Intel-Chef verspricht erste Broadwell-CPUs vor Jahresende

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Intel will erste Personal Computer mit Prozessoren der brandneuen Broadwell-Generation noch vor Ende des Jahres auf dem Markt sehen. Das gab Intel-CEO Brian Krzanich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters an.

Im klassischen PC-Geschäft setzt der US-Chipgigant bislang auch 2014 weiter auf die im vergangenen Jahr vorgestellten Core-Prozessoren der Haswell-Generation. Das liegt zum einen daran, dass Konkurrent AMD der Core-CPU-Familie leistungsmäßig nunmehr seit einer gefühlten Ewigkeit abgeschlagen hinterher hechelt, was Intel wenig Grund zur Eile bei Neuentwicklungen gibt. Zum anderen gab es aber auch gewisse Probleme bei den Testläufen für die Herstellung des offiziellen Haswell-Nachfolgers Broadwell.

Zuletzt hatte sich Intel im Oktober 2013 offiziell zum Status der Broadwell-Produktion geäußert und dabei angegeben, es gebe noch Schwierigkeiten bei der Implementierung des neuen Fertigungsprozesses. Danach folgten Monate des Schweigens. Jetzt machte Krzanich im Reuters-Interview deutlich, dass die Broadwell-Produktion mittlerweile planmäßig verläuft und PC-Hersteller in den kommenden Monaten mit den neuen Prozessoren beliefert werden sollen.

Wann genau mit der Vorstellung der neuen Broadwell-Generation sowie mit damit ausgestatteten Geräten gerechnet werden darf, konnte oder wollte Krzanich den Kollegen von Reuters nicht sagen. Aber der Intel-CEO versprach, es werde nicht erst in den letzten Tagen des Jahres 2014 geschehen, sondern gerade rechtzeitig zur vorweihnachtlichen Einkaufssaison. Wir rechnen also mit einem Marktstart im November oder Anfang Dezember.

Die kommenden Prozessoren der Broadwell-Familie werden laut Intel eine Weiterentwicklung der aktuellen Haswell-Generation darstellen. Enorme Leistungssprünge dürfen von den CPUs zwar nicht erwartet werden, aber nicht zuletzt dank des fortschrittlichen Herstellungsprozesses im 14-Nanometer-Verfahren sollen die neuen Broadwell-Chips um bis zu 30 Prozent energieeffizienter arbeiten.

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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