Im Test: Epson WorkForce WF-100W – Kleinster mobiler A4-Drucker der Welt mit integriertem Akku

Epson WorkForce WF-100 - Aufmacher-klein

Mit dem mobilen Drucker WorkForce WF-100W richtet sich Epson vorzugsweise an Außendienstler, Vertriebsmitarbeiter oder Sachverständige, die unterwegs auch Rechnungen oder Verträge drucken müssen. Zum mobilen Drucker könnt Ihr entweder klassisch per USB-Kabel oder kabellos via WLAN und Wi-Fi Direct zugreifen. Der WorkForce WF-100W unterstützt auch Epson Connect, Epson iPrint und Google Cloud Print sowie Apple AirPrint. Hiermit könnt Ihr direkt vom Smartphone aus auf dem WorkForce WF-100W drucken.

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Epson WorkForce WF-100 - Drucker

Matte und strukturierte Oberfläche

Mit dem Epson WorkForce WF-100W lässt sich nicht nur im Büro oder am heimischen Arbeitsplatz drucken. Epson bewirbt diesen Drucker als den derzeit kleinsten und leichtesten DIN-A4-Drucker. Der WF-100W misst gerade mal 31 x 15 x 6 Zentimeter und wiegt dabei nur 1,6 Kilogramm. Angeschlossen wird der Drucker von Epson entweder per USB oder WLAN. Im Inneren hat Epson auch einen Akku verbaut, der für bis zu 100 DIN A4 Ausdrucke reichen soll. Geladen wird der Drucker entweder mit dem Ladeadapter oder über USB. Über WiFi-Direct könnt Ihr den Tintendrucker auch mit Eurem Smartphone / Tablet nutzen.

Der Epson WorkForce WF-100W zeichnet sich durch folgende spezifische Produkteigenschaften aus:

  • Drucktyp: Tinte, 2x separate Patronen
  • Druckgeschwindigkeit: Bis zu 11 Seiten/Min. in Farbe und 14 Seiten/Min. in S/W
  • Druckauflösung: 5.760 x 1.440 DPI
  • Einzug: Einzelblatteinzug
  • Funktionen: Drucken
  • Bedienfeld: 3,68 cm Farbdisplay, Tasten
  • Web Connect und Apps & Lösungen
  • Apple AirPrint, Epson Connect, Google Cloud Print
  • Anschlüsse: USB, WLAN802.11b/g/n, WiFi Direct
  • Garantie: bis 3 Jahre Hersteller
  • Abmessungen: 31 x 15 x 6 cm
  • Gewicht: 1,6 kg
  • Akku: ja bis zu 100 DIN A4-Seiten

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Nach dem Öffnen der Abdeckung kommen die Bedienelemente sowie das kleine Display zum Vorschein. Die Abdeckung dient dann auch als Papierhalter. Das Farb-Display besitzt eine Diagonale von 1,45 Zoll (3,68 cm) und wird über die rechten Tasten bedient.

Epson WorkForce WF-100 - Drucker

Bedienelemente am Drucker

Die Settings müsst Ihr über das Farbdisplay beziehungsweise über die Tasten vornehmen. Durch den guten Kontrast des Displays ist der Bildschirminhalt gut lesbar. Die Bedienung über die Richtungstasten ist recht umständlich, vor allem dann, wenn Ihr den Drucker mit dem WLAN verbinden wollt. Die einzelnen Zeichen für das Netzwerk-Passwort müssen jeweils durch Drücken der Tasten ausgewählt werden. Das heißt, es wird zuerst das Alphabet (a,b,c) in kleinen Buchstaben durchgegangen, dann in großen Buchstaben gefolgt von Zahlen und Sonderzeichen. Das kann bei einem längeren Netzwerk-Passwort zur Tortur werden.

Gedruckt wird beim Epson WorkForce WF-100W mit Tinte mit Pigmentfarben, die für schmier- und wasserfeste Ausdrucke sorgen. Die Farbkassette besitzt drei Farben (Yellow/Magenta/Cyan). Hinzu kommt noch eine Patrone mit schwarzer Farbe. Die Tinte soll für bis zu 200 Ausdrucke reichen.

Überschüssige Tinte fängt der unten im Drucker eingesetzte Resttintenbehälter auf. Dieser muss von Zeit zu Zeit auch gewechselt werden. Die Farbpatronen kosten 20 beziehungsweise 16 Euro. Für den Resttintenbehälter müsst Ihr 5 Euro ausgeben.

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Drucken per Handy, Tablet oder eMail

HandydruckDer Epson WorkForce WF-100W lässt sich auch vom Smartphone oder Tablet nutzen und das auf verschiedene Arten. Entweder per WiFi-Direct, per WLAN oder per eMail. Per Wi-Fi-Direct stellt der Epson-Drucker ein eigenes WLAN-Netz zur Verfügung. Wenn Ihr den Drucker unter www.epsonconnect.com angemeldet habt, könnt Ihr ab sofort den Drucker auch per eMail ansprechen.

Testausdruck

Der Testausdruck in Din-A4-Format dauert beim Epson WorkForce WF-100W rund 100 Sekunden. Die Qualitäten der Farben und Übergänge sind für den portablen Drucker von Epson akzeptabel. Dafür ist die Schrift in Schwarz ist sehr deckend und sehr kräftig.

Die nachfolgenden Bilder wurden jeweils in der bestmöglichen Druckqualität ausgedruckt, mit 1200 dpi eingescannt und auf 300 dpi herunter gerechnet. Die Dateien haben jetzt eine Größe von ~ 15 MB. Ohne Umrechnung wären es über 400 MB gewesen.
Vergleichsbilder
zum Vergrößern bitte klicken (Achtung große Dateien)
Druck-Vor-klein-Canon Druck-Vor-klein-Tinte Druck-Vor-klein-Canon
Laserdrucker von HP

Epson WF-100W

39 € Farbdrucker von Canon

Fazit

Epson WorkForce WF-100 - FazitMit dem WorkForce WF-100W hat nun auch Epson einen mobilen Drucker, mit Akku und sehr kompakten Abmessungen. Hierdurch wird er für alle Außendienstler zum unverzichtbaren Werkzeug werden. Endlich lassen sich direkt beim Kunden Rechnungen oder Verträge ausdrucken. Durch den integrierten Akku benötigt der Tintenstrahldrucker nicht einmal eine Steckdose. Drucken kann der WorkForce WF-100W entweder per USB oder kabellos per WLAN. Ist kein WLAN vorhanden, nutzt der Drucker sein eigenes und Ihr könnt per WiFi-Direct sogar vom Handy aus drucken. Recht praktisch, denn viele Sachen hat man ja mittlerweile auch auf dem Smartphone gespeichert.

Die Testausdrucke und die Farbverläufe finde ich mehr als akzeptabel und der Ausdruck war auch auf normalem Druckerpapier (80 g/m2) sofort trocken, denn die Tinte besitzt Pigmentfarben, deshalb sind die Ausdrucke sofort schmier- und wasserfest. Die Tintenpatronen fallen beim WorkForce WF-100W recht klein aus und sollen laut Hersteller für knapp 200 Ausdrucke reichen. Ersatzpatronen kosten zwischen 16 und 20 Euro. Kompatible Patronen von Drittherstellern konnte ich im Internet nicht finden.

Den Epson WorkForce WF-100W könnt Ihr bei uns im Shop für rund 265 Euro bestellen.

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Über Siggy

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.
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8 Antworten auf Im Test: Epson WorkForce WF-100W – Kleinster mobiler A4-Drucker der Welt mit integriertem Akku

  1. avatar Ostseefrank sagt:

    Cooles Teil, hatte vor ca. 30 Jahren für meinen Laptop auch schon einen Tintenstrahldrucker von Canon für mein mobiles Büro. Damals hatte ich dazu einen 286 Toshiba Laptop mit 40 MB Festplattenspeicher mit 256 Mb

  2. avatar Nuke sagt:

    @Ostseefrank

    na klar…vor 30 Jahren war der Festplattenspeicher knapp, dafür war bei dir ja scheinbar der Arbeitsspeicher riesig…..

  3. avatar Mic B. sagt:

    Ich könnte mir den Drucker gut für den Arbeitsalltag vorstellen. Wenn man unterwegs ist und Dokumente ausdrucken muss ist so ein mobiler Drucker genau das richtige. Wenn jetzt noch eine Scannereinheit integriert wäre würde er das „normale“ Büro wohl fast ersetzen.

  4. avatar Christian sagt:

    Ist tatsächlich gut für unterwegs, an der Abmessung wird man nicht mehr viel machen können. Vielleicht geht es in Zukunft noch ein bisschen schmaler, mit verbesserter Drucktechnik. Das Gewicht von 1,6 kg ist auch ok, die meisten Notebooks wiegen ja mehr.
    Auf jeden Fall super für unterwegs

  5. avatar Mic B. sagt:

    Kleine Anfrage: Wollt Ihr ganz zufällig eines dieser Geräte für einen Usertest verlosen? 😉 Dann würde ich mich hiermit schon mal sehr gerne bewerben.
    Wie immer würde ich das gute Stück auf meinem Blog und auf Eurer Seite rezensieren.

  6. avatar Carsten sagt:

    Hallo und Grüße aus dem Norden!
    Ich habe mir den Beitrag durchgelesen und kann eine klare Empfehlung ausprechen!
    Alleine, dass man den Drucker über USB laden kann, sehr genial, abgesehen vom drahtlosen Anschlussmöglichkeiten!
    Sehr informativer und ausfühlrlicher Beitrag, weiter so!
    Gruß,
    Carsten

  7. avatar Daniel sagt:

    Sehr informativer Artikel, ich bin auf der Suche nach einem neuen Gerät für den Privatgebrauch und dieser Drucker sieht sehr vielversprechend aus.

    Gruß, Daniel

  8. Super Artikel,der mir die Kaufentscheidung leichter macht…aber warum kriegt man sowas nicht für unter 100 gebaut?

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