CES 2021: Intel kündigt vier NUCs mit Tiger Lake an

      CES 2021: Intel kündigt vier NUCs mit Tiger Lake an

      Auf der CES 2021 hat Intel gleich vier neue NUC-Modelle mit neuen Tiger-Lake-Prozessoren vorgestellt. Einer dieser kleinen Rechenmonster bekommt sogar eine RTX 2060 spendiert.

      NUC steht für „Next-Unit-of-Computing“ und beschreibt Intels Ambitionen eines kleinen, aber durchaus leistungsfähigen Rechners. Bisher war der Fokus der meisten Modelle ganz klar das Büro, mit der Ausnahme jeweils einer Variante für Gaming (Ghost Canyon, Phantom Canyon). Auch dieses Jahr stellt Intel neue Versionen ihrer NUCs vor, diesmal mit verbesserter CPU und sogar einer leistungsstarken GPU aus der letzten Generation.

      Die neuen NUC-Serien enthalten insgesamt 44 Produkte. Davon sind 38 neue Intel NUC als Barebone-PC (RAM, Festplatte etc. fehlt) und als komplett PC und acht neue Compute-Elemente.

      Sechs Compute-Module für modularen Bauspaß

      Compute-Elemente sind noch ein recht junges Konzept, das Intel erst 2020 in Form des NUC9 Extreme Ghost Canyon (Test) auf den Markt brachte. Die Idee ist recht einfach: Wollt ihr eure NUC nach einer gewissen Zeit aufrüsten, besorgt ihr euch ein neues Compute-Element und tauscht es gegen das alte Modell aus.

      Auf einem Compute-Element befindet sich ein Prozessor, RAM und das Motherboard. Die Grafikkarte ist separat. Somit könnt ihr eure NUC – die man eigentlich nicht aufrüsten kann – dennoch erneuern.

      Ghost Canyon Intel NUC 9 Extreme Lüfter Compute Element

      Die neuen vorgestellten Compute-Elemente richten sich aber eher ans Büro oder Heimanwender. Mit der neuen Produktreihe „Elk Bay“ könnt ihr euch nun diese sechs Modelle holen: Core i7-1185G7 (16 GB RAM), Core i7-1165G7 (16 GB RAM), Core i5-1145G7 (8 GB RAM), Core i5-1135G7 (8 GB RAM), Core i3-1115G4 (8 GB RAM) und Celeron 6305 (4 GB RAM). Als RAM kommt bereits verlöteter LPDDR4X-4266 zum Einsatz.

      Es wird auch mit „Fort Beach“ ein neues Gehäuse geben, welches besser fürs Büro und Zuhause geeignet ist. OEMs/ODMs können aber ihre eigenen Lösungen anbieten.

      Intel NUC 11 Enthusiast Mini PC

      Die zweite neue Reihe wird die Intel NUC 11 Enthusiast Mini PC „Phantom Canyon“. In dem ebenfalls neuen Gehäuse befindet sich ein Core i7-1165G7, eine RTX 2060 mit 6 GByte Speicher, Optane Memory H10 in 32 GB, 512 GB SSD ist neben 16 GB DDR4-3200-RAM im Dual-Channel vorhanden.

      NUC 11 Enthusiast (Bild: Intel)

      NUC 11 Enthusiast (Bild: Intel)

      Damit hat die neue kleine NUC ziemlich starke Hardware verbaut, die selbst für einige High-End-Spiele in hohen Auflösungen ausreicht.

      Als Anschlüsse gibt es ebenfalls eine große Auswahl: zwei Thunderbolt 4, HDMI 2.0a, mDP 1.4, LAN, Kartenleser, Audio sowie diverse USB-Ports. Den Intel NUC 11 Enthusiast Mini PC wird es als Barebone-Kit (nur CPU und GPU) als auch als oben genannte Version geben.

      NUC 11 Performance

      NUC 11 Performance (Bild: Intel)

      NUC 11 Performance (Bild: Intel)

      Die dritte neue Serie wird Intel NUC 11 Performance „Panther Canyon“ genannt. Es soll sie in acht verschiedenen Konfigurationen und als drei verschiedene Komplett-PCs geben. Wichtig sind jedoch nur die drei unterschiedlichen CPU-Konfigurationen: Core i3-1115G4, Core i5-1135G7 und Core i7-1165G7.

      Zusätzlich gibt es noch Platz für eine weitere 2,5-Zoll-SSD, Wi-Fi 6 und Thunderbolt 3 mit zwei Ports. Letzteres ist jedoch etwas seltsam, da die CPU eigentlich schon Thunderbolt 4 nativ beherrscht. Auch hier gibt es eigene Gehäuse und bei den Modellen mit i5 und i7 befindet sich noch ein 15-Watt-Wireless-Charging-Pad im Deckel.

      NUC 11 Pro für das Geschäftsumfeld

      Als letzte Serie gibt es die Intel NUC-11-Pro „Tiger Canyon“. Diese richtet sich explizit ans Büro. Als Prozessoren kommen hier die erst kürzlich vorgestellten neuen vPro-Modelle von Tiger Lake-U zum Einsatz. Vom Core i7-1185G7, Core i7-1165G7, Core i5-1145G7, Core i5-1135G7 bis zum Core i3-1115G4 gibt es eine recht großzügige Auswahl. Um den Anspruch eines „Pro“-Modells gerecht zu werden, gibt es hier dann auch endlich Thunderbolt 4.

      Zur Auswahl stehen zudem zwei verschiedene Gehäuse-Höhen und diverse Mini-PCs inklusive RAM und SSD. Insgesamt kommt Intel hier dann auf 20 verschiedene Lösungen plus fünf weitere, denn jede CPU gibt es auch verlötet auf dem Mainboard auch ohne Gehäuse.

      Was denkt ihr darüber? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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      Via: computerbase

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      (Junior) Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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