iOS 8: Nutzer müssen zunächst auf einige Funktionen verzichten

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Apple wird am kommenden Mittwoch, den 17. September 2014 wie angekündigt die finale Fassung von iOS 8 veröffentlichen. Ein paar der versprochenen Features des neuen Mobilbetriebssystems für iPhones und iPads werden dann aber zunächst noch nicht verfügbar sein, wie heise online schreibt. In erster Linie hängt das offenbar mit der erst für später in diesem Jahr angesetzten Veröffentlichung des neuen Mac-Betriebssystems OS X 10.10 Yosemite zusammen.

Auf Apples Webseite finden sich seit kurzem Angaben, nach denen beispielsweise der Versand und Empfang von SMS- oder MMS-Nachrichten auf Macs und iPads mit Hilfe eines gekoppelten iPhones nicht vor Oktober möglich sein wird. Diese Funktion gehört neben anderen zu den Continuity-Features von iOS 8 und OS X 10.10, die beide Betriebssysteme noch enger miteinander verzahnen sollen. Ebenfalls zu dieser Feature-Liste zählen sowohl die Möglichkeit, E-Mails auf einem iPhone zu beginnen und später auf dem Mac fortzusetzen, als auch, Telefonanrufe auf dem Mac entgegenzunehmen beziehungsweise zu tätigen. Wann das so wie versprochen klappen soll, ist derzeit noch völlig unklar, dürfte aber spätestens dann bekannt gegeben werden, wenn die Arbeiten an OS X 10.10 abgeschlossen wurden. Experten rechnen hierfür mit Mitte bis Ende Oktober.

Abgesehen von den erwähnten Continuity-Features hat Apple derzeit aber offenbar auch noch Probleme mit der neuen iCloud-Fotobibliothek. Laut MacRumors soll diese in der Golden-Master-Version von iOS 8, die bereits für Entwickler erhältlich ist und prinzipiell dem entspricht, was der Welt am Mittwoch zum Download angeboten werden wird, nicht enthalten sein. Warum dem so ist, konnte auch die Webseite nicht in Erfahrung bringen. Dank der überarbeiteten iCloud-Fotobibliothek sollen jedenfalls sämtliche Fotos und Videos, die Nutzer auf ihrem iOS-8-Gerät abspeichern, automatisch in Apples iCloud-Dienst gesichert werden. Eventuell hat Apples sich dazu entschlossen, dieses Feature noch einmal zu überarbeiten, um an den Sicherheitsmaßnahmen zu feilen. Zuletzt hatte es einen Skandal um gestohlene Nacktbilder berühmter Frauen aus dem Showgeschäft gegeben, bei dem auch Apple in den Fokus der Kritiker rückte, da Sicherheitsexperten einige der iCloud-Sicherheitsbestimmungen für zu lax befanden.

Bild: Apple
Quellen: heise online, MacRumors, Apple

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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