator RGB im Kurztest – Schnell, farbenfroh und synchron!

HyperX Predator RGB im Kurztest – Schnell, farbenfroh und synchron!

RAM ist mittlerweile nicht mehr einfach nur Arbeitsspeicher, sondern muss auch optisch zum System passen. Gerade in Show-Cases mit Glasseiten oder auch ausgewachsenen Case-Mods muss die Optik und heutzutage meist auch RGB-Beleuchtung passen. HyperX hat dafür nun den Predator RGB im Programm, den ich mir näher angesehen habe.

Zum Test hat HyperX uns ein 16GB Kit mit 3200MHz zugeschickt, das in unserem Fractal Era Build zum Einsatz kommt. Er steckt also auf einem ASUS ROG Strix Gaming I X570 Mainboard mit AMD Ryzen 9 3950X CPU. Dazu gesellt sich noch eine INNO3D RTX 2080 SUPER. Verfügbar ist der HyperX Predator von 8 bis 32GB und in Taktungen von 2933 bis 4000MHz.

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Die Besonderheit ist, wie der Name schon sagt, die RGB LED-Beleuchtung, die direkt per Software gesteuert werden kann. Dafür stellt HyperX eine eigene Software über den Windows Store zur Verfügung, der RAM ist aber auch kompatibel mit diversen Lösungen anderer Hersteller. In unserem Fall Aura Sync von ASUS, das den RAM auch sofort erkannt hat. Aber zur RGB-Steuerung später.

Hier noch einmal die kompletten technischen Daten des HyperX Predator RGB:

  • Kapazität: 16GB
  • Taktung: 3200MHz
  • Timings:
    • JEDEC: DDR4-2400 CL17-17-17 @1.2V
    • XMP Profile #1: DDR4-3200 CL16-18-18 @1.35V
    • XMP Profile #2: DDR4-3000 CL15-17-17 @1.35V
  • Ranks: Single
  • DRAM Hersteller: SK Hynix
  • Features:
    • Power Supply: VDD = 1.2V Typical
    • VDDQ = 1.2V Typical
    • VPP = 2.5V Typical
    • VDDSPD = 2.4V to 3.3V
    • On-Die termination (ODT)
    • 16 internal banks; 4 groups of 4 banks each
    • Bi-Directional Differential Data Strobe
    • 8 bit pre-fetch
    • Burst Length (BL) switch on-the-fly BL8 or BC4(Burst Chop)
    • HyperX Infrared Sync working distance 18mm
    • Factory preset RGB wave lighting effect
    • Höhe: 42.20mm

Für AMD-Ryzen-Nutzer wichtig: Es handelt sich um Single-Rank-Module von SK Hynix. Die sind, im Vergleich zu Dual-Rank-Modulen von Samsung, ein wenig langsamer. Im Alltag ist das weniger entscheidend, wer aber auf Bestwerte in den Benchmarks aus ist, sollte dies beachten.

Optisch gefallen die Module, auch wenn ich eher der Typ „Seitenwand zu, Thema erledigt“ bin. Zudem sind die Module angenehm schlicht gehalten und tragen nicht unnötig auf. Durch die kompakte Bauform sollten sie auch bei größeren CPU-Kühlern keine Probleme machen.

Kompatibilitätsprobleme mit unserem ASUS-Board gab es keine. Beide Module wurden sofort erkannt und auch die XMP-Profile konnten direkt aktiviert werden. Der HyperX Predator lief also vom ersten Moment an mit 3200MHz. Bislang konnte ich auch keinerlei Instabilitäten oder Performance-Probleme durch den RAM feststellen.

Bei der Leistung gibt es wenig Überraschungen. Im XMP-Profil-2 steigt die Leistung sichtbar an. Sofern CPU und GPU nicht limitieren, sind über 20% mehr Leistung drin. Werden beide ordentlich gefordert schmilzt der Vorsprung ein wenig, sichtbar bleibt er aber weiterhin. Hier und da macht sich aber auch das bessere Timing im Standardtakt bemerkbar. Insgesamt sind die XMP-Profile aber schneller.

Auch bei synthetischen Benchmarks sind die Ergebnisse hier eindeutig. Eine Aktivierung der vorkonfigurierten XMP-Profile – oder D.O.C.P wie ASUS sie in seinem UEFI nennt – lohnt sich also auf jeden Fall.

Die RGB-Beleuchtung ist neben der eigenen HyperX NGENUITY-App – wie eingangs erwähnt – auch über die Software anderer Hersteller möglich. Dadurch konnte ich sie direkt mit unserem ASUS-Mainboard synchronisieren. Im geschlossenen Gehäuse fällt das logischerweise jedoch nur bedingt auf. Die NGENUITY-App ist direkt im Windows Store verfügbar. Endlich mal ein Hersteller, der diesen Weg wählt.

Die App ist übersichtlich gestaltet, bietet allerdings auch nur begrenzt Funktionen. Im Grunde bietet sie für den RAM die Option aus verschiedenen Effekten zu wählen, die Farbe(n) einzustellen und die Helligkeit zu regeln. Einige Effekte lassen sich zudem in der Geschwindigkeit und Effektivität verstellen. Natürlich lassen sich auch Presets festlegen.

Wirklich aufregend ist das alles nicht, interessant wäre natürlich noch die Verwaltung mit mehreren Geräten. Mangels weiterer HyperX-Komponenten kann ich das aber leider nicht beurteilen.

Testen konnte ich allerdings die Einbindung in Aura Sync. Die lief einfacher als gedacht, denn der RAM wurde beim ersten Start direkt aufgelistet und mit dem Mainboard synchronisiert. Soweit so einfach. Die Optionen waren grundlegend die gleichen wie in der NGENUITY App, allerdings zeigte diese die Änderungen über Aura Sync nicht an. Finde ich nicht so schlimm, da man eh nur ein Tool nutzt und nicht beide – wollte es aber erwähnt haben.

Fazit HyperX Predator RGB RAM

Zusammengefasst gibt es eigentlich nichts wirklich Negatives anzumerken.

Selbst mit einer AMD-CPU arbeitet der HyperX Predator RGB problemlos zusammen. Das war in der Vergangenheit öfter mal nicht der Fall. Die Einstellungsmöglichkeiten für Modder und alle, die auf beleuchtete PC-Innenleben stehen, sind zahlreich und es lassen sich unzählige Farbkonfigurationen einrichten. Der Sync zu RGB-Software anderer Hersteller – in meinem Fall ASUS Aura Sync – funktionierte ebenfalls problemlos.

Leistungstechnisch gibt es auch nichts zu bemängeln. Die XMP-Profile laufen problemlos und auf Anhieb, sodass keine große Konfiguration nötig ist, um die angegebene Taktung auch abzurufen. Overclocking Potential ist ebenfalls noch vorhanden für alle, die selbst Hand anlegen können und möchten.

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