iPhone 6s und 6s Plus sollen Force-Touch-Technologie unterstützen

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Wenn HTC und Samsung mit ihrer jeweiligen Produktvorstellung am heutigen Sonntag den Beginn des Mobile World Congress 2015 einläuten, fällt zugleich der Startschuss für den Zeitraum des Jahres, in dem diverse Hersteller wieder zahllose Android- und Windows-Smartphones ankündigen werden. Der Hype um Apples aktuelle iPhone-Modelle ebbt in dieser Periode traditionell langsam aber stetig ab, zugleich sprießen jedoch üblicher Weise auch erste durchaus plausible Spekulationen zur nächsten iPhone-Generation aus dem Boden. Apple Insider hat jüngst eben so einen Artikel veröffentlicht. Darin behauptet die US-Publikation, Apple werde die kommenden iPhones erwartungsgemäß als „iPhone 6s“ und „iPhone 6s Plus“ auf den Markt bringen und sie mit der sogenannten Force-Touch-Technologie, die im April zusammen mit der Apple Watch ihr Marktdebüt geben wird, ausstatten.

Die Informationen, die Apple Insider publiziert hat, lesen sich alles in allem stimmig und sollen aus vertrauenswürdigen Quellen, die mit dem aktuellen Entwicklungsstand der nächsten iPhone-Generation vertraut sind, stammen. Diesen nach werden iPhone 6s und iPhone 6s Plus bei Apple intern derzeit unter den Codenamen „N71“ respektive „N66“ entwickelt. Wie gewohnt bei den „s“-Modellen soll es sowohl in Sachen Industriedesign als auch Größe keine Änderungen im Vergleich zu iPhone 6 und iPhone 6 Plus geben.

Nichtsdestotrotz zeichnet sich allerdings schon jetzt ebenfalls ab, dass Apple bei den beiden 6s-Varianten einige bedeutende technische Neuerungen implementieren wird. Neben einem de facto als sicher einzustufenden leistungsfähigeren A9-Chipsatz sollen die Kalifornier den iPhones unter anderem die Force-Touch-Technologie der Apple Watch spendieren. Force Touch wurde von Apple bei der Vorstellung des Wearable-Geräts im vergangenen September als bedeutendste neue Innovation für die Interaktion mit Touchscreens seit der Erfindung von Multi-Touch gefeiert. Kurz erklärt: Mit Hilfe der Technologie wird ein Touch-Display gewissermaßen druckempfindlich, wodurch sich neuartige Bedienoptionen auftun.

Um Force Touch allerdings bei der kommenden iPhone-Generation verwenden zu können, ist es laut Apple Insider nicht unwahrscheinlich, dass Apple auch auf eine neue Bildschirm-Technologie umsteigen muss, nämlich OLED-Displays. Bei der Apple Watch wird jedenfalls aufgrund seiner Oberflächenbeschaffenheit eben so ein OLED-Display verbaut. Elektroden um den flexiblen Bildschirm herum erkennen dann den Grad der Deformation, der durch das Drücken des Anwenders verursacht wird. Bei einem starren Display wäre aber eine solche Messung überhaupt nicht möglich.

Mehr zum Thema Force Touch sowie weitere Spekulationen zu iPhone 6s und iPhone 6s Plus werden sicherlich in den kommenden Wochen und Monaten vorgesetzt bekommen. Nun steht aber erst einmal Apples Frühjahrs-Event am 9. März an, bei dem sicherlich die Apple Watch im Fokus stehen wird, gefolgt von dem Marktstart des Wearable-Geräts irgendwann im April.

 

Bild: Apple
Quelle: Apple Insider

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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