IFA 2014: Canvio AeroMobile Wireless SSD mit 128 GB von Toshiba im Hands-on

IMG_0468-1.JPG

Klein, leicht und mit Akku: Die Canvio AeroMobile Wireless SSD stellt Toshiba gerade auf der IFA 2014 in Berlin vor. Der externe Massenspeicher bietet 128 GB Speicherplatz und lässt sich via WLAN beispielsweise mit Smartphone und Tablets verbinden. Bis zu acht Geräte können gleichzeitig via Android- oder iOS auf den Speicher zugreifen. Ein SD-Karten-Slot, ein Akku und eine USB-3.0-Schnittstelle stecken ebenfalls im nur 120 g schweren Device, mit dem man vor allem den Speicher mobiler Geräte ohne microSD-Kartenslot gehörig aufbohren kann.

IMG_0467-1.JPG

Ganz konkurrenzlos ist die Canvio AeroMobile Wireless SSD nicht, Qnap hat mit dem QGenie ein ähnliches Produkt im Angebot, das zusätzlich noch einen Ethernet-Port und ein Display besitzt. Durch den Verzicht erreicht Toshiba ein sehr schlankes Gehäuse, das nur 12,5 mm dick ist. Der Hauptunterschied zum QGenie besteht allerdings beim Speicher: Bringt die Qnap-Lösung nur eine 32 GB SSD mit, so sind es bei der Toshiba-Lösung zeitgemäßere 128 GB. Da wir in der Redaktion das QGenie auf der IFA 2014 einsetzten, um beispielsweise Bilder von SD-Karte auf ein iPad zu überspielen und einen eigenen WLAN-Hotspot aufzuspannen, können wir die Praxistauglichkeit der Lösung bestätigen. Allerdings hatten wir teilweise auch Internet über Ethernet zur Verfügung, diese Möglichkeit der Verbindung bietet die Toshiba-SSD nicht.

IMG_0465-1.JPG

Zurück zum Canvio AeroMobile Wireless SSD. Das silberfarbene Kunststoffgehäuse mit Aluminium-Anmutung macht einen soliden Eindruck. 3 LEDs geben Auskunft darüber, was gerade mit der AeroMobile passiert. Über eine eigene Toshiba-App für iOS und Android hat man mit Smartphone und Tablet Zugriff auf den Speicher.

Die App sieht übersichtlich aus und zeigt beispielsweise Vorschaubildchen von Fotos. Filme lassen sich von der Festplatte auf das Tablet oder Smartphone streamen, was beim notorisch unzuverlässigen WLAN in den IFA-Messehallen Berlins nur bedingt klappen wollte. Die Canvio AeroMobile Wireless SSD unterstützt nur WLAN b/g/n, eine Anbindung im 5 GHz-Netz wäre wünschenswert. Das Wi-Fi-Signal lässt sich über Internet-Pass-Thru durchschleifen, sodass man auch bei Zugriff auf das Gerät über WLAN surfen kann.

IMG_0464.JPG

Ein USB-Kabel liegt bei, das neben der Datenübertragung das Aufladen des Akkus übernimmt. Der soll bis zu 8 Stunden mit einer Aufladung halten, testen konnten wir das allerdings noch nicht. Über einen SD-Kartenslot lassen sich SD- und microSD-Karten einlegen, er unterstützt Speicherkarten mit über 32 GB.

IMG_0466-1.JPG

Insgesamt ist die Toshiba Canvio AeroMobile Wireless SSD empfehlenswert. Sie ist kleiner, leichter und dünner als das Gegenstück von QGenie, kann aber auch weniger. Das, was sie kann, meistert sie aber gut. Vor allem die App gefällt und ist durch die Vorschaubilder anwenderfreundlicher als Qnaps-App. Das gewichtigste Argument für die Toshiba-Festplatte ist allerdings die SSD-Größe von 128 GB. Ab Oktober soll die Canvio AeroMobile Wireless SSD für rund 149 Euro erhältlich sein.

Das könnte dich auch interessieren:

avatar

Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, IFA, Netzwelt, Unterwegs abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.